Schon vor zwei Jahren hat Smith im LAUT-Interview ein neues Cure-Album angekündigt und prophezeit, dass es "unglaublich heavy" ausfallen würde. Ob er dieses Versprechen gehalten hat? Der erste Eindruck jedenfalls ist untrüglich: Robert singt jetzt bei den Deftones. Na ja, nicht ganz so dramatisch, …

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  • Vor 17 Jahren

    Wer will kann sich hier die neue CD schonmal als Stream anhören:
    http://www.vh1.com/artists/az/cure/762177/…

    Ich werd wohl noch bis Montag warten, bis ich mich in den Genuß dieser (hoffentlich) wundervollen CD begebe, aber die erste Single "The End of the World" find ich schonmal sehr gut.

  • Vor 17 Jahren

    Hab das Album jetzt mal gehört und muß sagen, dass es mir doch recht gut gefällt, vorallem die erste Hälfte der CD. Das Album fängt nämlich sehr, sehr gut an. "Lost" und "Labyrinth" sind wohl die besten Opener aller Cure-Cds, sehr düster und schroff, und erinnern an beste Pornography-Zeiten. Schon zu diesem Zeitpunkt wird klar, dass Ross Robinson einen guten Job bei dieser Platte gemacht hat. Soweit, so gut, doch dann folgen zwei recht poppige Songs, wobei vorallem "The End of the World" nicht so recht in die bis dahin aufgebaute Stimmung reinpassen will, halt wieder so 'ne typische Cure Single, die nicht so recht auf ein Album passen will. Besser passen da die folgende 2 Songs. "Anniversary" ist wieder sehr stimmungsvoll und "Us or Them" könnte wohl als härtester aller Cure Songs in die Geschichte eingehen. Soweit gefiel mir dann die CD recht gut, doch nun folgen eher recht uninspirierte Songs. Es folgen recht harmlose Pop-Nummern mit leicht düsterer Note, die aber eher unwichtig für die Platte sind. Einzig "Never" und "The Promise" wissen noch wirklich zugefallen.

    Trotzdem eine gut gelungene Cd, der ich 8/10 Punkten geben würde, weil einfach ein paar der besten Cure-Songs auf dieser CD vertreten sind.

  • Vor 17 Jahren

    Mal wieder sind 4 Jahre vergangen nachdem The Cure mit dem eher mittelprächtigen „Bloodflowers“ ihr letztes wohl eher enttäuschendes Studioalbum auf dem Markt brachten. Schon damals stellte sich die Frage „Ist das Feuer schon zerloschen?“ Nun meiner Meinung ist diese Frage, schon längst nötig gewesen, denn seit Mitte der 90ziger betrachte ich das Feuer schon definitiv als erloschen. Man hätte damals eigentlich schon einen Schlussstrich ziehen sollen, denn eigentlich wirklich was tolles lieferten sie darauf hin nicht mehr ab. Neben den 2 Studioalben nur noch jede Menge Best Of und Live Alben, die zum größten teil, in dem Überfluss, mehr als nur unnötig waren. Am Beginn dieses Jahres meldeten sich The Cure ja Wiedermahls mit einem, dieses mal CD-Paket zurück. So wirkliches Interesse hatte ich keines mehr dran. Kurze Zeit später erfuhr ich dann von dem neuen Album und eigentlich bin ich ja immer etwas skeptisch, wenn Bands die eigentlich ihre großen Jahre schon längst hinter sich haben, noch neue Platten rausbringen. Meistens ist das dann auch zurecht so und da bei The Cure eigentlich schon mit Bloodflowers der Ofen aus war, erhoffte ich mir nicht mehr wirklich viel von den bevorstehenden Album. Da las ich allerdings, das sie selbst behaupteten, es sei ihr bisher bestes Album. Also entschloss ich mich dann doch, in dieses Album mal reinzuhören. Was mir da zu Ohren kam, war am Anfang mehr als nur zufriedenstellend. Neue Elemente und alten Stil perfekt kombiniert. Mit „Lost“ ein sehr interrasant und vielversprechender Opener. Der zweifellos bisher bester Cure Opener. Das darauf folgende „Labyrinth“ dann ein einfach genial düster klingender Song, der meiner Meinung nach auch mit zu den besten Songs überhaupt von ihnen zählt. So langsam beginne ich zu denken, von wegen „Beste Zeiten hinter sich“, das ist The Cure 2004 und brandaktuell. Doch darauf geht’s dann in deutlich klassischerer Manier weiter. Etwas eigenartig sind die Übergänge von Song zu Song die nicht immer gerade sehr passend sind (z.B. hätte ich nach Labyrinth eher ein düsteres Lied erwartet aber stattdessen so ein klassischer Cure-Song der irgendwie gar nicht an diese Stelle passt). Stellenweise klingt das Album überraschend hart, nicht gerade so wie man es von ihnen gewohnt ist. Die Platte kann leider aber nicht das halten, was sie am Anfang so stark gemacht hat. Erst am Ende kommt es dann noch mal zu einem Spektakel. The Promise, der brachiale 10Minuten Kunstkoloss. Ein voller, knallhart und äußerst finsterer Popsong (Kann man das überhaupt noch Pop nennen?) , in den sie sich selbst überbieten. Einfach Wahnsinn, dieser Song und in einer sehr sehr ungewohnten härte, die bisher noch nie in der Form zum Vorschein kam. Auch wenn das Album neben den großen Songs auch teilweise ziemlich seine schwächen hat, im Gegensatz zu „Bloodflowers“, ist dieses Album definitiv keine Enttäuschung mehr. Ganz im Gegenteil, das Album ist absolut empfehlenswert und man kann es getrost zu den besseren Cure Alben zählen, auch wenn „das Beste“ wohl eine etwas übertriebene Bezeichnung ist. Die längere Auszeit hat ihnen wohl dieses mal sichtlich gut getan. Fazit: 8/10 Punkten.

