"Karma is a bitch", heißt es immer. Wer Schlechtes tut, kassiert vom Universum einen kräftigen Tritt in die Eier. So einfach sind die Regeln. Manchmal kann unsere Welt wirklich herrlich gerecht sein: Der Porsche, der dich eben noch von der linken Spur gedrängt hat, rast in die Leitplanke. Der Nachbar, …

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  • Vor 6 Jahren

    tut mir leid, kollege. perlen waren halt gerade aus. :whiz:

  • Vor 6 Jahren

    In letzer Zeit selten so was unterirdisch schlechtes gehört. Der neue Inbegriff für Seelenlos. Der Typ gibt auch in Interviews nen sehr durchwachsenen Eindruck.

    Dreck.

  • Vor 6 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 6 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 6 Jahren

    er wirkt in "schnell schneller Rapido" wie eine Karikatur von Kollegah.

  • Vor 6 Jahren

    https://www.youtube.com/watch?v=enMnJBdFEOQ

    Nur 510 Dislikes. Alle Achtung. Ich möchte nicht wissen, in welchen Kreise das Video so kursiert, dass es so wohlwollend aufgenommen wird.

  • Vor 6 Jahren

    Wow...das ist wirklich die Krönung an übertriebener Wackness.
    Nichtmal, dass seine Mucke das Beschissenste an diesem Opfer ist, aber seine 08/15 Mongofrisur gepaart mit seinem Style frisch aus dem Fake-Ass-G-Kleiderschrank schlägt dem Fass echt den Boden aus...Ein richtiger Juliensohn!

  • Vor 6 Jahren

    Eine musikalische Dornenkrone für den Hörer

    Rapido, ein Jungspund aus dem Dunstkreis der ehemals florienden Youtube-Battle-Szene und ehemaliges RBA-Mitglied versucht sich nach eher mäßigen Erfolgen bei diversen Online-Tunieren an einem Solo-Album mit dem bescheidenen Titel "Messias".
    Wird das Werk dem monumentalen Anspruch gerecht oder erleben wir einen akustisches Karfreitag?!

    Nun, das "Intro" versucht mit Doubletime und aggressivem Ton schon früh die Frage zu klären "wer so tight klingen" kann ohne eine Antwort darauf zu geben. Stahlharten Straßen-Emcees wird zum Millionstenmale der Krieg erklärt, sonst passiert nichts Erwähnenswertes oder gar Hörenswertes bei diesem mehr als faden Einstieg.

    Der folgende "Ansprache Skit" entpuppt sich, wie erwartet, als gescheiterter Versuch der Selbstironie und ist komplett überflüssig. "Vollautomatisch" schalte ich weiter, was hier hängenbleibt ist neben den zwar druckvollen, doch seltsam harmlosen Bässen noch der textliche Auswuchs aus den Niederungen der RBA-Höllen.

    "Stör die Ruhe meiner Nachbarn, wenn ich Texte schreibe dauerts keine zwei Minuten und der Hurensohn von Wachmann steht vor der Tür. Sagt mir wer was vor der Tür und der Pisser muss sich dann bedeckt halten, denn ich stürme seine Wohnung durch die Vordertür"

    Solche Lyrics setze ich vor die Tür, da helfen auch keine 4k-Videos mehr.

    Entsprechend gereizt lausche ich der nervtötenden Hook der "Winchester" mit akuter Ladehemmung, die von "Rolle meine Bündelz", einer beattechnisch durchaus brauchbar unterlegten Selbstdarstellung im Kollegah-für-Arme-Format abgelöst wird.

    "Weil zuviele Augen machen, muss ich den Nerzmantel verstecken unter Daunenjacken, ja, ich hab da aufzupassen. Der Dom Pérignon wird gebunkert in dem Eisteebeutel und ich muss drauf achten, mich auf Billigpartys einzuschleusen"

    Das Leben eines Rapstars ist nicht leicht.

    Das des gemeinen Rapido-Hörers aber auch nicht. "Rah Rah" gibt sich soundmäßig "wie ein kaputter Motor - überdreht" Die Kippen sind leer, daher wird eine Beendigung der Beischlafgewohnheiten in Erwägung gezogen und weitere textliche Kaspereien, die von Rapunzel-ido in zwar raptechnisch souveränen, doch seltsam uninteressanten Art dargeboten werden.

    Einen "Muskelfaserriss" ziehe ich mir beim nächsten Song jedoch aufgrund wenig Pumpens desselbigen sicher nicht zu. Ein unorgineller Straßenbeat aus der Resterampe begleitet Rapido auf seinem Weg zum begehrten Muskelschmerz.
    "Geh mir besser aus dem Weg bevor ich dich mit auf die Hantel kleb"
    Schon recht, es soll mir ein Vergnügen sein diesem Hantelhampel auszuweichen.

