Das With Full Force-Festival im nordsächsischen Roitzschjora nahe Leipzig findet 2013 ohne Frei.Wild statt. Die umstrittene Südtiroler Band sagte in der Nacht zum Samstag ihren Auftritt via Facebook ab, um nicht "die Existenz des Veranstalters und somit des Festivals aufs Spiel zu setzen."

Kurz nach …

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  • Vor 7 Jahren

    Es gibt durchaus Menschen, die das behaupten.
    Was ich damit nur verdeutlichen möchte: ich benutze einen NS-Terminus um "Heimatliebe/Nationalismus/Patriotismus" ohne jedwede Radikalisierung zu verdeutlichen.
    Das kann doch nicht funktionieren.

  • Vor 7 Jahren

    @jenzo1981 (« Mein Wunsch für 2014:
    Posts, in denen der Begriff "Gutmensch" vorkommt, sollten von vornerein geblockt werden.
    Jeder, der irgendwelche ethisch-moralischen Bedenken äußert, wird gleich zum "Gutmenschen" abgestempelt.
    Mal ganz abgesehen, dass vermutet wird, dass dieser Begriff bereits zur NS-Zeit dafür herhalten musste, um politisch-anders-Denkende zu verunglimpfen. Und dieses Wort soll nun "den gesunden Patriotismus" legitimieren, weil alles andere Panikmache und Hetze sei?! Schon bitter...
    Ich kann mich auch in Auschwitz hinstellen und sagen: "sehen Sie's mal so, hier gab's Arbeitsplätze für beide Seiten." Schon zynisch irgendwie. »):

    Ich will mich nicht auf Diskussionen einlassen, die durch Nazi-Vergleiche zum Entgleisen gebracht werden sollen, während gleichzeitig Zensur für umstrittene, aber durchaus legitime Begriffe gefordert wird.
    Für mich haben Gutmenschen einfach einen beschränkten Horizont, weil sie ausschließlich ihre eigene Position für vertretbar halten - so wie viele, die mit Patriotismus nicht nur nichts anfangen können, sondern ihn pauschal mit Nationalismus und Rechtsextremismus gleichsetzen. Das ist nicht sensibel, das ist Hetze.

  • Vor 7 Jahren

    Ich kann das Wort einfach nicht mehr lesen. War es nicht einmal sogar das Unwort des Jahres?!
    Da wird soviel hineininterpretiert und wenn man dann nachfragt, kommt nix.
    Was ist denn das Gegenteil von Gutmensch?!?!
    Was für Charaktereigenschaften werden denn damit assoziiert?

  • Vor 7 Jahren

    Was ist denn der Sinn daran, "Gutmensch" (Menschenfreund, Humanist, moralisch integre Person, sich für Verständigung einsetzend) als abfällige Bemerkung oder gar als Schimpfwort zu gebrauchen? Dann muss doch "Schlechtmensch" (Menschenfeind, -Verachter, unmoralische Person, Schaden an anderen in Kauf nehmend) auf der anderen Seite positiv gemeint sein.
    Das ist einer der Hauptgründe, warum einer nicht sauber sein kann, der anderen "Gutmenschentum" vorwirft. Wie jenzo schon richtig beschrieb, benutzten die Nazis dieses Wort - und auf kaum eine Gruppe trifft der Umkehrschluss eher zu.

  • Vor 7 Jahren

    Und was mich angeht?! Ich habe sicherlich ein neutrales bis gutes Verhältnis zu diesem Land. Dennoch bilde ich mir nichts darauf ein und schmücke mich mit Namen oder Errungenschaften, die Leistungen vollbracht haben, von denen vielleicht sehr viele Menschen profitieren, mit deren Ursprung ich jedoch nichts zu tun habe.

  • Vor 7 Jahren

    Ich will hier auch keine Zensur, nur der Begriff sollte von denen, die ihn gebrauchen wollen, adäquat und verständlich ausgefüllt werden. Das will ich jetzt nur verdeutlichen... und mit NS-Vergleichen Stimmung machen liegt mir auch fern. Nur kann ich diese ganze Scheiße von wegen "na ja, wir sitzen hier so freitags mal bei 'ner Limo und huldigen unserem Land ohne dass da andere Dinge als minderwertig oder schlecht angesehen werden... bla..."
    Jeder hat mal irgendwo gesessen und sowas verfolgt und gesehen, dass so etwas ganz schnell umschlagen kann, besonders wenn dann noch ein paar Promille im Spiel sind.

