• Vor 11 Jahren

    Hallo,

    traut sich bei Laut.de wohl jemand eine Rezession zu diesem Album zu schreiben?? Würde gerne mal wissen wer sich mit Opern und so hier auskennt. Ich für meinen Teil mag das Album wenn es auch vielleicht ein bisschen zu schnell erarbeitet wurde und die Qualität etwas zu wünschen übrig lässt. Die Stimme von Paul Potts ist allerdings hinreissend wenn auch noch ein bisschen ausbau fähig. Na los macht mal ne Rezssion, traut euch...

  • Vor 11 Jahren

    laut.de =/= Klassik

    p.s.: es heiß rezeNsion

    REZENSION

    die rezession findet in der wirtschaft statt.

    :hangover: :cruxy:

    p.p.s.: erscheinungsdatum: oktober 2007.

  • Vor 11 Jahren

    :D

    selbstdiaquali auf einem großartigen niveau. ein hoch auf den werbehype.

  • Vor 11 Jahren

    @Alex (« laut.de =/= Klassik

    p.s.: es heiß rezeNsion

    REZENSION

    die rezession findet in der wirtschaft statt.

    :hangover: :cruxy:

    p.p.s.: erscheinungsdatum: oktober 2007. »):

    Hey Sorry Schreibfehler. Kann ja mal vorkommen... Weiss wie alt das Album ist steht aber jetzt auf Platz 1 der Album Charts deshalb dachte ich wäre ne REZENSION für ein Klassik Album doch mal ganz nett gewesen oder...

  • Vor 11 Jahren

    @Alex (« nö »):

    kein Problem war nur ne idee... wenn auch ne schlechte

  • Vor 11 Jahren

    nö, das nicht, aber klassik hat im laut.de-rahmen eben keinen platz. wurde auch schon oft thematisiert.

  • Vor 11 Jahren

    ... wobei man sich natürlich jetzt trefflich darüber streiten könnte, ob man "Time To Say Goodbye" oder "My Way" unbedingt als "Klassik" bezeichnen darf ...

    Gruß
    Skywise

  • Vor 11 Jahren

    *Zitat*
    Aus der Amazon.de Redaktion
    "Risiken und Nebenwirkungen entnehmen Sie bitte dem Beipackzettel oder informieren sich beim Händler Ihres Vertrauens" müsste in leichter Abwandlung der Aufkleber auf Paul Potts neuer CD One Chance lauten, um zu gewährleisten, dass der Inhalt nicht in falsche Hände -pardon, Ohren- gerät. Stattdessen steht auf ihm zu lesen, dass die Zuschauer der britischen Talent-Show "Britain's Got Talent" ihn zu ihrem Gewinner gekürt haben. Hier Näheres zum Verpackungsinhalt und eine Empfehlung zur Dosierung.

    Paul Potts gehört zur Gruppe begabter Autodidakten, deren Kombination aus unbedingtem Willen und zähem Durchhaltevermögen schon so manchem Absolventen eines renommierten Konservatoriums in Sachen Popularität ein Schnippchen geschlagen hat. Es ist die märchenhafte Geschichte eines britischen Verkäufers von Mobiltelefonen und Lebensmitteln, der den Traum einer Opernkarriere träumt und den Mut besitzt, ihn bedingungslos zu realisieren, koste es was es wolle. Jeder der weiß, wie schwer allein die Verwirklichung guter Vorsätze ist, wie das Abnehmen von vier lästigen Kilos zum Idealgewicht oder die morgendliche, kalte Dusche, wird in der Lage sein, diese Leistung aufrichtig zu würdigen. Erfreulich ist auch die Bereitschaft an Hochachtung, mit der das Publikum die Leistung eines Mannes honoriert, der weder mit den Vorzügen eines blendenden Aussehens noch eines spannenden Lebens ausgestattet ist, denn Paul Potts könnte ebenso gut ihr Nachbar in jeder x-beliebigen Vorstadt sein. Doch all das hat seine natürlichen Grenzen. Wer wie Paul Potts erst mit Mitte 30 seine Stimme zum Opernsänger ausbilden lässt, kann darin zwar persönliche Erfüllung finden, seinen Spaß haben und die Resonanz der Zuhörerschaft als ein Wunder empfinden, doch die Entwicklungsmöglichkeiten seiner Singstimme sind limitiert. Im Umkehrschluss darf das Publikum also keine musikalischen Wunder erwarten, wie beispielsweise jene eines Luciano Pavarotti oder José Carreras. Wer diese Maßstäbe anlegt, wird sich immer und ewig an den stimmlichen Unzulänglichkeiten eines Paul Potts stören. Andererseits gelingt ihm grandios, worum sich Bayreuth & Co seit Jahren verstärkt bemühen, nämlich um die Erschließung eines neuen und jüngeren Publikums. Wenn also Paul Potts CD One Chance Menschen berührt, die ansonsten niemals eine Oper hörten, ist dieses Ziel bereits erreicht. 10 Stücke bieten hierfür Gelegenheit, wobei die wenigsten dem gängigen Opernrepertoire entstammen. Puccinis "Nessun Dorma" fehlt hier ebenso wenig wie "Con Te Partiro" ("Time To Say Goodbye"), dass in der Fassung von Andrea Bocelli noch jedem im Gehör sein dürfte. Ansonsten findet sich hier unter anderem Musik aus der Feder von Andrew Lloyd Webber ("Music Of The Night") und Ennio Morricone ("Nella Fantasia"), sowie eine Cover-Version des Frank Sinatra-Klassikers "My Way", selbstverständlich alles für großes Orchester arrangiert. Für all jene, die sich in der Vergangenheit mit Andrea Bocelli angefreundet haben, ist Paul Potts One Chance wärmstens zu empfehlen." Andreas Schultz *Zitat Ende*

