Da erklärt man sich einmal nichtsahnend dazu bereit, Vox' Versuch einer authentischen Musiksendung anzuschauen, und schon hat man den Salat. Jeden Dienstag dasselbe bemitleidenswerte Schauspiel: Ein fragender, fast flehender Blick Richtung Kollegen nützt wieder nichts. Mit breitem Grinsen verabschieden …

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  • Vor 5 Jahren

    "Dieser besagte Hass kehrte dann (zu meiner Beruhigung) gleich wieder zurück, als Xavier Naidoo sich das Mic greift und Unmögliches vollbringt: Das sowieso schon ungenießbare "Abenteuerland" noch geschmackloser zu covern. Garniert mit einem Rappart in der dritten Strophe stellt Naidoo einen weiteren Rekord ein: Er kann sich über die Auszeichnung für das unerträglichste Cover freuen."

    Übel, mein Beileid! :D

  • Vor 5 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 5 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 5 Jahren

    "Was Musik kann, das ist irre", meinte Engler im Anschluss. Irre ist vor allem, dass ein Pur-Song bei mir scheinbar tatsächlich noch andere Emotionen als Hass hervorrufen kann.

    Lachte hart :-D

  • Vor 5 Jahren

    Herzlichen Glückwunsch zu dem Engler-Foto.

  • Vor 5 Jahren

    Ich habe das erste Mal diese Sendung gesehen... Und für mich als Musiker finde ich die Idee der Sendung recht Originell. Auch das „Haten“ gegenüber Pur finde ich mehr als Fragwürdig und unpassend…
    Man muss ja kein Pur Fan sein, aber die Band hat ja wohl absolut ihre Berechtigung!!
    Ich finde es nicht gut wenn man Bands schlecht redet nur weil es vielleicht nicht den eigenen Geschmack trifft… Typisch Deutsch … Immer Meckern!!
    Pur sind seit vielen Jahren sehr erfolgreich und nur weil sie nicht „Hip“ sind werden sie zerrissen. Viele Texte von Pur bedeuten vielen Menschen sehr viel auch wenn es vielleicht die Menschen ü40 sind…

  • Vor 5 Jahren

    Warum berichtet man über eine Musiksendung, wenn man niemanden Findet, der neutral an die Sache herangehen kann? Die Bands sind so gar nicht nach dem Geschmack der Redaktion? Kein Problem. Man will/muss trotzdem darüber berichten? Naja, fragt sich warum, weil dann genau so ein Quark rauskommt. Die Musik ruft bei jedem der Redaktion brechreiz hervor? Hey, dann drücken wir das halt jemandem auf Auge! Weil der Auserkorene dann gezwungen ist zu berichten, werden negative Emotionen generiert, es ist gar von Hass die Rede (sicherlich überzogen)! Hey, warum dann keinen regelmässigen Verriss schreiben, geht ja beim unsäglichen DSDS auch? Das ganze dann als ironisch, satirisch, oder so verkauft und die hungrige Meute wartet eh schon darauf sich einen schlapp zu lachen! So generiert man vielleicht Klicks, mit sowas wie (Musik-)Journalismus hat das aber wenig zu tun. Eigentlich sagt es mehr was über die Redaktion aus. Niemand will hier Kuschelberichte und Kuschelrezis, aber Dinge wie Respekt, versuchte Objektivität und Neutralität, gepaart mit dem Wissen, dass Geschmäcker durchaus wertneutral verschieden sind und der eigene Geschmack mit Nichten das Maß aller Dinge ist, sollte selbstverständlich sein. Sowas sind Grundlagen des Journalismus, was geboten wird ist allenfalls díe Art von Boulevard, die einge Geswisse Zeitung mit vier Buchstaben über die Jahre kultiviert hat.

    • Vor 5 Jahren

      Objektivität und Neutralität ...?
      "Dienstag. Vox, 20:15 Uhr.
      Musiksendung "Sing meinen Song".
      Dieses Mal steht Hartmut Engler, der Sänger der Gruppe Pur, im Vordergrund.
      Die Prinzen singen "Ich denk an dich". Christina Stürmer singt "Herzbeben". Yvonne Catterfeld singt "Geweint vor Glück". Andreas Bourani singt "Funkelperlenaugen". Wirtz singt "Wenn sie diesen Tango hört". Xavier Naidoo singt "Abenteuerland".
      Die Sendung wurde von Werbung unterbrochen und endete rechtzeitig".
      Objektiv und neutral wie die Sau. Genau das Richtige für ein bißchen gesunde Lektüre.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 5 Jahren

      Alles Nutten hier.

    • Vor 5 Jahren

      @Skywise Klar wäre das "objektiv" und "neutral", aber als Fingerübung in der Journalistenschule gabe es eine 6 mit dem Zusatz "Thema verfehlt". Eine Kurzzusammenfassung ist keine Besprechung. Worauf ich aber hinauswollte ist, dass es schwer bis teilweise fast unmöglich ist eine Besprechung zu schreiben, wenn man zu sehr emotional involviert ist, negativ oder positiv. Wenn ich Fan bin ist das genauso kontraproduktiv. Aber wenn ich von der Musik, oder gar dem gesamten Genre Brechreiz bekomme, kann nichts bei rauskommen.

