Wolfgang Niedecken hat die Kandidaturen von Gesine Schwan und Peter Sodann für das Amt des Bundespräsidenten kritisiert.

Berlin (tol) - BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken stellt sich einem Bericht der taz zufolge gegen die Kandidaturen von Gesine Schwan (SPD) und Peter Sodann (Die Linke) für das Amt des Bundespräsidenten. "Ich habe es für keine gute Idee gehalten, einen Gegenkandidaten zu Horst Köhler aufzustellen", sagte er am Rande einer Veranstaltung im tazcafe in Berlin.

"Man hätte zu diesem Zeitpunkt großherzig sagen können, wir haben einen guten Bundespräsidenten, wo sind die wirklichen Probleme? Damit wäre
das Ding gegessen gewesen. Jetzt muss auch noch ein Krimiheld her, um für die Linken den linken Stammtisch zu bedienen
", so der Musiker in Anspielung auf die Rolle des Tatortkommissars Bruno Ehrlicher, die Schauspieler Sodann lange verkörperte.

"Überflüssig wie ein Kropf"

Sodann sei "bestimmt ein prima Typ", seine Kandidatur jedoch "überflüssig wie ein Kropf".

Der Sänger engagiert sich gemeinsam mit dem amtierenden Bundespräsidenten Horst Köhler (CDU) in der Aktion "Rebound" für die Reintegration von Kindersoldaten in Afrika. Dabei lernte der Kölner den Politiker kennen und schätzen.

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36 Kommentare

  • Vor 13 Jahren

    Was genau stört Herrn Niedecken an der Kandidatur von Frau Schwan bzw. Herrn Sodann? Möchte er insbesondere Letzterem einen Mangel an Kompetenz unterstellen? Oder ist es die Tatsache, dass SPD bzw. die Linken es überhaupt wagen, einen Gegenkandidaten aufzustellen, wo er persönlich Herrn Köhler doch so doll zu finden scheint? Vielleicht sollte ihm mal jemand erzählen, dass es eines der grundlegenden Elemente einer Demokratie ist, dass der Wähler bzw. in diesem Fall Vertreter des Wählers die Möglichkeit haben, sich zwischen verschiedenen Kandidaten, die unterschiedlichen Parteien angehören, zu entscheiden. Durch das Aufstellen eines eigenen Kandidaten nehmen SPD bzw. Linke also nur ihr demokratisches Recht wahr und "beleidigen" nicht etwa Herrn Köhler. Wenn Herr Niedecken damit prinzipiell aber ein so großes Problem hat, dann möge er gerne in ein Land auswandern, dessen Verfassung derartige Wahlmöglichkeiten gar nicht erst vorsieht.

  • Vor 13 Jahren

    WO ist die Bundespräsidentenwahl bitteschön demokratisch? Der wird von der eigens dafür einberufenen Bundesversammlung gewählt. DAS ist alles andere als demokratisch. Das wäre es nur dann, wenn ICH direkt den Präsi wählen dürfte, diese Wahlaktion ist eine Farce erster Güte!Sodann ist ein linker Wirrkopf.

  • Vor 13 Jahren

    fahre bahnhofstraße fumpf!

  • Vor 13 Jahren

    und da ist es wieder: das totschlagargument. die menschenrechtsverletzungen in der ddr hab ich weder abgestritten, noch verharmlost. aber wir müssen uns einigen, worüber wir reden: über soziale gerechtigkeit oder über ddr-irgenwie-nicht-so-gut-unfreiheits-brei.
    und es soll natürlich nicht allen "gleich scheisse" gehen. und noch nicht einmal allen gleich gut. das mehr leistung mehr entlohnung nach sich ziehen muss, steht außer frage. aber wenn eine höchst produktive und zudem insgesamt sehr reiche volkswirtschaft ein dermaßen hohes maß an ungleicher entlohnung produziert und menschen trotz 40-stunden woche sich ihre lebensmittel bei der tafel abholen müssen, dann muss doch handlungsbedarf bestehen. es geht primär lediglich darum den von a l l e n erwirtschafteten reichtum auf a l l e zu verteilen.
    arbeitermitbestimmung besteht als demokratisches element in der tat. ein weiterer schritt wäre eine mitteilhaberschaft an produktionsmitteln und kapital.
    aber wie gesagt: es geht hier doch nur um sodann und die kandidatur für ein öffentliches amt. nicht um die komplette umgestaltung dieses staates, die wie gesagt, niemand vorhat.

  • Vor 13 Jahren

    ok Zustimmung
    bis auf die Mitteilhaberschaft. Steht doch jedem frei zu arbeiten wo er will und Aktien zu kaufen soviel er will.
    Wer arbeitet muss auch ordentlich davon leben können, klarer Fall

    mist, muss wieder editieren: Ja sicher Totschlagargument. Denn ein Staat der sowas nötig hat entzieht sich selbst umgehend seiner Daseinsberechtigung in dieser Form und somit ist egal was nun gut läuft oder angeblich toll ist.

  • Vor 13 Jahren

    @JaegerMeister85 (« mist, muss wieder editieren: Ja sicher Totschlagargument. Denn ein Staat der sowas nötig hat entzieht sich selbst umgehend seiner Daseinsberechtigung in dieser Form und somit ist egal was nun gut läuft oder angeblich toll ist. »):

    ohne frage. die ddr hatte weder daseinsberechtigung, noch legitimationsgrundlage bis zur ersten freien volkskammerwahl kurz vor dem beitritt zum geltungsbereich des gg.
    aber es gibt halt untersuchungsgegenstände die ddr betreffend, die nun mal mit der politischen ordnung nichts zu tun haben und zwecks verbesserung (keinesfalls abschaffung!!) des gesamtgesellschaftlichen systems der brd interessant sind. bsp: med.grundversorgung, bildungswesen, einkommensgerechtigkeit.. und bei solchen diskussionen helfen einwürfe wie: "stalin hat aber viele menschen umgebracht" eben nicht. nicht weil sie falsch wären (sind sie bekanntlich nicht), sondern weil sie einfach nicht zum thema passen.