    Diese Einschätzung auf Amazon ist die erste zu einem Künstler wie auch zu seinem Album, welche ich ohne wenn und aber teile.

    Damit ist im Grunde zu dem Mann und seiner Musik bzw. seinem Gesang alles gesagt, was in irgend einer Form von Bedeutung wäre.
    Möge der gute Paul für ein paar Jahre sein Glück finden und in dieser Zeit ordentlich absahnen.

  • Vor 11 Jahren

    @Alex («
    p.p.s.: erscheinungsdatum: oktober 2007. »):

    das album ist bereits draußen und ist in die deutschen charts eingestiegen.

    eine review sollte uns aber besser erspart bleiben.

    was sind das für leute, die ein album dieses - zugegeben - sympathischen fettsacks kaufen, der totgedudelte lieder wie "time to say goodbye" oder "my way" nachsingt und ohnehin schon äußerst penetrant in den werbepausen nervt?

    geldmacherei.

  • Vor 11 Jahren

    @Screwball (« @Alex («
    p.p.s.: erscheinungsdatum: oktober 2007. »):

    das album ist bereits draußen und ist in die deutschen charts eingestiegen.

    eine review sollte uns aber besser erspart bleiben.

    was sind das für leute, die ein album dieses - zugegeben - sympathischen fettsacks kaufen, der totgedudelte lieder wie "time to say goodbye" oder "my way" nachsingt und ohnehin schon äußerst penetrant in den werbepausen nervt?

    geldmacherei. »):

    Klar ist das Geldmacherei aber ich finde dieser Potts hat es verdient. Er hat hart an seiner Stimme gearbeitet und es einfach mal versucht. Er ist bescheiden und einfach das macht ihn interessant. Ich denke kaum das er so schnell wieder von der Bildfläche verschwindet. Warum auch?? Gibt sicher schlimmeres.

  • Vor 11 Jahren

    @Skywise (« ... wobei man sich natürlich jetzt trefflich darüber streiten könnte, ob man "Time To Say Goodbye" oder "My Way" unbedingt als "Klassik" bezeichnen darf ...

    Gruß
    Skywise »):

    Man könnte sich darüber streiten aber ich verstehe das es hier um die Ausarbeitung des Albums geht und das geht klar in Richtung Klassik... Auch wenn ich vor allem mit "My Way" da auch so meine Probleme habe... übrigens auch mit "everybody hurts" von REM...

  • Vor 11 Jahren

    @Amazone
    Hmm komische Rezension. Er klingt genauso wie alle anderen,
    grausam,
    aber das ist nur meine Meinung und soll ja nix heisen. :D
    Ich habe bloß das leise Gefühl, das jemand seinen ausgewählten Kreise verletzt fühlt.

  • Vor 11 Jahren

    ich find die vergeliche reichlich lächerlich. in jeder blöden review meint jemand, die namen von pavarotti u.a. erwähnen zu müssen, gerade so, als ob es potts' vorhaben wäre, diese übertrumpfen zu wollen. die amazon-review ist deshalb auch wenig mehr als nichtssagendes geschwafel.

  • Vor 11 Jahren

    @Screwball (« @Alex («
    p.p.s.: erscheinungsdatum: oktober 2007. »):

    das album ist bereits draußen und ist in die deutschen charts eingestiegen.

    eine review sollte uns aber besser erspart bleiben.

    was sind das für leute, die ein album dieses - zugegeben - sympathischen fettsacks kaufen, der totgedudelte lieder wie "time to say goodbye" oder "my way" nachsingt und ohnehin schon äußerst penetrant in den werbepausen nervt?

    geldmacherei. »):

    Geldmacherei? Das ist mir egal. Aber sonst?
    Exakt meine Meinung!

