Der 69-jährige Walter Trout fängt ganz sachte an. Im Opener und Titelsong "Ordinary Madness" singt er nicht wirklich, viel mehr wispert er uns vertraulich etwas ins Ohr über die alltägliche, gewöhnliche Abnormalität und Verrücktheit des Lebens. Nach den ersten Zeilen beginnt bald die E-Gitarre …

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  • Vor einem Jahr

    Richtig gute Musik mit sehr vielen guten Gitarrenrifs und einer berührenden Stimme von Walter Trout.

  • Vor einem Jahr

    Exzellente Bluesrock-Scheibe. Und endlich mal ohne diese Boogie Woogie Blues-Nummern.

  • Vor einem Jahr

    Spitzen Album, auch wenn gewisse User auf Laut gerne die These vertreten das Weiße und Blues nicht geht bzw. nicht sein darf. Walter Trout spielt hier auf seine alten Tage wunderbar ungekünstelten und frischen Bluesrock, genauso wie er sein muss. Klare 4/5

    • Vor einem Jahr

      Gegendarstellung:
      Der Typ spielt seit ungefähr 20 Jahren denselben Song und gniedelt bei jedem Solo ein und dieselbe Skala runter.
      Aber selbst ich muss sagen, dass diese Platte über seinem Durchschnitt liegt.

      Dass er weiß ist, ist mir dabei herzlich egal. Wer vertritt denn diese These?

    • Vor einem Jahr

      Nicht ohne Grund schrieb ich ausdrücklich "spielt hier" und beziehe mich damit natürlich speziell auf dieses Album.
      Zu deiner Frage: Gemeinte Personen wissen das sie gemeint sind.

    • Vor einem Jahr

      Ich halte das eher für Einbildung. Wie sollte man diesen Schwachsinn auch begründen? Was ist mit allen weißen Jazzmusikern? Was ist mit Fusion, den haben Jazwinul und Miles Davis erfunden. Dürfen den dann nur Milchkaffees spielen?

    • Vor einem Jahr

      Ich nenn keinen Namen, aber hier ein kleines Zitat:
      "Ist jetzt nicht so unanfechtbar objektiv wie meine Meinungen sonst sind, aber ich finde es öde, wie Milchbrötchencountry sich noch immer eifrig an Gospel, Blues und Soul bedient, um sowas wie Tiefe vorzugaukeln."

      Gilt aber nicht nur für Schwarz und Weiß, Blues und Rock. Wenn es nach dem User, und wohl noch manch anderen geht, dann können/dürfen Asiaten auch keine "Westliche Musik" machen.

      Was, wie du schon sehr treffend schreibst, ebenfalls durch zig Beispiele im Jazz ad absurdum geführt wird.
      Von Klassik sprechen wir hier mal gar nicht.

    • Vor einem Jahr

      Scheint ne typische Doc Souli Aussage zu sein.

    • Vor einem Jahr

      So ein Schmarrn. Sie dürfen und sollen es machen. Ich möchte nur die Möglichkeit lassen, daß sie nicht alle asiatischen Musiker durch ihr "Asiatisch-Sein" oder was auch immer man ihnen unterstellt, automatisch Meister des Fachs sind.
      Wenn sie gut sind, feier ich es ab, wenn sie scheitern, mache ich mich darüber lustig. Aber bin vielleicht nicht philoasiatisch genug, um einer riesigen, inhomogenen Bevölkerungsgruppe etwas Fantastisches zu unterstellen.

    • Vor einem Jahr

      Trout macht seine Sache gut. Falls er mit seinem "weißen" Blues auf eine blöde, übergriffige Weise scheiterte, dann wäre er ein blöder, übergriffiger Fall von Cultural Appropriation. Das macht er aber nicht. Alles fein.

    • Vor einem Jahr

      Also kurz zusammengefasst, Weiße dürfen nur dann Blues spielen, wenn DIR das Ergebnis gefällt und Asiaten dürfen nur dann "westliche Musik" machen, wenn DIR das Ergebnis gefällt.
      Ja, so kann man sich auch ein Weltbild bauen.
      Vielleicht einfach auf "gefällt dir" und "gefällt dir nicht" beschränken und die Herkunft der Musiker außen vor lassen, wie wäre es damit?

    • Vor einem Jahr

      Ragism ist so ein Hurensohn. :D

    • Vor einem Jahr

      Infame Unterstellungen. Infame Unterstellungen überall!

      War doch wohl auch ohne weitere Zaunpfähle erkennbar, dass sich Theo hier eindeutig auf Ragi und dessen übers letzte Jahr hinweg erschaffenes Kaiserreich vorm Salzberg bezog.

    • Vor einem Jahr

      Selbst meine Wenigkeit unterschätzt seine Hurensohnigkeit Ragism regelmäßig.
      Ich bitte um Absolution!
      Gruß
      Schwingwise