Kassels feinster und vermutlich auch einziger Tim Taylor sollte eigentlich kein Unbekannter mehr sein. Seit mittlerweile zehn Jahren bewegt er sich schon im Spiel und hält die Fahne für seine Heimatstadt hoch. Doch so recht startete der Student bildender Künste bisher nicht durch. Mit einem neuen …

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  • Vor 6 Jahren

    Schön, dass Tim unter die Lupe genommen wird. Ich finde die Kritik "Taylors Problem besteht aber darin, dass er oft ins Unbedeutende abschweift und man schnell die Aufmerksamkeit verliert." äusserst unangebracht. Ich würde erstens einmal nicht behaupten, dass Tim ein Problem mit seiner Bekanntheit hat. Zweitens wer entscheidet denn, was bedeutend ist? Könnte man an dieser Stelle nicht eher die Gesellschaft kritisieren, dass sich diese (sofern sie ganzheitlich betrachtet werden kann) ständig mit Einfältigerem, Oberflächlicherem und Innovativerem unterhalten muss, da sie keine Zeit, Kapazität oder Möglichkeiten hat, sich mit den grundlegendsten Gedanken und Gefühlen auseinander zu setzen und dankbar zu sein?
    Ich finde es auch traurig, wenn Künstler nach ihrem "Wiedererkennungswert" beurteilt werden. Das hat meiner Meinung nach überhaupt keine Aussagekraft. Ich wähle ja auch keine Partei, nur weil ich sie wiedererkenne, sondern ich höre mir an, was sie zu sagen hat. Mir gefallen halt eher Lieder, die mich einerseits vielleicht musikalisch ansprechen (aber wem es bei Las Ketchup im Hintern gezwickt hat, ist jetzt mal besser still und denkt über den Wiedererkennungswert nach... :) aber andererseits vor allem inhaltlich ansprechen. Und diesbezüglich finde ich, ist Tim ganz oben mit dabei.