Außerdem ab Freitag neu: Gary Moore, Blond, Kesha, Lordi, Lil Wayne, Children, LaBrassBanda, Louis Tomlinson, Marc Almond, Poliça, Eminem etc.

Konstanz (laut) - Eigentlich schon für Dezember versprochen, lässt Tarek seinen "Golem" nun mit etwas Verspätung von der Leine. Der Spannung hat das keinen Abbruch getan: Der nubische Prinz im Alleingang, ohne den Rest der Kannibalen in Zivil im Schlepptau - wie mag das wohl klingen, und wie sieht es aus? Sehr gut sieht es aus, wie jedes einzelne Vorab-Video eindrucksvoll belegt. Die visuelle Umsetzung: schlicht Wahnsinn. Aber der Sound ... mindestens gewöhnungsbedürftig. Man muss es ja nicht gleich so vernichtend ausdrücken wie der Kollege Kay Schier: Der wittert künstlerische Kapitulation.

Vier Jahre nach ihrer ersten, selbstbetitelten EP veröffentlichen Blond am Freitag endlich ihr Debütalbum "Martini Sprite". Erfahrung haben sie zur Genüge: Auf gefühlt jedem Festival in Deutschland spielten sie bereits, außerdem waren sie unterwegs als Vorgruppe für Kraftklub, Zugezogen Maskulin und zuletzt bei Von Wegen Lisbeth. Für ihren ersten Langspieler haben sich Blond nun komplett auf die deutsche Sprache verlegt, weshalb der Humor, der die Band seit jeher ausmacht, noch besser zur Geltung kommt. Mit augenzwinkernden Songs über Menstruation, Datingapps und sexistische Tontechniker zeigen die drei, wie Indierock mit Haltung funktioniert, ohne dabei verkrampft rüberzukommen.

Unsere Lordschaft lädt so lange zu einer Zeitreise durch vier Dekaden Rock-Historie: Auf "Killection" versammeln Lordi und seine Begleitmonster Classic Rock, Hardrock, Hairspray-Metal, Dark Wave und Disco. Dabei bedienen die finnischen Grand-Prix-Gewinner die verschiedenen Genres nicht nur authentisch und mit Humor, sondern setzen auch mit Songwriting und gelungenen Produktionen Akzente.

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24/7 Indie, Pop & Alternative: Willkommen bei laut.fm/eins! Diese Woche unter anderem mit Pearl Jam, HMLTD, Social Animals, Isobel Campbell, Mura Masa, Badly Drawn Boy etc. - checkt hier alle Neuzugänge und die Top 20 der Woche.

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"Mama Iz Da", versichert Schwesta Ewa ihrer Tochter, nur um das Versprechen sofort wieder zu brechen: Tatsächlich ist Mama in nächster Zeit alles andere als da, sondern (ohne Baby) hinter Gittern. Das schützt das bemitleidenswerte kleine Ding vorerst immerhin davor, durch weitere Instagram-Posts und Videoclips gezerrt zu werden. Seinen Namen muss es trotzdem mit dem jüngsten Machwerk seiner Mutter teilen: Beide heißen "Aaliyah". Noch jemand hier, der eklig findet, dieses arme Kind so zu instrumentalisieren?

Children sind eine der neuen Hoffnungen auf Grönemeyers Grönland-Label. Dahinter stecken die Twentysomethings Steffi Frech und Laura Daede, zwei Freundinnen aus einer nordischen Kleinstadt, die seit geraumer Zeit in Berlin an ihrem Elektro-Pop-Sound feilen. Wie beim ebenfalls bei Grönland unter Vertrag stehenden Duo Boy perlt etwa ihr eleganter Ohrwurm "Poor Boy" aus den Boxen. Mit "Dschungel" erschien kürzlich ein weiterer Vorbote auf "Hype".

Vor neun Jahren starb Thin Lizzy-Legende Gary Moore im Alter von 58 Jahren. 14 Monate zuvor spielte der Ire in Londons Islington Academy. Warum auch immer es so lange gedauert hat: Den Live-Mitschnitt dieses historischen Auftritts gibt es ab Freitag als "Live From London" in allen Formaten. Der Song "Oh, Pretty Woman" ist ein Cover von Albert King.

Alle Neuveröffentlichungen am 31. Januar:

A Life Divided – Echoes
Amberian Dawn – Looking For You
Automat – Modul
Ayo - Royal
Ben Watt – Storm Damage
Bernard Allison – Songs From The Road
Big Scenic Nowhere – Vision Beyond Horizon
Blond – Martini Sprite
Brdigung – Zeig Dich!
Children - Hype
Clint Lowery – God Bless The Renegades
Cold Reading - ZYT
Czech It - #tothestars
Dead Kosmonaut - Gravitas
Deathwhite – Grave
Destroyer – Have We Met
Dirk Maassen - Ocean
Drive-By Truckers – The Unravelling
Dueling Experts – Dueling Experts
Dune Rats – Hurry Up And Wait
Eminem - Music To Be Murdered By (CD/LP)
Ewigheim – Welt Untergang
Gary Moore – Live From London
Hot Chocolate – Remixes & Rarities
Howard Jones – One To One
Jamila & The Other Heroes – Sit El
Joey Alexander - Warna
Kanye West - Jesus Is King (LP)
Kesha – High Road
Kid Francescoli - Lovers
King Khalil – King Kong
LaBrassBanda – Danzn
Light Beams – Self Help
Lil Wayne - Funeral
Loco Escrito - Estoy Bien
Lordi – Killection
Lorna Shore – Immortal
Louis Tomlinson – Walls
Marc Almond – Chaos And A Dancing Star
Marla Glen - Unexpected
Meghan Trainor – Treat Myself
Men With Secrets – Psycho Romance And Other Spooky Ballads
Nathan Grey – Working Title
Neneh Cherry - Raw Like Sushi (30th Anniversary)
Paul Di'Anno – Hell Over Waltrop – Live in Germany
Poliça – When We Stay Alive
Russ - Shake The Snow Globe
Schwesta Ewa – Aaliyah
Serenity – The Last Knight
Serious Black – Suite 226
Sløtface – Sorry For The Late Reply
Smoke Fairies – Darkness Brings The Wonders Home
Son Little - Aloha
Squarepusher – Be Up A Hello
Tarek K.I.Z. - Golem
Teepee – Where The Ocean Breaks
Theory Of A Deadman – Say Nothing
Various – A Slight Disturbance In My Mind
Various – Fetenhits NDW Maxi Classics – Best Of

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