Keks sticht Sonne, Captain James T. Kirk arbeitet mit Zakk Wylde, und auch Metallica, Aerosmith und RHCP gehen ins Studio.

Oval Office and beyond ... (edy) - Manche Wochen sind so spannend wie der Besuch einer Toilettenpapier-Produktionsanlage. Keiner benimmt sich auffällig daneben, nirgends fällt ein Drummer ungebremst auf die Fresse und bricht sich dabei eine Kapsel im Daumen ab, niemand startet irgendwelche coolen, sinnfreien oder einfach nur lachhaften Aktionen - nicht einmal das Redaktionsmaskottchen Dobler hat beim Mittagsschlaf auf dem Sofa eine Freudenlache hinterlassen. So langsam aber sicher werden alle in der Redaktion stubenrein.

Von Tischmanieren sind wir da andererseits noch meilenweit entfernt. Kollege Schuh haben wir mittlerweile ja soweit domestiziert, dass er mit dem Gesicht nicht einfach in den Teller fällt. Außerdem kann man ihn nun auch während des Essens ansprechen, ohne dass er gleich mit Praktikanten um sich wirft. Sein siamesischer und deutlich besser aussehender Halbbruder, den er sich neulich aus der Schulter operieren ließ, is(s)t da schon ein wenig weiter:

Naja ok, so GANZ ohne coole Aktion vergeht bei Shredder-Meister Zakk Wylde wohl keine Woche. Nachdem der Gitarrist neulich in einer Folge der aktuellen "Californication"-Staffel mit David Duchovny einen Gastauftritt hatte, ging es mit einem anderen, noch größeren Serienstar ins Studio. William Shatner, der Captain James T. Kirk der Original-Enterprise und zuletzt als Danny Crane brillierende Schauspieler hat sich mit Zakky-Boy zusammen getan. In Wyldes Black Label Bunker haben die beiden den Black Sabbath-Klassiker "Iron Man" aufgenommen.

Der Song wird auf Shatners nächstem Album "Seeking Major Tom" erscheinen, auf dem es eine ganze Reihe Science Fiction beeinflusster Songs geben wird. Einen kurzen Eindruck der Session gibt es hier:

Auch Metallica gehen ins Studio, Aerosmith (ohne Joe Perry) und die Red Hot Chili Peppers sind schon drin, die Foo Fighters schon wieder draußen. Und weil auch sonst nur schnarchlangweiliger Scheiß passiert ist, hier noch ein kleiner Vorgeschmack auf die neue Amon Amarth-Scheibe "Surtur Rising", die Ende März erscheint:

Fotos

Amon Amarth

Amon Amarth,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Amon Amarth,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Amon Amarth,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Amon Amarth,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Amon Amarth,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Amon Amarth,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Amon Amarth,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Amon Amarth,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Amon Amarth,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Amon Amarth,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Amon Amarth,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Amon Amarth,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Amon Amarth,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen)

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36 Kommentare

  • Vor 10 Jahren

    @Basch (« Es ist immer wieder traurig, wie gluteraler Gesang jedwede Musik zerstört.
    Amon Amarth würde mir ohne Growlen richtig gut gefallen, gleiches gilt auch (und vor allem) für Equilibrium, aber was soll man machen... »):

    Seh ich genau so. Growls sind einfach nur lächerliches Rumgekotze für Leute die sich einbilden, dass es irgendwie "evil" rüberkommt...

  • Vor 10 Jahren

    @jackgin (« Bis Metallica ne neue CD veröffentlichen werden bestimmt noch zwei Jahre vergehen...
    Man kennt die Typen doch, bevor die Snare gestimmt ist, ist Ostern vorbei.

    jackgin »):

    :D ich hoffe es.
    metallica hat nach mop nur langweilige scheiße veröffentlicht.

  • Vor 10 Jahren

    uhh Metallica im Studio, ich halte es für wahrscheinlicher dass sie sich wieder zerstreiten, Produzenten/Bandmitglieder wechseln als ein neues Album raus zubringen.
    James stimme ist abgeschliffen, auf keinen Fall schlecht hat aber nicht mehr diese rauchige Note. Ich finde auch dass er Stimmlich(!) zu Black Album, Load, Reload am besten war.
    Bei den ersten Alben also Kill 'em All, Ride the Lightning find ich seine Stimme ein wenig zu dünn. Hab glaube auch mal gelesen dass er eig nie Sänger sein wollte und nur ans Micro ist weil sie keinen Sänger fanden.