    "Dick interessiert" bin ich schon lange nicht mehr. Der quirlige Tonino sorgt für etwas frischen Wind, das uninspirierte Soundbild verpestet jedoch diese sanfte Brise und sorgt für schnelles Weiterschalten hin zu "GDB (Hip Hop)", das von einem pulsierenden Club-Beat profitiert. Rapido malt mit wenig Feinsinn ein mit allen Klítschees ausgestattetes Bild der typischen Dorfdisko-Matratze ohne etwas Neues zu erzählen.

    Wurde vorher schon ein Hang zur Kollegah-Imitation erwähnt gibts nun anstrengende Doubletime auf austauschbarem Beat satt auf "schnell schneller Rapido". Noch schneller schalte ich allerdings weiter. HA!

    Nach diesem bunten Treiben kommt die zu erwartende Deepnes mit dem Vorschlagshammer. "Fossil" klingt auch so. Lasch und schleppend klagt die Soundkulisse. Der Darmstädter zeigt halbwegs interessante Stimmvariationen von ruhigem Ton schleichend hin zu aggressiver Tonlage ohne den Hörer mitzureißen.

    "Der Messias ist da", aber sicher nicht auf diesem Album. Eine im besten Fall durchschnittlich-elektronisch gehaltene Untermalung versorgt einen mit unwitzigen Lines um sich schmeißenden Rapido nur notdürftig.

    Störend einfallslos und mit grenzenlos langweiligem Instrumental versehen gehts auf "Halleluja" weiter. Kein Grund zur Freude, das sei schon mal angemerkt.
    "Ey yo du kannst kämpfen, doch letztendlich wirst du nie so sein wie ich
    Es ist Rapido, deine Bitch wird wieder kinoreif gefickt"

    Das wird dann wohl mit der goldenen Himbeere prämiert..

    Etwas Druck wird beim flauen "Backsteine" versucht aufzubauen. Der austauschbar-ermüdenten Vorstellung geht jedoch schneller die Luft aus als einem Kettenraucher bei einem Radrennen. Bergaufwärts. Im Sprint. Ohne Pedale.

    Obwohl dopen die nicht alle dort? Das wissen nur die Götter.

    Ebensolche sorgen im folgenden fast für den "besten" Track des Albums. Düstere Stimmung (ist das ein dumpfer Glockenbeat? ;) )und ein motiviert klingender Interpret sorgen für etwas Wohlwollen beim gepeinigten Hörer, der nach jedem Strohhalm auf diesem kreativen Brachland gierig zu greifen versucht.

    Danach gibt es aber wieder "Voll auf die 9" für die Hörerschaft. Unspektakulär und farblos manövrieren sich Rapido samt Feature Twin durch einen lahmen Beatbrei.
    "Ey yo Twin Dicker, gib ihm bös’, wenn der Beat boxt
    Das ist wie Toony, der wird bös’, wenn er beatboxt"

    Da kann nur Olexesh helfen, oder?

    Oder?
    Das "Rucksackgesicht" punktet mit dynamischen Sound auf dem sich beide gut einfinden, von OL erwartet man aber mehr, als als Katastrophenhelfer einzuspringen.
    "Wir haben hier ein Meisterwerk für jeden und wollen nicht dass ihr Scheiße in den Läden kauft" ist aber absolute Wunschvorstellung und schlicht eine Lüge.

    Moment, wir haben immer noch zuwenig Nachdenkliches, da muss jetzt aber schnell ein Song der Marke "Halbfranzose" her. Schnell die Themen Familie, Vergangenheit, Freunde, kriminellen Werdegang und Beziehungen in einen Topf geworfen, garniert mit einem lustlosen Beat, einmal kurz geschüttelt und fertig ist...eine musikalische Jauchegrube, die überflüssiger nicht sein könnte.

    Rettung naht, denn der "Schlusswort Skit" kündigt sich an. Humorbefreit wie der Erste plätschert er dahin und wir sehnen uns nach dem "Outro, das mit einer bedrohlichen Untermalung und recht hungrig präsentierten Parts jedoch nicht versöhnlich stimmen kann.Der Karren ist schon lange mehrfach an die Wand gefahren worden.

    Ein weiterer Beweis dafür, dass der Sprung vom Internet-Battle-Rapper zum respektierten Solo-Artist für den manchen ein zu großer ist. Zu unausgegoren der Wortwitz (wenn denn mal einer vorhanden sein sollte), zu beliebig und monoton die Beatauswahl, Rapido hat die technischen Finessen und ist ein solider Rapper, der jedoch im Vortrag auch seine Defizite wie anstrengende Vortragsweise oder fehlende Alleinstellungsmerkmale hat.
    Einen weiteren Fitnesssüchtigen Kollegahimitator braucht diese überladene Szene sicher als Letztes.

    1/5

  • Vor 6 Jahren

    Noch nie von dem Jüngelchen gehört, nach den Texten hier war ich bereit, ihn bis auf die Knochen zu hassen. :lol:

    Dann leider doch viel zu unspektakulär; ich mag die Plastik-Olle im Video und ein paar Wortspiele waren ganz lustig. Look und Inszenierung natürlich opfermäßig hoch 10. -> Überflüssig, next!

