Eine Behörde Weißrusslands fordert strenge Auflagen für den Auftritt in Minsk am 7. März.

Minsk (joga) - Der von Präsident Alexander Lukaschenko unterstützte "Gesellschaftliche Rat für Sittlichkeit Weißrusslands" hat Rammstein Agenturberichten zufolge zum Staatsfeind erklärt. Die Songs der Berliner seien Propaganda für "Gewalt, Masochismus, Homosexualität und andere Abartigkeiten", zitiert der Spiegel die Behörde.

Die Moralkommission bemängelte pornografische Elemente, Gewaltverherrlichung und die Nutzung faschistischer Symbole bei Rammstein. Es bestehe die Gefahr, dass die Musiker die Würde des Veranstaltungsortes beschmutzten und "die weißrussische Staatsordnung zerstören".

Eine Nacht im Gefängnis

Die Behörde beklagte, dass ein Verbot des Konzerts dadurch erschwert werde, dass bereits einige Karten verkauft seien. Nun will man der Band strenge Auflagen machen.

Sollten diese verletzt werden, weiß die Kommission auch schon, was zu tun ist und empfiehlt ein Vorgehen wie in den USA. Dort hatten Till Lindemann und Christian Lorenz 1998 wegen unsittlichen Verhaltens eine Nacht im Knast verbracht, nachdem sie auf der Bühne Analsex vorgetäuscht hatten.

Der "Gesellschaftliche Rat für Sittlichkeit Weißrusslands" ist auch innerhalb Weißrusslands umstritten. Vielen gilt er als Instrument von Präsident Lukaschenko zur Meinungsunterdrückung.

Fotos

Rammstein

Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Rammstein,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof)

Weiterlesen

Rammstein Seit heute wird zurückzensiert

Rammsteins Management greift wieder durch: Große Teile eines Interviews, das Gitarrero Richard Kruspe dem österreichischen Standard gab, landeten im Reißwolf. Waren seine Antworten "zu heiß" für die Öffentlichkeit? Gestern spielten die Berliner im Rahmen ihrer aktuellen Europatour erstmals in Deutschland.

Schwanz ab! Rammstein ab sofort kastriert

Eine zensierte Version der Rammstein-CD "Liebe Ist Für Alle Da" steht in den Läden. Derweil stürmt die Tanzmetallkapelle internationale Charts, besetzt Sommerfestivals und quält Kollegen.

laut.de-Porträt Rammstein

Rammstein provozieren immer mal wieder und immer gerne. Über die Jahre haben die martialischen Rocker aus Berlin alles erreicht, was man sich als Musiker …

20 Kommentare