Außerdem ab Freitag in den Plattenläden: Fler, Duran Duran, Bring Me The Horizon, Leona Lewis u.a.

Konstanz (nie) - In seiner "Metalkutte" ist er bekannt geworden, nun bringt Chefstyler Romano mit "Jenseits von Köpenick" sein erstes Album heraus. Die Musik darauf stammt von Siriusmo, Romano selbst performt und schreibt die Texte. Die Geschichten darin sind oft dem Alltag abgeschaut, wie Romano im Interview mit laut.de am Beispiel von "Sextrain" erzählt:

"Wenn man zu wenig Schlaf hat, oder einen Kaffee zu viel, und so im Berufsverkehr sitzt, gibt es so Momente. Kopfkino, wahrscheinlich. Einer guckt so rüber, guckt wieder weg und noch mal her und du denkst so: krass. Und der Nächste hat eine Zeitung und berührt dich ganz flüchtig. Das war für mich dann der 'Sextrain', da passieren Sachen."

Nach über 30 Jahren und elf Platten werden Slayer mit "Repentless" aller Voraussicht nach auch zum zwölften Mal durch ein Meer aus Blut waten. Denn das Wort 'Altersmilde' kommt im Sprachgebrauch der Kalifornier nicht vor, und wer etwas anderes behauptet, bekommt die Keule der Thrasher mit voller Macht zu spüren.

Ihr Sound wirkt softer und sie haben sich zu weit von ihren Ursprüngen wegbewegt - das ist der Tenor nach den vorab veröffentlichten Tracks der neuen Platte der Sheffielder Bring Me The Horizon. Ihre Stilveränderung ist vielleicht mit der von Linkin Park vergleichbar: Weg von den Wurzeln, hin zu einem breiteren Publikum. Damit verprellen sie einige Hardcore-Fans, gewinnen aber auch reichlich neue. Der angestaubte Deathcore-Sound aus den späten Nullerjahren wich einem frischeren und, ja, auch radiotauglicheren. Mit "That's The Spirit" spalten die Engländer endgültig die Fanlager.

Zehn Jahre (Zwangs-)Pause und erst die dritte Langspielplatte der Londoner und trotzdem flippen alle aus. The Libertines verschoben den Release von "Anthems For Doomed Youth" eine Woche nach hinten, weil der Andrang bei den Promotionterminen zu groß gewesen sei – das mag mal einer verstehen. Bleibt zu hoffen, dass diesmal die Vorfreude nicht die schönste Freude gewesen sein wird.

Frisch aus den Postkörben der laut.de-Redaktion ins Radio:

Alle Neuerscheinungen am 11. September:

Ad Vanderveen - Presents Of The Past/requests Revisited
Beirut - No No No
Ben Folds - So There
Bring Me The Horizon - That's The Spirit
Chloe Charles - With Blindfolds On
Duran Duran - Paper Gods
Empire Escape - You Are Not Alone
Escape With Romeo - After The Future
Ester Rada - Ester Rada
Farao - Till It's All Forgotten
Fler - Weil Die Straße Nicht Vergisst
Florenz, Juan Diego und Avital - Italia
Gary Clark Jr. - The Story Of Sonny Boy Slim
Grim Van Doom - Grim Love
Guilty Simpson - Detroit's Son
Jez Dior - The Funeral
Joka - Augenzeuge
Jutta Matzenauer - Romantische Träume
Kwabs - Love+War
Leaves' Eyes - Kings Of Kings
Leona Lewis - I Am
Limb - Terminal
Luna Sol - Blood Moon
Masayoshi Fujita - Apologues
Metheny & Garbarek - Hommage A Eberhard Weber
Micachu & The Shapes - Good Sad Happy Bad
Mosfet - Screwing The Devil
Nerina Pallot - The Sound And The Fury
Nightfell - Darkness Evermore
Nikki Forova - White Dandelions
Orkan - Livlaus
Otis Redding - Otis Blue/Otis Redding Sings Soul (Re-Issue)
Rawlin Hood Moses - Rawlin Hood Moses
Richard Hawley - Hollow Meadows
Romano - Jenseits Von Köpenick
Shannon & The Clams - Algier
Shantel - Viva Diaspora
Slayer - Repentless
Speedtrap - Straight Shooter
Stereophonics - Keep The Village Alive
Suburbants - ATL-LTH
The Bones - Flash The Leather
The Libertines - Anthems For Doomed Youth
The Phantom Sound - The Phantom Sound
The Psychic Sisters - Up On The Chair, Beatrice
Timi Hendrix - 2 Zimmer, Küche, Bong
Tommy Reeve - Interview
Various Artists - About: Berlin Vol: 11
Various Artists - Hollywood Vampires
Low - Ones And Sixies

Fotos

Duran Duran, Slayer und Co

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