Der Bodensatz, der derzeit unter anderem auf Sidos Facebook-Seite sein Unwesen treibt, bedient sich homophober Sprüche und Pseudoargumentationen, die direktemang aus dem finsteren Mittelalter zu stammen scheinen. Obwohl ... wer weiß, ob es im Mittelalter nicht lockerer zuging.

Daran, dass Zuckerbergs …

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  • Vor 7 Jahren

    "Aber ne Wurst" von Kapelle Petra fehlt.

  • Vor 7 Jahren

    es ist doch wie immer und überall dieser tage...es gibt einfach keine ausgewogenen urteile...dort die homophoben schreihälse, die angst haben das so eine wurstgestalt irgendwann mal amors liebespfeil nach ihnen schiesst und auf der anderen seite völlig verblödete gutmenschen, welche den menschen einreden wollen das man die wurst gut finden muss, weil "schwul" is toll usw. alles kacke. ich finde diese person rein optisch gesehen ähnlich anziehend wie zb günter verheugen und auch musikalisch is das für mich dreck, aber kein grund für hasstiraden. mir is sowas schlichtweg egal, also wird es ignoriert. solltet ihr auch einfach mal tun.

    • Vor 7 Jahren

      Verheugen hat aber schon süße Lippen :/ Ansonsten hab ich noch keinen getroffen dieser Tage, der die prämierte Wurst als Gesprächsthema (d.h. nicht im Internet) angeschnitten hätte, und würde es nicht anders haben wollen, weil es wirklich alles sehr ermüdend wäre, siehe den "provokativen" Beitrag von JaDeVin weiter unten. Stille ziert einen jungen Mann.

    • Vor 7 Jahren

      Ich frage mich ehrlich gesagt auch die ganze Zeit, mit was für Leuten sich die User hier abgeben. Ganz ehrlich, wäre ich nicht öfter hier unterwegs, hätte ich von dieser Veranstaltung namens ESC gar nichts mitbekommen, geschweige denn von dem/der Sieger(in). Wenn ihr mich fragt, ist dieser Sieg für Österreich auch nichts anderes als einfach ein bedeutungsloses Ereignis, das 90% der Leute da draußen null interessiert. Weder ist es ein Zeichen für eine besonders hohe Toleranz der Europäer, noch wird jemand dazu gezwungen, den Typen (oder wie auch immer ich ihn/sie nennen soll) gut zu finden, oder wird blöd angemacht/für intolerant erklärt, weil er es nicht toll findet.

      Mit persönlich geht es am Allerwertesten vorbei, sowohl seine/ihre Erscheinung als auch die Mucke. Ich behaupte auch mal, dass sich in einem Jahr genau so wenige an diesen Sieger erinnern können wie jetzt an den Sieger vom letzten Jahr. Es wird ja hier so getan, als ob der ESC irgendwie direkten Einfluss auf unser kulturelles und/oder gesellschaftliches Zusammenleben hätte… Warum?

    • Vor 7 Jahren

      Hm, scheinbar ist es aber doch n Problem für die Gesellschaft, dass ne Drag-Queen bei so ner Veranstaltung auftritt.
      Toleranz kommt doch nur dann zum Vorschein wenn's keinen interessiert. Scheinbar interessierts aber ne Menge Leute und 60% davon finden die Wurst scheiße, ekelig, unverständlich, usw.
      Scheinbar sind viele doch noch nicht so weit.

  • Vor 7 Jahren

    Unfassbar diese Welt, wo man sich ein Schluchtenbürger einen Bart anklebt, Adele sehr schlecht covert und Multimillionär werden kann. Und nur weil völlige Negieren von Geschlecht, offene Obszönität und beliebtes Homosexualität-Happening anscheinend in dieser zunehmend werteverachtenden Gesellschaft Mode ist. Wie gesagt, darf jeder tun lassen was er ist, aber bitte in seiner kleinen "Hybris". Es braucht keine Ikonen, die sich irgendwann auf der Bühne selber die Möse lecken (hallo Miley).
    Andersartigkeit (= Diversity) so werben ja bereits Unternehmen, aber einstellen würden, sie diese österreichische Pellwurst im Schokomantel niemals. Individualität unter den Leuten ist nur in kleinen Dosen gut, sofern privat ausgelebt, oder eine Gesellschaft wird mehr und mehr in Dekadenz aufgehen (--> "aurea mediocritas"). Westerwelle der Kaspar hat diese "spätrömische Dekadenz" angemahnt, obwohl er eigentlich selber Teil dessen ist, aber so unrecht hatte er nicht. Und einfach wegschauen ist eben auch nicht, wenn man medial von dieser Grütze bombardiert wird. Aber ein gutes hat es, die Österreicher sind noch mehr blamiert als eh schon. 1/3 wollen den Führer, aber bitte heute zeitgemäss als Frau mit Bart verkleidet.

