Bono von U2 räumt erstmals Fehler bei der Vermarktung von "Songs of Innocence" ein. Im gleichen Zug stellt er in einem Interview mit der ZEIT aber klar, dass ihn der Aufruhr nicht nur kalt lasse, sondern geradezu beflügele:

"Ich lebe damit nicht nur sehr entspannt, ich genieße den Hass sogar. Vielleicht …

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  • Vor 7 Jahren

    Anstatt dämliche Interviews zu geben, sollte er nach Afrika fliegen und an vorderster Front gegen Ebola und Boko Haram kämpfen.

  • Vor 7 Jahren

    Ich verstehe die Kritik von Grönemeyer nicht. Wem gegenüber ist was genau respektlos?

    • Vor 7 Jahren

      In einer wirtschaftlichen Position zu sein, ein Album verschenken zu können, ist für die meisten Künstler nicht gegeben. Wenn also ein ausgesorgter Titan wie U2 das macht, verändert er damit beim Kunden die Erwartungshaltung/Wertschätzung bezüglich dem Kauf von Musik.

      So spinne ich mir jedenfalls den Kritikpunkt zusammen ohne Grönemeyers Kritik gelesen zu haben.

    • Vor 7 Jahren

      Wenn es Grönemeyer so meint wie Du es vestanden hast, hinkt es meiner Meinung nach. Wenn jemand reich ist soll er nichts verschenken, damit die Beschenkten nicht die Erwartungshaltung entwickeln auch von weniger reichen oder "armen" Künstlern beschenkt zu werden?

      Hat nicht jeder Künstler das Recht seine Kunst so teuer oder günstig zu verkaufen / zu verschenken wie er will? Ich finde schon.

      Davon abgesehen hat U2 ja 100.000.000 Dollar von Apple bekommen und APPLE hat das Album dann verschenkt - bevor es nun in den regulären Verkauf gekommen ist.

      Was ich kacke finde ist das "Zwangsgeschenk" welches man nur duch eigene Aktivität wieder loswird.

    • Vor 7 Jahren

      Ich finde nicht, dass der Vergleich hinkt, aber das ist ein allgemeines Phänomen im Kapitalismus, dass sich Wettbewerb nennt. Wer glaubt, das mache bei Kunst halt, der hat den Schuss nicht gehört, mit dem Hopper den Preis von Warhols Mao anno dazumal in die Höhe trieb.

    • Vor 7 Jahren

      Dieser Kommentar wurde vor 7 Jahren durch den Autor entfernt.

    • Vor 7 Jahren

      Naja, das Thema ist kompliziert. Die CD/Mp3 an sich enthält zwar küstllerischen Wert, ist als einfach vervielfältigbares kommerzielles Produkt allerdings ziemlich preisstabil. Von daher ist das weder mit einer Packung Milch noch mit einem van Gogh gut vergleichbar.

      Meine wenig durchdachte erste Meinung ist die, dass die Aktion im Großen und Ganzen wenig Einfluss hat, dafür sind die Kosten einer CD einfach zu gering und die (im Rahmen preisunabhängige) Konstumentenbindung aufgrund der Nicht-Beliebigkeit und emotionalen Natur von Musik zu hoch, zumindest verglichen mit wirklich einflussreichen Faktoren wie der Online-Piraterie, durch die die Möglichkeit der Verwirklichung des 'jedes Album ist ein Gratis-Albums'-Ansatzes ja schon lange Realität ist.

    • Vor 7 Jahren

      @lautuser:
      Herr Grönemeyer hat im Prinzip kritisiert, daß auf der einen Seite von verschiedenen Künstlern, darunter auch einige erfolgreichere, Aktionen laufen, die darauf abzielen, Streaming-Dienste aufzuwerten, im Sinne von: sie von ihrem All-you-can-eat-Image zu befreien, und damit den Wert der gehörten Musik sowohl für den Künstler (bessere Entlohnung) als auch für den Konsumenten (mehr Rechte) anzuheben.
      Nun kommt ein Riese wie U2 und fährt diesen Bemühungen in die Parade, und das stinkt ihm, denn er hätte lieber das Engagement der Band auf seiner Seite gesehen, indem U2 Streamingdiensten z. B. die entsprechenden Rechte nicht einräumt o. ä.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 7 Jahren

      hm, Danke für die Erläuterung Sky!

