Nach Tourneen, Klagen, Ungewissheiten, Morddrohungen und Leak-Heists auf Reddit erscheint nun mit "Fear Inoculum" das wohl meist erwartete Album 2019. Dass Tool dreizehn lange Jahre benötigten, um "10,000 Days" einen Nachfolger zu bescheren, war nicht nur den vielen Schwierigkeiten, sondern auch dem …

Zurück zum Album
  • Vor 2 Monaten

    Ich persönlich finde das Album Wahnsinn! Die ersten Hördurchgänge haben mich schlichtweg umgehauen und ich finde, dass man durchaus sagen kann es handelt sich um Adam Jones beste Leistung. Was er in Descending veranstaltet ist grandios. Ich bin begeistert.

  • Vor 2 Monaten

    Hat durchaus Potential, irgendwann zum drittbesten Tool-Album in meiner persönlichen Rangfolge aufzusteigen. Besser als 10.000 Days finde ich sie bereits jetzt schon und dafür hat's nicht mal drei vollständige Durchläufe gebraucht.

    • Vor 2 Monaten

      Die Auskopplung hat bei mir genügt und ich verspreche dir, das wird noch viel besser! Weg von Maynard über Adam u. Justin hin zu dem unfassbaren Schlagzeug! Fliegender Wechsel der Instrumente unvorhersehbar, ein komplett eigenener Kosmos! Hab ja viel Zeit, weiß nicht wann die Dauerrotation endet hier! Will ich da überhaupt jemals wieder raus? :)

  • Vor 2 Monaten

    Die Kommentare hier sind ja (meist) sehr zaghaft in die eine oder andere Richtung. Die einen würden es wohl gerne feiern trauen sich aber nicht so richtig weil sie wohl doch nicht wissen wie sie dieses dicke Brett beurteilen sollen.
    Die anderen würden es gerne zerreißen wissen aber dann doch das es dafür viel zu gut ist.
    Ich gehörte eher zu letztgenannten!
    Schlagwörter wie Egogewichse hat ich schon zurechtgelegt!
    Aber dann hat es Zoom gemacht! Und dafür musste ich es nicht 1000 mal berühren.
    Kann mich nicht erinnern das mich ein Werk jemals zuvor so spielerisch von der REM Phase in den Dicke Eier Modus und zurück versetzt hat!
    TOOL stand schon immer für große Kunst aber das hier ist ihr Meisterwerk!
    Freue mich auf die nächsten Jahre in denen mich dieser O(h)rgasmus immer wieder einholen wird! (Ok das war ein billiges Wortspiel fuckit)
    Fette 5/5!

  • Vor 2 Monaten

    Gibt wieder Songs, die mich umhauen. Die Erwartungshaltung, die sich in 13 Jahren aufbaut, wenn man auf das neue Album hinfiebert, ist nicht leicht zu befriedigen. Wenn aber wieder einzelne Perlen von absolut galaktischer Schönheit dabei sind, bin jedenfalls ich glücklich.

  • Vor 2 Monaten

    Nach anfänglicher Enttäuschung hat mich die Platte gekriegt. Ein Tool Album ist einfach ein Grower in Reinstform per Definition. Es ist nicht so, dass man einfach nur mit jedem Mal hören etwas neues entdeckt, oder sich einfach nur weiter Zugang verschafft. Es ist vielmehr beeindruckend wie harmonisch die Songs wachsen, in welchen geordneten Bahnen die Puzzleteile sich fügen, wie die Spannungsnögen mit jedem weiteren Durchgang sich immer detaillierter, kunstvoller und packender ausbilden. Grandios. Einfach Grandiös.

  • Vor 2 Monaten

    Man hat sie im Hinterkopf, diese vielen unbezahlbaren Momente der vergangenen Toolwerke, wenn man nun die digital Pforte zu neuen Werk beschreitet. Ein unmöglich abzuschaltender Reflex bei dieser wegweisende Band. Wenn nun Justin Chancellor seine Takte brüchig vervielfacht, Danny Carey seine Prog Akzente virtuos wie Bilder malt und Adam Jones Riffsalven abfeuert die alle überlebenden 90er Rock & Metaldinos abräumen. Der Mittelpunkt war aber bis jetzt immer ein unberechenbarer Maynard in jeglicher Richtung...nicht auf Fear Inoculum. Ohne Zweifel ist sein einmaliges Organ ein Atmosphärenträger aber die erste Geige spielt die Band. Ein Entscheidung meiner Meinung welche das ungreifbare der Band noch unerreichbarer machte. Ich bekomme Leider keinen Emotionalen Bezug zur Band, da diese klinisch kalt Ihren Sound perfektionieren aber das Individuum vergessen. Ich will auch von Maynard alles und nicht nur von der Begleitung. Gabs alles Davor aber alles leider weg. Es blutet mir das von Maynard geschundene Herz und ich gebe 3/5 ;(

  • Vor 2 Monaten

    Bisher einmal komplett gehört und dann bei pneuma ein zweites mal angefangen und dann nur unterbrochen, um der Frau hier in dem Video dabei zuzugucken, wie sie die CD auspackt und dann wieder eingestiegen.

    Also...ähm... keine Ahnung, was ich sagen soll. Ich will irgendwie was dazu sagen aber ich würde an sich erstmal in die Runde werfen, dass man sich hier nochmal ganz casual wiedertrifft, in 1-2 Monaten. Wäre interessant, wie sich die Meinungen dann geändert haben.