  • Vor 7 Jahren

    Ich habe ja angedeutet, dass ein Gutmensch für mich jemand ist, der nur glaubt, Gutes tun zu wollen (ohne das auch tatsächlich zu tun). Ein Gutmensch erhebt sich moralisch über andere, hält die eigene Meinung für die einzig richtige und will andere dazu zwingen, sich ebenfalls danach zu richten.

    Ich unterstütze die inflationäre Verwendung dieses Wortes ebenfalls nicht, aber mit der gegebenen Definition halte ich den Gebrauch für vertretbar.

    In diesem Fall glaubte wohl jemand, dass eine Band nicht in _sein_ Weltbild passt. Einzelne Sponsoren befürchteten lediglich einen Imageschaden und sprangen ab. Dass es sich hier nicht um eine rechtsextreme Band handelt, spielt eine untergeordnete Rolle.

    Kaum schreien einige besonders laut oder wiederholen es einfach oft genug, ist diese Behauptung einmal in der Welt und wird von nicht besonders intelligenten Leuten (obwohl sie sich für solche halten) als Fakt angesehen. Das sind auch Leute, die glauben, dass man linksextrem sein muss, um sich von Nazis zu distanzieren - obwohl das hier gar nicht zur Debatte stehen sollte.

  • Vor 7 Jahren

    Und diese Meinung teile ich eben nicht. Ich muss kein Linksextremist werden, um mich von Rechtsextremismus abzugrenzen. Es wird hier eben nur oft in schwarz und weiß argumentiert.
    In dem Fall WFF ist natürlich vieles recht schräg. 2011 waren Frei.Wild schon mal da, die Veranstalter und ein nicht unerheblicher Prozentsatz von Festivalbesuchern haben sich für diese band ausgesprochen.
    Dass die Sponsoren kalte Füße bekommen, verstehe ich, halte ich generell auch für legitim.
    Unter'm Strich gewinnen eben fast alle. Die Band nährt ihren Underdog-Status, die Sponsoren halten sich sauber. Für die, die für Frei.Wild gevotet haben, ist's eben blöd, aber die werden ja auch noch Einzelkonzerte geben.

  • Vor 7 Jahren

    @Sancho (« Was ich mich die ganze Zeit frage: Was denn bitte glaubt Jägermeister, was für Kunden die haben? Solche Grinsebackensnobs wie in der Werbung? Also die Leute mit denen ich bisher Jägermeister getrunken habe mochten alle Onkelz oder mindestens mal härteren Rock und hätten auch zu Freiwild getanzt. »):

    Zwei mir bekannte Lehramtstudentinnen jobbten bei Events von Jägermeister - so zum Ansabbern. Ich denke, dass Zielpublikum ist für die Marke mittlerweile der typische Party-Student oder Ü30-"Ich brauch jetzt ne Frau"-Partygänger.

  • Vor 7 Jahren

    Und diese Meinung teile ich eben nicht. Ich muss kein Linksextremist werden, um mich von Rechtsextremismus abzugrenzen. Es wird hier eben nur oft in schwarz und weiß argumentiert.
    In dem Fall WFF ist natürlich vieles recht schräg. 2011 waren Frei.Wild schon mal da, die Veranstalter und ein nicht unerheblicher Prozentsatz von Festivalbesuchern haben sich für diese band ausgesprochen.
    Dass die Sponsoren kalte Füße bekommen, verstehe ich, halte ich generell auch für legitim.
    Unter'm Strich gewinnen eben fast alle. Die Band nährt ihren Underdog-Status, die Sponsoren halten sich sauber. Für die, die für Frei.Wild gevotet haben, ist's eben blöd, aber die werden ja auch noch Einzelkonzerte geben.
    Aber was man nicht von der Hand weisen kann: eine Grauzonenband wie Frei.Wild zieht sicher auch Besucher an, die wahrscheinlich nicht all zu gern gesehen sind.

