Seit gestern Abend stehen Thom Yorkes Solo-Platte "The Eraser", das Album von Atoms For Peace sowie Godrichs Projekt Ultraista nicht mehr bei Spotify im Stream zur Verfügung. Weshalb sich die Band-Kollegen für den Rückzug entschieden, erläuterte Godrich in mehreren Tweets:

"Der Grund ist, dass …

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  • Vor 6 Jahren

    wo ist die erläuterung zur zwischenüberschrift "39 dollar für 3 millionen klicks". würd mich interessieren, wer das gesagt hat ...

  • Vor 6 Jahren

    @chob13:

    Stimmt, das ist die Kohle, die Songwriterin Ellen Shipley von Pandora bekam. Den Absatz mit älteren Details hab ich gestrichen (und vergessen, die Zischenüberschrift anzupassen). Mehr Infos zum Konflikt zw Musikern und pandora gibts hier:

    http://www.huffingtonpost.com/2013/06/25/p…

    oder hier:

    http://www.digitalmusicnews.com/permalink/…

  • Vor 6 Jahren

    Die Lösung wär doch so einfach: CDs kaufen.

  • Vor 6 Jahren

    ... es werden aber kaum noch CD's oder ähnliche hardware verkauft, wer geht heute noch in einen Plattenladen ? Die DJ's laßen Ihre Platten auch schon zu Hause und greifen auf google play, Simfy, Spotify, gogoyoko, Deezer zu. Man sollte die Chance bekannter zu werden auf keiner Plattform verpassen. Habe auf einer meiner Compilation einen Titel der wurde tatsächlich 1 x downgeloadet aber hatte über 500.000 streams. Ja, war vlt. ein Glücksfall ... Dauert auch bis die alle zahlen, mit Musik reich werden war ej vor Jahrzehnten.

  • Vor 6 Jahren

    ... es werden aber kaum noch CD's oder ähnliche hardware verkauft, wer geht heute noch in einen Plattenladen ? Die DJ's laßen Ihre Platten auch schon zu Hause und greifen auf google play, Simfy, Spotify, gogoyoko, Deezer zu. Man sollte die Chance bekannter zu werden auf keiner Plattform verpassen. Habe auf einer meiner Compilation einen Titel der wurde tatsächlich 1 x downgeloadet aber hatte über 500.000 streams. Ja, war vlt. ein Glücksfall ... Dauert auch bis die alle zahlen, mit Musik reich werden war ej vor Jahrzehnten.

  • Vor 6 Jahren

    @intrendent (« Man sollte die Chance bekannter zu werden auf keiner Plattform verpassen. »):

    Na ja, und was bringt das? Unkanalisierte Bekanntheit zahlt Dir weder Brötchen noch eine Tournee. Ist ja toll, wenn ein Track von Dir weltweit 3.000.000 Mal abgerufen wird, aber unterm Strich sind das immer noch null Gig-Angebote für Dich, weil
    - welcher Veranstalter wird auf diese Weise auf Dich aufmerksam?
    - woher weiß er, daß Du auch live spielen kannst und willst?
    - woher weiß er, daß Du Dir die Klicks nicht durch irgendwelche Leute zusammengeschnorrt hast?
    - woher weiß er, wo die ganzen Fans sitzen, die Dein Material gehört haben?
    - woher weiß er, warum die ganzen Leute Dich angeklickt haben ... vielleicht ist Dein Krempel so derart scheiße, daß es tierisch lustig ist, Dir beim Versagen zuzuhören?
    - wie kann er sichergehen, daß die ganzen Leute, die in seinem Einzugsbereich sitzen, auch wirklich kommen?,
    es bedeutet null Aufträge im Studio (in etwa aus demselben Grund) und vielleicht 200 US-Dollar (sofern Interpret und Urheber in einem Boot sitzen) mit denen Du nix anfangen kannst, während alle Welt da draußen Dein Lied trällert und die Zwischenstation ordentlich Kohle abstaubt. Irgendwie wirkt das auf mich wie ein Scheiß-Konzept ...
    Gruß
    Skywise

  • Vor 6 Jahren

    Finde gut, was Thom Yorke da macht. Das sollten sich andere großen "Stars" auch überlegen. Schade nur, dass Bushido mit seiner "Provokation" viel mehr Aufmerksamkeit bekommt als diese Aktion!