    Ich finde, das Album hat einen kristallklaren, unendlich drückenden Sound. Anfangs dachte ich, dass die Songs zu lang sind um im Alltag irgendwo Platz zu finden. Dass man allein sein muss dafür und dass man es nicht im Bus hören kann. Und dass man die Songs immer im Verbund hören muss.
    Dann dachte ich, dass es vielleicht schon allein deswegen sehr bald als zeitloser Meilenstein gelten wird. Ein Testament gegen die Schnelligkeit des Lebens! Wenn man eine Kapsel ins All schicken würde mit den besten Musikalischen Erfolgen der Menschheit, dann wäre da sicher neben Mozart und Beatles dieses Album dabei (dachte ich) und mittlerweile bin ich wieder bei Culling Voices angelangt und ich habe schon jetzt das Gefühl, dass das Album strukturell immer mehr wachsen wird. Er erinnert mich an eine andere Zeit, in der ich auch Tool gehört habe (man hört ja phasenweise), obwohl der Gesamtsound eigentlich jetzt ein ganz anderer ist.
    (Melanie, falls du das liest, gibts dich noch? Gehst du noch mit den Hunden?)

    Insgesamt bin ich positiv beeindruckt. Die extra Versatzstücke hätte man auch zu einem griffigen 6-8 Minüter á la The Pot oder Schism umwandeln können.
    ...Mittlerweile denke ich, dass man die Songs sehr wohl auch einzeln hören kann... Pneuma gefällt mir sehr gut.
    Von Tempest will ich gar nicht reden... (finde die Schreibweise mit der 7 nicht ganz so gelungen. 7empes7 sieht viel cooler aus.)

    Aber ja, insgesamt kann man wirklich noch nicht allzu viel sagen und man sollte es auch nicht. Von daher, super diplomatische Review, der ich soweit erstmal zustimmen kann und während ich das schreibe läuft Chocolate Chip wieder und schon beim zweiten Hören fügt er sich besser in den Gesamtsound ein. Es wächst. Und darüber bin ich sehr glücklich...

    • Vor 2 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 2 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 2 Monaten

      Danke. Selbst bei "Chocolate Chip Trip" habe ich gemerkt, dass das langsam wächst, obwohl mich die Elektronik immer noch etwas stört. Aber nach paar Tagen eine endgültige Punktzahl abgeben zu müssen, ist schon recht schwierig. Der undankbarste Teil ist echt die Bewertung, nicht mal die Review an sich.

    • Vor 2 Monaten

      Ach so... hab ich gar nicht drauf geachtet.. ist mir auch vollkommen egal. Als würde jemand damit bestimmen, dass jetzt jeder das so 3von5 oder 4von5 finden muss, obwohl er es eigentlich 1von5 findet...^^

  • Vor 2 Monaten

    Maynard wirkt sehr entspannt. Ich mag das. Die Drums sind unglaublich. Alles kristallklar. Und wie druckvoll die Gitarren in PNEUMA klingen, ohne übermäßig verzerrt zu sein, habe ich so bisher noch nie gehört.
    Ein Album das Zeit braucht. Und genau das ist das schöne daran. In einer Welt, in der man immer das Gefühl hat, zu wenig Zeit zu haben. In der man ständig von allen Seiten mit Informationen bombardiert wird. Und Songs, die schon in der ersten halben Minute eine Hookline bringen müssen, um die Aufmerksamkeit der Zuhörer zu halten. Darum bin ich TOOL für dieses Album wirklich dankbar. Wenn eine Band damit heutzutage noch Erfolg hat, kann man ihr nur gratulieren.
    Es gibt noch einige andere Bands, die mich ähnlich begeistern. Wie Leprous, Wormwood, Oceansize, My Sleeping Karma, Katatonia. Um nur einige zu nennen.

    • Vor 2 Monaten

      Oceansize ftw, never forgetti!

      TOOL, Oceansize und Isis formten während der Nullerjahre das "magische Dreieck immersiver Gitarrenmusik" für mich.

    • Vor 2 Monaten

      Ja, die Feed to Feed rotiert bei mir auch immer wieder gerne. Ich würde aus der Zeit Isis streichen und mit Porcupine Tree ersetzen, wenn ich darf ^^

      Ach was solls, lass sie stehen, bevor das hier noch zum sinnlosen Namedropping gerät. ;)

  • Vor 2 Monaten

    3/5

    Nichts Weltbewegendes, teils Versatzstücke, die man schon von der Band gehört hat.

  • Vor 2 Monaten

    Jungejungejunge...
    Erster Durchgang...was ein Sound. Mega. Maynard nicht mehr so präsent wie früher, sage nur "The Pot".

    Das mit den Versatzstücken dachte ich auch teilweise, hat man so oder ähnlich teilweise schon gehört. Einen Sprung wie von Aenima zu Lateralus wird es wohl nicht mehr geben.

    Was die Zugänglichkeit betrifft: ich kam von Aenima, die ich göttlich fand (und finde), und als ich das erste Mal die Lateralus gehört habe, war ich auch erstmal ein wenig ratlos. Aber die Platte ist richtig gewachsen, und heute auch unantastbar.

    Fear Inoculum gefällt mir nach dem ersten Hören besser als 10.000 Days, mal sehen was nach mehrmaligem Hören passiert... aber ich muss auch sagen, keine Band schafft es mich derart wegzubeamen beim Hören wie Tool, und das seit fucking 23 Jahren.

  • Vor 2 Monaten

    Kleine Anekdote: ein Kumpel hat damals die Aenima vorbeigebracht und eingelegt. Ein anderer Kumpel und ich waren eher nicht so begeistert. Irgendwann Wochen später lief aber Stinkfist dann doch wieder, und plötzlich hat es mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Danach die Platte in Dauerschleife. Seither Fan. Liebe diese Band.