  • Vor 7 Jahren

    "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verräth in dem damit Behafteten den Mangel an *individuellen* Eigenschaften, auf die er stolz seyn könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen theilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz seyn könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu seyn: hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Thorheiten, die ihr eigen sind, [mit Händen und Füßen] zu vertheidigen."
    Schopenhauer, 1850
    Da hat sich bis heute nichts, aber auch gar nichts daran verändert.

    Es ist doch deutlich zu sehen, wie in den letzten Jahren Aussprüche wie "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein" wieder hoffähig gemacht werden. Für was man sich vor Jahren noch geschämt hat, darf man heute laut rausposaunen. Vielleicht nicht einmal etwas schlimmes, würde da nicht deutlich, was unter der dünnen Schicht schlummert. Gerade im Netz sieht man recht schön, wie schnell "ein bißchen Nationalstolz" in Fremdenhass und ähnliches umkippt. Warum rechts schlimmer als links ist wird von euch gefragt? An linken RAF-Gruppen ist gar nichts gut. Aber im Umkehrschluss ist eine Nation, die langsam aber spürbar wieder nach rechts kippt und so den Boden für Rechtsradikalismus ebnet auch nichts schönes (auch eher komisch das mit dem Verweis auf die andere Seite gut zu heißen). Um Beispiele zu finden, braucht man nicht lange zu Suchen. Sie finden sich überall im Netz und mittlerweile spürbar anziehend auf der offenen Straße. Mir wird teilweise übel, wenn ich sehe, wie sich die Diskussion und die öffentliche Meinung seit "Schwarz/Rot/Geil", ausgerufen von der Blöd-Zeitung, geändert hat. Voran läuft "Das wird man wohl noch sagen dürfen" Sarrazin.
    Gerade weil ich besorgt sehe, wie viel Zuspruch, auch hier, diese Rechtsdenke hat, kann man nicht deutlich genug dagegen angehen. Das schlimme unter Hitler waren nicht die ganzen gläubigen Nazis. Sie gehörten nichts zur Mehrzahl. Es waren die Mitläufer. Die, die es ganz okay fanden oder doof und nichts getan haben. Ohne die wäre Nazideutschland niemals möglich gewesen. Zu denen möchte ich mich niemals zählen. Egal wie oft ihr mich Gutmensch schimpft.

  • Vor 7 Jahren

    @jenzo1981 (« Ich kann das Wort einfach nicht mehr lesen. War es nicht einmal sogar das Unwort des Jahres?!
    Da wird soviel hineininterpretiert und wenn man dann nachfragt, kommt nix.
    Was ist denn das Gegenteil von Gutmensch?!?!
    Was für Charaktereigenschaften werden denn damit assoziiert? »):

    Ein Gutmensch ist jemand, der seine Meinung aus allein für ihn ethischen Maßstäben trifft, aber meilenweit von der Realität entfernt ist. Das Gutmenschtum ist dabei ist steng immanent. Gutmenschen predigen Wasser, trinken Wein. Oftmals widerspricht sich ihre geiste Haltung oder sie wird gemäß dem eigenen Vorteil situtationsabhängig interpretiert.
    Mal ein Beispiel:
    Gutmenschen beschweren sich über Autolärm und Umweltverschmutzung vor ihrer Haustüre, fliegen aber einmal im Jahr (als moderner Weltbürger gehört sich das) mit dem Flugzeug in den Urlaub.

    Das Gegenteil von Gutmensch ist damit nicht Schlechtmensch, sondern Realist, der zu einer selbstkritischen Haltung bemächtigt ist.

  • Vor 7 Jahren

    @lolsorandum: Ich persönlich habe es noch nie erlebt, daß dieser Vorwurf des "Gutmenschen" jemals genauer erklärt wurde. Er wurde im Grunde stets nur von Rechtsnationalisten und Patrioten bräsig in den Raum geworfen, um jemanden mit friedlichen und menschlichen Absichten zu diskreditieren. Wenn der Begriff das bedeutet was Du sagst, nämlich daß einer nur vorgebe solche Absichten zu haben, so müsste danach doch eigentlich eine Erklärung folgen. Mehr als ein schnippisches "Och, du bist doch nur ein Gutmensch" habe ich jedenfalls noch nie zu lesen bekommen.

