Wer die Promophase von "The Future Bites" etwas verfolgt hat, dürfte bereits wissen, dass sich Steven Wilson auf seinem neuen Album mit dem Konsum und dessen teils irrwitzigen Auswüchsen beschäftigt. Wir leben ja mittlerweile in Zeiten, in denen es zum Beispiel ausreicht, auf einen potthässlichen …

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  • Vor 3 Monaten

    "Lasst die Leute doch einfach musizieren. Wenns nicht gefällt? So what? Einfach weiterspazieren, es gibt genug Alternativen."

    Und das vom Musikkritiker. :-)

  • Vor 3 Monaten

    "Jeder einzelne Song auf "The Future Bites" könnte so oder in ähnlicher Form auch auf einem seiner anderen Solo-Alben vertreten sein." Einspruch, Euer Ehren. Da ist selbst der noch am ehesten vergleichbare Vorgänger "To the bone" auf einem vollkommen anderen Level - gerade was das Songwriting angeht.

    • Vor 3 Monaten

      Jepp. "King Ghost" ist vielleicht noch am passendsten für andere Scheiben. Aber sonst höre ich gar nix, was auf seinen anderen Scheiben untergekommen wäre. Selbst als B-Seiten für Singles wäre manches eher meh.

  • Vor 3 Monaten

    Ich find's gut. Kein HCE, ist klar. Aber "Personal Shopper" ist perfekte Popmusik. Musste danach den Erstling der Scissor Sisters hören. War passend.

  • Vor 3 Monaten

    Kurz gesagt. Im Gegensatz zu seinem bisherigen Schaffen trifft Steven Wilson hier meinen Geschmack nicht im geringsten. Er ist ja nicht der erste Rocker der meint er müsse in die Elektrowelt ausbrechen. Meistens kehren die Interpreten nach einigen Jahren gelätert zurück zu ihren Wurzeln. (U2, Editors usw.)

  • Vor 3 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 3 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 3 Monaten

    "Das Blaffen der Leberwurstfraktion war so vorhersehbar wie ermüdend."

    Ah ja, das übliche Progger-Bashing. Wilsons Pop ist bieder unsexy ist. Art-Rock und Prog konnte er besser. Die Rezi liest sich wie die YouTube-Kommentare unter den Videos: "he is a progressive pop genius".

    Alles fressen und hochjubeln, was der Meister macht. Für guten Pop brauche ich keinen Wilson und an seine Vorbilder aus den 80ern kommt er nicht im entferntesten heran.

    • Vor 3 Monaten

      Diese pauschale kleine Ohrfeige stört mich auch. Progressiv bedeutet Vielfalt und Weiterentwicklung. Das kritisiert bei genauerem Hinsehen auch niemand. Kritisiert wird ein für seine Verhältnisse sehr "flaches" Songwriting und meiner Meinung nach eine relativ uninspirierte Produktion. Und damit darf sich dann eine Rezension auch gerne mal beschäftigen. ;-)

    • Vor 3 Monaten

      Exakt. Ich bin eine Bitch für gut geschriebene Popmusik. Ich kapiere den Reflex auch nicht, daß bei Nichtgefallen sofort Snobismus oder Verweigerung von künstlerischer Entwicklung vorgeworfen wird.

    • Vor 3 Monaten

      ich dnee das viel mensche von latu.de nich verstehe das ragism denke wie 2050. dann viel werde sage das ragism damals hat gehbaen hohe wisom.

    • Vor 3 Monaten

      Herr von und zu Craze, ich freue mich ja über die Versuche, aber an ElMassivo kommt so schnell nichts ran.

    • Vor 3 Monaten

      Psychowiesel ist Craze? wut?

    • Vor 3 Monaten

      Craze ist vieles nur kein Hai, paar Beispiele? Nein Topic.......c452h hat Recht, überbewertet das Album von Wilson. Höchstens 3 von 5 und für Fans eher enttäuschend. Will ich Bee Gees, brauchts keinen Wilson!

    • Vor 3 Monaten

      "Psychowiesel ist Craze?"

      Nein.

    • Vor 3 Monaten

      argemongo ist Lautuser? Nein!

      CaptainAhab ist Speedi Conzal? Nein!

      Schwingster ist Schwinger? Nein!

      DerWeiseKarpfen ist Craze? Ja!

      Ach meine Wehnigkeit soll damit aufhören? Ist nicht lustig? Dann weiter fröhlichen Aufenhalt im Kellergeschoß und Tränchen vergissen, DORT! Danke für die Verständigungsschwierigkeiten und lesen üben, fleisig!

