Schon wieder eine neue Morrissey-Scheibe mit hässlichem Plattencover. Produziert hat sie erneut Joe Chiccarelli, der unter anderem schon für das gar nicht so üble "California Son" von 2019 verantwortlich zeichnete. Die ersten beiden Songs kann man direkt getrost überspringen, da gibt es außer der …

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  • Vor 2 Monaten

    Zwei Sterne finde ich arg unterbewertet. Über eines sollten wir uns alle im Klaren sein: Egal, was er macht, wirklich gute Kritiken wird Morrissey im Leben nicht mehr bekommen, und sollte er die Popmusik neu erfinden. Auf "I'm Not a Dog On a Chain" sind aber nicht wenige Lieder, die im besten Sinne des Wortes "catchy" sind und Erinnerungen an Bona Drag wecken. Für mich 3,5 von 5, und weil das hier nicht geht, sind es 4.

    • Vor einem Monat

      Hab sie 1x gehört bisher und fand sie sehr nice. "Catchy" trifft's total. Aber mal schauen, wie sich die nächsten beiden Durchgänge anfühlen.

  • Vor 2 Monaten

    Hat der Herr Schreiber die Platte überhaupt gehört, oder nur seinen Hass auf Menschen mit anderer Meinung freien Lauf gelassen?!*

  • Vor 2 Monaten

    Tja, das Album gibt seinen Kritikern noch mehr Futter und Argumente dafür, sich nicht mehr ernsthaft mit seinem Spät-Spätwerk auseinanderzusetzen. Fast jedes Lied lässt sich ohne Probleme auf seine neue "Alt-Herren-Wutbürger"-Einstellung übertragen, auch wenn die Texte oberflächlich betrachtet (vereinzelt) andere Themen behandeln. Tatsächlich geht es aber nur um eins: "Ich kenne die Wahrheit, alle anderen sind dumm und lassen sich lenken". Mit was für einer Konsequenz der alte Mann seinen Kritikern noch mehr neue Vorlagen schenkt, ist schon beachtlich. Ebenso beeindruckend ist es aber, dass er sich im Winter seiner Karriere noch einmal teils drastisch aus seiner Komfortzone bewegt und hier mit Drum-Computer und regelrechten Synthie-Gewittern aufwartet. Ich finde die erste Hälfte großartig und unheimlich eingängig, das sind tolle Kompositionen in neuem (Jim Jim Falls, Love Is On Its Way Out) und alten (What Kind of People Live in These Houses) Gewand - oder irgendwas dazwischen (Knockabout World). Dafür ist die zweite Hälfte umso schwächer, einzig "Once I Saw The River Clean" lässt noch einmal aufhorchen - auch wenn es mich wundert, dass so viele Leute hier auf den oberflächlichen Aufhänger anspringen, dass er da über seine Oma singt. Natürlich geht es darum, dass er mit dem Alter die Wahrheit für sich entdeckt hat. Aber klar: Die Texte haben wie erwartet ihren faden Beigeschmack und der bewusst stümperhafte Vortrag ist genau das, was sich alle Kritiker erhofft haben. Das wäre eine musikalisch starke EP geworden, so in der Form gebe ich aber auch nicht mehr als 3/5, vor allem in Anbetracht seiner Diskografie.

    • Vor 2 Monaten

      Bis auf ein-zwei Zeilen müßte ich schon viel Hirnakrobatik anstellen, um ihm Alt-Right-Lyrik usw. zu unterstellen. Aber klar, ein paar blöde Zeilen überschatten gerne mal die anderen hundert.

  • Vor 2 Monaten

    Das war nun ein ziemlicher Fail, dieser Text. War z.B. vollkommen überflüssig, sein ganzes Lebenswerk gleich mit zu verreißen.

    Morrissey ist wohl mittlerweile endgültig ein Idiot geworden. Die letzten Platten hatten es ja noch gut geschafft, dem Idioten keine Bühne zu geben, sondern waren sehr überzeugend. Bin gespannt!

    • Vor 2 Monaten

      Starke Platte. 4/5.

      Bin gespannt, ob die nächste LP wieder nicht lange auf sich warten läßt. Seit seiner Krebsdiagnose will er wohl noch so viel wie möglich heraushauen. Wenn es die Qualität der letzten und dieser Scheibe behält, soll er das gerne machen.

  • Vor 2 Monaten

    Die Rezension ist zwar zurückhaltender als die zum letzten Album, aber leider trotzdem gespickt mit dem überflüssigen Gejammer über Morrissey und seiner Sicht der Dinge. An die alten Meisterwerke wird er sicherlich nicht mehr rankommen, aber die Scheibe ist doch recht ordentlich, weshalb ich 3/5 zücke. Kein Hammer aber weit weg von einer 2/5, wenn man zur Abwechslung mal nur die Musik selbst beurteilt.

  • Vor 2 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 2 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 2 Monaten

    Seinen alternden Leib" Ist jetzt älter werden schon ein Kritikpunkt ? Millionen treuer Fans würden sich immer noch freuen ihm nahe zu kommen ! Diese Rezension ist so voller Hass - und Neid :-) Literarisch werden sie niemals an Morrissey herankommen, ist Ihnen schon klar.
    Aber schön im neuen ,konformen" Zeitgeist geschrieben, der Arbeitsplatz ist sicher ..
    Ich war auf seinem Kölner Konzert und ihm geht bestimmt nicht die Puste aus, er wird immer besser. l Sie sind für mich letztlich nur ein Hund an der Kette. Großartiges Album ...

  • Vor 2 Monaten

    Ich habe The Smith und auch seine Solo Alben immer geliebt und tue das immer noch. Natürlich war das alles auch irgendwie politisch, aber auf eine subtile feine Art.
    Ich habe das neue Album angehört und versucht, alle Vorurteile, die in letzter Zeit entstanden sind, auszublenden. Herausgekommen ist dabei ein Album, das mir ziemlich egal ist und ich wohl nicht nochmal hören werde.
    Because if it's not love
    Then it's the bomb, the bomb that will bring us together.

  • Vor einem Monat

    Für mich das beste Album seit "You are the Quarry".

  • Vor einem Monat

    Wie man als Musikredaktion nur 2 Sterne vergeben kann, ist mir sehr schleierhaft! Für mich eines der Top 3 Alben von Morrissey!

  • Vor einem Monat

    stellt alles vorangegangene des meisters in den schatten.
    ganz klare 5/5, die wertung des rezensenten kann nur als böswillig bezeichnet werden.

  • Vor einem Monat

    Ich gebe 1/5, weil alter, weißer Faschomann und Müllmusik!

  • Vor einem Monat

    Daher werde ich meine Hand ausstrecken und Ägypten schlagen mit all den Wundern, die ich darin tun werde. Danach wird er euch ziehen lassen. Auch will ich diesem Volk Gunst verschaffen bei den Ägyptern, dass, wenn ihr auszieht, ihr nicht leer auszieht, sondern jede Frau soll sich von ihrer Nachbarin und Hausgenossin silbernes und goldenes Geschmeide und Kleider geben lassen. Die sollt ihr euren Söhnen und Töchtern anlegen und von den Ägyptern als Beute nehmen.

  • Vor einem Monat

    dass der polit-morrissey oft derbst auf den sack geht, ist das eine. rein musikalisch finde ich die platte sehr gut und alles andere als altersgebeugt. steht locker auf augenhöhe mit späten highlights a la "world peace" und "high school". für mich der asmbivalenteste, aber nicht irrelevanteste musiker seiner generation.