laut.de-Kritik

Kurz und knapp auf den Punkt, wie man es als Hardcore-Fan mag.

Review von

Die Jungs um Shouter Scott waren schon immer minimalistisch. Ob man das nun auf das Coverartwork oder auf die Länge der Songs beziehen mag. Über 14 Tracks in 22 Minuten kann höchstens die ein oder andere Grindcore-Band noch lächeln. Über die Zweieinhalb-Minuten-Marke treiben Terror auch auf "The 25th Hour" keine Nummer hinaus.

Die Scheibe ist in etwa so innovativ wie ein Käsebrötchen im Backstage eines Kulturzentrums. Dafür bekommt der Hardcore-Fan aber auch genau, was er sucht. Die Metal-Schlagseite ist auf "The 25th Hour" zurück gegangen. Am ehesten hört man sie noch beim eingängigen "Blinded By The Lights" oder der ein oder anderen groovigen Nummer wie "Life Goes On" und "Deep Rooted" heraus.

Ansonsten fliegen einem Tracks wie "Feed The Rats", "The Solution" oder "Trust No Face" um die Ohren. 30 Sekunden durchpeitschen, nen Beatdown hinten dran gezimmert und das war's auch schon. Gibt es natürlich auch in der umgekehrten Reihenfolge und vielleicht sogar im Doppelpack. Hier sprechen wir dann von längeren Sachen wie "Life Goes On" oder "Both Of You".

Die Songs weisen eine gehörige Durchschlagskraft auf und verzichten gleichzeitig auf sämtliche Hooks oder einen entsprechend hohen Wiedererkennungswert, wenn man mal von "Bad Sings" oder "Sick And Tired" absieht. Das schränkt den Abgehfaktor bei Liveshows sicher nicht ein, ganz im Gegenteil. Zumal die Texte von Scott einmal mehr lesenswert sind. "The 25th Hour" kommt also kurz und knapp auf den Punkt und wird vor allem Fans der ersten Stunde ansprechen.

Trackliste

  1. 1. The 25th Hour
  2. 2. No Time For Fools
  3. 3. Bad Signs
  4. 4. Feed The Rats
  5. 5. The Solution
  6. 6. Blinded By The Lights
  7. 7. Trust No Face
  8. 8. Why?
  9. 9. Mind At War
  10. 10. Snap
  11. 11. Sick And Tired
  12. 12. Life Goes On
  13. 13. Both Of You
  14. 14. Deep Rooted

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1 Kommentar

  • Vor 4 Jahren

    teil überzeugt auf ganzer linie.
    hier gibts 14 x schön schnörkellos aufs maul,album drückt einfach nur brutal nach vorn,so muss hc.
    inhaltlich geht die rezi eigentlich ok, würde allerdings noch nen sternerle drauflegen, ist halt schon nen ziemlich fieses brett geworden.