    • Vor 7 Jahren

      Der erste Absatz trifft ja zum Glück nicht auf die ganze Welt zu. In Kuwait, Katar, im Iran oder im Jemen wäre so ein Erfolg natürlich undenkbar, in Russland ebenfalls. Also darf ich dich fragen, was dich in dieser furchtbaren Welt noch hält, wo es doch so viele offensichtlich "bessere" Alternativen gibt? :trusty:

    • Vor 7 Jahren

      Danke für Deinen Vorschlag, InNo. Frage: Warum folgt JaDeVin denn nicht seiner eigenen Suggestio (lat. Rat), und verbleibt in seiner "Hybris", ohne die Welt (lat. mundus, russ. земля́) mit seinen mentalen Samenergüssen zu terrorisieren? Er sollte doch mal nach Russland fahren.

    • Vor 7 Jahren

      "offene Obsznität"... du has den Schuss echt nicht gehört....
      du hast doch fast wortwörtlich den gleichen schmarn scho unter den esc news verfasst ( im übrigen mit genau dem gleichen, absolut naheliegenden und nachvollziehbaren vergleich : singende Frau mit Bart = vor Minderjährigen mit Plastkipuppen korpulierende Miley )..... "spätrömische Dekadenz"... auch das hatten wir scho durchgekaut...
      ...ehrlich, menschen wie dir kann man wohl echt nur noch was wünschen!

    • Vor 7 Jahren

      Wow, ich hatte schon mal vor gefühlten 10 Jahren einen Account hier und du hast immer noch nix besseres als dieses pseudointellektuelle Foren-Hirngewi**se zu tun, wobei die lateinischen Einsprengsel auch nix ändern...

      Wahrscheinlich wurmt dich hinter der Fassade ja auch nur, dass der deutsche Beitrag so abgestunken ist und zu deiner ESC-Aftershowparty kein Schw**z gekommen ist... :D

  • Vor 7 Jahren

    ohne bart wäre conchita wurst noch geil :mjam: bart bei transen ist kitzelig. ein bisschen bart is ok. aber zu viel bart :| weiss einer, ob sie sich die brüste hat machen lassen? weil pralle brüste eig zu einem schwengel dazugehören

  • Vor 7 Jahren

    Wenn ich die Kommentare hier so lese frage ich mich schon was laut.de für Leser hat.... !?! :-(

  • Vor 7 Jahren

    freund jadevin, mir graut vor dir (es sei denn es war sarkasmus....).
    sehe ich ganz anders.
    denn das klima für homosexualität hat sich deutlich und menschenverachtend verschlechtert. auf einmal schiessen wieder gesetze in der dritten welt aus dem boden, die - analog uganda neulich - homosexuelle handlungen mit lebenslanger haft oder dem tode bedrohen. osteuropäische staaten leben größtenteils eh noch hinter dem machismo-mond der zurückgebliebenheit. ich erinnere da an das boykott vom film "alexander der große" vor jahren ("unser alex war kein arrschfikker!") oder die hetzjagden zum "schwuchtel klatschen" in moskau im letzten jahr.
    doch man muss gar nicht mal so weit schauen. hier bei mir im umkreis bremen hamburg hat sich das klima vom aufgeklärten nebeneinander auch deutlichu intoleranz gewendet. zahleiche schwulenkneipen und -bars mussten schliessen, weil sie von anschlägen zermübt wurden. zahlreiche schwule trauen sich nicht mehr - wie noch eta bis vor 10 jahren - öffentlich zum partner zu stehen. und auch in der arbeitswelt nimmt die diskriminierung zu. bei gleicher eignung wird eben der hetero befördert und der bekennende homo nicht. was ist mit den fussballern, die sich in der deppenmachoszene nicht outen mögen? sogar im heavy metal ist homosexualität ein tabu und es braucht typen, wie judas priest rob halford damit die verrohte dummheit mal die schnauze hält. DESHALB: erst wenn die welt libertins jeder couleur und andersartigkeit akzeptiert, ist jemand wie herr wurst überflüssig. vorher leider nicht.