  • Vor 2 Monaten

    Pneuma!

    Albung 9/10
    Vermutlich deren beste Scheibe.

  • Vor 2 Monaten

    10,000 Days war ein Meisterwerk!

  • Vor 2 Monaten

    Das erste Mal hören hat mich weggefegt, drei Tage später hat sich das noch nicht geändert. Ich bin zwar nicht der größte Tool-Fan (hab nur die 10,000 days und Lateralus im Regal stehen), denn das ist für mich keine Mukke, auf die ich ständig Bock habe - aber das Teil jetzt ist in jeder Hinsicht fantastisch. Die Songs sind absolut perfekt durchdacht, das Layering ist atemberaubend, die Detailverliebtheit und die vielen verschiedenen Sounds gepaart mit der technischen Präzision einfach fantastisch. Für mich klar 5/5 - ich bin hin und weg und hab das Gefühl, dass das ein Dauerbrenner wird. Ich könnt höchstens nen Punkt abziehen für die fehlende CD-Jewelcase-Version - in keinerlei Hinsicht nachvollziehbar für mich und echt ätzend.

    • Vor 2 Monaten

      Das Einzige, wo ich vielleicht wirklich einen Punkt abziehen würde (stand:heute) wäre vielleicht wirklich, dass man die sich doch eher nicht so homogen einfügenden "Versatzsongs" zu einem weiteren Song hätte machen können... die skippe ich tatsächlich, weil ich lieber schnell wieder zu den Songs kommen will...Wünsche mir seltsamerweise gerade lieber die 7-Song Variante.

  • Vor 2 Monaten

    Habe diesem Müll obv. 1/5 geben. Und jetzt weiter cirlejerken ihr ungewaschenenen Blindgänger. :lol:

  • Vor 2 Monaten

    So, jetzt konnte man die Scheibe 3 Tage wirken lassen.
    Ich finde die Platte gut, aber an die alten Scheiben kommt sie meiner Meinung nach (noch) nicht ran und das hat einen für mich überraschendne Grund: Maynard.
    Die drei Instrumentalisten machen ihre Sache eigentlich hervorragend, die Songs haben alle einen stringenten Aufbau mit schönen Details und aufgrund ihrer Länge auch ständig eher monotone (manche würden sagen langweilige) Passagen die eigentlich für Maynards Gesang prädestiniert sind. Wenn man sich die Arbeitsweise von Tool vor Augen führt, wurden solche Passagen wohl absichtlich für Keenan eingebaut um ihm Raum zu geben, aber viel zu oft passiert einfach nichts von seiner Seite.
    Ich attestiere bei ihm irgendwie extreme Lustlosigkeit und das tut den Songs teilweise nicht gut. Invincible bietet viele Möglichkeiten, Maynard steuert aber eigentlich nur 2 Gesangsideen bei, das kann man auf den ein oder anderen Song ausweiten. 7empest beginnt in den ersten 5 Minuten furios, Maynard erreicht Normalform, nach dem Gitarrensolo sind die letzten 5 Minuten von den Vocals her eher fad. Für mich zieht sich das durch's gesamte Album und meiner Meinung nach sind die Songs nicht als reine Instrumentals von der Band geschrieben worden (zumindest funktionieren viele der solchen Parts für mich nicht sonderlich gut).
    3.5 / 5 gäbe es derzeit von mir.

    • Vor 2 Monaten

      Bin inzwischen auch ein paar Mal durch und würde dem in der Tendenz beipflichten, auch wenn ich das Album insgesamt trotzdem besser bewerte würde. 'Ne 4/5 sind das für mich mindestens.

      Die Instrumentalparts waren schon immer phänomenal und legen hier teilweise nochmal 'ne Schippe drauf und auch mein anfänglicher Kritikpunkt bezüglich eines etwas versatzstückhafem Sound verschwindet je mehr sich die einzelnen Monstersongs langsam in meiner Wahrnehmung zu einem Ganzen zusammenfügen.
      Maynards Gesang war/ist da die Sahne auf dem Eisbecher, die die Songs für einen emotional nachvollziehbarer macht, eine gewisse Dramaturgie an die Hand gibt, anhand derer man sich den Song besser erschließen kann und in den richtigen Momenten nochnal für einen massiven Schub emotionaler Katharsis sorgt. In seinen besten Momenten kann er dann auch mal fast den ganzen Song an sich reißen.

      Das fehlt hier alles so ein bisschen und Maynard hat sich hier merklich etwas zurückgenommen. Ich denke mal das ist sicherlich auch in Hinblick auf die Livesets und die Tatsache, dass seine auch nicht jünger werdende Stimme schon mit den alten Songs massiv gefordert ist. Was halt gerade in der Hinsicht schade ist, als dass er es auf der letzten APC gerade mit seinem Klargesang bewiesen hat, zu welchen Glanzmomenten er noch fähig ist. Aber da hat das zu den teikweise etwsd reduzierteren, pianolastigen Stücken auch gepasst. Bei dem toolschen Unterbau muss man da halt anders herangehen. Und auch die Lyrics finde ich teilweise etwas platter.
      Das klingt jetzt aber alles viel negativer, als ich es letztlich empfinde. Auch auf dieser Platte hat er ein seine Glanzmomente und es ist teilweise echt nicht zu fassen, wie viel Gehalt er selbst in einzelne kurze Wörter oder Melodiebögen packen kann.
      Mindestens die Hälfte der Songs sind immernoch auf jeder Ebene durchweg fantastisch und bei den anderen möchte ich nicht ausschließen, dass es bei denen einfach noch etwas dauert bis die Instrumentalparts ihre volle Wirkung entpacken und den zurückhaltenderen Gesang vollkommen zweitrangig machen.
      Die 5/5 bin ich noch nicht bereit zu zücken, aber eine sehr gute 4/5 sind es für mich momentan mindestens. Stärkste Songs sind für mich bis jetzt 7empest und Descending. Culling Voices wurde hier bisher weniger erwähnt, finde ich aber auch sehr stark.

