"Diese Geschichte immer mit dem Tiefpunkt und nochmal 'nem Tiefpunkt, dann gibt es noch mal 'nen niedrigeren Tiefpunkt ... ich kann diesen Scheißdreck nicht mehr hören, das muss ich ganz ehrlich sagen". Der 6. September 2003 schrieb Fußball- und Fernsehgeschichte. Jeder, auch ich, konnte mit Rudi …

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  • Vor 8 Jahren

    @DerElefant:
    Am Ende ist es immer Geschmackssache und darüber lässt sich eben nicht streiten. ;)
    Dennoch hatte ich das Gefühl, dass diese Kritik schon mit einer "negativen Grundstimmung" geschrieben wurde. Nach dem Motto: "So, Therapy? haben mit den letzten 2 oder 3 Alben bei mir verkackt, mal kucken, ob sie jetzt was Besseres abliefern..."
    Mir fehlt da die neutrale Betrachtungsweise, die bei jeder Rezension - meiner Meinung nach - notwendig ist. Wenn ich jetzt das letzte Album von Florian Silbereisen beurteilen müsste, hätte ich wohl rein subjektiv überhaupt nichts Gutes dazu zu sagen... wenn ich allerdings ganz objektiv an die Sache rangehe, schiebe ich meinen persönlichen Geschmack mal beiseite und versuche das Album im Kontext der Zielgruppe bzw. des Genres zu beurteilen.
    Mit Sicherheit würde mir das trotzdem schwer fallen... :D
    Worauf ich hinaus will: In dieser Rezension ist mir die persönliche Wertung deutlich zu hoch. Natürlich ist das immer eine subjektive Geschichte, weil man in der Rezension seinen persönlichen Eindruck wiedergibt... trotzdem wäre eine etwas objektivere Sichtweise besser gewesen.
    Dass diese Album polarisiert, merkt man deutlich an den sehr unterschiedlichen Kritiken im Internet/in Musikzeitschriften. Von "Totalausfall" bis "bestes Album ever" ist da alles dabei. Für mich ist es weder das Eine noch das Andere. Ein gutes Therapy?-Album aber mit Sicherheit nicht das Highlight ihrer Karriere.

  • Vor 8 Jahren

    dann stehst du doch wenigstens in meiner ecke mit dem caucasian psychosis vergleich, oder? das ist strukturell zwar nicht eins zu eins mit der elektrophase zu identifizieren. aber endlich mal wieder ne künstlerische idee in den eigenen schuhen.

  • Vor 8 Jahren

    Den Vergleich mit Metallica unpassend finden, um anschließend Iron Maiden zu einem noch unpassenderen Vergleich heranzuziehen ist schon ganz großes Tennis, vor allem wenn man bedenkt, dass die sich ab "The Number of the Beast" vom Songwriting und Sound her stetig weiterentwickelt haben und für ihre Experimente in den 90ern (No Prayer for the Dying ff.) ziemlich abgestraft wurden.

  • Vor 8 Jahren

    @dein_boeser_Anwalt (« dann stehst du doch wenigstens in meiner ecke mit dem caucasian psychosis vergleich, oder? das ist strukturell zwar nicht eins zu eins mit der elektrophase zu identifizieren. aber endlich mal wieder ne künstlerische idee in den eigenen schuhen. »):

    Du willst unbedingt dein Stöckchen haben, oder? ;)

  • Vor 8 Jahren

    So. Fürs Protokoll: "Caucasian Psychosis" ist eine Zusammenstellung der ersten beiden Therapy?-EPs "Babyteeth" (geht so) und "Pleasure Death" (sehr gut). Ulf tut so, als wär das ein richtiges Album, das kann hier nicht so stehen bleiben.
    Des weiteren unterscheiden sich diese beiden EPs stilistisch nur marginal vom Debütalum "Nurse". Und auf dieses wird bei Therapy? immer wieder Bezug genommen, auf den letzten beiden Alben halt wieder verstärkt. Aber es ist nicht so, als wär diese brachialere Variante der Band zwischendurch verschwunden gewesen, siehe zum Beispiel "Never Apologise, Never Explain".
    Danke für die Aufmerksamkeit.

  • Vor 8 Jahren

    @dein_boeser_Anwalt (« das ist strukturell zwar nicht eins zu eins mit der elektrophase zu identifizieren. »):

    Versteh ich nicht, was meinst du damit?

  • Vor 8 Jahren

    @TheBeast666:
    Ich habe keinen Vergleich gezogen, sondern nur eine Band als Beispiel genannt, bei der die Erwartungshaltung mit jedem Album (nahezu) erfüllt wird. Ich schließe hier mal die Alben mit Blaze aus... ;)
    Aber ganz ehrlich: Wenn ich "Number of the beast" oder "Piece of mind" mit "Brave new world" oder "Final frontier" vergleiche, erkenne ich da keine große Weiterentwicklung. Die neuen Alben sind besser produziert... und sie haben jetzt 3 Gitarren... :D
    Aber das ist ein ganz anderes Thema und ich finde Iron Maiden großartig. Peace! :)

  • Vor 8 Jahren

    @DerElefant (« @dein_boeser_Anwalt (« dann stehst du doch wenigstens in meiner ecke mit dem caucasian psychosis vergleich, oder? das ist strukturell zwar nicht eins zu eins mit der elektrophase zu identifizieren. aber endlich mal wieder ne künstlerische idee in den eigenen schuhen. »):

    Du willst unbedingt dein Stöckchen haben, oder? ;) »):

    nein, ich hab's hierfür geworfen, altes mammut :smoke:

  • Vor 8 Jahren

    @Olsen (« @dein_boeser_Anwalt (« das ist strukturell zwar nicht eins zu eins mit der elektrophase zu identifizieren. »):

