Die Berliner Band erwirkte vor dem Hamburger Landgericht eine einstweilige Verfügung gegen die Ticketbörse.

Hamburg (ebi) - Rammstein haben vor dem Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen die Viagogo AG bzw. die Ticketbörse viagogo.de erwirkt, teilte Rammsteins Konzertveranstalter MCT heute in Berlin mit. Viagogo sei es nun verboten, "den Verkauf von Tickets für die Stadion-Konzerte 2019 von Rammstein in Deutschland zu ermöglichen" sowie "zu behaupten, dass es sich um gültige Tickets handelt, die zum Eintritt berechtigen".

Man freue sich mit der Band, "dass das Landgericht Hamburg unserer Auffassung gefolgt ist und das Verbot erlassen hat. Die Entscheidung des Gerichts ist ein Warnsignal an alle, die meinen, sie könnten massenhaft überteuerte und ungültige Rammstein-Tickets handeln und dies auch noch über die einschlägigen Suchmaschinen bewerben", kommentierten die Anwälte Rammsteins.

Strenge Kontrollen und Ticketrückgabe

Von Band und Veranstalter autorisierte Ticketpartner seien ausschließlich CTS Eventim sowie München Ticket. Zudem erhalte nur die Person Einlass, deren Vor- und Zuname auf dem Ticket vermerkt sei. Diese müsse sich auch ausweisen können. Es seien strenge Einlasskontrollen geplant. Jegliche Weitergabe der Tickets ist verboten.

Reguläre Tickets gibt es derzeit keine mehr: Der Ansturm auf die für 2019 angekündigte Europatour war riesig, und die Gigs innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Bereits unmittelbar danach hatten Verbraucherschützer vor überteuerten Restkarten auf Ticketbörsen wie Viagogo gewarnt.

Sollten Tickets zurückgegeben werden, würden diese ab 1. März 2019 über die Eventim-Plattform www.fansale.de sowie www.deine-fairen-tickets.muenchen.net abgewickelt. Zwischen Mai und August spielen die Berliner dann 30 Konzerte in 17 Ländern.

Wer bisher noch überhaupt kein Ticket ergattert hat, muss sich dennoch nicht grämen: Gitarrist Richard Kruspe erwähnte kürzlich in einem Interview, dass Rammstein Shows für die kommenden drei Jahre planen.

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