  • Vor 6 Jahren

    Eine Freundin von mir feiert Spotify auch so extrem und is so "Is sogar vollkommen legal und die Künstler stimmen da sogar zu." Ich find das ja traurig; wenn man die Künstler wirklich schätzen würde, derer man sich Fan nennt, würde man doch gar nicht erst auf die Idee kommen, so einen Dienst zu benutzen...

  • Vor 6 Jahren

    @intrendent (« ... es werden aber kaum noch CD's oder ähnliche hardware verkauft, wer geht heute noch in einen Plattenladen ? »):

    Gemeint habe ich, dass die einzige und einfachste Lösung wäre, wenn die Konsumenten endlich ihren Geiz überwinden würden und endlich wieder Musik tatsächlich erwerben würden und nicht über irgendwelche abzockerischen Online-Portale. Ganz besonders regen mich ja die Leute auf, die dann noch die Dreistigkeit zu besitzen, ihren Geiz zu verschleiern und stattdessen vorgeben, die Musik illegal als reinen Protest gegenüber der pitterpösen Musikindustrie herunterzuladen. So ein Blödsinn, die wollen einfach nicht zahlen. Und aus diesem bescheuerten Grundgedanken entwickelt sich dann sogar eine ganze politische Bewegung, die dazu noch extrem erfolgreich ist...

  • Vor 6 Jahren

    @Luksoropoulos («
    Gemeint habe ich, dass die einzige und einfachste Lösung wäre, wenn die Konsumenten endlich ihren Geiz überwinden würden und endlich wieder Musik tatsächlich erwerben würden und nicht über irgendwelche abzockerischen Online-Portale. Ganz besonders regen mich ja die Leute auf, die dann noch die Dreistigkeit zu besitzen, ihren Geiz zu verschleiern und stattdessen vorgeben, die Musik illegal als reinen Protest gegenüber der pitterpösen Musikindustrie herunterzuladen. »):

    ...während gleichzeitig natürlich die Produkte der Lebensmittel- und Klamottenindustrie bedenkenlos in Haus flattern. ;)
    Genau so kommt mir das auch immer vor, mein bisheriger Lieblingspost von dir.

  • Vor 6 Jahren

    @Luksoropoulos (« Eine Freundin von mir feiert Spotify auch so extrem und is so "Is sogar vollkommen legal und die Künstler stimmen da sogar zu." Ich find das ja traurig; wenn man die Künstler wirklich schätzen würde, derer man sich Fan nennt, würde man doch gar nicht erst auf die Idee kommen, so einen Dienst zu benutzen... »):

    Kann dir nur zustimmen. Leider wissen die Leute gar nicht, was da für Cent-Beträge an die Künstler fließen, während die dicken Labels Millionen an Lizenzgebühren verdienen. Die denken, weils legal ist, unterstützen sie die Künstler. Liegt meiner Meinung vor allem daran, dass Musik heutzutage für viele ein reines Wegwerfprodukt ist. Da wird einfach gestreamt, was gerade hip ist und dann gehts weiter zum nächsten großen Ding. Hauptsache, der Anbieter hat auch ne App für mein Smartphone am Start...

  • Vor 6 Jahren

    Ich nutze Spotify zum Hören, aber auch zum Reinhören und Stöbern. Und wenn mich eine Band/eine Platte überzeugt, wird auch gekauft. So habe ich dank Spotify wahrscheinlich insgesamt sogar mehr Geld unter die Musiker gebracht.
    Es ist einfach angenehm, wenn man etwas von einem Künstler hört oder über ihn liest, unkompliziert in sein Schaffen reinhören zu können, ohne auf minderwertige YouTube-Clips angewiesen zu sein.