  • Vor 11 Jahren

    @wayfarer («
    Ich habe bloß das leise Gefühl, das jemand seinen ausgewählten Kreise verletzt fühlt. »):

    Was genau meinst du denn :D

  • Vor 11 Jahren

    @Swingmaster Jazz (« @wayfarer («
    Ich habe bloß das leise Gefühl, das jemand seinen ausgewählten Kreise verletzt fühlt. »):

    Was genau meinst du denn :D »):

    Och naja das eine x-beliebige Person mit Fleiß und Training das schafft, wofür andere Jahrzehnte irgendwo in einen dunklen Kämmerchen vergammeln, bevor sie überhaubt wagen dürfen, in die nähe einer Bühne zu kommen und das schlimmste, er berührt die Menschen dabei auch noch
    Er schafft das,was die anderen verzweifelt über Jahre versuchen zu erreichen, Akzeptanz, das hat nicht mal der Dicke so geschafft, mit seinen Schläferstündchen mit den Rock.

  • Vor 11 Jahren

    @Alex (« ich find die vergeliche reichlich lächerlich. in jeder blöden review meint jemand, die namen von pavarotti u.a. erwähnen zu müssen, gerade so, als ob es potts' vorhaben wäre, diese übertrumpfen zu wollen. die amazon-review ist deshalb auch wenig mehr als nichtssagendes geschwafel. »):

    Sehe ich ganz anders. Daß u.a. der Name Pavarotti Erwähnung findet, ist in diesem Falle grundsätzlich einmal kaum bis gar nicht zu vermeiden. Die Erwähnung kommt, ob jetzt mit dem Namen Pavarotti (der sich immer gut macht) oder in Zusammenhang mit einem anderen (großen) Namen.
    Er wird jedoch nirgendwo in dem Kontext verwendet, als daß Potts es selbst vorgehabt hätte, z.B. eben Pavarotti übertrumpfen zu wollen oder es gar tatsächlich zu tun. Mitnichten. Darum geht es gar nicht.
    Potts hatte lediglich einmal die Gelegenheit oder das Glück, bei Pavarotti oder in dessen Beisein singen oder vorsingen zu dürfen. Wahrscheinlich im Zuge der selbstgezahlten stimmlichen Ausbildung in Italien. Mehr war da wohl nicht und mehr sollte auch da nicht hineininterpretiert werden.
    Die Amazon-Review beleuchtet das Phänomen Potts genau so, wie es sich tatsächlich darstellt und ist wirklich nicht übel geschrieben.
    Man sollte sie (so aus dem Hinterkopf) nicht deswegen als "nichtssagendes Geschwafel" bezeichnen, weil man (ganz tief im Hinterkopf) eine Art Haken sitzen hat, auf dem steht: Amazon und Review - 2 Welten prallen aufeinander. ;)

  • Vor 11 Jahren

    stimme ich nicht zu. wenn im zusammenhang mit pavarotti stets darauf verwiesen wird, dass potts stimmlich limitiert sei, setzt der autor das sehr wohl in einen zusammenhang. die erwähnung pavarottis ist ganz sicher vermeidbar, da auch dieser kein copyright auf "nessun dorma" hat, auch wenn er in seinen späten jahren meinte, das auf jeder bühne singen zu müssen.

    amazon und review geht schon öfters klar, aber nur eben (wie hier) nicht allzu häufig. wenn ich so etwas als "review" anpreise, wäre eine meinung nicht schlecht, stattdessen werden hier allgemeinplätze belegt.

    Zitat (« "Für all jene, die sich in der Vergangenheit mit Andrea Bocelli angefreundet haben, ist Paul Potts One Chance wärmstens zu empfehlen." »):

    das sind floskeln, sonst gar nichts.

  • Vor 11 Jahren

    @wayfarer (« Och naja das eine x-beliebige Person mit Fleiß und Training das schafft, wofür andere Jahrzehnte irgendwo in einen dunklen Kämmerchen vergammeln, bevor sie überhaubt wagen dürfen, in die nähe einer Bühne zu kommen und das schlimmste, er berührt die Menschen dabei auch noch »):

    Würde ich schon ein wenig abschwächen wollen. Im Grunde genommen ist sein Werdegang für einen klassischen Sänger nicht ungewöhnlich. Er hat privaten Gesangsunterricht genommen, hat einige Preise gewonnen und hatte später auch einige Bühnen-Auftritte.
    Also - hinter seiner Stimme ... oder besser: seiner Karriere steckt schon so etwas wie Substanz. Er wußte halt, seine (zweite) Chance für einen großen Auftritt zu nutzen.

    Ändert nichts daran, daß ich nicht glaube, daß er auf der Bühne (meint: im Bereich der Oper) keine große Zukunft hat. Irgendwie liegt die Stimme exakt zwischen Tenor und Countertenor - das grenzt - das Aussehen mal unbeachtet - die Rollen, die er glaubhaft singen kann, schon arg ein. Vermutlich weiß er das selbst und ist daher auf seinem Debüt dazu übergegangen, sich im Bereich der populären Klassik oder in der orchestrierten Popmusik auszutoben. *schulterzuck* Irgendwie ist der weitere Verlauf seiner Karriere sehr schwer einzuschätzen ...

    Gruß
    Skywise