    • Vor 2 Monaten

      "Und auch die Lyrics finde ich teilweise etwas platter."

      "7empest

      Heat lighting flash, but don't blink
      Misleading
      Tranquility ruse
      You're gonna happen again
      That's what I think
      Follow the evidence
      Look it dead in the eye
      You are darkness
      Trying to lull us in, before the havoc begins
      Into a dubious state of serenity
      Acting all surprised when you're caught in the lie
      We know better
      It's not unlike you
      It's not unlike you
      We know your nature
      Blame it all on the bastards when you're blowing out
      Shame on you
      Shame on you, now
      No amount of wind could to begin to cover up your petulant stench and demeanor
      Calm as cookies and cream, so it seems
      We're not buying your dubious state of serenity
      Acting all surprised when you're caught in the lie
      We know better
      It's not unlike you
      It's not unlike you
      We know your nature
      Calm before…"

      Rezeptur für Despoten und wie sich ihre Wirkung verbreitet/verfängt, platter? Hätten sie "der Stürmer" drüber schreiben sollen? Da geh ich nicht mit Gleep!

      Übrigens die Stimme so zurück genommen halte ich nicht dem Alter geschuldet, es passte nicht zu dem Sound so weiter zu machen, wie vor 13 Jahren. Diesmal haben nicht alle Songs einen roten Faden der sich durch alle Stücke zieht, sondern man wird quasi gezwungen zumindest die langen Stücke als einzelne Perlen zu identifizieren. Da durch das man bisher herausragende Teile (Gitarre/Stimme) ihres Sounds zurück nimmt und anderen Teilen (Bass/Schlagzeug) mehr Raum gibt, erreicht man eine Art Konzentration, auf das Wesentliche. Das macht für mich es nahe an perfekt. Besser kann man seinen Sound nicht weiter entwickeln!

    • Vor 2 Monaten

      @Speedi:

      Finde ich schön, dass du hier gerade 7empest zitierst. Gesanglich sicher sehr stark und sich gut in den Song einfügend. Auf rein textlicher Ebene jetzt aber wirklich nicht so atemberaubend. Leute anzuprangern, die so zu sein scheinen, aber anders sind/bzw. sonstwie Heuchler sind ist wahrscheinlich Maynards liebstes Hobby und wird in gefühlt jedem zweiten Song irgendwie verwurstet. Macht er auch oft sehr gut, abet hier finde ich den Sturm als Metapher, gerade bei einem Tool-Song (hey guck mal, hier gibt's oft meditativ ruhige und aufbrausend stürmische Passagen in einem, wie bei so'nem Sturm, ey) dann doch schon ein bisschen klischeehaft und langweilig.

      Und auch beim roten Faden würde ich dir widersprechen. Ein vollwertiges Konzeptalbum ist es sicher nicht, finde aber trotzdem, dass es den konzeptuell zusammenhängendsten Unterbau mindestens seit Lateralus hat.

    • Vor 2 Monaten

      Endlich wiederspricht mir jemand! Nehme an das du meine Kritik gelesen hast. Aktuell bin ich etwas auf dem Bekehrtrip was das Album betrifft Gleep, es hat mich völlig aus den Socken gehauen, du verstehst?

      Es fällt mir schwer aktuell Kritik gelten zu lassen, soweit bin ich das ich das blicke und deshalb mag das auch etwas an den Haaren herbei gezogen oben klingen. Mehr morgen wenn magst, bin müde.

    • Vor 2 Monaten

      @speedi

      Ich findes es super, dass dir das Album so gut gefällt. Ich kehre auch ständig zurück und will die neuen Songs hören, das spricht doch schon mal für die neue Platte. Wenn man mal den üblichen Schrott weglässt gefallen mir derzeit aber leider nur 3 von 6 Songs.
      Pneuma und Invincible (ab min 8) sind für mich teilweise ärgerlich, Culling Voices einfach zu belanglos.
      Fear Inocolum hat meiner Meinung nach die beste Sogwirkung, der letzte Gesangspart gefällt mir aber irgendwie nicht. 7empest hätte auch 3-4 Minuten kürzer ausfallen können. Bleibt Descending, das meiner Meinung nach als einziger Song von vorne bis hinten komplett überzeugen kann. (Dabei fand ich den live gar nicht so toll)

      Dazu kommen mir zu viele selbstreferenzielle Parts auf der Scheibe vor. Trademarks sind ja gut und schön, aber wenn man minutenlang auf Jambi-Riffs oder Schism-Parts zurückgreift um die Songs zu strecken dann kann man jedenfalls nicht mehr von progressiver Musik sprechen.

    • Vor 2 Monaten

      Tomp gerade fertig geworden mit meiner Antwort an Gleep. Will nicht nerven, falls ich es tu sag Bescheid!

