Playboi Carti ist ein schwer greifbares Phänomen. Der murmelndste aller Mumble-Rapper hatte sich schon vor jeglichen offiziellen Veröffentlichungen zur Kultfigur gemausert. Das Zweitwerk "Die Lit" erfüllte die hohen Erwartungen größtenteils, der Stil verkam endgültig zum Mosaik aus hochgepitchten …

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  • Vor 8 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 4 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 8 Monaten

    Ich möchte dieses Album ja wirklich mögen, da mir die Beats grundsätzlich schon gefallen haben, aber dieses schiefe Rumgekrächze auf manchen Song ist teilweise echt unerträglich.

  • Vor 8 Monaten

    Ich fühle es einfach nicht. Stellenweise sehr schlechtes Mixing auf Soundcloud-Niveau (Earrape-Bass bei Punk Monk, Vocals zu laut beim Opener), Tracklist ohne erkennbaren Sinn und Flow, Casio-Keyboard-Beats (Vamp Anthem), sogar nervige Songs wie Jump Out The House etc etc...

    Wirkt auf mich wie vom Label unter Druck mal eben in zwei Wochen zusammengeklatscht und ziemlich unfertig. Bin echt enttäuscht - mal ganz abgesehen, dass Carti wohl menschlich auch echt mies sein soll, wenn man Iggy Azalea glaubt.

    Ist fast so, als würde es den astronomischen Erwartungen seitens der Fanbase nicht gerecht werden und Carti sein wahres Gesicht zeigt. Nämlich das eines Künstlers, bei dem die visuelle Komponente und das Image weitaus wichtiger sind als die Musik und der seine Karriere vermutlich am meisten dem genialen Pi'erre Bourne zu verdanken hat, der hier mit lediglich zwei Beats abgespeist wird.

  • Vor 8 Monaten

    Das Review klingt so, als wäre das Album das definitive Konglomerat von allem, was Mumble Rap kacke macht.

  • Vor 8 Monaten

    Schade, dass es Pimp My Ride nicht mehr gibt... könnt er wenigstens als Plaboi Carti Karrenbauer für Furore sorgen.

    Ja, ich find mich auch unlustig.

  • Vor 8 Monaten

    1/5, Musik die von Yannik in die Top 3 der AOTY Charts gepushed wird.

  • Vor 8 Monaten

    Die Lit war ein gutes Album und im Nachhinein betrachtet ein kleines Meisterwerk, da die Beats unterhielten, die Raps stimmig waren und kein Feature mir wirklich negativ auffiel. Das hier wiederum wirkt ein wenig wie etwas, was man damals auf DatPiff gratis runterladen konnte. Dafür wäre es auch gut gewesen, aber als Major-Album zum Vollpreis? Nope, selbst für den Umstand, dass es 24 Tracks sind. Ich bezahle tatsächlich lieber 10-18€ für ein Album mit 10-12 Tracks, die aber alle auf einem guten Niveau sind, statt für ein Album, wo man die Hälfte eh skippen kann.

    Einige Songs haben echt gute Ansätze und machen auch Spaß, doch dazwischen reihen sich wiederum welche ein, die echt mit den heißen Tasten produziert wirken und irgendwie nicht wirken wollen. Immerhin ist es jetzt endlich raus und er kann sich wieder einem hypothetisch besseren Projekt zuwenden. Es ist nicht superscheiße, aber man hätte echt mehr erwarten können.

  • Vor 8 Monaten

    Ich habe mich als Raphörer, also als Genrefremder, mal an das Ding rangetraut. Bei Licht betrachtet ist das sehr merkwürdige Musik: Auf den Super Nintendo Beats erlebt man quasi die Pubertät dieses "Künstlers", sowohl was den ständigen Stimmbruch angeht, als auch das lyrische Niveau. Das jeder Stumpfsinn mindestens 3mal wiederholt wird, macht es nicht besser. Aber irgendwann entwickelt dieses Werk einen gewissen Sog und macht auf komische Art und Weise Freude. Wenn man da mit der Erwartung an eine experimentelle Elektro-Platte rangeht, und es nicht als Rap-Album versteht, ist es zumindest innovativ.

  • Vor 7 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 7 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 7 Monaten

    Was Whole Lotta Red so ausmacht ist dieser alternative Sound und diese Merkwürdigkeit die es hat. Es polarisiert, jeder der das erste Mal Playboi Carti hört denkt sich: „Was ist das für ein Sch..“ aber wer erstmal drin ist oder Ihn etwas länger kennt versteht vieles. Es ist diese Verrücktheit und diese Exzentrizität die er hat. Seine Vocals sind einfach schräg, verrückt und haben ihren ganz eigenen Reiz. Ich sage nicht, dass es sein Bestes ist, da ist sicher noch Luft nach oben, gerade die zweite Hälfte wirkt ziemlich wahllos und weniger spektakulär. Aber er ist halt wirklich ein sehr besonderer Act mit einen ganz eigenen besonderen Sound, er ist kein Lyriker aber wer erwartet das schon der in Trap-Alben hört? So oder so, ich freue mich auf das Deluxe und hab weiter Spaß an diesen verrückten, hypnotischen Nintendo-Beat Songs. Der Kerl macht einfach Spaß beim zuhören und er holt das Maximum aus seinen limitierten Fähigkeiten heraus.