      Gruß
      lautuser

    • Vor 7 Jahren

      Man muss es Herbert Gönemeyer aber finde ich anrechnen sich überhaupt auf diese Weise zu dem Thema zu äußern. Mit Streamingdiensten hat er, schätze ich, geringere Probleme, da seine Zielgruppe Ü 40 (nicht böse gemeint)noch am ehesten auf die gute alte CD zurückgreift. Andere Künstler mit jüngerem Publikum müssen sich da eher Gedanken machen wie sie ihr Publikum "erziehen" sollen um ne Mark zu machen.

    • Vor 7 Jahren

      Grönemeyer soll sich doch Bitte um seinen eigenen Scheiss kümmern. Das geht den doch nichts an, was U2 mit deren Musik machen. Wenn sie sie "verschenken" (U2 hat die Musik nicht verschenkt, sondern teuer verkauft) möchten, geht das Grönemeyer schon mal rein gar nichts an. Woher nimmt der Typ die Arroganz anderen vorschreiben zu wollen, was die mit ihrer Musik machen??

    • Vor 7 Jahren

      Diese Arroganz kenne ich von vielen, gerade in der digitalen Welt. Da wird Künstlern aber meist vorgeschrieben, ihre Musik gratis anzubieten, sich nicht über illegale Downloads zu beschweren, Diebstahl als Werbung anzusehen und so weiter. Jetzt kommt diese Arroganz ausnahmsweise mal von jemandem, der sie sich a) leisten kann weil er b) was zu dem Thema zu sagen hat.

    • Vor 7 Jahren

      Wie jetzt? Weil Grönemeyer selber Musik macht, ist er berechtigt U2 bzw. Apple vorzuschreiben, dass die deren Musik nicht gratis dem Endkunden zugänglich machen dürfen??

    • Vor 7 Jahren

      @Prometheus77:
      Nein, aber weil Grönemeyer selbst Musik macht, ist er berechtigt, diejenigen zu kritisieren, die die Musik Dritter gerne so billig wie möglich auf deren Kosten unter das Volk bringen möchten, und natürlich auch diejenigen, die dieses Verhalten auch noch unterstützen.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 7 Jahren

      Tja, auch wenn er selber Musik macht, geht es ihn einen feuchten Dreck an, wenn Apple beschliesst U2 Geld zu geben, damit sie die Musik gratis an die Kunden weitergeben können. Es hat nichts mit ihm und anderen zu tun (und kostet ihn und andere auch nichts), sondern betrifft einzig und allein nur Apple und U2.

    • Vor 7 Jahren

      @Prometheus77:
      Ich finde es interessant, daß Du hier etwas kommentierst, was Herr Grönemeyer gesagt oder getan hat, aber Herrn Grönemeyer selbst das Recht nehmen möchtest, einen Kommentar zu dem zu äußern, was andere Leute gesagt oder getan haben. Betrifft Dich sein Kommentar in irgendeiner Weise, daß Du glaubst, hier einen Kommentar posten zu müssen ...? Nach Deinen soeben selbst gesetzten Maßstäben muß es ja wohl so sein ...
      Gruß
      Skywise

    • Vor 7 Jahren

      Nun, ich habe nicht mit den ungebetenen Kommentaren angefangen. Das war schon der Grönemeyer. Und was soll das jetzt? Wenn getätigte Kommentare nicht mehr kommentiert werden dürften, hätten wir alle (und Du besonders) hier nichts mehr zu sagen.

    • Vor 7 Jahren

      @Prometheus77:
      Da Herr Grönemeyer diese Äußerung in einem Keynote-Interview auf dem Reeperbahnfestival getätigt hat, bin ich davon ausgegangen, daß er explizit danach gefragt wurde. Oder hast Du andere Informationen?
      Gruß
      Skywise

  • Vor 7 Jahren

    Bono ist Scheiße! Danke South Park, ich kann nur noch daran denken wenn ich Bono sehe.

    Aber soll Bono doch machen was er will. Herr Reznor hat auch schon Alben verschenkt und es gibt sicher mehr große Künstler die das mal gemacht hat.