    Nach Hagen Rether muss es schon ein grundkaputtes Land sein, in dem "Gutmensch" eine Beleidigung sein soll.

  • Vor 7 Jahren

    @dulf: Danke für dieses großartige Zitat und den tollen Beitrag danach! Schopenhauer ist doch immer wieder zu gebrauchen ;)

  • Vor 7 Jahren

    @Sancho (« @hrvorragend (« @Cyclonos (« @PunkrockOnkel (« Nationalstolz hat in diesem Land schon zu viele Leben gekostet als das man sich einfach damit abfinden könnte. »):

    Hier geht es wohl eher um eine Art Lokalpatriotismus einer Minderheit die in ihrer Geschichte auch einiges schlucken musste von der Mehrheit in ihrem Land.
    Süd-Tirol ist nicht Deutschland und teilt nicht unsere Geschichte. Das ihr das nicht begreift. »):

    ja, aber die leute, die sich hier in deutschland mit den texten identifizieren, tun das wohl kaum aus der sicht eines armen unterdrückten südtirolers. ich hab mir das parteiprogramm mal angekuckt, in welcher der sänger mitglied war und die sind eindeutig rechts.
    und zu behaupten man dürfe frei.wild nicht krritisieren, weil es ja noch viel rechtere bands gebe ist ja auch einfach mal dumm. »):

    Moment. Darf man jetzt politisch nicht mehr rechts sein? »):

    dürfen tut man per se so einiges und ich werde es niemandem verbieten, da ich solche begriffe eh für ziemlich schwammig halte, obwohl ich sie selbst benutze. ich persönlich halte generell alle ansichten die man so allgemein unter der überschrift rechts bündelt, von patriotismus, konservatismus bis zu fremdenfeindlichkeit und abgrenzendem denken,für dumm bis bedenklich, und konkret das was ich vom parteiprogramm, von burgers ehemaligem verein kenne für menschenfeindlich.
    akaidiot: burger war bis 2008 in der partei und ist da auf anraten des managements ausgetreten.
    hier ist ne kollumne in der man auch die richtlinien nachlesen kann:

    http://noisey.vice.com/de/blog/haltung-bew…

  • Vor 7 Jahren

    Hab mir jetzt noch mal Frei.Wild angehört und muss sagen:

    Kein Verlust fürs WFF. Selten so schlechten Deutschrock gehört.

  • Vor 7 Jahren

    @JaDeVin (« @jenzo1981 (« Ich kann das Wort einfach nicht mehr lesen. War es nicht einmal sogar das Unwort des Jahres?!
    Da wird soviel hineininterpretiert und wenn man dann nachfragt, kommt nix.
    Was ist denn das Gegenteil von Gutmensch?!?!
    Was für Charaktereigenschaften werden denn damit assoziiert? »):

    Ein Gutmensch ist jemand, der seine Meinung aus allein für ihn ethischen Maßstäben trifft, aber meilenweit von der Realität entfernt ist. Das Gutmenschtum ist dabei ist steng immanent. Gutmenschen predigen Wasser, trinken Wein. Oftmals widerspricht sich ihre geiste Haltung oder sie wird gemäß dem eigenen Vorteil situtationsabhängig interpretiert.
    Mal ein Beispiel:
    Gutmenschen beschweren sich über Autolärm und Umweltverschmutzung vor ihrer Haustüre, fliegen aber einmal im Jahr (als moderner Weltbürger gehört sich das) mit dem Flugzeug in den Urlaub.

    Das Gegenteil von Gutmensch ist damit nicht Schlechtmensch, sondern Realist, der zu einer selbstkritischen Haltung bemächtigt ist. »):

    Mir ist schon klar, was Leute mit dem "Begriff" sagen möchten, aber wie man an Deiner und lolsorandums Definition schon sieht, wird dies nicht einheitlich genutzt. Deine Definition könnte man ebenso gut mit "Heuchlerei" gleichsetzen.
    Dass das Gegenteil eines "Gutmenschen" ein Realist ist, wäre eine These. Zugegeben etwas gewagt und eigtl. zu positiv konnotiert, da der Begriff "Gutmensch" dadurch gleich wieder eine sehr negative Bedeutung erhält.

