Wem der Umgang mit den Weltproblemen seitens deutschsprachiger Künstler zu schwammig und dünn ist, der landet früher oder später beim Hamburger Liedermacher Stefan Stoppok. Der kauzige Sänger mit der Schnodderstimme trägt sein Herz auf der Zunge und verteilt nun schon seit mehr als dreißig Jahren …

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  • Vor 3 Jahren

    Stoppok = Ruhrpott. Geburtsort hin oder her.

  • Vor 3 Jahren

    Jepp, Stoppok ist ein Essener Original.

    Ich mag den sehr. Ist zwar irgendwie schon "Liedermacher", aber halt auch Musiker dabei. Selten genug.

    Das Album habe ich noch nicht gehört, aber die Erwartungen sind sehr niedrig. Stoppok hat ja so einige großartige Songs geschrieben "Beton" "Tanz" "Wetterprophet" "Wie tief kann man sehen". Er hat textlich auf jeden Fall ein Herz für Verlierer und Sinn für Alltagsgeschichten. Aber das ist alles lange her. Die letzten Alben waren nicht mein Fall. Dieses hier kriegt natürlich eine Chance.

    Konzerte von ihm kann ich indes uneingeschränkt empfehlen. Der Mann ist wahnsinnig unterhaltsam und kann wirklich gut Gitarre spielen. Und oft hat man das Glück und Vollblutsmusiker wie Reggie Worthy sitzen neben ihm auf der Bühne.

  • Vor 3 Jahren

    wenn man sich als genrefremder mal näher mit seinen werken beschäftigen möchte, welche alben wären denn da auf jdf. pflicht ?

    • Vor 3 Jahren

      Ich könnte jetzt kein Album benennen und sagen: Das muss man gehört haben. Immer gibt es Highlights und Filler. Wobei Erstere weniger werden. Der Fan-Liebling ist wohl "Happy end im Lala-Land".

      Ich würde eher das Best-of versuchen. Bei Stoppok muss man die Rosinen picken und da ist auf jeden Fall einiges drauf.

    • Vor 3 Jahren

      bedankt, werd ich mal bei.

    • Vor 3 Jahren

      Jo, bei der "Happy End im La-La-Land" macht man wenig verkehrt. Die beiden Alben mit Worthy ("Grundvergnügen", "Grundblues 2.1") taugen auch ganz gut als Einstieg.
      Gruß
      Skywise

  • Vor 3 Jahren

    Einstiegsalben: Stoppok (1990), A'schklar (1991), Happy-End im La-La-Land (1993)

  • Vor 3 Jahren

    Operation 17: Ich hab etwas gebraucht, um mich mit diesem Album von Stoppok anzufreunden. Das ist nix für so nebenbei. Ich musste schon genau hinhören. Aber dann: man ist der Typ mal wieder gut. Was für geile Musik - und die Texte. Stoppok traut sich mal wieder was. Kein Wunder, dass man ihn nicht im Radio hört. Stoppok ist wie ein guter Rotwein. Er wird älter und immer besser.
    Und wie es Reverend Rebers mal gesagt hat: Ein guter Rotwein, mäßig genossen, kann auch in großen Mengen nicht schädlich sein. Will sagen: Stoppok mit Operation 17 sollte man von morgens bis abends genießen. Er wird mit jedem Akkord immer besser.