And now for something completely different: ein Ungetüm, das in seiner Brachialgewalt und alles verschlingenden Macht seinesgleichen sucht. Ein Biest, wie es nur alle Jubeljahre das Schattenreich verlässt. Ein Kulturen-Clash, der zentnerschweren Metal mit den Rhythmen und dem Gesang brasilianischer …

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  • Vor 7 Jahren

    Mit Roots bin ich nie warm geworden. Auf Beneath the Remains und Arise haben sie mir noch am besten gefallen.

  • Vor 7 Jahren

    Geiles Album, fand aber Beneath the Remains und vor allem Arise besser.

  • Vor 7 Jahren

    Ich erinnere mich hoechstens noch bis 'Ratamahatta' an das Album und empfinde Cavalera als einen der schlechtesten Metaltexter aller Zeiten (dafuer sucht aber sein Geroehre seinesgleichen) - aber das Eroeffnungsstueck ballert halt einfach mal alles weg, was im Weg steht. Auf jeden Fall turn up music.

  • Vor 7 Jahren

    J.B.O. > Sepultura, zumindest was "Roots" angeht :-) https://www.youtube.com/watch?v=ELnKoAUyU5Y

    Ansonsten, ziemlich gutes, grooviges Album, mit dem sie ein bisschen den Thrash- und späteren Death-Metal-Bereich verlassen haben.

  • Vor 7 Jahren

    bin mit dem album nie wirklich warm geworden, mag aber auch daran liegen, das "roots bloody roots" damals bis zum einscheißen in der lmh gedudelt wurde. schizophrenia, beneath the remains, arise und chaos a.d. ,dass waren die alben, welche ich von sepultura gefeiert habe.da gings halt nen tacken zackiger zur sache.

  • Vor 7 Jahren

    Ich erinnere mich daran, dass ich mir das Album nochmal in ganzer Länge gegeben habe, als ein Kumpel mich davon überzeugen wollte, dass Roots stark im Noise Rock verankert ist. Naja, weiß nicht so genau, was den Noise angeht, aber das Album gefällt mir noch immer, selbst als Ganzes. Tracks wie "Straighthate", "Look Away", die zwiebeln noch immer gehörig. Ich finde auch, dass Roots so ziemlich als einziges Album - wenn man Deftones White Pony nicht dazu zählt - aus der Nu Metal Welle der damaligen Zeit, noch immer verdammt gut zu hören ist, ohne sich fremdschämen zu müssen. Aber Cavalera ist definitiv einer der schlechtesten Texter, dem muss ich mich anschließen. :D

    • Vor 7 Jahren

      Bei den neuen Soulfly- und Cavalera-Conspiracy-Alben sind die Texte noch primitiver und der Aufbau der Lieder immer gleich. Vor allem die Refrains sind meistens nur die mehrfache Wiederholung des Songtitels.

    • Vor 7 Jahren

      Definitiv richtig. Ich musste bei Pandemonium relativ oft lachen, wenn ich die Texte verstanden habe.

  • Vor 7 Jahren

    Arise wäre mit Altered State (übrigens genialer Film von Ken Russel) besser gewesen, in meinen Augen

  • Vor 7 Jahren

    Seh ich ja jetzt erst - der Kabelitz hat die Roots vermeilensteint! Für mich persönlich waren Sepultura immer nur eine Randnotiz im großen Buch distorsiver Musik, aber den immensen Szeneeinfluss konnte ich an der Fanhysterie sämtlicher Mitglieder meiner eigenen, ersten Metal-/Hardcoreband ablesen.

    Fand's cool, dass Cavalera im Titeltrack-Video mit deftones-Shirt aufläuft, auch die Kollabos (Headup auf der "Around The Fur", Pain auf Soulflys "Back to the primitive" etc) waren schon immer im Koffer für den NuMetal Party-Abend, darüber hinaus halte ich es mit dem hier grob wiedergegebenen Kommentar eines VISIONS-Redakteurs: "Die ersten 10 Sekunden auf der Chaos A.D. sind das musikalisch innovativste, was Sepultura über ihre gesamte Karriere hinweg hervorgebracht haben".

    Chaos A.D. haben wir dann auch mit der Abiband gespielt, das ballerte in der Tat recht ordentlich. Den Meilenstein gibt man so ner Band mMn weniger aufgrund eines spezifischen Albums als vielmehr aufgrund des (früheren) Einfluss und Bedeutung für die jeweilige musikalische Szene.

  • Vor 7 Jahren

    ich find genau eben, dass Roots der Höhepunkt darstellt ... zumindest bei der Cavalera-Ära (die neuen Sep kenn ich nicht so).
    Mir gefiel die Verbindung zu diesem Tribalkram super, eine Sache, die Cavalera auf den ersten Soulfly-Alben gut weitergezogen hat. Prophecy z.B. find ich auch grandios. (wobei das nochmal was anderes ist)

    Alles in allem ein toller Meilenstein, und wenn ihr jetzt noch Destroy Erase Improved vermeilensteinern möchtet :D

  • Vor 7 Jahren

    Ich gehöre auch zu der Fraktion die mit Sepultura nie wirklich warm geworden sind. Einzelne Tracks fand ich ganz gut (Under Siege (Regnum Irae) z.B.) aber auf Albumlänge waren die mir immer zu chaotisch. Ich komm mit deren Stil einfach nicht klar.

    Wenn ich noch einen Exoten als Meilenstein vorschlagen dürfte: Manilla Road - Crystal Logic.

  • Vor 7 Jahren

    ähnlich wie den Vorrednern geht es mir auch: ich finde Arise und Chaos A.D. besser. Roots hat zwar, wie beschrieben, eine gewaltige Power, aber vom Songwriting her überzeugen die beiden Vorgänger mehr.
    Warum es dennoch ein korrekter Meilenstein ist? Weil er (auch das haben andere schon geschrieben) in der Szene, und eben auch darüber hinaus!, seine Kreise gezogen hat. Auch Leute, die sonst maximal Metallica kannten, hörten jetzt auch Sepultura und grölten "Roots, Bloody Roots". Daher: Top Meilenstein!
    In der Doku "Metal Evolution - Teil 11: Nu-Metal" bezeichnet Sam Dunn dieses Album als jenes, das Nu-Metal in den Rang eines eigenständigen Genres erhob.
    https://www.youtube.com/watch?v=35Klzydmlh0 (ab 16:50)

  • Vor 5 Jahren

    Bin mit der Platte nie wirklich warm geworden. Arise und Beneath the remains bleiben unerreicht. Der Opener ist aber dennoch ein geiler Song.

  • Vor einem Jahr

    Mit dem furchtbaren Debüt und zusammen Mit Kairos wohl die mit Abstand schlechteste Platte in der gesamten SEPULTURA Diskografie. Zum Glück den Roots Sound wesentlich besser mit SOULFLY durchgezogen. (bis einschließlich The Dark Age, wobei SOULFLY immer thrashiger geworden sind.)