    Versteh ich nicht, was meinst du damit? »):

    erkläre ich nachher

  • Vor 8 Jahren

    @dpetri (« @TheBeast666:
    Ich habe keinen Vergleich gezogen, sondern nur eine Band als Beispiel genannt, bei der die Erwartungshaltung mit jedem Album (nahezu) erfüllt wird. Ich schließe hier mal die Alben mit Blaze aus... ;)
    Aber ganz ehrlich: Wenn ich "Number of the beast" oder "Piece of mind" mit "Brave new world" oder "Final frontier" vergleiche, erkenne ich da keine große Weiterentwicklung. Die neuen Alben sind besser produziert... und sie haben jetzt 3 Gitarren... :D
    Aber das ist ein ganz anderes Thema und ich finde Iron Maiden großartig. Peace! :) »):

    Also mit der Ansicht dass neue Iron Maiden Alben besser produziert sind als die alten, solltest du ziemlich alleine darstehen.

  • Vor 8 Jahren

    @Cyclonos: Da Du scheinbar die Meinungen aller anderen Menschen dazu kennst, wirst Du wohl Recht haben... ;)

  • Vor 8 Jahren

    @dpetri: Ich helfe kurz beim hören der Unterschiede: Auf "Somewhere in Time" haben sie erstmals (und als eine der ersten Metalbands) Synthesizer eingesetzt, mit Taktwechseln gearbeitet. Peace ja, aber höre dir die beiden Alben "Number of the Beast (1982)" und "Somewhere in Time (1986)" im Vergleich an. Oder "Seventh Son of A Seventg Son" im Vergleich mit "No Prayer for the Dying". Sich nicht entwickeln und auf Nummer sicher gehen hört sich anders an. AC/DC wären wohl das passendere Beispiel gewesen. Will dich nicht verbessern, aber dir scheint einiges an Maiden-Hörgenuss bisher verwehrt geblieben zu sein, dem will ich Abhilfe schaffen. ;)

  • Vor 8 Jahren

    @TheBeast666: Ich habe alle Maiden-Alben (außer die mit Blaze) zu Hause im Regal stehen... von daher weiß ich schon, was Du meinst. Ok, AC/DC wären in der Tat das bessere Beispiel gewesen. ;)
    Dennoch erfüllen - meiner Meinung nach - Maiden mit jedem Album auch (meine persönlichen) Erwartungen... auch wenn sie mal experemtieren, machen sie das immer in einem gewissen Rahmen.
    Aber irgendwie schweifen wir hier vom eigentlichen Thema ab... :D
    Um nochmal den Bogen zu Therapy? zu spannen:
    Auch nach mehrmaligem Durchhören von ABCOL bin ich nach wie vor von dem Album begeistert und entgegen anderen Kommentaren ist für mich "Marlow" der schlechteste Song des Albums, weil er in meinen Augen irgendwie langweilig ist.
    Und um nochmals den Vergleich mit "St. Anger" zu bemühen: Metallica sind so "mutig", dass sie live maximal 1 Song von diesem Album spielen und sich ansonsten bereits von dem Material in diversen Interviews distanziert haben...

  • Vor 8 Jahren

    Therapy? gibts noch? Von denen hab ich schon ewig nix mehr gehört.

    @dpetri: Damals zur St Anger Tour waren se schon so mutig nur 2 Songs aus dem Album zu spielen ^^

  • Vor 8 Jahren

    @dein_boeser_Anwalt (« @Olsen (« @dein_boeser_Anwalt (« das ist strukturell zwar nicht eins zu eins mit der elektrophase zu identifizieren. »):

    Versteh ich nicht, was meinst du damit? »):

    erkläre ich nachher »):

    *hust*

  • Vor 8 Jahren

    'zeihung.
    was ich meine: die elektrophase = die ersten beiden ep's, die auf caucasian walk zusammengefasst sind. diese frühe, rohe und für damalige zeiten äusserst heftige krachphase hatte ihnen seinerzeit gut zu gesicht gestanden. nur sind jene lieder eben mit den heutigen songs nicht strukturell isv 'nicht in arrangement, aufbau und produktion' vergleichbar. wohl aber mit dem hungrig suchenden ansatz, den ich seitdem komplett vermist habe. so meine ich das. ich hoffe, es war eine hilfreiche erläuterung.

  • Vor 8 Jahren

    @dein_boeser_Anwalt (« 'zeihung.
    was ich meine: die elektrophase = die ersten beiden ep's, die auf caucasian walk zusammengefasst sind. diese frühe, rohe und für damalige zeiten äusserst heftige krachphase hatte ihnen seinerzeit gut zu gesicht gestanden. nur sind jene lieder eben mit den heutigen songs nicht strukturell isv 'nicht in arrangement, aufbau und produktion' vergleichbar. wohl aber mit dem hungrig suchenden ansatz, den ich seitdem komplett vermist habe. so meine ich das. ich hoffe, es war eine hilfreiche erläuterung. »):

    und wo ist da genau die elektronik? das einzig elektronische, dass ich von therapy? wirklich kenne, sind die kurzen instrumentals auf der infernal love. auf babyteeth und pleasure death ist jedenfalls nichts davon zu finden. das ist größtenteils gitarre, bass, schlagzeug, gesang.

  • Vor 8 Jahren

    Nachdem mir die Scheibe am Anfang ziemlich gut gefallen hat, sind's jetzt nur noch so 6/10 Punkte. Hat sich leider schnell abgehört. Bei Youtube gibt's einen Song von dem Album in Unplugged. Er hat, wovon mir in dem Album ein bisschen fehlt: Wärme.

    http://www.youtube.com/watch?v=6wheaPE9NCk…