Am 21. Mai erscheint "Disintegration" in einer 3-CD-Edition. Robert Smith stellte nun 20 Demos ins Netz, die darauf keinen Platz finden.

Konstanz (mis) - "Disintegration" von 1989 ist das beste und wichtigste Album im Schaffen von The Cure. So könnte man zumindest die Entscheidung lesen, dass die britischen Wave-Heroen für die inzwischen achte Wiederveröffentlichung eines alten Studiowerks erstmals eine aufwendige Website auf die Beine gestellt haben.

Neben dem zwölf Songs starken Originalalbum sind dort auch Videos, Liner Notes, Fotos und 20 Demos abrufbar, die nicht einmal auf die am 21. Mai erscheinende 3-CD-Deluxe Edition gelangen.

Home-Demos, Band-Demos, Studiomixes, Livetracks

"Alternative Rarities 1988-1989" nennt sich das als Ergänzung zum physischen Reissue gedachte Online-Set, das 13 Home-Demos von Robert Smith sowie Band-Demos, Studiomixes und Livetracks enthält.

Der Großteil der Songs landete damals entweder auf "Disintegration" oder einer B-Seite. Ausnahme: Eine Version von "Delirious Night", die nicht mit jener auf der kommenden Deluxe Edition identisch ist und die zwei Band-Jams "Tuned Out on RTV5" und "Fuknnotfunk" (kein Rechtschreibfehler!).

"Ich erinnere mich nicht mal an die Hälfte von dem Scheiß"

Ein schöner Service für Fans, den man von den alten Männern in Schwarz nicht unbedingt erwarten konnte. Die frohe Kunde sprach sich auch schnell zum damaligen Cure-Keyboarder Roger O' Donnell herum, der prompt sein Urteil über die neu veröffentlichten Demos abgab.

Über Twitter verkündete der 2005 nicht eben in Frieden mit Cure-Boss Robert Smith Geschiedene: "Ich erinnere mich nicht mal an die Hälfte von dem Scheiß. Einige der Sachen klingen definitiv, als seien wir auf Drogen. White Boy-Funk von The Cure? Was zur Hölle hat uns damals bloß geritten?"

Fotos

The Cure

The Cure,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Cure,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Cure,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Cure,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Cure,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Cure,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Cure,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Cure,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Cure,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Cure,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Cure,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Cure,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Cure,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Cure,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof)

Weiterlesen

laut.de-Porträt The Cure

Man mag vom dauergeschminkten Mann mit dem zerzausten Haar halten, was man will. An der Tatsache, dass sich Robert Smiths Band The Cure neben britische …

16 Kommentare