Momente, in denen Musik verheißt, die Welt zu verändern, sind wahrlich dünn gesät. Irgendwo zwischen "Music For The Jilted Generation" und "The Fat Of The Land" gaben uns The Prodigy mit den Singles "Voodooo People", "Poison", "Firestarter" und "Breathe" trotzdem das Versprechen, eine Revolution …

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  • Vor 6 Jahren

    nichts einreden lassen. geile scheibe! voll auf die 12. so muss prodigy klingen. freu mich schon aufs konzert.

  • Vor 6 Jahren

    Oh oh, Sven Kabelitz, Sie haben also damals auf eine musikalische Revolution gewartet und zum einen nicht gemerkt, sich mittendrin befunden zu haben und zum anderen nicht realisiert, dass musikalische Revolutionen seit den 90ern eine Halbwertszeit von max. 1-2 Alben haben. Seit den 2000ern meistens auf ein Album von 1-2 Künstlern gleichzeitig pro Musikstil beschränkt. Sprich es gibt soetwas wie langanhaltende große musikalische Revolutionen, die DAS große neue Ding sind, in der heute ständig sich selbst überholenden Zeit nicht mehr. Oder wann hatten Sie seit "The Fat Of The Land" und davor beim Erstling von RATM das letzte Mal dieses vibrierende Gefühl eines musikalisch-emotionalen globalen Paukenschlags? Dass The Prodigy den Anfang dieser Fastfood Revolutionen darstellte, haben diese selbst als allererstes akzeptiert. Dies und den Umstand, dass Sie, Herr Kabelitz, selbst älter geworden sind und sich neben der von Ihnen erhofften Revolution auch noch andere Dinge in Ihrem Leben nicht erfüllt haben, die Sie sich in den 90ern wie so viele erträumt haben, und Sie es jetzt auch einfach nicht mehr "einfach nur laut" mögen (als Rezensent auf laut.de), sollten Sie sich einfach mal eingestehen. The Prodigy selbst haben nie mehr versprochen, als das was Sie auch jetzt wieder abgeliefert bekommen haben. Und das halte ich schon für eine sehr ehrliche Art mit sich selbst umzugehen. Dass Zeitgeist und ihre Musik derzeit nicht mehr im Einklang stehen, ist nicht das f.ucking Problem von The Prodigy. Just keep dancin', my crackhead voodoo people!

  • Vor 6 Jahren

    Sorry, ich kann die Kritik nicht nachvollziehen. Natürlich haben sich die Jungs weiterentwickelt, halt sehr behutsam und, was mir sehr sehr wichtig ist, immer noch erkennbar. Wenn ich Prodigy hören will, dann will ich Prodigy hören und nicht den xten Klon von Skrillex, Scooter oder wasweißichwas.
    Hier gibts Big Beat auf die Fresse, Live-tauglich (was Prodigy ja eh wichtiger ist als alles andere) und genau das wollte ich.
    Klar, das Album ist kein Meilenstein wie Fat of the land, aber andere Bands hatten meiste auch nur das eine Meisterwerk und sonst weniger solide Alben als Prodigy nun hat.
    Von mir gibts 4 Sterne.

  • Vor 6 Jahren

    Passt! Als hätte ich den Artikel selbst geschrieben.

    The day is my Enemy = Hotride
    Nasty Nasty = Invaders B-Seite
    Rebel Radio = Memphis Bells
    Ibiza = Run with the Wolves
    Destroy = ... bisschen 90er
    Wild Frontier = ...
    Rok-Weiler = Run with the Wolves
    Beyond the Deathray = Omen Reprise ... cool
    Rhythm Bomb = ...
    Roadblox = Run with the Wolves
    Get your Flight on = Take me to the Hospital
    Medicine = Medusa's Path/Phoenix/Diesel Power
    Invisible Sun = Crystal Castles "Pale Flesh" ... cool
    Wall of Death = ...

    Alles in allem finde ich das Album okay (gut).

    • Vor 6 Jahren

      Bei Invisible Sun dachte ich, erinnert mich an was, nur was das weiß ich jetzt nicht. Jetzt weiß ich es.

      Welche Crystal Castles ist denn zu empfehlen? Manche Songs sind ja ganz cool von ihnen.

  • Vor 6 Jahren

    schon ziemlich hart das ding. besonders der titeltrack. knallt mega

  • Vor 6 Jahren

    Also mir persönlich gefällt bis jetzt Wild Frontier am besten. Den Diss des Reviews kann ich noch nicht kommentieren, weil ich das Album erst ein mal durchgehört hab. Aber das Lob der damals (und heute noch) wegweisende "Narcotic Suite" aus dem Jilted Album kann ich fett unterstreichen. Wünsche mir seit Jahren wieder derartig psychedelische Tracks, bin mir nicht sicher, ob Liam nochmal was in die Richtung machen wird...

