laut.de-Kritik

Old School Hardcore as fuck.

Review von

Es überrascht nicht wirklich, dass sich auch die Jungs von Terror nicht auf Dauer dem Metal verschließen können. Vor allem ihre gute Freundschaft zu Hatebreed und Konsorten dürfte durchaus ihre Spuren im Sound der Band aus L.A. hinterlassen haben. Dennoch sind Terror nach wie vor mehr Hardcore als die meisten anderen Bands.

Nachdem Frank Novinec Anfang des Jahres zu Hatebreed abgewandert ist, steht mit Martin Stewart einer der beiden Donnybrook-Klampfer bei Terror in Lohn und Brot. Dort passt der Kerl natürlich ebenfalls bestens rein, immerhin hält er mit seiner anderen Combo den New York Hardcore-Spirit ebenso am Leben, wie die Terroristen. Somit ist also auch schon klar, was einen im Groben erwartet: Old School Hardcore as fuck!

Einen viel treffenderen Titel als "Always The Hard Way" kann man sich da fast nicht wünschen. "All For Revenge" ist zwar nicht ganz der kompromisslose Opener, den ich erwartet hätte, aber wer es voll vor den Latz braucht, drückt einfach weiter auf "Strike You Down". In die selbe Kerbe holzen "Lost" (dessen Eingangsriff sehr nach Metal klingt) und "One Step Behind".

Waren auf "One With The Underdogs" noch Hatebreeds Jamey Jasta und Madballs Freddy Cricien als Gastshouter vertreten, so luden sich die Jungs dieses Mal ihre Kumpels Eddie Sutton (Leeway) und Aaron Knuckle (Death Threat) ins Studio ein, die aber recht unspektakulär in "So Close To Despair" bzw. "You Can't Break Me" auftreten.

So richtig fürn Arsch ist meiner Ansicht nach allerdings das 69-Sekunden-Interlude "Dibbs And Murs Check In", das zwei Kollegen der Minneapolis-Rapper von Atmosphere beisteuern. Mag ja sein, dass Shouter Scott Vogel ein großer Hip Hop-Fan ist, aber der Brüller ist das nun wirklich nicht. Ist aber vermutlich ne reine Geschmacksache.

Scott hat ja schon immer großen Wert auf seine Lyrics gelegt und fügt diesen nun auch jeweils einen erklärenden Text hinzu. Überhaupt verdient das gelungene und tolle Booklet besonderes Lob und trägt mit Sicherheit auch einen Teil zu den vier Punkten dieser Review bei.

Trackliste

  1. 1. All For Revenge
  2. 2. Strike You Down
  3. 3. Survival Comes Crashing In
  4. 4. Always The Hardway
  5. 5. Lost
  6. 6. Last Of The Diehards
  7. 7. So Close To Defeat
  8. 8. Test My Convictions
  9. 9. Hell To Pay
  10. 10. One Step Behind
  11. 11. You Can't Break Me
  12. 12. Dibbs&Murs Check In
  13. 13. Hardship Belongs To Me
  14. 14. Smash Through You

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