      Das mit der 7 was vorher kolportiert wurde, halte ich für die übliche Promonummer und da steckt kein Konzept dahinter. Also ist das Album auch kein Konzeptalbum, wird so auch von Tool nicht propagiert. Es sei den dir ist anderes zu Ohren gekommen, dann klär uns auf. Die vollständigste Version hat 10 Einzelsongs, die durch 4 kleinere/instrumentale Brückensongs zusammen gehalten werden. Dekonstruieren wir weiter, ergeben sich 6 Songs die jeder einzeln für sich stehen. Und ich appelliere dafür, sie genau so zu betrachten. I know sind eigentlich 7 Hauptsongs, aber das der Clou des Albums, komm ich noch drauf.

      1. Fear Inoculum, Gesamtlänge 10:20 min. Herausragend aber eventuell der schwächste Song der 6. Vermeidlich unlogisch, wechselt den Platz in schöner Regelmäßigkeit mit Invincible. Herausragende Komposition, Spannungsbögen und die Rhythmus -abteilung wird ergänzt durch die Leadgitarre ihren Griffwechsel.

      2. Pneuma, Gesamtlänge 11:53 min. werde nach wie vor regelrecht rein gesogen, unwiderstehlich die Reise nimmt richtig Fahrt auf. Organisch richtig zum anfassen. Rätsel immer noch über Songtitel, wenn die Pneumatik meinen, dann ist klar?

      3. Invincible, Gesamtlänge 12:44 min. hätte auch die Vorauskopplung sein können. Es dominiert genauso die Rhythmusabteilung wie bei Fear Inoculum, nur finde ich nichts was den Song irgendwie besonders macht. Das aber meckern auf sehr hohen Niveau.

      4. Descending, Gesamtlänge 13:37 min. Das der sich nach nun gut 1,5 Wochen als der beste Song herausstellt, sagt viel über die Konstruktion aller Songs. Sie müssen alle atmen, reifen in deinem Hirn und du musst es zulassen, damit auch verbunden loslassen von Gewohnten!

      5. Culling Voices, Gesamtlänge „nur“ 10:05 min. Das luftigste Monster von Song, gefiel mir auf Anhieb, weil am leichtesten vom Zugang her. Schon oft gesagt und zieht sich auch durch den Song, Spannungsbögen erste Sahne, tolle Zugänglichkeit, so schwer zu spielen es erscheint, so leicht ist er zu hören. Bin mir nicht sicher ob ich die verPOPung Tools gut finde.

      6. 7empest, Gesamtlänge 15:43 min. Eine Art Best Of Tool, deshalb wirkte es zuerst wie ganz große Kunst. Ist große Kunst, doch eigentlich ein Bonusbonbon. Mein mich zu erinnern dass das Album eine Abrechnung mit Trump werden könnte, nach dem Song bin ich mir sicher das Tool das nicht wollten. Tool ist unpolitisch was ihre Songs betrifft!

      Nun noch das wirkliche Highlight, das dem Album einen Sonderstatus gibt. Chocolate Chip Trip 4:48 min. kurz, kein Gesang, Elektrogefrikel, Schlagzeug/Bass bilden ein Instrument, Gitarre wird gespielt aber unkenntlich gemacht durch diverses Elektrospielzeug. Why? Ausblick auf Richtung wo es hin geht?Mir fallen keine Beispiele ein wo Bands so was radikales im Soundgerüst auf ihren Alben untergebracht haben.

    • Vor 2 Monaten

      Bin ich eigentlich der einzige, der die Jambi-Riffs am Ende von Invincible abfeiert? Gehts euch nicht auch so, dass ihr ausatmen müsst, wenn die Riffs enden? Die Stelle hat mich Live schon so umgehauen und ich finde, auf dem Album klingt es so griffig, so fest und klar, dass man rein beißen möchte. Von mir aus hätte der Song auch noch 2min so weiter gehen können. Einziges Manko von dem Song ist leider das drangeklatschte Reprise des Hauptthemas (letzte 90sek). Besser wäre ein Ende zum Ausatmen gewesen... Wenn die Riffs enden und für 3sek Stille herrscht, spüre ich, wie meine Ohren noch danach greifen. Das hart für mich etwas magisches, das keinem anderen Song auf dem Album so gelingt.

      Ich kann dagegen Descending nicht so feiern wie ihr. (Ja, Ja mega-über-super Song und das will ich auch gar nicht zerreden...aber im Vergleich mit Invincible, 7empest und Pneuma geht er eher unter. Mein größter Kritikpunkt im Moment (stand:heute) ist, dass am Ende von Culling Voices, kurz vor dem zweiten Ausbruch kein Schrei von Maynard kommt. Don't you dare/ point that at me!!!!!!!!!!!!! Das hätte gut gepasst und man hört auch, dass die Musik eigentlich so gebaut ist und das unterstützen würde... Grundsätzlich eröffnet aber die Zurückgenommenheit von Maynard neue musikalische Perspektiven, die ich gern annehme. Nach 4 Tagen bin ich immernoch geplättet und mega happy mit der Platte...

    • Vor 2 Monaten

      "Rätsel immer noch über Songtitel, wenn die Pneumatik meinen, dann ist klar?"

      Dafür dass du mit Kritik an anderen hier sehr oft großzügig bist, solltest du vielleicht in der Lage sein ein Wörterbuch oder Wahlweise google und Konsorten aufschlagen zu können. Oder bist du dafür einfach nur zu bequem? Vielleicht sollte man dich grübeln bzw. rätseln lassen, bei deinen intellektuellen Kapazitäten ist das Strafe genug.

    • Vor 2 Monaten

      Oder bist du dafür einfach nur zu bequem?

