laut.de-Kritik

Christlicher Metal aus den Backwoods von Tennessee.

Review von

Mit vorliegender Scheibe bringen The Showdown aus den Backwoods von Tennessee ihr zweites Album und gleichzeitig ihr Debüt für Century Media an den Start. Schon mit dem Vorgänger "A Chorus Of Obliteration" heimste der Fünfer gute Kritiken ein. Vermutlich entspringen den Hinterwäldern der US-Südstaaten nur Kirchengegner oder gläubige Christen. Jedenfalls hat sich die Band für die zweite Variante entschieden und zockt christlichen Metal. Dies jedoch nur als kleine Info nebenbei – schließlich geht's hier ja um die Musik.

Und die klingt auf "Temptation Come My Way" ganz ordentlich. The Showdown haben sich einer modernen Form des Metal verschrieben. Die Combo mischt einen klassischen Metal-Sound und zugehöriges Songwriting mit klarem Gesang und einer gehörigen Portion Southern Rock, wobei die jeweiligen Einflüsse abwechselnd im Vordergrund stehen. Klar übrigens, dass es da nur zum guten Ton gehört, dass sie auch das ein oder andere Solo einstreuen.

Schon bei den ersten Takten rappelt, rockt und groovt es in der Kiste, etwa auf "Six Feet Under". Einen bluesigen Touch verpassen sie "It Drinks From Me", einer Nummer gegen Alkoholismus, die ganz lässig reingeht. Der hat sich wohl nicht von ungefähr auf der Scheibe eingefunden. Ist doch Tennessee unter anderem für seinen Jack Daniel's bekannt.

Gleich darauf biegt der Titeltrack mit Rock'n'Roll-Attitüde und eingestreuten Gitarren-Sleazes ums Eck. Hier zeigt Sänger David Bunton, dass er eine variable Stimme hat, die auch ziemlich dirty klingen kann. So locker rocken die Knaben (auf dem Bandfoto sehen sie noch relativ jung aus) auch auf dem Rest der Scheibe. Es ist anzunehmen, dass sich da auch einige Hüften lockern, sofern sie (noch) nicht künstlich festgeschraubt sind. Mehr in eine Alternative Rock-Kerbe schlagen dann "Carry On My Wayward Son" und der letzte Song "Death Finds Us Breathing".

Das Album kommt mit einer lupenreinen Produktion daher, für die sich Paul Ebersold (3 Doors Down, Saliva) verantwortlich zeichnet. Für The Showdown dürften sich jene Leute begeistern, die mit modernem Stoff und einem Schwerpunkt auf rockigem Metal-Sound was anfangen können. Die Band versprüht allemal Rock'n'Roll und einen Schub positiver Energie.

Trackliste

  1. 1. Fanatics And Whores
  2. 2. Head Down
  3. 3. Six Feet Under
  4. 4. We Die Young
  5. 5. Breath Of The Swamp
  6. 6. It Drinks From Me
  7. 7. Temptation Come My Way
  8. 8. Forget My Name
  9. 9. Spitting In The Wind
  10. 10. I Victim (Here's To The Year)
  11. 11. Carry On Wayward Son
  12. 12. Death Finds Us Breathing

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