  • Vor 7 Jahren

    Hass?! Mensch Bono... Du und Deine Kombo sind mir seit 2003 schlichtweg egal. Wen interessieren denn bitte noch ernsthaft U2??? Ich lach mich weg.

    • Vor 7 Jahren

      Die rund 7 Mio., die die letzte Tour besucht haben.

    • Vor 7 Jahren

      Jenzo: Das ist ja wirklich albern. U2 sind nach wie vor ein internationaler Gigant.
      Mir geht es ja ebenso wie Dir, schon zigfach erwähnt, das letzte Album welches ich von den Iren gefeiert habe war Zooropa, dann nur noch vereinzelte Tracks - aber ihnen Relevanz abzusprechen geht schlicht nicht.

    • Vor 7 Jahren

      Bono genießt den Hass und fühlt sich sichtlich wohl in der Außenseiterrolle, in die er von den Medien gedrängt wird, nur weil er als Teenager mal ausländerfeindliche Texte geschrieben hat.

    • Vor 7 Jahren

      “Wen interessieren denn bitte noch ernsthaft U2“ :D Was für ein Zitat!
      Da merkt man mal, wie fernab der Realität man sein kann, wenn man versucht, seinen eigenen Geschmack auf den Rest der Welt zu übertragen.

    • Vor 7 Jahren

      Scheißt euch doch ein. :D
      Jetzt mal im Ernst... wie viel Prozent der U2-Fans nennen ein Album nach "All That You Can't Leave Behind" als deren lieblingsalbum, wenn wir nicht noch ein Album aus den 90ern als Grenze nehmen sollen?
      Die letzte Single, die mir gefallen hat war "City Of Blinding Lights" und die ist auch schon zehn Jahre alt.
      Außerdem:
      ich habe nicht deren Relevanz in Frage gestellt, in den 80ern und 90ern haben sie gute und interessante Alben hingelegt, aber die letzten Alben fand ich doch äußerst langweilig.
      Und zu Bon Jovi laufen sie auch haufenweise. Was sagt uns das?! Jar nücht.
      Und der Tag, an dem ich versuche, anderen meinen Musikgeschmack aufzudrängen, muss noch kommen. Das war noch nie mein Ding und ich habe keine Ahnung, warum ich dafür Energie aufwenden sollte.

    • Vor 7 Jahren

      man muss halt auch sagen, dass man mit 20 jahren andere texte und schreibt als mit 40! was für mich zählt ist das live erlebnis und das ist noch immer weltklasse bei u2! und stimmlich ist der bono von jetzt live um welten besser als zur anfangszeit! ich zum beispiel finde lieder wie vulcano, raised by wolves oder cedarwood road können textlich und musikalisch locker mit achtung baby mithalten! aber geschmäcker sind halt verschieden!

    • Vor 7 Jahren

      Weiß nicht wie die Live-Show heutzutage aussieht, aber schon die Achtung Baby Tour damals war ein Bombast-Genuß erster Güte!

    • Vor 7 Jahren

      jenzo wie viel Prozent genau das sind, dazu kann ich dir keine detallierte Statistik kredenzen aber zum Beispiel “No Line On The Horizon“ fand ich aufgrund der durchgängig dichten Atmosphäre und der starken Songs schon ziemlich gut und ich glaube, da stehe ich nicht alleine da.

      Und dass etliche Leute zu Bon Jovi Konzerten laufen, sagt uns eben genau das Bon Jovi für eine Vielzahl an Leuten in der Tat sehr relevant sind, egal ob das von Experten in Internetforen gutgeheißen wird und ob das irgendwem passt oder nicht.

    • Vor 7 Jahren

      Muss mal jenzo beispringen und einwerfen, dass den ca. 7 Millionen Konzertbesuchern von U2 die ca. 493 Millionen iTunes-Nutzer gegenüberstehen, die das aktuelle U2 Album nicht mal für geschenkt haben wollten und es so via von Apple bereitgestelltem One-Klick-Link zum meistgelöschten ungehörten Album der Download-Ära gemacht haben :D

    • Vor 7 Jahren

      Ja gut, aber das ist nicht U2-spezifisch. Das wäre jeder anderen Band ebenso gegangen. U2 hat damit zumindet AUCH eines der bestverkauften Alben aller Zeiten eingefahren. Und der reguläre Verkauf hat ja auch gerade erst begonnen, da kommen sicher noch ein paar Platin-Auszeichnungen hinzu..

