Auf Nico Wellenbrink, der sich für seine Musikkarriere den exotischen Zunamen Santos gegeben hat, verlassen sich die Stars. Als Autor und Produzent arbeitet er mit so unterschiedlichen Künsterinnen und Künstlern wie Helene Fischer, Bushido & Shindy, Lena und Prinz Pi zusammen. Aber auch im Scheinwerferlicht …

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  • Vor einem Monat

    Dieser Kommentar wurde vor einem Monat durch den Autor entfernt.

  • Vor einem Monat

    Neulich gelesen Nico Santos er ist der SOhn vom DUracallhase glaub ich!

  • Vor einem Monat

    Relativ egal, was man von Santos oder Popmusik im Allgemeinen hält: die Rezension ist leider ähnlich seicht, wie beschriebene Platte. Im Grundsatz wird kritisiert, dass Santos glattgebügelten Klischeepop für den Massengeschmack abliefert - als hätte er jemals etwas anderes gemacht! Welche Erwartungen hatte Autor Mertlik da?

    Dann wiederum bescheinigt er Santos eine kompetente Stimme, musikalisches Talent und ein Händchen für Hits. Als Autor und Produzent vergolde er Songs der Stars und feierte reichlich Single-Erfolge. WOW! Way too much! Steckt am Ende nur ein verkappter Fan in Mertlik, der von der neuen Platte persönlich enttäuscht ist?

    • Vor einem Monat

      @Ed Force One:
      Och, also mir fallen ein paar Leute ein, die für andere Interpreten seichte, gefällige Lala geschrieben haben, aber in dem Augenblick, da ihr eigener Name auf dem Cover stand, haben sie sehr viel persönlichere, experimentellere oder schlicht übergeschnapptere Sachen interpretiert, die sonst in der Schublade verkommen wären (hey, Edith Jeske "Liebe ist schneller als Rührei") oder die sie schlicht anderen Menschen nicht in den Mund legen wollten. Wenn einer, der selbst Musik macht, auch für andere Leute aktiv ist, kann man schon erwarten, daß er vielleicht den einen oder anderen Schlag Sahne für sich selbst aufhebt und nicht nur die Sachen, die sonst alle abgelehnt haben.

      Kann man nicht einem Künstler eine kompetente Stimme, musikalisches Talent und ein Händchen für Hits bescheinigen, ohne gleich Fan von ihm zu sein? Mark Medlock hatte auch eine kompetente Stimme, musikalisches Talent und Hits. Daß er während seiner gesamten Laufbahn konsequent die größte Scheiße seit Etablierung des Pferdeapfels gesungen hat, war wenigstens zu Beginn seiner Karriere nicht seine Schuld.
      Gruß
      Skywise

    • Vor einem Monat

      "Im Grundsatz wird kritisiert, dass Santos glattgebügelten Klischeepop für den Massengeschmack abliefert - als hätte er jemals etwas anderes gemacht!"

      Man soll also irgendwas nicht beschissen finden dürfen, nur weil's schon immer beschissen war?

    • Vor einem Monat

      @Skywise
      Vollkommen richtig, man kann einem Künstler Talent etc. bescheinigen, ohne gleich Fan von ihm zu sein. Das 'verkappter Fan-sein' war auch eher mit Augenzwinkern gemeint.

      Ich denke dennoch, Stefan Mertlik hat es sich mit der pauschalen Abstrafung für massentaugliche Musik zu einfach gemacht. Zumal Santos noch nicht viel anderes gemacht hat, selbst für andere Künstler. Wie viel Sahne er da hätte aufheben konnte, die nicht in diese Richtung geht, weiß ich nicht. Da hängt viel mit der eigenen Erwartungshaltung zusammen. Da hatte Mertlik vielleicht mehr als ich.

      Santos kannte ich bis vor Kurzem auch gar nicht, ich habe ihn dann auf Mallorca in 'nem kleinen Club getroffen. Da setzte er sich spontan ans Klavier und sang dazu, eigenes Zeugs, Coverversionen, usw. Talent hat der schon, das schreibt ja Stefan Mertlik auch.