Erneut hat ein Datenleck Licht in die Schattenwelt der Superreichen gebracht. Eine Anwaltskanzlei hat der Süddeutschen Zeitung die "Paradise Papers" zugespielt, über 13 Millionen Dokumente, aus denen hervorgeht, wie Konzerne, Politiker und Superreiche mit Hilfe von Steuer-Oasen Steuern sparen. Und …

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  • Vor einem Jahr

    Das ist ziemlich peinlich. Hobby-Weltretter hinterzieht Steuern, um von seinen Millionen nichts abzugeben.

    • Vor einem Jahr

      Kommt drauf an ...
      Erstens auf seine Gründe, zweitens auf die Verwendung der eingesparten Gelder.
      So pauschal würd' ich das nicht abwatschen wollen.
      Gruß
      Skywise

    • Vor einem Jahr

      Seeeekunde, willst du mir erzählen, der Herr Bono könne sich seine Charity nicht leisten, wenn er nicht das Geld, was er "rechtmäßig" an den Staat zahlen sollte, beiseite schaffen würde? Er könnte doch auch sein gesamtes Einkommen spenden, da geht auch nix an den Fiskus.

    • Vor einem Jahr

      natürlich wird er das so eingesparte geld den armen dieser welt zukommen lassen, zweifelt ja wohl niemand dran.

    • Vor einem Jahr

      @Krypta:
      Nein, ich will Dir gar nichts erzählen. Selbstverständlich gibt es keine ungerechten Steuersysteme und alle Staaten dieses Erdballs haben mit dem vereinnahmten Geld ausschließlich Dinge im Sinn, die der Allgemeinheit wohl wollen. Und selbstverständlich ist auch kein anderer Umgang für nicht gezahlte Steuergelder vorstellbar als der Ausbau des eigenen Vermögens.
      Weil - der Bono, das ist ja einer von denen. Schon klar.

      Wenn man Bonos Scheiß-Gutmenschentum permanent in Frage stellt, darf man ruhig so fair sein und auch den Scheiß-Steuernichtzahlungsvorwurf in Frage stellen.
      Gruß
      Skywise

    • Vor einem Jahr

      Erstmal ist mir der Bono und sein eventuelles Gutmenschentum im Speziellen egal. Die Gültigkeit des Vorwurfs der Steuerhinterziehung hast du mit deinem Posting auch nicht in Frage gestellt. Wenn überhaupt hast du die Moral des Ganzen hinterfragt.

      Ich fragte mich dahingehend nur, ob du glaubst, dass er (als Vertreter der Gruppe der Gutmenschen im Allgemeinen) wirklich sein gesamtes Vermögen für Charity einsetzt und deshalb, um noch mehr Charity zu betreiben, Steuern hinterziehen muss.

      Dass (Steuer)systeme vielleicht nicht gerecht sind (nach welchen Mastäben auch immer), glaube ich dir gerne, kannst'e mich auch gern mit Fakten belehren. Ich glaube aber, dass Menschen, nur weil sie wohltätig sind, nicht über den Regeln der Gesellschaft stehen.

    • Vor einem Jahr

      @Krypta:
      Hab' ich irgendwo behauptet, daß er sein komplettes Vermögen für Charity einsetzt? Ich finde nur die These "Hobby-Weltretter hinterzieht Steuern, um von seinen Millionen nichts abzugeben" arg steil. Erstens weil - ist keine Steuerhinterziehung, zweitens weil es auch noch andere Gründe geben kann, weshalb er sich dazu entschlossen hat, das Land zu wechseln, drittens weil Verwendungszweck der eingesparten Gelder unbekannt.

      Menschen, egal ob wohltätig oder nicht, stehen nicht über den Regeln der Gesellschaft, aber es steht ihnen in den allermeisten Fällen frei, sich "ihre" Gesellschaft und deren Regeln auszusuchen. Daran kann ich erst mal nichts Schlechtes finden. Man kann ihm natürlich moralisch Vorwürfe machen, wenn er Wasser predigt und Wein trinkt, nur - tut er das?
      Klar, er hat mit diesem Kniff sicher ein paar zerknitterte Fünf-Euro-Scheine auf der hohen Kante liegen. Da er aber nicht rumgetönt hat "Werdet so arm wie die Leute, die ihr arm macht", dreh' ich ihm daraus aber zunächst mal keinen Strick. Das würd' ich eher machen, wenn sich herausstellen sollte, daß er in Unternehmen investiert hat, die nachweislich für ausbeuterische Arbeitsverhältnisse, gar Kinderarbeit, verantwortlich wären, gegen die er agitiert.
      Gruß
      Skywise

    • Vor einem Jahr

      Gut, ich finde das ist keine so steile These, da mir spontan keine plausiblere Erklärung einfällt, außer, dass er wirklich sein ganzes Geld in Charity im weitesten Sinne investieren möchte.

      Wenn ich schnell über Wikipedia fliege: Bono ist irischer Staatsbürger und versuchte wohl schon mehrmals "Steuern im Ausland zu sparen". Gegen eine der Firmen in denen er drin steckt läuft sogar eine Untersuchung wegen Steuerhinterziehung (so wie ich das verstehe).

