Trackliste

  1. 1. My Girl You Blush
  2. 2. When Cushions Were Softer
  3. 3. I Dream Of Cities
  4. 4. Through Loopholes With Love
  5. 5. Tonight Might Prove To Be Your Only Chance
  6. 6. Single Glamorous Women
  7. 7. Who Served Caviar In The Sky
  8. 8. Thieves Like Us
  9. 9. To The Lighthouse
  10. 10. Be Kind To My Mistakes

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LAUT.DE-PORTRÄT moi Caprice

Während schwedischen Indiebands die internationale Vermarktung gelingt und sie sich weltweit erfolgreich Gehör verschaffen, mangelt es in Dänemark …

1 Kommentar

  • Vor 17 Jahren

    Diese Dänen... sie haben’s einfach drauf. Haben schon die Raveonettes mit ihrem Zweitling „Pretty In Black“ ein astreines Album hingelegt, legen nun Moi Caprice nach. „You Can’t Say No Forever“ ist ebenfalls das zweite Album der Band, und beglückt uns mit einem hochkarätigen Mix aus Pop-Rock-Perlen und tieftraurigen Hymnen. Aehnlich wie bei den britischen Delays schraubt auch hier Sänger David Brunsgaard seine Stimme in ungeahnte Höhen. Schon der Opener „My Girl You Blush“ schüttet Glückshormone en masse aus... ein wunderschönes Liebeslied, jenseits aller Schnulzigkeit (...wer so schön tonight you’re sleeping with someone else, the only problem is that you don’t sleep at all flötet, hat eh schon gewonnen!). Und solche feinen Textpassagen findet man immer wieder auf diesem Album: sei es die enttäuschte Kritik an Kopenhagen (oh how I loved you, but you never loved me back) in „I Dream Of Cities“ oder kleine, feine Seitenhiebe wie in „Thieves Like Us“ (You and I, we stole so many moments that the State of Texas surely had killed us now)... grosse Gefühle werden bei jedem Song transportiert. Vor allem im träumerischen „Through Loopholes With Love“ – einem 9-minütigen Schwebeakt – zeigt sich, das Moi Caprice auch die leisen Töne beherrschen.

    Das Doppelstück „Single Glamorous Woman/Who Served Caviar In The Sky“ ist nochmal so ein Balanceakt zwischen grossartigem Pop und fast schon deprimierenden Instrumentalklängen, und es funktioniert auch hier prächtig! „To The Lighthouse“, die erste Single, macht dann nochmal richtig auf Sommerlaune und geht sofort ins Ohr, trotz des traurigen Themas (you cut and my heart broke in two, but separately each part still grew). Aber das ist sowieso die Kunst von Moi Caprice: Songs, die auf den ersten Blick fröhliche Hymnen zu sein scheinen, entpuppen sich bei genauem Hinhören als traurige, fast schon depressive Kleinode. Das muss wohl das gewisse dänische Etwas sein... und wenn dann im ebenfalls über 9 Minuten langen Schlussstück "Be Kind To My Mistakes" auch noch ein Gospelchor einsetzt, ist der Druck auf die Repeat-Taste die einzig richtige Handlung.

    Die Scheibe ist eine Empfehlung an alle Musikfans, die sich gerne von wunderschönen Popmelodien verzaubern lassen. „You Can’t Say No Forever“ ist vom ersten bis zum letzten Ton ein Genuss, und hat bei mir einen Spitzenplatz in der Hitliste 2005 auf sicher!

    Bandinfos und Videos hier:

    http://www.moicaprice.com/

    Hörproben hier:

    TCDOnline (http://musik.tdconline.dk/servlets/2452306…)
    und hier:
    Soundvenue (http://www.soundvenue.com/mp3.asp?id=895)