Im Interview zum Release der Ambient/Electronic-Kompilation "Eye Of The Soundscape" äußerte sich Mariusz Duda, Bandkopf der polnischen Artrock-Heros Riverside, prophetisch: "Die neue Platte wird definitiv eine Rückkehr zu einem intensiveren und härteren Stil." Nicht im Sinne von "Anno Domini High …

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  • Vor 2 Jahren

    Ich mochte bisher jedes Album unheimlich gerne und das hat sich mit diesem hier nicht geändert. Es sind auffällig viele ruhigere Songs mit dabei und für meinen Geschmack hätten es auch ruhig noch 2-3 mehr sein können - vor allem angesichts der Tatsache, dass Track 1 maximal als Intro durchgeht. Die Qualität ist allerdings durch die Bank weg absolut hoch (Ohrwurmgarantien!), die Atmosphäre dicht und Mariusz Vortrag abwechslungsreich und emotional. Ich find vor allem überraschend, wie häufig er in diversen Songs in die tiefsten ihm möglichen Stimmlagen wechselt und wie angenehm das Ganze dabei bleibt.
    Top Album, vor allem für diese Jahreszeit. Für mich wieder Höchstpunktzahl mit kleinem Wehmutstropfen weil zu kurz. :)

  • Vor 2 Jahren

    Gutes Album. Gefällt bereits beim ersten Hörgang.

  • Vor 2 Jahren

    Acid Rain klingt musikalisch extrem nach "Hands cannot erase" von Wilson.
    Erstmal grundsätzlich keine schlechte Referenz.

  • Vor 2 Jahren

    Mir bleibt nichts anderes übrig, ich muss jubelpersern.

    Bin bei Din dem Dildo. Gerade die ruhigen Tracks stechen heraus. Den Thron besteigt dabei "River down below".

    An den Dildo: hörst Du da auch soviel "Hands cannot erase" und mitunter Tool/APC/Puscifer raus wie es mir teilweise vorkommt?

    Also, wer die Wilson-Scheibe mochte, macht hier aber mal gar nichts verkehrt!

    8,5/10

    • Vor 2 Jahren

      Jetzt erst gelesen..
      Definitiv HCE, ja, wobei wie immer bei Riverside das Technik-Gefrickel außen vor bleibt. Tool Puscifer und Konsorten (sogar ein wenig Rishloo, aber vielleicht bilde ich mir das ein) stellenweise auch, find ich allerdings nicht so deutlich wie Wilson.
      Duda und Wilson sind sich ja sowieso musikalisch ziemlich nahe und die kleine Zusammenarbeit auf "The Old Peace" ist ein absolutes Schmankerl... Man darf sich erträumen, was bei ner richtigen Kollabo möglich wäre... So à la Storm Corrosion...

  • Vor 2 Jahren

    kriege bei prog blutungen im arsch...aber die rezi und das inti lesen sich zu verführerisch. bei nick cave und dystopischen western-sounds bin ich dabei :phones: ich höre rein... ich hoffe, die arschblutungen halten sich in grenzen. drückt mir die daumen

  • Vor 2 Jahren

    A Perfect Circle und Anathema plus alle Referenzen, die Rezi und andere Kommentatoren bereits genannt haben.

    Und das ist dann nach drei konzentrierten Hördurchläufen auch das einzige, was ich dieser Band seit Jahren und auch auf Wasteland wieder vorwerfe: Einzelnen Songparts sind ihre offensichtlichen Paten einfach zu überdeutlich anzuhören. Anders als auf vielen ihrer Vorgängerplatten gelingt es Riverside auf Wasteland aber m.E. erstmals, diese part- bzw. auf früheren Werken häufiger songweise Huldigung aufzuschlagen und einzuschmelzen, um sie auf Albenlänge in eine eigens geschaffene Form zu gießen. Statt einiger solider und mehrerer eindeutig abgekupferter Songideen haben wir hier nun einen Haufen Kupferparts verschiedener persönlicher Helden von Riversde, die durch Bearbeitung der Band zu einem neuen, wertigeren Metall veredelt werden. Das Ergebnis nötigt mir musikalisch wie atmosphärisch höchsten Respekt ab.

    Wasteland und ich, das wird wohl was für länger. :)

    4,5/5