      Nein das meine größte Achillesferse. Kann auch beschreiben wie es dazu kommt, das ich ganze Wörter verschlucke/vergesse. Gerade wenn mir etwas wichtig ist und ein längerer Text dabei rum kommt, kreisen meine Gedanken um den Text. Ähnlich wie ein Schachspieler, spiele ich mit dem Wort was im zehnten Satz kommt schon wärend ich den ersten Satz schreibe. Bequem ist das sicher nicht und ich hoffe einfach das man drüber weg sieht. Meist leidet der Inhalt darunter nicht, ist ja keine Doktorarbeit.

    • Vor 2 Monaten

      "Meist leidet der Inhalt darunter nicht,....."

      Genau! :rolleyes:

      Auf die Idee, Deinen Gedankenmatsch nochmal zu lesen um die völlig sinnbefreiten Passagen evtl. so umzuschreiben, dass sie auch für andere außer Dir halbwegs verständlich werden, bist Du noch nicht gekommen, hm?

    • Vor 2 Monaten

      Dieser Kommentar wurde entfernt.

    • Vor 2 Monaten

      Genau! Und ersetzt es durch Perlen wie.....

      „Oh man, grad erst entdeckt...Richtiges Brett, Pusha ist einfach GOAT!“

      Dann ist unser Hausochse zufrieden

    • Vor 2 Monaten

      Tja, schon kacke wenn man nie erlebt hat, was Musik alles mit einem machen kann, wie sehr sie einen mitnehmen und sich mit der Zeit entwickeln kann und man dann stattdessen versuchen muss, die eigene innere Leere mit pre-pubertärem Gepöbel zu füllen.

    • Vor 2 Monaten

      "Ähnlich wie ein Schachspieler, spiele ich mit dem Wort was im zehnten Satz kommt schon wärend ich den ersten Satz schreibe."

      Hör einfach auf Schach oder was auch immer zu spielen. Es gibt hier nur Verlierer. Bitte.

    • Vor 2 Monaten

      ""Ähnlich wie ein Schachspieler, spiele ich mit dem Wort was im zehnten Satz kommt schon wärend ich den ersten Satz schreibe."

      Hör einfach auf Schach oder was auch immer zu spielen. Es gibt hier nur Verlierer. Bitte."

      Er hat bestimmt eine DUDEN-Zahl von mindestens 2800! Großmeister der Rechtschreibung.

    • Vor 2 Monaten

      gum, ich verstehe dich! Du musst dich nicht zu den Verlierern zählen. Das immer eine Frage der Sichtweise/Perspektive! Ob Rechtschreibung und da endet mein Horizont, ob Busfahrer oder der pure Neid darauf das man ihnen nur das Stöckchen vor die Nase halten muss, in Form eines Großmeisters des Schach. Das ist genau so wie Gleep es gepflegt ausdrückt. Dein Hinweis war eine wahre Quelle der Inspiration und die geht Verlierern mit Sicherheit ab. Sind ja ansonsten nette Typen, bisschen wenig zwischen den Ohren (Weltraum = Vakuum) und langweilen sich halt schnell. Füttern hilft dagegen, kommt her meine üblichen Vögelchen (männliche Küken werden immer noch geschreddert), Buchstabensuppe heute, köstlich! Schmeckt es?

      Tomp, ehrliche Antwort, ich hab richtige Rechtschreibung nie gelernt (und mein das es auch nicht mehr lohnt es jetzt noch zu lernen) und mir sind Leute die da großen Wert drauf legen etwas Suspekt. Wie gum es sagt, es gibt Google, Thesaurus, Lektoren, den Duden und ansonsten einfach Spaß haben am geschriebenen Wort.

      Gleep bitte vergesse deine ausführliche Antwort zu dem nicht, was den Fehler beinhaltet. Nichts anderes wollen sie nämlich verhindern, an der Stelle bricht nämlich der Neid aus!

    • Vor 2 Monaten

      "(und mein das es auch nicht mehr lohnt es jetzt noch zu lernen)"

      Was Neues lernen? Hat sich noch nie gelohnt!

      OMG :koks:

    • Vor 2 Monaten

      Nach dem zweiten Durchgang bin ich mir sicher:
      Posting of the year!

      OMG :koks:

    • Vor 2 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 2 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 2 Monaten

      Tja, Speedis Posts sind ja letztlich genauso wie Tool-Alben. Muss man sich oft mehrmals geben, damit sie ihre volle Wirkung entfalten.

      An Speedi direkt: Ich diskutiere hier natürlich gerne weiter. Habe nach den Zwischenrufen hier aber etwas den Faden verloren. Gibt's da irgendetwas Bestimmtes auf das ich deiner Meinung nach eingehen/antworten soll?

    • Vor 2 Monaten

      Wie alt bist du denn, Speedi?

      Gib dich nicht auf, lern lesen und schreiben.

    • Vor 2 Monaten

      Von Kryptoslavin zu Kryptoslaven: Müh dich nicht zu sehr ab mit Speedi. Du kannst nur verlieren bei der Sache.

    • Vor 2 Monaten

      Aber definitiv POTY-Kandidat, muss mensch neidlos gestehen.

    • Vor 2 Monaten

      Ein Besuch des Kanals Deinerseits mit Aussage bzgl. meiner Versuche, musikalische Qualität vorzustellen wäre wünschenswert.
      :klatbier:

    • Vor 2 Monaten

      Das tragischste ist vielleicht, dass er sich anscheinend wirklich für literarisch begabt hält.

    • Vor 2 Monaten

      Ich faste gerade auf Musik, bis ich mir die neue Tool reinziehen kann. War noch nicht ganz mit der ersten Hälfte durch. Stisung erfolgt später.