    • Vor 3 Monaten

      Pardon. Ich komme schon seit einer Weile nicht mehr hinterher. Es wird Zeit, daß die Ermittler dafür ein Sticky bekommen.

    • Vor 3 Monaten

      Speedi, jeder weiß, dass ich der lautuser bin und Du der Speedi bist, bitte hör mit dem Theater auf.

    • Vor 3 Monaten

      @schwingster: es wäre in der Tat der genialste Schachzug EVER :D.

  • Vor 3 Monaten

    Der Mann hatte wieviele Songs rumliegen? 18 oder so? Und das hier ist jetzt seine Wahl? Hoffe da mal auf ne Zusatz-EP à la Nil Recurring, die hat das Album damals auch massiv aufgewertet..

    Andererseits, wenigstens isser mal spannend. To The Bone war ja nich Fich und nicht Fleich. So gesehen haben wir dort zwar die besseren Songs, aber hier das bessere Album. Und das spannendste seit Grace For Drowning. Auch wenns nach Everything Everything klingt.

  • Vor 3 Monaten

    Ich finde die Wege die Wilson beschreitet einfach toll! Jedes Album war einfach in musikalisch etwas wirklich anderes und schwer mit dem Vorgänger vergleichbar (z.B. Insurgentes -> Grace for Drowning!) Warum wird im Review nicht auf "Self" eingegangen?? Für mich neben "Personal Shopper" das Herzstück der Platte und einer seiner besten Stücke der letzten Jahre mit absolutem Ohrwurmcharakter!
    Mein persönliches Ranking seiner Solo-Alben:

    Platz 1 - Insurgentes
    Platz 2 - Hand Cannot Erase
    Platz 3 - The Future Bites
    Platz 4 - Grace for Drowning
    Platz 5 - The Raven That Refused To Sing
    Platz 6 - To The Bone

    Für mich ist TFB eine 4,5/5 !

  • Vor 3 Monaten

    Ich muss sagen, die Produktion macht schon extrem Spaß. Höre das Album gerade zum zweiten Mal und das erste Mal über meine Studio-Lautsprecher. Das ist klanglich auf enorm hohem Niveau. Ob mir das Songwriting letztendlich zusagt, kann ich wahrscheinlich erst nach ein paar weiteren Durchläufen sagen.

  • Vor 3 Monaten

    Ich glaube, die Fans, die darüber enttäuscht sind (mich eingeschlossen), werden in solchen Situationen einfach konstant missverstanden. Es geht nicht darum, dass ich es scheisse finde, wenn Wilson andere Musik macht als früher. Logisch, Musiker wollen ausprobieren, Anderes machen, Neues entdecken. Und das sei ihm auch gegönnt! Und das Album ist - soweit ich das nach gerade mal 2x hören beurteilen kann - auch gar nicht schlecht!

    ABER: Die Enttäuschung rührt daher, weil frühere Alben halt etwas geliefert haben, was in dieser Art nur Wilson liefern konnte. "Hand. Cannot. Erase." werde ich wahrscheinlich im Hospiz noch hören. "In Absentia" schafft Stimmungen, die sonst kaum ein Album schafft. Und ähnlich gezogen hat auch "Deadwing", wenn auch irgendwie anders.

    Wilson hat also die Fähigkeit, ein solches Erlebnis für mich zu schaffen. Nun hat er sich entschieden, etwas zu machen, was bei mir diese Gefühle und diese Freude nicht auslöst. Das geht in Ordnung. Enttäuscht darüber, dass ich deshalb keine neuen solche Momente erleben darf, bin ich trotzdem.

    That's it.

  • Vor 3 Monaten

    Es ist ein Top-Album. Den moderneren Stil mag ich sehr. Die Fans sollten auch nach vorne schauen.

    • Vor 3 Monaten

      Was hat denn ne offenbare Huldigung von 70er-Künstlern einerseits und ein (m.E. nicht übler) Wiederaufguss seiner schon bekannten Stilmittel andererseits bitteschön mit "nach vorne schauen" zu tun?

      Das Album ist ne Ausflucht aus der Ideenlosigkeit, wie Wilson selbst im Interview dargelegt hat. Kann funktionieren oder auch nicht, siehe Muse. Dies zu erkennen hat aber nix mit Nörgelei der Leberwurstfraktion zu tun, entgegen dem was Rezenesent "Ich-gab-Verspertine-zwei-von-fünf-Punkten" Cordas behauptet.

