"There is something happening in America," sagte der demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama in seiner Ansprache am 8. Januar, nachdem er die Vorwahlen um die Kandidatenschaft gegen seine Widersacherin und Parteikollegin Hillary Clinton knapp verloren hatte. Und in der Tat passiert etwas …

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  • Vor 13 Jahren

    @matze (« @Amalia (« Matze, hast du Politikwissenschaften studiert? »):

    yo. »):

    Ah, das erklärt natürlich deine eindrucksvolle Artikulierung. ;)
    Dann gib doch mal deinen Senf dazu. Wie kann man das aktuelle politische Dilemma beenden?

  • Vor 13 Jahren

    m.e. gar nicht. ich hab jetzt nicht den ganzen thread durchgelesen und weiß ergo nicht, was an meinungen im raum steht. ich denke es geht um den irak? zurückziehen können die usa sich nicht. befrieden können sie das land offensichtlich auch nicht. k.a. wie das da weitergehen soll. der iran braucht eine harte hand im nacken meiner meinung nach. ahmadinejad ist gefährlich und die usa scheinen mir da der richtige "partner". allerdings soll das nicht heißen, dass ich eine "militärische lösung" befürworte. diplomatie ist das stichwort. aber wie gesagt, ich halte foren generell und dieses forum besonders ungeeignet zur diskussion von politischen themen.

  • Vor 13 Jahren

    @matze (« nein, es ist nicht religionsnah, es ist definitiv schwierig, weil beim thema usa die emotionen halt schnell hochkochen. und grundsätzlich ist es nahezu unmöglich, politik in online-foren zu diskutieren. wenn dann noch dazu kommt, dass man politikwissenschaft studiert hat und der gegenüber vielleicht nicht den gleichen wissensstand mitbringt - das mag das arrogant klingen - aber dann hat man keine gemeinsame diskussionsgrundlage. »):

    Das vielleicht nicht. Aber umso mehr Gelegenheit, die Allgemeinheit an seinem Wissensstand teilhaben zu lassen. Ich mein', ich will ja nicht nur diskutieren, ich will ja auch was lernen bei laut.de.

    Davon mal abgesehen: Diese party-antiamerikanischen Klischee's kann man durchaus auch bei RL-Diskussionen erleben, bei denen Journalisten (seriöser) politischer Tageszeitungen anwesend sind. Und unüberlegte Sätze sind immer noch schneller gesprochen als eingetippt.

  • Vor 13 Jahren

    Inzwischen haben Bruder Edward und Tochter Caroline Obama zum "offiziellen Erben" Kennedys ernannt. Was immer das heißen mag.

    Auf der einen Seite mag so eine Parallelität zwar konkret nicht allzuviel besagen. Im "Standard" beispielsweise ist ein Interview mit einem US-Historiker zu lesen, der meint, es handele sich eher um das Bedürfnis nach einem "Mythos", als eine konkrete Anlehnung an die historische Person. Diese habe "uns (auch) nicht aus Vietnam herausgebracht". Doch schon diese Formulierung "uns" und "heraus" - widerspricht sie nicht ein wenig der These Amnalia's "dass es in den USA eine Mehrheit gibt, die, aus unterschiedlichen Gründen, ein Zurückweichen, wenn nicht militärischer, dann doch politischer Natur, als völlig ausgeschlossen erachtet". Ich habe auch schon mehrfach gelesen, dass selbst Teile der evangelikalen Organisationen gerade durch das sinnlose Festhalten an dieser "Sieg um jeden Preis"-Strategie vom derzeitigen Präsidenten abgerückt sind.

  • Vor 13 Jahren

    @Amalia («
    Eine weitere Ursache ist vielleicht eine Art Minderwertigkeitskomplex der islamischen Kultur gegenüber dem Westen. Dieses Phänomen begründe sich mit dem Verlust der lange Zeit federführenden Position in Gesellschaft, Wissenschaften, Kunst und so weiter. Leider kann ich mich nicht erinnern, wo ich das gelesen habe, doch scheint es mir mit meinem historischen Wissen kompatibel. »):

    die these stand im der spiegel-ausgabe, in der es um den koran ging.
    auf der einen seite, scheint sich dies mit historischem wissen zu zu decken. auf der anderen seite erscheint sie mir aber wieder ein wenig wie eine aussage ala "die sind sauer auf uns weil sie neidisch sind".
    möglich, dass ein wenig wahrheit in beiden sichtweisen steckt.

  • Vor 13 Jahren

    @Kukuruz (« Inzwischen haben Bruder Edward und Tochter Caroline Obama zum "offiziellen Erben" Kennedys ernannt. Was immer das heißen mag.

    Auf der einen Seite mag so eine Parallelität zwar konkret nicht allzuviel besagen. Im "Standard" beispielsweise ist ein Interview mit einem US-Historiker zu lesen, der meint, es handele sich eher um das Bedürfnis nach einem "Mythos", als eine konkrete Anlehnung an die historische Person. Diese habe "uns (auch) nicht aus Vietnam herausgebracht". Doch schon diese Formulierung "uns" und "heraus" - widerspricht sie nicht ein wenig der These Amnalia's "dass es in den USA eine Mehrheit gibt, die, aus unterschiedlichen Gründen, ein Zurückweichen, wenn nicht militärischer, dann doch politischer Natur, als völlig ausgeschlossen erachtet". Ich habe auch schon mehrfach gelesen, dass selbst Teile der evangelikalen Organisationen gerade durch das sinnlose Festhalten an dieser "Sieg um jeden Preis"-Strategie vom derzeitigen Präsidenten abgerückt sind. »):

    edward kennedy steht schon seit ein paar tagen auf obamas seite. gut für ihn, denn ek ist ein demokratisches schwergewicht. - was die kennedy-obama-vergleiche angeht: der spiegel haut in seiner aktuellen titelgeschichte in die gleiche kerbe, vielleicht nicht zu unrecht. bush hat - berechtigt oder nicht - in den letzten 8 jahren eine ganze menge credibility der usa verspielt. das land ist innerlich gespalten zwischen arm und reich, weiß und schwarz, jung und alt. nach außen hin steht es als schlecht regierte weltmacht, die unter ihrem "irren" präsidenten zu einer tickenden zeitbombe geworden ist (nicht meine meinung, aber es ist offensichtlich leider so, dass viele menschen der ansicht sind), da. obama verheißt linderung, besserung, veränderung. nicht von ungefähr überhöht der spiegel ihn zum "messias". ähnlich, wie beide kennedys (john f. und robert f.) damals überhöht wurden. als hoffnungsträger. ob das tatsächlich so ist, muss sich zeigen, die presse drängt obama derzeit geradezu in diese position. - in diesem zusammenhang kann ich übrigens sehr emilio estevez' "bobby" empfehlen. der film zeigt sehr gut auf, was für hoffnungen die menschen in den usa in einen kandidaten setzen, dessen politik tiefgreifende veränderungen verspricht. und wie schnell diese hoffnungen zerstört werden können.