  • Vor 6 Jahren

    hab bisher nur den 1 track intensiv hören können ABER der verdient eine 5 sumopunkte wertung.. kann mir kaum vorstellen dass die anderen track plötzlich ultrakacke werden

    ps: und ich bin nich mal prodigy fan

  • Vor 6 Jahren

    hab bisher nur den 1 track intensiv hören können ABER der verdient eine 5 sumopunkte wertung.. kann mir kaum vorstellen dass die anderen track plötzlich ultrakacke werden

    ps: und ich bin nich mal prodigy fan

  • Vor 6 Jahren

    ok ich hab mich jetz mit dem zweiten track auseinander gesetzt, dieser ist jetz nich so gut aber 3/5 sumopunkte sind drin und der dritte track fangt dope an geht aber schon auch ins nervige.. naja wenn eim das album nach drei tracks aufn sack geht... bin mal gespannt ob die (loser) das kabel noch rausreißen ;)

  • Vor 6 Jahren

    ibiza geht ja auch voll aufn sack, hab ich die affen doch noch richtig in erinnerung als ich sie mit ihren bunten micros auf nem festival ertragen musste

  • Vor 6 Jahren

    "Invaders Must Die" bekam auch nur zwei Sterne und war doch deutlich besser. Klar, "The Prodigy" hatten ihre besten Jahre in den 90ern, aber zum alten Eisen gehören sie noch lange nicht.
    Ich werde "The Day is my Enemy" auf jeden Fall eine Chance geben. Auf Metacritic kommt es auf ordentliche 76%, so übel kann es also nicht sein.

  • Vor 6 Jahren

    Die hätten es gut sein lassen sollen, nach The Fat of the Land kam nur noch Mist.

  • Vor 6 Jahren

    Ich höre The Prodigy, gerade WEIL sie so klingen, wie sie klingen. Die Kritik hier ist doch nur purer Neid.

  • Vor 6 Jahren

    Das is doch hier alles nur Gewäsch. Das Vinyl ist bisher 2 mal durchrotiert und das ist ein durchaus solides Album. Ich bezeichne mich selbst als Fan der 1. Stunde. Warum müssen sich eigentlich alle Bands auf jedem Album neu erfinden? Warum müssen Bands die Trends und Sounds kreiert haben ständig verändern? Warum wird erwartet das jede Band mit dem folgenden Album immer Ihren Zenit übertrifft? Mich regt das irgendwie auf. Warum kann man sich nicht einfach freuen das es ein neues Prodigy Album gibt?

    • Vor 6 Jahren

      Du hast den Ansatz des Problems erkannt, es jedoch noch nicht wirklich identifiziert. Warum? Weil Kunst IMMER subjektiv ist und jedweder Versuch, den eigenen Geschmack und das gegebenenfalls davon abweichende Werk des Künstlers irgendwie miteinander zu vereinbaren und das Ganze dann als objektiv zu vermarkten, zwangsläufig scheitert. Das sind Plattenkritiken - der Versuch, diese Differenzen irgendwie als Scheitern des Künstlers darzustellen. Und das nicht nur das Problem dieser Review, sondern jeder.

  • Vor 6 Jahren

    Sehe Sie am Sonntag live in Hannover und freue mich auch die neuen Songs mal live zu hören. Ich kann die Kritik absolut nicht teilen. Mir gefällt das Album recht gut, auch wenn es natürlich nicht an the fat of the land ran reicht (aber das hat auch schon Invaders must die nicht). Das wäre genauso als wenn man das letzte Depeche Mode Album mit der Ultra von 1997 (also zu fat of the land zeiten) vergleichen würde. Da kackt das aktuelle DM-Album auch voll gegen ab! Aber künstlerische Visionen und neuer sound wird in der heutigen Pop/Rock-Welt leider überhaupt nicht mehr gewürdigt - warum sich also die Mühe geben, nur um massive kritik zu ernten? es gab eben schon fast alles. was ist neu in der heutigen Musikwelt mit 100ten von Untergenres??? Bsp. electrocore (Eskimo Callboy und Konsorten) - da wird nur drauf gehauen, es ist aber mal endlich wieder was neues. Unter diesem Hintergrund: ein Album wie the day is my enemy höre ich immer wieder gern und 1000 mal lieber als Taylor Swift und den ganzen restlichen weichgespülten Mist.
    Peace;-)