  • Vor 6 Jahren

    @FriedlichChiller (« Ich nutze Spotify zum Hören, aber auch zum Reinhören und Stöbern. Und wenn mich eine Band/eine Platte überzeugt, wird auch gekauft. So habe ich dank Spotify wahrscheinlich insgesamt sogar mehr Geld unter die Musiker gebracht.
    Es ist einfach angenehm, wenn man etwas von einem Künstler hört oder über ihn liest, unkompliziert in sein Schaffen reinhören zu können, ohne auf minderwertige YouTube-Clips angewiesen zu sein. »):

    Da hab ichs als Österreicher zum Glück sehr gut, da wir ja keine GEMA haben und bei uns nicht so gut wie alles gesperrt ist. Ich komm mim Rienhören auch locker über YouTube zurecht^^ Was gefällt, wird dann physisch gekauft, versteht sich

  • Vor 6 Jahren

    @Luksoropoulos (« Da hab ichs als Österreicher zum Glück sehr gut, da wir ja keine GEMA haben und bei uns nicht so gut wie alles gesperrt ist. Ich komm mim Rienhören auch locker über YouTube zurecht^^ »):

    Weil youtube die Ösis anscheinend leichter verarschen kann :D. Zwischen der AKM und youtube besteht ebenso wenig ein Vertrag wie zwischen der GEMA und youtube. Die AKM hat sich wegen eines weitestgehend übereinstimmenden Urheberrechts bei den Verhandlungen mehr oder weniger an die GEMA rangehängt, wartet das Ergebnis ab und läßt die gegebenenfalls die Muskeln spielen. Das ist der Vorteil eines größeren und wichtigeren Musikmarktes.
    Umgekehrt - auch wenn sich die österreicherischen Künstler von youtube ans Bein pinkeln lassen, hat natürlich auch deren Markt seine Vorteile. Die Ösis haben erfahrungsgemäß ihre nationalen Künstler meistens lieb.
    Gruß
    Skywise

  • Vor 6 Jahren

    Spotify ist für gottlose Frevler. Geht zum Freitagsgebet und kauft vom Label Nr 1, Bushido ist ein guter Muslim.

  • Vor 6 Jahren

    Die goldene Zeit der Tonträger war halt das 20. Jahrhundert.

    Davor und danach konnten bzw. können Künstler nur (noch) mit Auftritten Geld verdienen.

    Die Zeiten der ganz Großen, Elvis, Beatles, Pink Floyd und Michael Jackson ist vorbei.

    So etwas wird es nicht mehr geben.

  • Vor 6 Jahren

    Jetzt mal ohne Joke: Ich würde es begrüßen, wenn jeder Künstler/Musiker/Schriftsteller ein (Spenden-)Konto hätte, wo man ihm übers Netz und PayPal so viel überweisen kann wie er einem gerade wert ist. Das Geld geht dann direkt an XY, ohne daß sein Verlag/Label/whatever vorher 90% abgreift. So was wie Kickstarter, nur ohne direkte Anbindung an ein bestimmtes Projekt - einfach ab und zu was überweisen, damit derjenige, der mir mit seiner Kunst Freude bereitet, sich was zu essen und die Miete leisten kann.

  • Vor 6 Jahren

    @Menschenfeind (« Jetzt mal ohne Joke: Ich würde es begrüßen, wenn jeder Künstler/Musiker/Schriftsteller ein (Spenden-)Konto hätte, wo man ihm übers Netz und PayPal so viel überweisen kann wie er einem gerade wert ist. Das Geld geht dann direkt an XY, ohne daß sein Verlag/Label/whatever vorher 90% abgreift. So was wie Kickstarter, nur ohne direkte Anbindung an ein bestimmtes Projekt - einfach ab und zu was überweisen, damit derjenige, der mir mit seiner Kunst Freude bereitet, sich was zu essen und die Miete leisten kann. »):

    Schon, aber hat das nicht schon so ein bißchen was von Almosen?
    Außerdem steht mit den Interpreten nur ein Teil der Verantwortlichen im Scheinwerferlicht, die Kreativen im Hintergrund und ihr Anteil an dem Werk wird ohnehin viel zu oft unterschlagen, ebenso auch der Anteil der Mitmusiker, Arrangeure und Tontechniker, insofern sind ihre Chancen auf eine entsprechende Förderung ziemlich gering.
    Und schließlich gibt's ja auch diese lustigen Leute, die glauben, nur weil ein Lied mal rund um den Globus gegangen ist, hätten alle beteiligten Künstler ausgesorgt ... Bekanntheitsgrad gleich Kontostand, so ungefähr. Den Zusammenhang hat mir zwar irgendwie noch keiner so richtig schlüssig erklären können, wenn ich nachgefragt habe, aber trotzdem behaupten es immer noch viele.
    Gruß
    Skywise

