Außerdem ab Freitag neu: Peter Maffay, Hämatom, Luciano, Alexander Marcus, Common, Tarja, MC Bomber & Shacke One, Sheryl Crow etc.

Konstanz (lei) - Nach Jahren der Ungewissheit, Morddrohungen und nun auch Leak-Heists auf Reddit steht das Release des wohl meisterwarteten Albums des Jahres vor der Tür. Dreizehn Jahre haben sich die Jungs von Tool Zeit gelassen, um "10,000 Days" mit "Fear Inoculum" tatsächlich noch einen Nachfolger zu bescheren. Kann ein Album diesem Hype gerecht werden? Stellt sich die Frage überhaupt?

Vor uns liegen sieben Songs in 85 Minuten Spielzeit und laut.de-Autor Hennig verließ die anberaumte Listening Session in Berlin mit dem Eindruck, das bis dato komplexeste Album des Vierers gehört zu haben. "Fear Inoculum" lebe vom dynamischen Wechselspiel zwischen proggigen und treibenden Passagen, selbst wenn man viele rhythmische Versatzstücke von den Vorgängern kennt. Zudem stehe die mystische Percussion-Arbeit Danny Careys im Vordergrund. Wir sind gespannt.

"Norman Fucking Rockwell" lautet die Beschreibung für einen artsy-fartsy Typen, der zu sehr von sich selbst überzeugt ist , so Lana Del Rey in einem Interview. Der Titel habe ihr so gut gefallen, dass sie gleich das ganze Album danach benannte. Die von Jack Antonoff produzierte Platte stelle einen artistischen Reifeprozess für die New Yorkerin mit California-Fetisch dar. Musikalisch klingen alle bisher veröffentlichten Singles zwar wesentlicher erwachsener, vernachlässigen aber trotzdem nicht den von ihr so geliebten "Laurel Canyon"-Sound.

"Fick deine Mutter die Mafia ist back!". Frauenarzt und (King) Orgasmus kehren zurück an den Fliesentisch und droppen die Fortsetzung ihres 2006 veröffentlichten Klassikers des schlechten Geschmacks. Also bucht schon mal die Puff-Flatrate für Freitag und werft jegliche Moral über Bord, wenn es wieder heißt: "Pornorap ist in Mode / Scheiß auf das Gesetz, King Orgasmus ist auf Shore."

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24/7 Indie, Pop & Alternative: Willkommen bei laut.fm/eins! Diese Woche unter anderem mit Ilgen-Nur, Wanda, Cari Cari, Trentemøller, Mark Lanegan, Michael Kiwanuka, Xul Zolar etc. - checkt hier die Top 20 der Woche sowie alle Neueinsteiger.

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Im Video zu "Jetzt!" ließ der nunmehr fast 70-jährige Peter Maffay zuletzt seine Karriere Revue passieren. Stationen eines ereignisreichen Lebens. Doch auch im Herbst seiner Karriere denkt der Deutschrock-Titan nicht ans Aufhören. Im Gegenteil: Politisch wie selten zeigt er sich auf seiner neuen Single "Morgen". Darin plädiert er für Gleichberechtigung und Klimaschutz und klingt, als sei er keinen Tag gealtert.

Aggressiv wie eh und je gibt sich Luciano auf seinen bisher releasten Singles aus "Millies". Knallharter Straßenrap und eine monotone Delivery. Dafür ist der Sachse bekannt, und er denkt nicht mal im Traum daran, diesen Sound zu verändern.

Electrolore, Papaya, Pitschi Pitschi Popo. Deutschlands personifizierte Bad-Taste-Party Alexander Marcus ist zurück. Sein neues Album "Pharaoh" teaste er bisher nur mit der Single "Rastafari" an, die aber Großes verspricht: Steel Drums, Bob Marley und ganz viel "Düdüdü". Deutscher Pop, zieh dich warm an.

Common hat das Backpacken auch 2019 nicht verlernt. Seine Councious-Rap-Hymne "I Used To Love H.E.R." hievte er im Rollout zu seinem neuem Album "Let Love" in ein neues Jahrzehnt und beweist, dass auch OGs die neue Generation wertschätzen. Was alle verbindet ist schließlich die Liebe zum Hip-Hop.

