Was sich in den vergangenen Tagen in Chemnitz, in den vergangenen Jahren in Deutschland Bahn gebrochen hat, ist blanker Hass. Anders als all die Losungen vom verständnisvollen Dialog mit den "besorgten Bürgern" suggerieren, lässt sich mit solchen Individuen per Definition nicht diskutieren. Alle …

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  • Vor 11 Monaten

    "Antirassisten und Migrantensohn Daniel H., der nach seinem gewaltsamen Tod noch ein zweites Mal einem Verbrechen zum Opfer fiel," naja, strenggenommen ein drittes Mal. Immerhin mal wieder ne Begründung um eine weitere Klickstrecke/Songsammlung zu bringen. gab's jetzt länger nicht mehr...

  • Vor 11 Monaten

    Danke für diese klare unmissverständliche Ansage. Rassisten und Faschisten haben keinen Platz auf dieser Welt

  • Vor 11 Monaten

    Immer dieses pompöse Geblubber. :p

  • Vor 11 Monaten

    Wenn ihr hier schon auch englische Lieder dabei habt, dann fehlt da meiner Meinung nach noch eines der für mich eindrücklichsten Lieder überhaupt. Billie Holiday mit Strange Fruit: https://m.youtube.com/watch?v=dnlTHvJBeP0

  • Vor 11 Monaten

    Toni, sei mir nicht böse, aber alle paar Jahre schwappt da so eine rechte Stimmungswelle durchs Land oder die Länder, Populärmusik hat da noch nie irgendwas gebracht. Oft genug und das ist bei "Gegen Nazis" auch nicht anders, dient es nur der eigenen Promo. Das meint jetzt nicht, das ich den Künstlern das nicht abnehme, finde nur man kann irgendwann als Endkunde, nicht mehr unterscheiden.

    • Vor 11 Monaten

      Von mir stammen lediglich die Tracks, die eine andere Erzählperspektive einnehmen oder die eine weitere Verständnisebene aufweisen, also Simone, Mutter und Klez.E.

    • Vor 11 Monaten

      Von Mutter hätte "So bist du" auch gut gepasst. Gefällt mir musikalisch sogar besser.

      https://youtu.be/gysFuVKkgLg

    • Vor 11 Monaten

      Ja hab ich schon kappiert, ich mein ja nur. Jetzt am Montag tretten wieder etliche Künstler auf in Chemnitz. Das mag auch den Effekt haben das sich Chemnitzer aufrütteln lassen, gegen Nazis sich zu stellen und zwar erkennbar. Nur ist die Aufklärung, was läuft in Sachsen und Chemnitz noch garnicht abgeschlossen bzw. wir sind mitten drin. Dieses Konzert, so gut es auch gemeint ist, ist eventuell ein Teil der ganzen Aufgeregtheit, dann nur noch? Verpufft quasi.

      Das gleiche, könnte ich für die Liste sagen? Die braunen Horden, die marodierend durchs Land ziehen, erreicht man damit mit Sicherheit nicht.

    • Vor 11 Monaten

      Steht doch schon im Text.

      "Anders als all die Losungen vom verständnisvollen Dialog mit den "besorgten Bürgern" suggerieren, lässt sich mit solchen Individuen per Definition nicht diskutieren."

    • Vor 11 Monaten

      Sorry eventuell ein powlowscher Effekt, gar nicht gelesen, nur "Liste" , "30 tolle Songs", "gegen Rechts", Flutlicht an. :)

    • Vor 11 Monaten

      "Anders als all die Losungen vom verständnisvollen Dialog mit den "besorgten Bürgern" suggerieren, lässt sich mit solchen Individuen per Definition nicht diskutieren."

      Joa, das halte ich halte ich aber irgendwie auch für ziemlichen Schwachsinn. Hilft halt auch niemanden, wenn solche Leute sich in ihre argumentativ zurechtgelegte ideologische Parallelwelt einnisten können und nie argumentatives Kontra bekommen und ihren blanken Hass als eben solchen bloßgestellt bekommen.

    • Vor 11 Monaten

      Das habe ich in der Realität so oft versucht und irgendwann aufgegeben. Argumentativ erreicht man die Leute nicht, wenn sich ein radikales Weltbild in den Köpfen gefestigt hat. Klar gibt es auch Einsichtige, aber das ist ein äußerst geringer Teil.

    • Vor 11 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 11 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 11 Monaten

      Ja, stimmt schon. Habe den Satz ursprünglich wohl auch etwas falsch verstanden, mehr im Sinne von "mit solchen Leuten sollte man gar nicht erst diskutieren" als im Sinne von "solche Leute lassen sich argumentativ sowieso nicht mehr erreichen", was halt sicherlich oft/meist zutreffend ist. Das ist dann aber halt auch mehr Kapitulation anhand der Tatsachen, als dass es eine zielgerichtete Strategie zum Positiven ist. Von daher sträube ich mich dann ein bisschen schon, wenn man sowas dann gleich zum festen Prinzip erklärt. Bringt ja auch nichts.

