Großveranstaltungen gibt es inzwischen für nahezu jeden musikalischen Geschmack. Wir sortieren historische und aktuelle Events.

Überall (laut) - Musik unter freiem Himmel zum Besten geben ist keine Erfindung der jüngsten Neuzeit. Die schiere Anzahl an Freiluftkonzerten hat mittlerweile stattliche Größe erreicht, in unzähligen Ländern gibt es die unterschiedlichsten Open Airs für noch unterschiedlichere Zielgruppen. Um nicht den Überblick zu verlieren, haben wir für euch sortiert, und okay, auch ein paar Indoor-Veranstaltungen haben sich eingeschlichen, unter ...

... die legendärsten Festivals

Für die moderne Popkultur feuerte das ​​​​​Monterey Pop Festival 1967 den Startschuss ab. Zwei Jahre später zogen drei Veranstaltungen nach und ebneten den Weg für den Freiluftspaß der kommenden Generationen: das Harlem Cultural Festival, Woodstock und das Altamont Free Concert. Ersteres erfuhr erst jüngst in Form einer liebevoll gemachten Dokumentation von The Roots-Drummer Questlove eine gebührende Hommage. Zweitgenanntes ist schon seit Jahrzehnten Legende, und letzeres zeigte gleich im Summer of Love, dass es auf Festivals nicht immer nur wie im audiovisuellen Paradies zugeht.

Die Ursprünge der modernen Open Airs gehen auf Promenadenkonzerte in England zurück, wo Ende des 19. Jahrhunderts in den Parks des wenige Jahrzehnte zuvor gebauten Embankments zahlreiche Vorführungen längerer Klassikstücke stattfanden. Diese Konzerte waren so populär, dass das öffentliche Leben fast stillstand und alles in die Parks strömte, vom Zeitungsjungen über Büro-Angestellte und Dock-Arbeiter bis hin zu den Herrschaften der Aristokratie.

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