Alle Neuerscheinungen am 30. August:

!!! - Wallop
Alexander Marcus - Pharao
Andi Weiss - Gib alles, nur nicht auf!
Andy Clark - I Love You Joyce Morris
Antiheld - Goldener Schuss
Berge - Für die Liebe
Bon Iver - i,i (CD, Vinyl)
Caravan Palace - Chronologic
Common - Let Love
Corroding Sun - Corroding Sun
Cosmic Gate - 20 Years
Creedence Clearwater Revival - Live At Woodstock (Vinyl)
Deb Never - House On Wheels
DZ Deathrays - Positive Rising: Part 1
Elvenking - Reader of the Runes-Divination
Entombed A.D. - Bowels Of Earth
Ezra Furman - Twelve Nudes
Frank Lukas - Tausend Bilder
Frauenarzt & Orgasmus - Porno Mafia Kings of Bass
Gender Roles - Prang
G Flip - About Us
Gregg Allman - Laid Back
Hämatom - Maskenball
Hardwell - Revealed Vol. 10
Ilgen-Nur - Power Nap
Iliro Rantala - My Finnish Calendar
Imperium Dekadenz - When We Are Forgotten
Jah Cure - Royal Soldier
Joell Ortiz - Monday
Krawallbrüder - Auf Messers Schneide
Lana Del Rey - Norman Fucking Rockwell
Luciano - Millies
Mean Jeans - Gigantic Strike
Montaigne - Complex
Natasha Bedingfield - Roll With Me
MC Bomber & Shacke One - Nordachse 2
Mr. Hurley & die Pulveraffen - Leviathan
Nirvana - Live And Loud (Vinyl)
Onejiru - Higher Than High
Peter Mafay - Jetzt!
Pharmakon - Devour
Pizzera & Jaus - wer nicht fühlen will, muss hören
Reliquiae - Babylon
Sheryl Crow - Threads
SiR - Chasing Summer
Soundgarden - Live From The Artists Den (Vinyl)
Sparkling - I Want To See Everything
Tarja - In The Raw
The Bland - Beautiful Distance
The Modern Times - Algorythmic Dance Music
The Slow Show - Lust and Learn
Tones and I - The Kids Are Coming
Tool - Fear Inoculum
Trisha Yearwood - Every Girl
Unantastbar - 15 Jahre Rebellion
Velvet Negroni - Neon Brown
Visions of Atlantis - Wanderers
Wage War - Pressure
Witch Vomit - Buried Deep in a Bottomless Grave

Fotos

Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey

Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Tool, Peter Maffay und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug)

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Common. Unpassender hätte der Rapper aus Chicago seinen Namen nicht wählen können. Von "gewöhnlich" ist dieser Styler vor dem Herren Lichtjahre entfernt.

10 Kommentare mit 15 Antworten

  • Vor 25 Tagen

    Common wird gecheckt der alten Heldetaten wegen.

    Aber habt ihr etwa Raphael Saadiq vergessen mit "Jimmy Lee" vergessen?

    • Vor 25 Tagen

      Hatte eigentlich auch vor Common auszuchecken, aber der rappt ja inzwischen ähnlich spannend wie Sido. Muss mich demnächst mal vergewissern, dass das nur für seine aktuellen Sachen gilt und ich mich geschmacklich nicht total davon entfernt habe. Bei Saadiq wird aber natürlich reingehört.

    • Vor 25 Tagen

      Bin gespannt was Du sagst, hatte Raphael heute bei der Heimfahrt auf dem Ohr und war recht enttäuscht, hatte aber zuletzt nur "the way I see it" von 2009 auf dem Ohr, was ich sehr naise fand.

    • Vor 25 Tagen

      Enttäuschend, solltest du doch Liam auf dem Ohr haben

    • Vor 23 Tagen

      Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung durch einen laut.de-Moderator entfernt.

  • Vor 25 Tagen

    Dachte erst, das sei ein Fehler, aber Luciano wurde ja tatsächlich in Bautzen geboren und heißt eigentlich Patrick Großmann. :lol:

    • Vor 25 Tagen

      Naise! :lol:

      Zwar nicht ganz so hart wie Kristoffer Jonas Klauß, aber als so'n anscheinend Wannebe-Kanak schon peinsam :D

    • Vor 24 Tagen

      Schade, dass er das nicht stärker in seinen Tracks vorkommen lässt. Die Geschichte eines Schwarzen in Bautzen stelle ich mir spannender vor als die Allgemeinplätze, die ich von ihm kenne.

  • Vor 25 Tagen

    porno mafia und mc bomber-->kauf
    krawallbrüder, alexander marcus--> stream

    • Vor 25 Tagen

      Hm, den Alexander fand ich irgendwie nur bis ca. Hawaiitoast gut, Hundi etc. hat mich dann gar nicht mehr abgeholt :/

    • Vor 24 Tagen

      Oh, Glanz & Gloria hatte seine Momente (Liebe Kiste, Mongolei, Soldaten der Liebe), der zugehörige Film sowieso. War alles nach Hawaiitoast.

      Ab „Hundi“, da geb ich dir Recht, wars eher ernüchternd, das ganze „Kristall“-Album insgesamt kein großer Wurf (eigentlich nur „Mein Scirocco“ brauchbar).

      Hoffe mit dem neuen Album kommt alter Glanz zurück. Bei „Rastafari“ hatte ich zum ersten Mal seit Jahren das Alexander Marcus Feeling zurück.