    • Vor 2 Monaten

      Rekta: Ehrenmensch!

    • Vor 2 Monaten

      "Das tragischste ist vielleicht, dass er sich anscheinend wirklich für literarisch begabt hält."

      Halte mich NICHT für literarisch begabt, ich kann dir oder anderen eine Geschichte erzählen, also ein Geschichtenerzähler. Denk dir dein Lagerfeuer dazu und gut!

      Para,halte dich ja eigentlich für einen netten Kerl, so wie ich 99,9% der Menschen freundlich gesonnen bin. Aber manchmal denke ich notschlachten und vierteilen, wäre genau das richtige für solche Typen wie dich!

      Warum? Nun es gibt einfach Grenzen, egal wie gut man meint jemanden zu kennen, man überschreitet diese nicht. Bin nicht beleidigt, das kannst du gar nicht, dafür reicht es nicht. Wollte dir das schon immer sagen, das ist alles. Und bitte spar dir nun deine Worte ohne jeden Wert! Denk demnächst mal ein bisschen nach bevor, na das wäre doch was?

    • Vor 2 Monaten

      "den Faden verloren"

      Gleep dito, irgendwann einmal wieder! Fand unsere Unterhaltung hier trotzdem gut, dank dir!

    • Vor 2 Monaten

      https://ancientcave.blogspot.com/2019/09/d…

      Hatte ich richtig Spaß mit, hoffe es gefällt, die gut 90 min Tool reichten dafür gerade so aus. :)

    • Vor 2 Monaten

      "Para,halte dich ja eigentlich für einen netten Kerl, so wie ich 99,9% der Menschen freundlich gesonnen bin. Aber manchmal denke ich notschlachten und vierteilen, wäre genau das richtige für solche Typen wie dich!"

      Typen, wie mich? Was meinst Du denn damit?
      Menschen, die die Schriftform ihrer Muttersprache zumindest fundamental beherrschen?

    • Vor 2 Monaten

      Süüüüß...die zwei spielen Pong

    • Vor 2 Monaten

      Hab mal den Alarm betätigt. Es muss hoffentlich auch in den Augen der Redaktion nicht sein, dass Speediconzals abartige Tötungsfantasien gegenüber einem Nutzer der Kommentarspalte hier eine Plattform finden.

    • Vor 2 Monaten

      Speedi, wenn man schon den Anspruch hat, anderen Geschichten zu erzählen, dann sollte man sich auch die Mittel aneignen, diese so zu erzählen, dass andere auch die Chance haben, sie verstehen zu können. Ansonsten landet die Wichse immer im eigenen Gesicht.

    • Vor 2 Monaten

      Naise, wie Stephan hier über das Anwenden von mittelalterlichen Tötungsmethoden an anderen Usern rumfantasiert, nur weil man die Wahrheit ausspricht.

    • Vor 2 Monaten

      Aber er ist ihm doch eigentlich freundlich gesonnen, wie er schreibt. Stellt sich die Frage, was er mit Leuten macht, denen er nicht so freundlich gegenübersteht.

    • Vor 2 Monaten

      Denen liest er, ganz vogonenmäßig, seine selbst verfassten Gedichte vor!

    • Vor 2 Monaten

      Erdbebenchat macht eine Reise nach Nirgendwo!

      Garantiert ohne jede Fantasie, dafür mit viel Testosteron.

      Psychologe ohne Seele: Jungs der Speedi nervt!

      Morphphilosoph: Was den los, das der nervt ist ja nun nicht so neu?

      Psychologe ohne Seele, mit einem weinerlichen Unterton: Er sagt er kann mich nicht leiden, dabei bin ich ein so netter Typ, trink viel Bier mit euch, ihr wisst schon.

      Erkrankter Roboter: Ich trink nur Bioöl. Wartet ab der wird schon irgend einen Fehler machen.

      Spermaumdenmund: Hat einen gemacht, er hat ein Wort vergessen bei seiner Toolanalyse! Außerdem musste ich schon wieder mehr als drei Worte lesen. Dabei kann ich gerade mal bis drei zählen.

      So nahm die Reise einen erwarteten Verlauf!

      Auftritt der Henker, tiefe böse Stimme: Passt auf Jungs, früher gab es wirklich schlimme Hinrichtungsmethoden, da wurden z.b. die wirklich bösen Menschen so in alle vier Himmelsrichtungen geteilt, das ein jeder kapierte wer hier das sagen hatte. Selbst der Blinde erkannte die Richtung am Geruch. Und das was ihr da vorhabt stinkt jetzt schon ganz gewaltig.

      Erkrankter Roboter: So ein Mist ich habe Bier vermutlich Oettinger getrunken, ich roste.

      Unwitziger Erdhöllenbewohner: Das war Öl ich schwöre, das war Öl nur kein Bio. Hatte keinen Biofilter außerdem war ich lange müde! Sorry das ich so spät erst an der Reise teilnehme.

      Spermaumdenmund: Jetzt ist das ganze Sperma eingetrocknet, kann mich mal einer befeuchten?

      Speedi: Igitt das ist ekelhaft!

    • Vor 2 Monaten

      Wie alt bist du eigentlich? 6?

    • Vor 2 Monaten

      Sorgst dich wieder? Du bist doch nicht Pädophil?

    • Vor 2 Monaten

      Ich geb es auf, du hast sie doch nicht mehr alle.

    • Vor 2 Monaten

      Leute, der Typ hört seit Freitag ununterbrochen Tool und pfeift sich ein LSD-Plättchen nach dem anderen rein. Da kann das schon mal passieren.

