Bogy-Praktikum

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Ein Beitrag geteilt von Graphizzle Novizzle (@graphizzle)
Aber warum auch selber arbeiten, wenn Kollegin Fromm aus dem Urlaub alles in Facebook-Kommentaren zerpflückt, was es dazu zu sagen gibt:
"Bin mit Berlin Crime- …

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  • Vor 3 Monaten

    Das Problem: Viele dieser Protagonisten hatten früher nichts - und haben sich ihr Selbstvertrauen aufgebaut durch Hip Hop-Skills, Fame und körperlicher Stärke. Sie haben jetzt das Gefühl, dass man es ihnen nimmt, ihnen alles nimmt und ihr Fundament fürs Leben angreift. Dann wird - mit dem Rücken zur Wand - zurückgebissen und geschlagen, so wie sie es gelernt haben bzw. mit den Mitteln, auf die sie zurückgreifen können. Denn eins muss man verstehen: Die Mittelstandskids wollten mit Hip Hop raus aus der Spießergesellschaft, die Ghetto-Kids wollten rein. Das haben sie geschafft und haben Angst davor, wieder rauszufallen (oder suhlen sich nach dem Rausfall im Anti-Sein) und müssen daher Hip Hop für sich ownen. Sie haben eben für nichts die Deutungshoheit in unserer Gesellschaft - außer für Hip Hop. Leider kriegst du oft das Kind aus dem Ghetto, aber nicht das Ghetto aus dem Kind. Schade, das alles.