    • Vor 7 Jahren

      werter anwalt :) ohne jetzt schizophren werden zu wollen aber ich glaube Sie, als auch Jadevin haben beide recht. beide beschreiben Sie ein und die selbe medaille mit unterschiedlichen kehrseiten. Jadevin geht in richtung der southpark folge "das todescamp der toleranz" und es gibt die tendenz, dass jegliche devianz in sexueller und persönlicher sicht gutgeheissen werden muss. nicht akzeptiert, nicht nur respektiert... nein gutgeheissen. diese tendenzen gehen oft von der (spieß)bildungsbürgerlichen Linken aus. ohne jetzt klischees bedienen zu wollen. aber wer das anders sieht darf die Bio von COhn-Bendit lesen. besonders das kapitel wie er sich auf dem kinderstrich kleine mädchen kauft und begeistert ist von deren hingabe. Jeder der sich daran stört ist ein mieser reaktionärer Faschist ( :mad: )
      aber das ganze funktioniert wie ein pendel und schlägt auch in die gegenseite aus. die folge ist regress und homophobie. nur erfolgt die Pendelbewegung schneller als es früher der fall war- angetrieben von modernen Zeiten. während früher viele jahre zwischen den pendelbewegungen lagen (fast akzeptanz von homosexualität in den 20s und anfang der 30s stichwort röhm und heines) und der regress und die verfolgung in den späten 30s und 40s. dann war ne zeitlang ruhe bis die umbrüche in den 70s kamen mit der abschaffung von 175§ und schwul sein war wieder cool. Dann kam der blowback mit hiv und schon wurden homos wieder gefürchtet und stigmatisiert ehe sich wieder mehr toleranz einstellte in den 90s.

    • Vor 7 Jahren

      so geht das hin und her

    • Vor 7 Jahren

      da mag durchaus was dran sein, freund torque. danke für die differenzierte einlassung, Sie altes monster.

    • Vor 7 Jahren

      sicher haben Sie recht: "Leute, seid tolerant!" ist was anderes als "leute, liebt das gefälligst!"
      aber dann soll an das doch auch so diffenrenziert schreiben und nicht so polemisch, dass es klingt, als würde man den schwarzen peter gern an die diskriminierten zurückgeben und die solidarität aufkündigen, statt sich gegen den missbrauch der toleranz durch die "love it or fuck you!" fraktion zu wenden.
      ich ganz persönlich - das gebe ich offen zu - sehe mir auch 1000mal lieber salma hayek/penelope cruz an, als etwa conchita wurst/beth ditto.
      dennoch versuche ich zumindest, das eigene ästhetik-empfinden hinten an zu stellen und kann mich mithin über den unkonventionellen tabubruch solcher farbtupfer on stage freuen.

    • Vor 7 Jahren

      ich beziehe mich grad noch auf deinen letzten Satz Herr Anwalt nämlich:
      "erst wenn die welt libertins jeder couleur und andersartigkeit akzeptiert, ist jemand wie herr wurst überflüssig. vorher leider nicht."
      das hier.
      Es ist glaube ich ein grosser Fehler, dort von "Andersartigkeit" zu reden, auch wenn man sie akzeptieren will. Ich persönlich nehme das auch so wahr. Es ist anders, vielleicht sogar ein bisschen iiihh.

      aber wirklich überwinden werden wir diese Homophobie erst, wenn wir (also auch du und ich usw.) das ganze nicht mehr als "anders" betrachten sondern als "nicht ich - aber normal".

    • Vor 7 Jahren

      dem Rest stimme ich ansonsten zu.

    • Vor 7 Jahren

      jepp, stimme dir zu. so meine ich das auch. "vielfältigkeit" wäre wohl der bessere ausdruck

    • Vor 7 Jahren

      ich weiss auch, wie du das gemeint hast. ;)
      Es geht mir nur darum, das ich mich gerne auch mal selbst dabei ertappe, wie ich diverse Forderungen die ich stelle selbst manchmal nicht erfülle.
      Das ist perfid, weil man denkt, dass man die eigenen Überzeugungen doch teilt.
      Tut man nicht immer, da hilft manchmal eine kleine Erinnerung für mich, an mich. Weiss nicht ob ihr das auch manchmal habt. :)

  • Vor 7 Jahren

    also, bei uns gibt es Euphorie pur! ich war gestern beim Konzert am Ballhausplatz (leider bin ich nicht so nahe an sie rangekommen, damit ich ihr von meiner Riesenunterstütztung hier berichten konnte...), aber - sie genießt höchste Erhen vom Bundeskanzler abwärts und Zehntausendermenschen auf dem Platz und Millionen am Ferneseher und ist in alle Welt eingeladen! Was werden ihr t ihr da so ein paar Neidsprücherln von den nördlichen Nachbarn schon ausmachen....

    http://tvthek.orf.at/program/Conchita-Quee…

  • Vor 7 Jahren

    Bei jadevin weiß man ja kaum, wo man anfangen soll zu kritisieren. Wenn schon nicht als offen homophob hat er sich ja zumindest als Rassist geoutet und so ziemlich alle dummen Klischees über Deutsche bestätigt, die in Österreich leider immer noch zum Teil kursieren. Man blamiert sich übrigens ganz besonders, wenn man mit falschen Statistiken um sich wirft, das nur als kleiner Hinweis.