Frontmann Ian Watkins hat sich der versuchten Vergewaltigung eines Babys und sexueller Nötigung von Kindern schuldig bekannt.

Cardiff (has) - Bereits vor über einem Jahr sah sich Ian Watkins mit Vorwürfen des Kindesmissbrauchs konfrontiert. Nachdem der Frontmann der Lostprophets diese zunächst vehement dementierte, bekannte er sich nun zum Prozessauftakt in insgesamt elf Anklagepunkten für schuldig.

Übereinstimmenden britischen Medienberichten zufolge handelt es sich dabei unter anderem um die versuchte Vergewaltigung eines einjährigen Babys. Desweiteren gestand Watkins die sexuelle Nötigung von Kindern in insgesamt drei Fällen, die Aufnahme und den Besitz kinderpornographischen Materials sowie den Besitz tierpornographischer Bilder.

"Wenn du zu mir gehörst, dann auch dein Baby"

Während des Prozesses kamen weitere widerliche und zugleich erschütternde Einzelheiten ans Tageslicht. Zusammen mit Watkins müssen sich zwei Frauen vor Gericht verantworten, denen vorgeworfen wird, ihre Kinder dem Sänger freiwillig zur Verfügung gestellt zu haben. Laut BBC schrieb der Sänger folgende SMS an eine der Frauen: "Wenn du zu mir gehörst, dann auch dein Baby."

Ein Anklagevertreter erklärte, Watkins habe zugegeben, ein entschlossener und überzeugter Pädophiler zu sein. Ein Urteil wird für den 18. Dezember erwartet.

Band zog die Reißleine

Die Lostprophets zogen bereits vor knapp zwei Monaten die Konsequenzen. Nach Bekanntwerden der Anklage gegen Watkins löste sich die Band nach 15-jährigem Bestehen sofort auf.

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laut.de-Porträt Lostprophets

Cwmfrwdd, Llaeth-llyfn, Llanuwchllyn, Eglwyswrw, Llanelli und zu allem Überfluss auch noch Llanfairpwllgwyngyllgoge- rychwyrndrobwllllantysiliogogogoch.

23 Kommentare mit 85 Antworten

  • Vor 6 Jahren

    Lasst diesen widerlichen erbärmlichen Drecksack bloss nie wieder auf die Menschheit los!

    • Vor 6 Jahren

      Hast das auch gleich auf der "Todesstrafe für Kinderschänder" FB-page gepostet? Ist ja so in etwa dein Metier...

    • Vor 6 Jahren

      Den Artikel hier zum stänkern zu benutzen ist schon verdammt niedriges Niveau, villeicht sogar für dich.

    • Vor 6 Jahren

      Vielleicht...

    • Vor 6 Jahren

      Cyclonos, bitte Futterluke schließen. Es geht hier garnicht um stänkern, das war vielleicht aufgrund meines sonstigen Auftretens leicht misszuverstehen. Deine Äu0erungen bei solchen Fällen erinnern mich einfach immer sehr stark an den Schmutz, der auf solchen einschlägigen Seiten zu lesen ist...

    • Vor 6 Jahren

      Dieses populistische "Todesstrafe für Kinderschänder" ist von den Rechten ja eh der größte Witz.
      Da wird das Leid der Kinder bewußt politisch missbraucht um leicht Zustimmung zu ihrer Ideologie zu generieren weil sie genau wissen dass es mit anderen Themen nicht so einfach möglich ist.

      Das Instrumentalisieren von Missbrauchsopfern auf diese Weise ist mMn. kaum besser als die eigentliche Tat. Aber bei Nazis ist es wie bei Kriminellen im Knast. Beide freuen sich dass es Kinderschänder gibt weil das für sie heisst dass sie noch nicht der komplette menschliche Bodensatz sind den es gibt.
      Ist bestimmt schön für Todschläger und Mörder dass sie jemanden haben auf den sogar sie herab sehen können.

    • Vor 6 Jahren

      Unabhängig, ob die Todesstrafe sinnig ist oder nicht.

    • Vor 6 Jahren

      Todesstrafe bringt garnichts. Sollte man einen Unschuldigen hinrichten kann man es nicht mehr rückgängig machen. Der Staat maßt sich etwas an was ihm nicht zusteht und noch nicht mal das Argument "billiger als lebenslänglich" stimmt, da in einem Rechtsstaat mit all den Gutachten, Einspruchsmöglichkeiten etc. die Todesstrafe tatsächlich viel teurer ist als simples lebenslänglich.
      Was meint ihr wieso in demokratischen Ländern wie Japan und den USA Todeskandidaten 20-30 Jahre auf ihre Hinrichtung warten?

    • Vor 6 Jahren

      Das frag ich mich auch... Sagen wir mal so: So wie die Todesstrafe im Moment gehandhabt wird bringt sie nichts. Aber das Argument von wegen, das Verbrechen geht dadurch auch nicht zurück lasse ich nicht gelten. Dann könnte man ja gleich Gefängnisse abschaffen, denn bewiesener Maßen sind die auch kein Garant dafür, dass es weniger Verbrechen gibt.

    • Vor 6 Jahren

      Dann hätten wir dieses Thema ja geklärt. ;)

    • Vor 6 Jahren

      Wer argumentiert denn auch so, Sancho? Es ist vielmehr absolut unethisch und unverantwortlich, einem Staat so ein Instrument zu verpassen. Der Staat sollte NIE über Leben und Tod urteilen. Ganz egal ob das Prozedere gut funktioniert oder nicht.