    • Vor 2 Monaten

      Ich denke beim Meuri hilft nur noch die Einweisung in eine Einrichtung ohne Internet und mit professioneller Betreuung und Medikation.

  • Vor 2 Monaten

    Das schwächste was Tool zu bieten hat - viele Riffs schon auf 10.000 days gehört, Songlängen unnötig lang(weilig), Maynard klingt sehr weichgespült und der Aufbau der Tracks sehr "gewollt". Ein anderer Produzent hätte da vielleicht gut getan. Es fehlen Überraschungen, Dampf und Wut der alten Tage. Highlight: jahrelang gegen Streaming sperren und dann alle mit einer 82 EUR-CD ficken, die gerne ein physisches Medium hätten.

    Solide 3/5 - ja, nach mehrfachem hören, und nein, man entdeckt nicht ständig etwas "Neues"- höchstens weil man die anderen Male davor eingenickt ist.

    Um mal einen Vergleich zu bringen, was den Klassenunterschied zu den Vorgängern ausmacht: Der Song "Sober" geht 5 Minuten, alles ist gesagt, schlägt alle hier veröffentlichten - "Parabola" 6 Minuten (mit "Parbol" 9) und haut hier auch alles weg.

    Ich lese hier ständig "die Songs bauen sich auf" - vielleicht aufgrund Ratlosigkeit und fehlender Ideen. Nicht falsch verstehen: ich verehre diese Band, aber dieses Fanboy-Gehabe jede Note von denen abzufeiern zeugt von Kleingeistigkeit. "Das komplexeste Album von Tool" -ist das hier sicher nicht , "es geht um die Zahl 7" na und? Komplex ist Lateralus da geht es u.a. um die Fibbonacci-Folge. Wem 7 da komplex erscheint...naja. Apropo: 7empest ist das beste Stück hier, nicht die beste Arbeit von Adam Jones. Die Rezi ist nett geschrieben aber nicht Objektiv - und kennt die Vorgängeralben wohl nur vom Hörensagen. Es will wohl keiner der erste sein, der Schreibt: Gut aber kein Meisterwerk.

    Folgende Theorie: Album fertig gewesen, nur 45 Minuten Spielzeit "Scheiße, nach 13 Jahren geht das nicht, verlängert die Mittelteile, zu denen Maynard nix geschrieben hat und werft die Interludes von der CD, dann alles bis auf die letze Rille pressen"

  • Vor 2 Monaten

    bei mir hat das Album allerdings 10 Tracks, aber umhauen konnte es mich wirklich nicht, bisher das schwächste was Tool geliefert hat. Schlecht ist das Album nicht aber im Vergleich zu den alten Alben kann es wirklich nicht mithalten. Schade Tool ist und bleibt trotzdem eine meiner Lieblingsbands!

    • Vor 2 Monaten

      imho können titeltrack und Pneuma sogar sehr mithalten.

    • Vor 2 Monaten

      Imho sind das nach meiner momentanen Einschätzung die zwei uninteressantesten vollwertigen Tracks des Albums.
      Aber mal schauen, gelutscht ist der Drops noch lange nicht.

    • Vor 2 Monaten

      7empest ist meiner Meinung nach (Imho...…) der stärkste Track überhaupt von Ihnen - Pneuma finde ich auch sehr cool, allerdings geht mir das fast bei allen so. Die Liveversionen von Invincible und Descendant fand ich aber besser - da gibt oder gab es bei YT eine echt gute Version aus St.Louis.

    • Vor 2 Monaten

      Ich bin nach der Vorabsingle äußert skeptisch an dieses Album herangegangen, aber die Scheibe ist gereift. Und ich gehe mit, sie ist ein Meisterwerk. Bei mir greifen mittlerweile (im Albumkontext) sogar die Interluds inkl. Mockingbeat.

    • Vor 2 Monaten

      Korrekt. Irre, wie die Band sich von Platte zu Platte steigern kann.

    • Vor 2 Monaten

      Naja steigern würde ich nicht sagen. Sie ist ein Meisterwerk, welches sich neben Aenima und Lateralus einreiht, wobei sie dann doch von diesen beiden etwas überstrahlt wird. Ich mag 10.000 Days wirklich sehr, aber für mich fällt sie dann doch etwas ab, wobei 10.000 Days wiederum etwas innovativer im toolschen Kontext war, was wiederum sehr befreiend nach dem perfekten Monster Lateralus war. Lateralus war so sehr auf den Punkt und so stark verdichtet, dass sie wahrscheinlich sowieso keine 2. Platte in der Art aufnehmen konnten.

  • Vor 2 Monaten

    Ich fühle mich stellenweise an King Crimson erinnert. Tool klingt anders in 2019, aber anders gut. Warum nicht. Seit 2006 bin ich z. B. während dieser Wartezeit zu King Crimson gekommen. Da brauchte es auch Zeit. Manches gefiehl mir da auch anfangs nicht. Das brauchte auch Zeit. Die hatte ich ja zur Genüge. ;-) Habe Fear Inoculum bis jetzt vielleicht 4 oder 5 Mal durchgehört. Die nächste Zeit werde ich sie mal dann wieder nicht hören, für ein paar Wochen vielleicht. Dann hört man sich wieder andere Musik an. Dann kommt man wieder zur Fear Inoculum. Vielleicht hört man sie wieder mit anderen Ohren, wer weiß. "Animals" von Pink Floyd wurde 1977 auch nicht gut aufgenommen. Mittlerweile höre ich diese Platte auch sehr gerne. Kommt immer auf die persönliche Stimmung an. Man hat nicht immer auf das Gleiche Bock.