Die Masters Of Rap feat. Kool Savas verabschiedeten am Wochenende den Battlerap-King.

Berlin (mam) - Mit einer Träne im Knopfloch verabschiedete der Berliner Untergrund am vergangenen Wochenende Taktloss. Der seit 1997 aktive Rapper nimmt ein Jahr vor seinem 20-jährigen Jubiläum den Hut, zum Abschiedskonzert erschienen einige Weggefährten des Mannes, der für die Entwicklung von Battlerap in Deutschland maßgeblich mitverantwortlich war.

Auf der Bühne performte Takti mit seinen Kumpanen aus M.O.R.-Zeiten. Neben Justus und Fumanschu war dementsprechend auch ein gewisser Kool Savas zugegen.

Für viele Fans war es ein jahrzehntelanger Wunschtraum: Zum Abschied betraten die beiden als Westberlin Maskulin gemeinsam das Parkett und gaben Relikte aus vergangenen Zeiten zum Besten.

Neben den beiden Titeltracks der WBM-Platten standen bei der kurzen Konzertreihe noch Auftritte von Sido, Frauenarzt, MC Basstard und Mach One sowie ein gemeinsamer Auftritt der Masters Of Rap auf dem Programm. Das gesamte Abschiedskonzert erscheint demnächst auf DVD.

Fotos

Kool Savas und Sido

Kool Savas und Sido,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kool Savas und Sido,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kool Savas und Sido,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kool Savas und Sido,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kool Savas und Sido,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kool Savas und Sido,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kool Savas und Sido,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kool Savas und Sido,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kool Savas und Sido,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kool Savas und Sido,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kool Savas und Sido,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kool Savas und Sido,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kool Savas und Sido,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kool Savas und Sido,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kool Savas und Sido,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kool Savas und Sido,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kool Savas und Sido,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kool Savas und Sido,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kool Savas und Sido,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kool Savas und Sido,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kool Savas und Sido,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kool Savas und Sido,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kool Savas und Sido,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kool Savas und Sido,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof)

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5 Kommentare mit einer Antwort

  • Vor 3 Jahren

    Ah, das ist so schön. Kloppen nach wie vor alles in die Tonne.

  • Vor 3 Jahren

    Schlecht recherchiert. Fumanschu ist an dem Abend garnicht aufgetreten sondern es war Jack Orson.

  • Vor 3 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 3 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 3 Jahren

    Feiern Sportler ihre oftmals verdienten Abschiede, ist das meist der körperlichen Verfassung oder fortgeschrittenen Alters geschuldet.

    Doch in der Musikwelt, gerade im ewig juvenilen Rap-Bereich sind diese Farewells spätestens seit Jay-Z's Black Album vorwiegend Schall und Rauch.

    Die Kunstfigur Taktloss hingegen funktioniert da schon immer etwas anders. Viel von seinem Mythos findet seit vielen Jahren in der bloßen Erinnerung statt. Ein im kollektiven Hörgedächtnis anarchistisches Relikt vergangen leichtsinniger Zeit. Akustisch nah und doch so fern, so weit weg von gängigen Standards.

    Dieser Abschied, der vielmehr als letzter Paukenschlag mit treuen Weggefährten als Geleit verstanden werden soll, schließt endgültig das Kapitel Berliner Untergrund-Nostalgie hinter sich zu, wirft die Schlüssel lässig in die Cipher und zieht somit als abgeschlossene Phase bizzarer Künste in die Deutsche Rap-Story ein. In diesem Moment, wenn sich die alten Hasen in dichtgedrängter Atmosphäre gegenseitig auf die alternden Schultern klopfen, zeigen sie der aktuellen Generation vereint einen finalen Mittelfinger. Jener die glattgebügelt und emotionslos die fragilen Charts stürmt.

    Ein großer Augenblick der Subkultur im kleinen Kreis, der nie größer werden wollte.

    Sollte das Casino Taktloss einmal zu sehr forden, so kann es durchaus passieren, dass irgendein Part seiner irgendwo seine Aufwartung macht, doch bis dahin: Danke für seltene, andere Momente

    "Pornos sind harmlos, Ich bin Taktloss, versuch zu verstehen

  • Vor 3 Jahren

    Bei Takti dem letzten tighten Nigger finde ich es sehr schade dass er aufhört. Hätte wenigstens für die finanzielle Absicherung der Raprente noch die BRP 8910 rausbringen können. Ja seis drum Garret hat es schon gesagt Berlineruntergrundrap ist jetzt eingemottet, also bis in 5 Jahren wieder alle danach schreien und ein Film raus kommt wo jeder Mongo dann sagt er war schon immer Fan.