    • Vor 11 Monaten

      Danke Gleep, das Problem ist folgendes.

      "Das habe ich in der Realität so oft versucht und irgendwann aufgegeben."

      Meinst du nicht das genau das, ab sagen wir 38 spätestens, mit einem deutschen Volk in weiten Teilen passiert ist? Und es deshalb, zu einer Endlösung , dem totalen Kreig, etc. beigetragen hat?

      Ich glaube bis heute, das sämtliche Versuche, die Nazies bis runter zu den "besorgten Bürgern" wieder auf einen richtigen Weg zu bringen, offenbar gescheitert sind. Deshalb würde ich alles reseten, an Geschichten, die versagt haben gegen Rechts und neuen Strategien (die auch eventuell noch gar nicht formuliert sind) die Chance geben sich zu beweisen. Wird höchste Eisenbahn!

    • Vor 11 Monaten

      Weiterhin setzt man in der Berichterstattung daran, das Schwarz-Weiß-Denken zu befördern und da liegt mir vor allem das aktuelle Problem. Man müsste ohnehin schon bei der Bildung ansetzen, aber wenn der Holocaust in den Schulplänen kaum noch eine große Rolle spielt, wundert mich leider nichts mehr.

    • Vor 11 Monaten

      So gefällt mir das Toni, wir lassen uns doch nicht unter kriegen, von dem braunen Gesocks! Das ist mein Land.

      Noch so ein Ding, was man machen könnte. Eine Pegida Demo, meinetwegen in Dresden, das ist ja von der Fläche recht groß, würde ich wenn ich das zu entscheiden hätte, irgendwo in der hinterletzten Ecke Platz zu Verfügung stellen, damit sie sich ihren Unsinn, um die Ohren hauen können. Was zwingt die Verwaltung dazu, denen so zentrale und damit beachtete Plätze, zur Verfügung zu stellen?

    • Vor 11 Monaten

      Das Grundgesetz, Speedi.

    • Vor 11 Monaten

      Das Recht auf Meinungsfreiheit, wird doch gar nicht berührt, durch den Ort wo ich meine Meinung kund tu. In dem Fall einer Pegida Demo. Pegida ist doch die Abkürzung für "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes". Allein das da drin Abendland als Begriff genutzt wird, soll doch darauf hinweisen, dass die Grenzen dieses Landes von Schottland im Westen bis zum Bosporus im Osten min. gesteckt sind. Also könnte ich als Staat auch sagen, geht doch auf irgend einem Felsen demonstrieren, nur hier ist mir das gerade aus nachvollziehbaren Gründen, wie Gewalt, wie Hetze, usw. zu gefährlich. Nicht?

    • Vor 11 Monaten

      https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_…

      Heißt, dass man eine Demo unter freiem Himmel vorher anmelden muss. Wenn man von staatlicher Seite kein Gefährdungspotential sieht, kann man schwer was dagegen machen, weil im GG verankert. In Chemnitz würde Absatz 1 gelten, da man zunächst trauern wollte, bis das ganze eine unkontrollierbare Eigendynamik entwickelt hat. Glaube, dass man sich nicht nur auf die Chemnitzer einschießen sollte, wie Springer und Co. uns suggerieren wollen, sondern bedenken, dass viele gewaltbereite Extremisten auch von außerhalb anreisen.

    • Vor 11 Monaten

      wenn ich mich mal einklinken darf: ich stimme insofern Toni zu, dass es schwierig bis unmöglich ist, radikalisierten Menschen argumentativ zu begegnen. Das ist wie bei Verschwörungstheoretikern: Alles was gegen das eigene Weltbild spricht wird akzeptiert, alles andere wird abgeblockt oder gar als Bestätigung des Feindbildes gesehen.
      Ein Must-See zu diesem Thema ist ein Vortrag von Christian Picciolini, der dort seine Lebensgeschichte erzählt. Picciolini ist eine ehemalige Führungsfigur der White-Supremacist-Nazis in den Staaten und hat die Organisation mitaufgebaut.
      Heute hilft er Aussteigern und versucht Leute da rauszuholen (von Skinheads bis Jihadisten). Schaut euch alles an, aber falls ihr keine Zeit habt, ab min 18 gehts genau um die Frage hier:
      https://youtu.be/VM6HZqQKhok

    • Vor 11 Monaten

      Ich bezog mich auch eher auf die Versammlungsfreiheit. Gewalt und Hetze sind aber natürlich trotzdem gute Gründe, so etwas zu unterbinden. Aber die sind ja auch beide glücklicherweise strafbar.
      Ansonsten gehört die Tatsache, dass Leute irgendwo in der Öffentlichkeit rumhampeln und ihre Meinung dort kundtun, auch wenn man es (dort) nicht gerne sehen würde nun einmal zu einem demokratischen Staat dazu.