  • Vor 6 Jahren

    @Skywise (« @Menschenfeind (« Jetzt mal ohne Joke: Ich würde es begrüßen, wenn jeder Künstler/Musiker/Schriftsteller ein (Spenden-)Konto hätte, wo man ihm übers Netz und PayPal so viel überweisen kann wie er einem gerade wert ist. Das Geld geht dann direkt an XY, ohne daß sein Verlag/Label/whatever vorher 90% abgreift. So was wie Kickstarter, nur ohne direkte Anbindung an ein bestimmtes Projekt - einfach ab und zu was überweisen, damit derjenige, der mir mit seiner Kunst Freude bereitet, sich was zu essen und die Miete leisten kann. »):

    Schon, aber hat das nicht schon so ein bißchen was von Almosen?
    Außerdem steht mit den Interpreten nur ein Teil der Verantwortlichen im Scheinwerferlicht, die Kreativen im Hintergrund und ihr Anteil an dem Werk wird ohnehin viel zu oft unterschlagen, ebenso auch der Anteil der Mitmusiker, Arrangeure und Tontechniker, insofern sind ihre Chancen auf eine entsprechende Förderung ziemlich gering.
    Und schließlich gibt's ja auch diese lustigen Leute, die glauben, nur weil ein Lied mal rund um den Globus gegangen ist, hätten alle beteiligten Künstler ausgesorgt ... Bekanntheitsgrad gleich Kontostand, so ungefähr. Den Zusammenhang hat mir zwar irgendwie noch keiner so richtig schlüssig erklären können, wenn ich nachgefragt habe, aber trotzdem behaupten es immer noch viele.
    Gruß
    Skywise »):

    öhhhm Psy oder wie der Gockel heißt? Und Mambo-Nr. 5 Typ ... Modern Talking läuft sogar in der Fischerhütte in Nord-Vietnam.
    Beliebtheit sorgt dann doch dafür, dass die wenige Zahl von zahlungskräftigen Kunden doch zur Platte greift. Ist einfach eine Frage der Wahrscheinlichkeit.

  • Vor 6 Jahren

    @JaDeVin (« Beliebtheit sorgt dann doch dafür, dass die wenige Zahl von zahlungskräftigen Kunden doch zur Platte greift. Ist einfach eine Frage der Wahrscheinlichkeit. »):

    Nun ja, reicht das? UB40, Mick Fleetwood, Michael Jackson, TLC, Toni Braxton, Billy Joel, Willie Nelson, MC Hammer, George Clinton, Isaac Hayes, Ted Nugent, Marvin Gaye, David Crosby, Meat Loaf, Cyndi Lauper, Leonard Cohen, Harry Nilsson, Tom Petty, Jerry Lee Lewis, Cat Power ... alle unbeliebt?
    [ironie] Selbst ein Michael Wendler, der beim breiten Volk (Wortspiel beabsichtigt) so irre beliebt ist, hat schon 'ne Insolvenz hinter sich. [ironie aus]
    Man darf sicher auch mal die Frage stellen, warum man Eddie Van Halen in jüngeren Jahren immer nur auf kleinen Bühnen zu sehen bekommt, während er auf Videoportalen mit seinen Gitarrensoli teilweise ein Publikum im zweistelligen Millionenbereich erreicht. Vielleicht kriegt er einfach keine Tour finanziert ...
    Umgekehrt - Siggi Mertens gibt via youtube einige Tips für Gitarrenspieler, hat seine 27.000 Abonnenten und bei einigen Liedern sogar mehr als eine halbe Million Klicks. Ich weiß nicht, wie viele dieser Leute sich allein wegen seiner Videos eines der beiden Alben seines aktuellen Musikprojekts "Johnny Ketzel und sein Schließer" besorgt haben. Meine Vermutung: verschwindend wenige, mal nüchtern geschätzt zweifle ich sogar daran, daß sich aus den tausenden von Zuschauerzahlen eine zweistellige Käuferzahl herauskristallisiert hat. Reiner Spekulatius, belegen kann ich's natürlich nicht ... aber wer sich zu Musik von Bryan Adams oder AC/DC Tipps abholt, zähle ich nicht unbedingt zur Zielgruppe für melancholischen deutschen Liedermacherpop mit Countryanleihen ... ;-)
    Gruß
    Skywise