Für den Plan, Lena durch drei Vorentscheid-Shows zu prügeln, erntet der NDR Hohn und Spott. Lena spricht bereits von einer "Hasskampagne".

Hamburg (snr) - Dass Lena Meyer-Landrut im Mai den Eurovision Song Contest gewann, lag zu einem guten Teil an ihrem frischen, unverbrauchten Charme, da waren sich alle einig. Doch wenn die Pläne des NDR zum Vorentscheid wahr werden, könnte sich der einstige Vorteil ins Gegenteil verkehren und kollektiver Lena-Überdruss die Folge sein.

Normalerweise wird im Vorentscheid oft unter großer Anteilnahme der Bevölkerung geklärt, wer Deutschland beim Grand Prix vertritt. Da Lena nun aber selbst zur Titelverteidigung antritt, kann das Publikum allenfalls über das Lied abstimmen, das Lena vorträgt.

Lena kämpft gegen sich selbst

Die Pläne des NDR, aus dieser Marginalie einen Show-Marathon mit zwei Halbfinal-Sendungen und einem Finale zu machen, ernteten am Wochenende in der Presse viel Hohn und Spott. Lena "tritt gegen sich selbst an", und das gleich 18 Mal, so der Tenor, sogar vom Gaga-Grand Prix war die Rede. Allgemein herrscht große Skepsis, ob sich die TV-Zuschauer tatsächlich für die feinen Unterschiede des Songwritings interessieren werden.

So tragen die NDR-Herren der 19-jährigen Lena, die das ganze Grand Prix-Spektakel ja quasi alleine bestreiten soll, eine enorme Bürde auf. Kein Wunder also, dass schon jetzt von ihrer einstigen Unbefangenheit nicht mehr viel zu spüren ist.

Hasskampagne in der Heimatstadt?

Zuletzt fühlte Lena sich sogar von ihrer Heimatstadt Hannover im Stich gelassen, nur weil sie Berlin als Austragungsort für den Eurovision Song Contest favorisiert hatte. Diverse Radiosender hätten wochenlang ihren Hit "Satellite" boykottiert, klagte sie in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung: "Es gab richtige Hasskampagnen gegen mich."

Könnte sein, dass Lena sich bald ein richtig dickes Fell zulegen muss ...

Fotos

Lena Meyer-Landrut

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laut.de-Porträt Lena Meyer-Landrut

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50 Kommentare

  • Vor 10 Jahren

    Es ist nunmal eigtl. ein Wettstreit der Songschreiber, nicht der Interpreten. Da geht es eben um die "feinen Unterschiede des Songwritings". Schön, dass dem im nächsten Jahr im Vorentscheid Rechnung getragen wird.
    Über Aussagen wie "chancenlos" Lena nä. Jahr sei, kann ich nur lachen. Semper idem. War dieses Jahr ja dasselbe. Und wenn sie nicht gewinnt, na und?
    Über die Ansammlung von Hass und anderen üblen menschlichen Eigenschaften in den Äußerungen kann ich nur den Kopf schütteln. Jeder Kommentar dazu ist zuviel der Beachtung dieses Drecks.

  • Vor 10 Jahren

    @Sancho

    Weil ich Sie schon als Schauspielerin gesehen habe. Auch wenn es "nur" K-11 war! Außerdem geht sie absolut problemlos mit der Kamera um.