  • Vor 17 Jahren

    ja, scheinen wohl mehrer den Thread zu übersehen oder warum schreiben nur so wenige, gibt's nur noch so wenige Cure-Fans?

    Aber meine Meinung deckt sich so ziemlich in jeder Hinsicht mit deiner. Ich finde vorallem den Übergang von "Before Three" zu "The End of the World" grausam. Da erschrickt man ja regelrecht.

    Außerdem gefällt mir "(I don't know what's going) on" inzwischen auch sehr gut und der Bonustrack "Go Nowhere" finde ich ,hätte es durchaus auch auf die Platte verdient gehabt und somit vielleicht ein paar schwächere Momente ausbügeln können.

    Also ich bin vollends zufrieden mit dieser Platte. :)

  • Vor 17 Jahren

    ich hab mir das album noch net angehört. doch ich kann mir echt net vorstellen was "plainsong" als bester opener aller cure alben absetzen könnte.

  • Vor 17 Jahren

    naja ist natürlich auch etwas Geschmackssache aber ich finde Lost ist wirklich nen hammergenialer Cure-Opener. Meiner Meinung nach der beste...
    das beste Cure Album bleibt aber nach wie vor die Seventeen Seconds bei mir :)

  • Vor 17 Jahren

    Hätte aber auch gedacht das es mehr Cure fans gibt...

  • Vor 17 Jahren

    Wer diese Platte nicht mag, mag the cure nicht. Hat Smith selbst so gesagt. Da bin ich ja sehr beruhigt, dass mir die Platte gefällt. ;)

  • Vor 17 Jahren

    hm ich kenn the cure kaum, aber ich hab sie grad beim hurricane festival live gesehen und da haben sie mir nicht zugesagt

  • Vor 17 Jahren

    Nur weil ich nix schreib, heisst das nicht das ich kein Fan bin ;)

    Prima Album. Kann eigentlich keinen Song als "schlecht" bezeichnen.
    Und da ich eh immer "Random" hör machen mir die Übergänge nichts aus.

  • Vor 17 Jahren

    random, der gefürchtete konzeptkiller.

  • Vor 17 Jahren

    Zitat (« baltic schrieb:
    hm ich kenn the cure kaum, aber ich hab sie grad beim hurricane festival live gesehen und da haben sie mir nicht zugesagt »):

    hab sie am southside gesehen... fand auch, die waren eher langweilig... tja....

  • Vor 17 Jahren

    Zitat (« Axl_Suckz schrieb:
    geh weg :mad: »):

  • Vor 17 Jahren

    ...aber die frisur ist unschlagbar... wegen der lohnt sich ein konzert natürlich...

  • Vor 17 Jahren

    ja als wir aufm gelände saßen stand der sänger mit einemmal hinter uns, sah ziemlich müde aus und hatte tiefe augenringe, die leute haben alle n bischen seltsam geguckt, aber keiner hat ihn angesprochen

  • Vor 17 Jahren

    Auch mir gefällt das neue Album von THE CURE echt gut. Am Besten finde ich die Songs: Lost, The End Of The World und Taking Off.

    Ein echt gelungenes Werk... *daumenhoch*

    :-)))

    Liebe Grüße,
    Stekla

  • Vor 17 Jahren

    hör gerade. tönt sehr gut, irgendwie altbekannt und doch total neu. zumindest für mich, kenn sonst nichts von TC.

  • Vor 17 Jahren

    @superschwein: bloodflowers eher "mittelmässig"? stimmt doch gar nicht, ein sehr schönes album!