      Das Ding bei der ganzen Aktion ist eigentlich : Niemand will Dinge in der Library für die er sich nicht bewußt entschieden hat. Egal ob U2, Beyonce, Slayer oder Helene Fischer.

    • Vor 7 Jahren

      alter, mein verdammter arbeitskollege hat mir bei der letzten weihnachtsaktion von apple helene fischer per itunes gezogen. macht sich schlecht zwischen musikgeschmacklich unkritischen holograms und heirlooms of august.

    • Vor 7 Jahren

      Junge, Junge... U2 sind eine etablierte Band die immer massenweise Alben verkaufen werden, egal ob die besser sind als der Vorgänger oder nicht.
      Auf mich sind die da sicher nicht angewiesen, aber: für mich sind sie durch, es gibt genug Spannenderes von Bands, die eben nicht dieses Standing haben. Da kann Bono noch so viel von Hass sprechen. Natürlich wäre das für ihn noch angenehmer als egal empfunden zu werden, da man dann ja doch noch einer Beziehung zu der Truppe hätte.
      Als ich "The Miracle (Of Joey Ramone)" im Radio gehört habe, wäre ich fast eingeschlafen... um 20:00... vor meinem Nachtdienst. Zu dieser Zeit war ich noch nicht einmal vier Stunden wach. :D

  • Vor 7 Jahren

    Hmmm Bono...ist das nicht der der in South Park den riesen haufen gekackt hat? Hmm ist ja wie mit seiner Musik. :)

  • Vor 7 Jahren

    U2 sind immer noch besser als 95% der restlichen Chart-Scheisse.

  • Vor 7 Jahren

    Ich finde diese Veröffentlichungspolitik auch fragwürdig aber was ich ebenfalls interessant finde ist, dass U2 heftig dafür beschmipft werden, dass sie ihre Musik verschenken während das zum Beispiel bei “In Rainbows“ so nicht der Fall war.
    Ich verstehe schon, dass der Unterschied darin besteht, dass U2 einem ihr Album aufs Auge drücken wollen und man bei Radiohead die Wahl hatte, das Album runterzuladen oder nicht.
    Jedoch wurde bei Radiohead meiner Empfindung nach der Aspekt, dass sie ihre Musik verschenken, nicht annähernd so kritisiert wie bei U2.
    Der Grund dafür liegt auf der Hand: U2 und vor allem Bono muss man als nicht mainstreamiger Musikhörer blöd finden, weil der sich immer so selbst inszeniert und für gute Zwecke einsetzt und das ist natürlich nicht so lässig-kredibil wie die nonchalanten Radiohead sind. Das soll kein Angriff gegen Radiohead sein, bin selber riesiger Fan aber hätten Radiohead oder Arcade Fire ihr neues Album auf diese Weise veröffentlicht, hätte wohl nur ein Bruchteil der Leute den Aspekt des Musikverschenkens kritisiert.
    Mitleid muss man mit U2 natürlich trotzdem nicht haben, die sind eine der erfolgreichsten Bands aller Zeiten und lachen sich aufgrund der mit dem Album verdienten astronomischen Summe munter ins Fäustchen.

    • Vor 7 Jahren

      du hast dir doch deine fragen schon selbst beantwortet.

      u2.....
      radiohead

      u2......
      arcade fire (obwohl ich die reflektor so richtig mies finde)

      u2.......
      radiohead (die vermutlich interessanteste, weil sich immer wieder auf höchstem level weiterentwickelnde band des planeten)

      u2......
      arcade fire

      u2. (das letzte mal interessant, als diejenigen, die gerade ihren führerschein machen, geboren wurden.)
      radiohead

      ich hoffe, es fällt dir auf.

    • Vor 7 Jahren

      Sehr geehrter Herr Paranoid Android (geniales Lied natürlich),
      aufgrund Deiner überzeugenden Überzeugungsgabe und der anschaulichen Strukturierung Deines Arguments, bleibt mir nur zu sagen:
      .....super toll!