  • Vor 6 Jahren

    sollte der begriff "butterblüte" irgendwann mal seinen weg in ein lexikon ähnliches verzeichnis finden, dann kann man problemlos ein foto von rapido dahintersetzen...so ein kleiner lurch, der wird doch bestimmt aufm nachhauseweg regelmäßig von kleintieren attackiert

  • Vor 6 Jahren

    Ich habe mir bereits das snippet von Messias rein gezogen und war schon sofort angetan die CD zu holen. Für mich ein Meisterwerk im rap bereich. Da können sich andere Rapper eine scheibe von abschneiden. Besser als Kollegah zht 4 ist rapito mit Messias auf jeden fall zu 100%. Als Rapnewcomer sowas abzuliefern, erste Sahne!! Wow!!! Ich gönne ihm sehr die top 3 der charts im Einstieg. Ich brauch nicht viel mehr sagen, ausser, Respekt! Dass wird durch die Decke gehen. Hörts euch einfach an.
    Für mich 100% gelungenes rapalbum mit allem was dazu gehöhrt.
    Absolute Kaufempfehkaung Leute.
    Der junge hats drauf. Wir wollen mehr davon.
    Viel erfolg mit Messias Rapido.

  • Vor 6 Jahren

    "Schon während der Vorrecherche schrillen die Alarmglocken: VBT, JBB und RBA heißen Rapidos Referenzen. Die längst abgenutzten Internet-Battleturniere dienten zwar schon häufig halbwegs talentierten Rappern als Sprungbrett in die Szene. Genauso oft bewiesen dort aber auch andere, im Nichtschwimmerbecken doch besser aufgehoben zu sein."

    Leider wahr. Wobei ich das Gozpel-Album z.B. ganz cool finde, aber im Endeffekt auch ziemliches Fast Food.

    Lausche gerade in "Schnell schneller Rapido" rein, Rapido rappt echt wie ein Mix/Klon aus Kollegah und Favorite, nicht gerade originell, aber da gibt's echt schlimmeres. Dazu technisch einwandfrei. Passt schon.

    • Vor 6 Jahren

      Gozpel fand ich auch erst ganz gut, aber war sehr schnell abgenutzt. Absolut unnötig war diese unlustige Battle-Scheiße der Marke "ich kenn dich eigentlich nicht aber du bist so unendlich hässlich und ich hasse dich du Hurensohn" als Skits mit aufs Album zu packen, da er die selbst ekelhafterweise für atemberaubend hielt.
      Naja, Rapido versucht anscheinend extrem auffällig stilistisch und technisch auf den Kolle-Hype-Train aufzuspringen ohne zu merken, dass der längst abgefahren ist und es schon genug andere Missgeburten gibt, die diese Nische in C&A Anzug oder Schwammkostüm okkupieren wollen.

    • Vor 6 Jahren

      Also Django, manchmal lässt du mich schon mehr als sprachlos zurück.
      Rapido trifft den Takt wenn dann nur mal ausnahmsweise durch Zufall, er hat nichtmal ansatzweise die textliche Qualität eines Kollegahs und sein kompletter Style ist zu 100% abgekupfert (zB "Halb-Franzose").
      Hier ist KEINESFALLS von "technisch einwandfrei" zu reden, der Kerl ist ein Hobbyrapper, der auf seinem Albumcover auf dem GoT Thron sitzt...wie kann man denn dazu "Passt schon" sagen??? :rayed:

  • Vor 6 Jahren

    Bis zu moltens Post eben habe ich ungelogen noch nie etwas von diesem Typen gehört oder gelesen. Deutschrap ist echt zu groß geworden, oder? :D

  • Vor 6 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 6 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 6 Jahren

    Der Autor wurde heute von Rapido persönlich umgebracht. Ruhe in Frieden...oder auch nicht

  • Vor 6 Jahren

    Philipp K von laut de schrieb die Review aus versehen denn bevor er sagte dass er Fan sei hab ich aufgelegt. RIP

  • Vor 6 Jahren

    Philipp K. von laut.de schrieb die Rewiev ausversehen, denn bevor er sagte, dass er Fan sei, hatte ich aufgelegt

    Die Line bleibt schon gut hängen

  • Vor 6 Jahren

    Philipp K. von laut.de schrieb die Rewiev ausversehen, denn bevor er sagte, dass er Fan sei, hatte ich aufgelegt

    Die Line bleibt schon gut hängen

  • Vor 5 Jahren

    Philipp K. von laut.de schrieb die Rewiev ausversehen, denn bevor er sagte, dass er Fan sei, hatte ich aufgelegt

  • Vor 5 Jahren

    Schon gewusst? "Rapido" setzt sich aus Rapieren und Torpedo zusammen, da das Eindringen eines eben solchen in den Analbereich die Reaktion der meisten Hörer auf Rapidos Musik erschöpfend beschreibt.

  • Vor 5 Jahren

    Philipp K. von laut.de schrieb die Rewiev ausversehen, denn bevor er sagte, dass er Fan sei, hatte ich aufgelegt

    Bleibt doch im Langzeitgedächtnis...