    • Vor 6 Jahren

      eben....cyclonos ist in letzter zeit so differenziert und vernünftig geworden hier. das finde ich richtig gut. der thread eignet sich wirklich nicht zum politischen schattenboxen. solche taten lassen am ende ja wirklich nur zerstörte zurück. die opfer in der zweiten reihe haben es meist auch sehr schwer. familie und bandmithlieder der täter. die sind meistens komplett geschockt und werden von der mobbigen allgemeinheit nicht selten stigmatisiert und in sippenhaft genommen. alles ganz furchtbar. jede rechtliche ahndung der justiz stößt in anbetracht von so viel leid automatisch an ihre grenzen. da fühlt man sich dann auch als jurist einfach nur ratlos.

    • Vor 6 Jahren

      wobei ich persönlich der Meinung bin, dass die juristisch höchstmögliche Strafe reicht. Mehr _kann_ man in einem rechtstaat einfach nicht geben. in der Schweiz haben wir zwar noch das Verwahrungsmodell aber eben.
      siehe Breivik (ich Spring mal rüber), da hat man auch gesagt "20 Jahre sind doch viel zu wenig" und die Norweger haben halt gesagt "naja mehr gibt unser Strafgesetzbuch nicht her"...
      und man kann nunmal keine Gesetze brechen um ein gebrochenes Gesetz zu sühnen, das wäre Wasser predigen und Wein trinken.
      ICH persönlich denke dass man mit diesem Gesocks ruhig auch anders verfahren dürfte. Aber das ist ja wieder ein anderes Thema.
      Wichtig ist, dass man auch als Bürger irgendwann kapiert dass die Gerichte oftmal nicht anders können und dass man das halt auch akzeptiert oder nachvollzieht.
      wir leben in einer Demokratie. Wenn dir was nicht passt ... ändere es.

    • Vor 6 Jahren

      Die Bandmitglieder tun mir auch leid. Da baut man sich jahrelang was auf und so ist es auf einen Schlag weg. "Start something" war ein gutes Album damals. Die Videos zu "burn burn" und "last train home" liefen bei MTVIVA rauf und runter.
      Und jetzt liegt ein derart schwarzer Schatten darauf dass man sich das garnicht mehr anhören will.

    • Vor 6 Jahren

      "siehe Breivik (ich Spring mal rüber), da hat man auch gesagt "20 Jahre sind doch viel zu wenig" und die Norweger haben halt gesagt "naja mehr gibt unser Strafgesetzbuch nicht her"..."

      auch weil vermutlich die hälfte nicht rallt, dass der nicht automatisch nach 20 jahren rauskommt, sondern verwahrt wird.

    • Vor 6 Jahren

      das kommt noch dazu. Wobei ich nicht weiss in wie vielen Ländern das Verwahrungsmodell in der form bekannt ist. Ich kenns jetzt von der Schweiz.

    • Vor 6 Jahren

      @Dude: Wir geben dem Staat schon das Intrument jemanden unschuldig in die Klapse zu stecken. Ist das jetzt besser?

    • Vor 6 Jahren

      dies ist wiederum in der Schweiz nicht möglich. Für eine Zwangseinweisung brauchts schon einiges. Soweit ich mir hab sagen lassen.

  • Vor 6 Jahren

    Möge er qualvoll verrecken. Hätte rechtzeitig nach Deutschland auswandern sollen, 2 Jahre Klinik, dann ist er wegen guter Führung frei :D

  • Vor 6 Jahren

    Cwmfrwdd, Llaeth-llyfn, Llanuwchllyn, Eglwyswrw, Llanelli und zu allem Überfluss auch noch Llanfairpwllgwyngyllgoge- rychwyrndrobwllllantysiliogogogoch. Was sich anhört wie das Gebrabbel eines Babys oder aussieht, als wenn jemanden mit nervösen Zuckungen vor der Computer-Tastatur .... Vielleicht schreibt ihr auch die Einleitung eurer Bandbiographie um ... kommt ein bissl zynisch

  • Vor 6 Jahren

    Bin auch der Meinung: es gibt Menschen, die solche Neigungen an sich erkennen und sich selbst darum kümmern, dass sie therapeutisch und medikamentös behandelt werden. Diese Menschen verurteile ich persönlich nicht, weil ich anerkenne und respektiere, dass sie eine kranke Psyche haben und die nötigen Schritte bereit sind zu gehen, anstatt andere Menschen in Mitleidenschaft zu ziehen.

    Sobald jemand jedoch seinen Trieben nachgeht und einen sexuellen Übergriff auf ein Kind tätigt, muss das Gesetz mit voller Härte eingreifen.

    Und, auch wenn die Taten noch so grausam sein mögen: Meinetwegen lebenslänglich wegsperren - für eine Todesstrafe werde ich mich trotzdem nie aussprechen.

  • Vor 6 Jahren

    Wer krank im Kopf ist, kann nichts dafür. Dennoch sollte man sowas nicht ausleben und sich behandeln lassen...

  • Vor 6 Jahren

    Wer krank im Kopf ist (und Grenzen überschreitet), vor dem gehört die Gesellschaft tatsächlich für immer geschützt! In einem Dorf in Russland hat man mal so einen Perversen auf "frischer Tat" ertappt - hat nicht lange leben dürfen. Bei seiner solchen Tat sollte man einfach mal die Wut walten lassen - als Mitglied der Gesellschaft ist er sowieso untragbar.