Wenn Synth-Pop eine Schulklasse wäre, säßen Depeche Mode mit ihren Lederjacken in der letzten Reihe, spielten die Coolen von der Schule und kauten rebellisch Kaugummis. Neben ihnen himmelten sie Camouflage, die auch verzweifelt gern dazu gehören wollen, an, werden aber weitestgehend ignoriert. Andy …

Zurück zum Album
  • Vor 10 Monaten

    "Isotype" ist wirklich super.

  • Vor 10 Monaten

    ist der Verfasser der Rezension ein OMD-Hater ?
    Ich finde das Album genial,genauso wie man es sich von OMD
    wünscht !!

  • Vor 9 Monaten

    Scheiße, ich geb ihm Recht! Muss, leider. Das Bild der Klasse das er beschreibt, spukt mir seit Jahren im Kopf rum, auch wenn ich einige "Mitschüler" weggelassen und dafür noch n paar andere hinzugefügt hätte (z.B The Art of Noise...) Von "Hate" kann ich hier nichts lesen, ich zumindest nich, diese Rezi ist sogar besser, gefälliger und gnädiger als viele andere.
    Es ist leider so, alte Genialitäten blitzen auf, scheinen durch und laden ein, man hört es und fühlt sich n bissl wie zu Hause vor 20 -30 Jahren.
    Aber mit dem altehrwürdigen Backkatalog wird es wohl zusehens schwerer für die beiden über die Jahre, was wirklich zündend neues zu machen. Vielleicht mal n anderen Produzer, nen wirklichen guten Mann nochmal an die Regler lassen ( Richard Fearless, James Lavell, Jamie X maybe...) um das Gesamtwerk würdig zu beschließen, zum 40. noch n ordentliches, rahmensprengendes Vinylgesamtpaket mit den (oftmals) besseren B- Seiten, den fantastischen John Peel Sessions ("Danzing" hab ich bis heute nich "verstanden"), dem sehr guten und kaum zu bezahlenden, wenn überhaupt zu ergatternden "Universal" McCluskeySoloBritpopAlbum und dann Verbeugung, Vorhang, Abgang und gelungene Vermächtnisverwaltung! Besser als sein eigenes Denkmal mit hässlichem Grafitti zu ruinieren!

  • Vor 5 Monaten

    Ich kann es nicht mehr hören! "Bei OMD hört man immer Kraftwerk!" Mann, ihr würdet sogar Mozart vorhalten, dass man bei ihm Haydn raushört! Die Musik der letzten 500 Jahre wimmelt von Reminiszenzen und Klauereien, das nennt man, wenn daraus etwas Anderes und Neues entsteht, Komposition (lateinisch compositio Zusammenstellung, Zusammensetzung).
    Mal weg von "finde ich" oder "finde ich nicht": Kompositorisch sind OMD nicht das Nirvana, dennoch finden sich auf dem Tonträger "Punishment of Luxury" viele großartige Ideen und Ohrenöffner. Beispiel: Beim Song "Ghoststar" wird beim Erklingen der Subdominante permanent auf die Terz des Dreiklanges verzichtet, welches einen hörenswerten Effekt erzielt. Zweites Beispiel: Bei "The view from here" werden die Harmonien "falsch" ( im Sinne der klassischen Harmonielehre) aufgelöst. Ein echter Hinhörer, da man sowas sonst nicht auf die Ohren serviert kriegt.
    Konklusion: Man möge mal wegkommen von den Banalurteilen (Die braven 80er Kraftwerk-Eleven), sondern mal die Musik genauer wirken lassen und - wer es hinkriegt- musikaliscgh zu abalysieren. man würde einiges Neues und wenn nicht das, dann doch Interessantes bemerken.