      Seine Gesellschaft hat er sich also ausgesucht und schmuggelt da auch mal Geld raus.

      Er investierte sein Geld in Facebook (laut Wiki), das wiederum Massen von Menschen auf den Phillipinen(?) als emotionale Müllmenschen beschäftigt, die sich den ganzen Tag fragwürdige Postings anschauen, um sie zu filtern und dadurch psychisch in Mitleidenschaft gezogen werden (Quelle: Zeit-Artikel oder so, kann ich leider nicht spontan auftreiben). Was FB sonst noch so anstellt, weiß ich nicht, vielleicht sind das ja auch die Guten.

      Was nun sein Plan mit dem Geld ist, wissen wir natürlich nicht, vielleicht will er sein ganzes Vermögen an eine Stiftung weitergeben. Wenn dem so ist, fein, dann hat er nur aus besten Absichten heraus gehandelt. Trotzdem hat er sich das Geld teilweise auf dubiosen Wegen verschafft, was nicht okay ist.

      Letztlich ist das alles so verstrickt durch sein Engagement in 101 Projekten und Unternehmen, dass es schwerlich möglich ist, sich ein wirklich fundiertes Urteil zu bilden und am Ende hat er wahrscheinlich auch keine Ahnung, was alles mit seinem Geld passiert.

    • Vor einem Jahr

      Van Elst oder Robin Hood? Das ist hier die Frage

  • Vor einem Jahr

    Will hier etwa irgendwer unterstellen, dass der BONO dieses System nicht allein deswegen ausgenutzt hat, um es mit seinen eigenen Waffen zu schlagen, indem er es ausschließlich und im direkten Gegensatz zu allen anderen Nutznießern von Briefkastenfirmen zur Gemeinschaftsbereicherung einsetzt? Was für eine Riesenscheiße!

    Hätten diese Paradise Paper-Hetzer auf ihrem Power-Trip und der eigenen ewigen Jagd nach dem nächsten Coup, der ihnen doch nur bringen soll, was BONO längst schon hat, den BONO doch einfach mal weiter machen lassen, vielleicht hätte er kurz vor seinem Abtritt noch genug angehäuft, um die bis dahin abgewirtschafteten Europa und Nordamerika zu kaufen, um sie schließlich Afrika zu vermachen!

    Was für eine Riesenscheiße, die uns alle wieder mal nur als Verlierer zurück lässt. Denn nun wird daraus nichts, die paar popeligen Millionen werden gerade so für Prozesse, öffentliche Gegendarstellungen zum Aufpolieren des angeknacksten Rufs und höchstens noch Australien ohne Neuseeland reichen, aber wer will schon Australien? Ein Kontinent, in dessen Umgebung sich an jeder Stelle eine Soziotoxizitätsrate von gut 0,25 BONO pro Quadratkilometer nachweisen lässt und der mit einer Fläche von nicht einmal 7,7mio. Quadratkilometern gerade so die Hälfte des benötigten Stauraums im Falle der angedachten Konservierung von BONOs massiven Egos für die Nachwelt bietet.

    Ach ja, und natürlich +40 Jahre U2 live. Dank bester medizinischer Versorgung wird sich BONO sicher auch noch mit 120 auftrittsfähiges Alter zuschreiben. Was für eine Riesenscheiße.

    • Vor einem Jahr

      Dieser Kommentar wurde vor einem Jahr durch den Autor entfernt.

    • Vor einem Jahr

      Mach ihm doch einen Heiratsantrag, du Hinterlader.

      Es ist wirklich ziemlich schwach, dass Du hier einen auf "Alteingesessener" machst, aber nichtmal die Eier hast mit Deinem eigentlichen Account zu posten. Vmtl weil du damals mit Zyni einfach zu viele Federn gelassen hast.

  • Vor einem Jahr

    Mhh, ich kotz ja so gern über Bono ab wie jeder andere, aber ist das überhaupt schon klar, dass das tatsächlich eine Handlung mit Vorsatz war. Das hier klingt erst einmal anders:
    https://www.theguardian.com/news/2017/nov/…
    Aber das ist jetzt uch Bonos eigene Aussage. Ich kenn mich mit sowas halt keinen Deut aus.

  • Vor einem Jahr

    Bono ist doch schon in die Niederlade abgedüst, um Steuern zu sparen und das schon vor Jahren. Da braucht es keine Papers, um ihn seiner Heuchelei zu überführen.

  • Vor einem Jahr

    Wie dem (und was auch immer) sei: Bono + U2 = seit beinahe drei Jahrzehnten zu 100% peinlich, nervig + völlig irrelevant! WTF gibt es da also noch lange zu diskutieren?

  • Vor einem Jahr

    Ich konnte Bono noch nie leiden, denn eines hat mich das Leben gelehrt: je mehr sich jemand als Gutmensch produziert, desto schlimmer schaut´s hinter den Kulissen aus.

    Da sieht man mal, was für eine Persönlichkeit hinter dieser jämmerlichen Figur namens Bono wirklich steckt: andere belehren wollen und selbst kein bisschen besser.