  • Vor 7 Jahren

    @hrvorragend (« @Sancho (« @hrvorragend (« @Cyclonos (« @PunkrockOnkel (« Nationalstolz hat in diesem Land schon zu viele Leben gekostet als das man sich einfach damit abfinden könnte. »):

    Hier geht es wohl eher um eine Art Lokalpatriotismus einer Minderheit die in ihrer Geschichte auch einiges schlucken musste von der Mehrheit in ihrem Land.
    Süd-Tirol ist nicht Deutschland und teilt nicht unsere Geschichte. Das ihr das nicht begreift. »):

    ja, aber die leute, die sich hier in deutschland mit den texten identifizieren, tun das wohl kaum aus der sicht eines armen unterdrückten südtirolers. ich hab mir das parteiprogramm mal angekuckt, in welcher der sänger mitglied war und die sind eindeutig rechts.
    und zu behaupten man dürfe frei.wild nicht krritisieren, weil es ja noch viel rechtere bands gebe ist ja auch einfach mal dumm. »):

    Moment. Darf man jetzt politisch nicht mehr rechts sein? »):

    dürfen tut man per se so einiges und ich werde es niemandem verbieten, da ich solche begriffe eh für ziemlich schwammig halte, obwohl ich sie selbst benutze. ich persönlich halte generell alle ansichten die man so allgemein unter der überschrift rechts bündelt, von patriotismus, konservatismus bis zu fremdenfeindlichkeit und abgrenzendem denken,für dumm bis bedenklich, und konkret das was ich vom parteiprogramm, von burgers ehemaligem verein kenne für menschenfeindlich.
    akaidiot: burger war bis 2008 in der partei und ist da auf anraten des managements ausgetreten.
    hier ist ne kollumne in der man auch die richtlinien nachlesen kann:

    http://noisey.vice.com/de/blog/haltung-bew… »):

    Ein guter Standpunkt.
    Jadevin: Ist doch immer wieder Interessant wie persönliche Erfahrungen auseinander gehen ;)

  • Vor 7 Jahren

    @jenzo1981 (« Mein Wunsch für 2014:
    Posts, in denen der Begriff "Gutmensch" vorkommt, sollten von vornerein geblockt werden.
    Jeder, der irgendwelche ethisch-moralischen Bedenken äußert, wird gleich zum "Gutmenschen" abgestempelt.
    Mal ganz abgesehen, dass vermutet wird, dass dieser Begriff bereits zur NS-Zeit dafür herhalten musste, um politisch-anders-Denkende zu verunglimpfen. Und dieses Wort soll nun "den gesunden Patriotismus" legitimieren, weil alles andere Panikmache und Hetze sei?! Schon bitter...
    Ich kann mich auch in Auschwitz hinstellen und sagen: "sehen Sie's mal so, hier gab's Arbeitsplätze für beide Seiten." Schon zynisch irgendwie. »):

    Jap, zynisch ist der passende Ausdruck mit dem unsereins leben muss.

  • Vor 7 Jahren

    @Ragism (« Was ist denn der Sinn daran, "Gutmensch" (Menschenfreund, Humanist, moralisch integre Person, sich für Verständigung einsetzend) als abfällige Bemerkung oder gar als Schimpfwort zu gebrauchen? Dann muss doch "Schlechtmensch" (Menschenfeind, -Verachter, unmoralische Person, Schaden an anderen in Kauf nehmend) auf der anderen Seite positiv gemeint sein.
    Das ist einer der Hauptgründe, warum einer nicht sauber sein kann, der anderen "Gutmenschentum" vorwirft. Wie jenzo schon richtig beschrieb, benutzten die Nazis dieses Wort - und auf kaum eine Gruppe trifft der Umkehrschluss eher zu. »):

    Dir ist wohl nie in den Sinn gekommen, dass "Gutmensch" in diesem Kontext nicht wortgetreu zu verstehen ist sondern nur als Synonym? Das ist doch typisch für die Deutschen so unmögliche Begriffe zu erfinden. Beispiel: krankfeiern.