    • Vor 11 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 11 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 11 Monaten

      Und ja, sich nur auf die Chemnitzer einzuschießen wäre tatsächlich ziemlich sächsistisch. *badumm-tzz*

    • Vor 11 Monaten

      @TapferesSchneiderlein: Danke. Guter Punkt.

      @Gleep Glorp: Unterstreiche ich so.

    • Vor 11 Monaten

      "In Chemnitz würde Absatz 1 gelten, da man zunächst trauern wollte, bis das ganze eine unkontrollierbare Eigendynamik entwickelt hat."

      Risikoabschätzung und Verhältnismässigkeit der Mittel greifen da nicht? Ich mein ich kann niemanden verbieten zu trauern, das wieder Meinungsfreiheit, logisch. Aber da ist ein Mann in einer Stadt mit 240000 Einwohnern getöted worden. Das in etwa so, wie ein Sack Reis in Timbuktu. Da kann ich doch locker argumentieren, 10 Trauergäste sind ok, 50 auch noch, ab unüberschaubar oder ungenannte Zahl, geht nach Hause trauern, aus die Maus. Bin mir relativ sicher, das der Gesetzestext diesen Ermessensspielraum bietet. Also kommt auch noch ein Behördenversagen dazu? Und zwar bevor genügend Polizeikräfte vor Ort waren.

    • Vor 11 Monaten

      Was will man da machen, wenn Rechte aus dem ganzen Bundesgebiet innerhalb kürzester Zeit dazustoßen, weil viral über Facebook und Co. verbreitet? Ordnungsamt erstmal schicken? Unrealistisch. Da kann man nur versuchen, der Lage Herr zu werden. Außerdem wurde der Mann vermutlich nicht nur getötet, sondern eher hingerichtet und das hat von der Brutalität eine durchaus andere Dimension als eine typische Stadtfestschlägerei unterm Bierzelt. Werden aber ohnehin die Ermittlungen zeigen.

    • Vor 11 Monaten

      "weil viral"

      Den Hintern hoch bekommen und schneller sein?

      "Da kann man nur versuchen, der Lage Herr zu werden."

      Nein, wenn das Kind erstmal in den Brunnen gefallen, klar, to late. Früher unterbinden. Wenn die Nase von Höcke durch die Stadtverwaltungstür schaut, müssen alle Alarmsirenen der Stadt angehen und bei Demoantragstellung ist der virale Zug schon abgefahren. Einem Typen wie Höcke brandmarken, entlarven, bloßstellen mit seiner kruden Denke. So bald der den Mund aufmacht, sofort und immer drauf reagieren. Ihm die Wahrheit, die Fakten unter die Nase reiben, bis er still ist oder die wahren Gründe offenlegt. Nämlich das er selber, ein Mann voller Hass und Angst ist. Dann macht es auch klick bei den "besorgten Bürgern" oder meinst nicht?

    • Vor 11 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 11 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 11 Monaten

      Nö. Weil der Rassismus viel zu tief sitzt, unterschwellig indoktriniert wurde oder Ausdruck eines weit tiefgreifenderen Problems ist. Aus dem Video vom Schneiderlein spricht schon sehr viel Wahres.

    • Vor 11 Monaten

      Laut spackt schon wieder etwas rum.

    • Vor 11 Monaten

      Das ist so, das hindert uns aber nicht daran, besser auf zu passen und die Augen auf halten, ich mein es geht um unsere Freiheit, die sollte uns mehr wert sein? So wie wir es in dem Faden gemacht haben. Irgendwann geht das auch viral und dann liegen wir uns einfach in den Armen und können feiern anfangen (Ein Dream).

    • Vor 11 Monaten

      Baut Edit endlich ein, grins. :P

    • Vor 11 Monaten

      Hoffe ich doch sehr.

    • Vor 11 Monaten

      Speedi, was genau soll ne Editfunktion bei dir denn noch bringen?

    • Vor 11 Monaten

      so viel wie schlittschuhe für ne kuh :lol:

  • Vor 11 Monaten

    Hab mich nicht durchgeklickt, aber ich nehme an, Lea-Won und Lena Stöhrfaktor werden totgeschwiegen, oder?

  • Vor 6 Monaten

    Schuster bleib bei Deinen Leisten.Um die tatsächlichen Vorkommnisse um den Mord an Daniel H.aufzuklären musste mehr Geschehen als die Sichtweise der Staatsmedien zu übernehmen. Ganz schlimm finde ich das Verhalten von solche Typen wie zB. Grönemeyer,der schnell mal mit dem Privatjet aus London zu irgendeinen Konzert gegen Nazis einsegelt und dann wieder in seiner Villa verschwindet. So ein Typ hat doch keine Ahnung. Was und wer heute alles als Nazis bezeichnet bezeichnet wird steht nochmal auf einen ganz anderen Blatt.