    • Vor 3 Monaten

      Hier sollten manche trotzdem mal ihren exorbitant hohen Leberwurstkonsum etwas zürückfahren, das stimmt zweifellos.

    • Vor 3 Monaten

      Ich habe nachgeschaut und "Vespertine" hat drei von fünf gekriegt aber es ist eine offensichtliche 5/5, eh klar.

    • Vor 3 Monaten

      Was auch immer "Leberwurstfraktion" zu bedeuten hat - das widerliche Zeug wird in Guantanamo serviert, wenn das Hundefutter alle ist.

    • Vor 3 Monaten

      Verspertine 2-von-5 - Cordas ist das eine, aber er hat halt auch "Scenes from a Memory" gezweivonfünft. Taubes Nüsschen.

    • Vor 3 Monaten

      "Ich habe nachgeschaut und "Vespertine" hat drei von fünf gekriegt aber es ist eine offensichtliche 5/5, eh klar"

      Hätte schwören können, dass es mal 2/5 war. Ob da die späte Einsicht zur Wertungskorrektur führte?

  • Vor 3 Monaten

    Gutes Album, wenn auch kein Meisterwerk wie ich es mir von Wilson aufgrund bisheriger Großtaten erhoffen darf.
    Ebenfalls eine gute Rezension von Alexander Cordas und danke für den Satz "Das Blaffen der Leberwurstfraktion war so vorhersehbar wie ermüdend" :D

    • Vor 3 Monaten

      Der Satz ist absurd, da er den Rezensenten des Verhaltens schuldig macht, das er bei der vermeintlichen Leberwurstfraktion verortet. Ein klassisches Eigentor.

      Den Schlager von "12 Things..." können sich dann auch nur die allergrößten Fanboys schönhören.

    • Vor 3 Monaten

      Hä, wieso macht der Satz den Rezensenten des Verhaltens schuldig zu viel Leberwurst zu konsumieren?
      Wie pikiert hier manche auf diese Aussage reagieren, lässt auf jeden Fall tief blicken.

  • Vor 3 Monaten

    Also die ersten beiden Durchläufe haben mich zumindest nicht überzeugt. Klar, die Produktion ist hervorragend und klingt wirklich gut in meinen Ohren. Emotional berührt mich das ganze leider überhaupt nicht. Der Gesangsstil und auch die fehlenden Gitarren sind einfach nicht mein Ding. Die Argumente von SW kann ich schon verstehen. Wenn er das so machen will ist das völlig in Ordnung für mich. Ich allerdings werde mir erstmal keinen Tonträger zulegen. Vielleicht werde ich durch weitere Spotify-Durchläufe meine Meinung ändern - vielleicht auch nicht. Eine Konzertkarte für den Herbst habe ich mir dennoch gekauft. Die Platte hat nur 42 Minuten - den Rest des Konzerts muss er ja was anderes machen. Außerdem ist es sicher spannend zu hören, wie das ganze dann mit Band klingt. Wenn es denn tatsächlich stattfindet...

  • Vor 3 Monaten

    Irgendwann verfallen sie alle der Mittelmäßigkeit. Schade.

  • Vor 3 Monaten

    "Wir haben sogar ein Gitarrensolo dabei!" -bin eingeschlafen. Sorry, verpasst.

  • Vor 3 Monaten

    Noch so'n Künstler, wo jede Musikredaktion drei Tage durchheult vor Ergriffenheit, selbst wenn 'ne Prog-Version von Cheri, Cheri Lady drauf wäre. 1/5, Musik für besserverdienende Projektmanager.

  • Vor 3 Monaten

    Ich finde, (nach 3 mal Hören) ein sehr gelungenes Werk, wenn auch (noch) nicht so gut wie die letzten 3 Alben. Höhepunkt ist das geniale Personal Shopper.
    Aber bis auf die letzten beiden PT-Alben, finde ich eh alles gut, was der so raus bringt. Egal ob mit Gitarre, elektrisch oder im Abba-Style.

  • Vor 3 Monaten

    King Ghost, was für ein Track! Das Album ist nicht schlecht

  • Vor 3 Monaten

    klingt n bisschen nach den Sachen, die Roland Meyer de Voltaire in letzter Zeit gemacht hat. Gut an King Host erkennbar.

  • Vor 3 Monaten

    Steven Wilson war grad bei "What's In My Bag" von Amoeba (leider nicht im Musikladen, sondern "nur" per Webcam). Sehr sehenswert und durchaus überraschend, was er an Musikalben empfiehlt!
    https://www.youtube.com/watch?v=MbtvzJdKYTc