    • Vor 5 Jahren

      @Arieve:
      Doch, nämlich eine Besprechung, aus der hervorgeht, daß der Besprechende von dieser Musik Brechreiz bekommt.
      Derjenige, der sich irgendeinen Quatsch antut, soll sagen wie's ist, sofern er ganz objektiv Fakten zu liefern hat, oder er soll, falls es um subjektive Eindrücke geht, diese formulieren. Fertig. Das Ergebnis muß Dir ja nicht gefallen, Du mußt ihm nicht entsprechen, weil - es sind ja die Eindrücke des Rezensenten und nicht die, die Du bei diesem Blödsinn zu haben hast. Und bevor Du wieder irgendeinen Blödsinn absonderst von wegen "BILD-Niveau":
      "... bringt uns zum erstenmal auf die schauerliche Idee, ob es nicht auch Musikstücke geben könne, die man stinken hört."
      Eduard Hanslick, Wiener Kritiker, nach erfolgtem Genuß einer Aufführung von P. I. Tschaikowskys Violinkonzert,
      Gruß
      Skywise

    • Vor 5 Jahren

      @Skywise
      Naja, Kritiker, die versuchen sich (oder ihre Zeitung) durch Verrisse interessant zu machen und sich beim Publikum anzubiedern gibt es immer. Nicht jeder Verriss ist imho auch gleichzeitig verwerfenswert. Es kommt darauf an, wie ich an eine Sache herangehe. Mag ich klassische Musik und bin aus welchem Grund auch immer enttäuscht, kann ich das profund begründet auch schreiben. ich kann meinethalben auch schreiben warum ich das aus subjektiven Motiven heraus nicht gut fand. Wenn ich allerdings Vokabeln benutze, die despektierlich sind, dann kommt sehr schnell der Verdacht auf, dass ich dadurch bewusst provoziere um mich interessant zu machen und auf Kosten des rezensierten Kunstwerkes/Künstlers vom hämischen "Pöbel" feiern zu lassen. Wenn dann zusätzlich noch dazu kommt, dass ich den/die Künstler und sein/ihr Werk schon immer abstoßend finde, also schon vorab feststeht, dass ich mit Vorurteilen und einer negativen Intension an die Sache herangehe, dass führe ich mein eigenes Werk, die Rezension nämlich, ad absurdum. Dann produziere ich bewusst Unterhaltung, nicht um den gegenstand der Rezension zu besprechen, sondern um meinen Meinungsgenossen eine Plattform zu bieten mir zuzusehen wie ich einen vornherein chancenlosen Gegner absteche, Brot und Spiele eben.

    • Vor 5 Jahren

      Danke @Arieve für deine gewählten Worte & Statement!! Stimme dir in sehr vielen zu !!

    • Vor 5 Jahren

      @Arieve:
      Ähm ... mag sein - na und?
      Mir als Rezensionen-Leser ist es lieber, ich habe einen Ebenezer Scrooge, der sich allerdings im Verlauf seiner Rezension nicht zu schade ist, doch noch das eine oder andere lobende Wort aus dem Mund fallen zu lassen, als irgendein wunschlos glückliches Honigkuchenpferd, das höchstens noch den einen oder anderen Kritikpunkt anbringt. Klar - die Rezension, die ohne Vorurteile, sachlich kompetent abgefaßt ist, steht immer noch darüber, aber letzten Endes ist eine polemische Kritik immer noch eine Meinung, die dazu beitragen kann, sich im Vorfeld ein Bild von etwas zu machen. Zweck erfüllt.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 5 Jahren

      Es gibt da ein bekanntes Musikmagazin im Print-Bereich, dessen Name mir gerade nicht einfällt. Die berichten schön objektiv mit Schwerpunkt auf Altstars, Singer/Songwriter und Folk-Rock. Von mir aus, wer es mag - ich finde es langweilig. Wer den Anspruch hat, über alle Musikrichtungen zu berichten, darf auch polarisieren. Punkt.

    • Vor 5 Jahren

      Ich möchte hier niemanden angreifen, da ich niemanden beurteilen kann, den ich nicht kenne. Aber das passt halt sehr gut in unsere aktuelle, moderne Medien- und Internet-Kultur. Dinge, die Niveau haben, bei denen man mitdenken muss, die geschliffenere Sprache mit längeren Sätzen werden vielen schnell langweilig. Vor lauter Reizüberflutung, rausgehauenen Schlagzeilenartigen Texten und sich immer überbietenden Provokationen, einfach um Aufmerksamkeit zu generieren, ist man es nicht mehr gewohnt und ist man wohl auch nicht mehr gewillt, längere Aufmerksamkeit fachlich fundierten Texten zu widmen. Man hat den Anspruch unterhalten zu werden, was per se auch nichts schlechtes ist. Nur unterhält viele ein mit leichtem Augenzwinkern und Humor geschriebener Text nicht mehr. Da muss Polemik her, da muss Provokation her, da muss man verbal runtermachen, sonst lockt man niemanden mehr hinterm Ofen vor. Alles andere ist "Laaaaangweilig!". Das meinte ich mit Boulevard, denn letztlich wird natürlich auch irgendwo und irgendwie Information transportiert, degradiert zur Nebensache, damit man noch sagen kann, dass es eben eine Rezension ist.

      "Wer den Anspruch hat, über alle Musikrichtungen zu berichten..." Mit "Anspruch" hat das nichts mehr zu tun. Wenn man nicht kompetent ist über "alle" Musikrichtungen zu berichten, sondern bis auf eine gewisse Kernkompetenz in Bezug auf einige Musik-Genres eben nicht die Kompetenz hat, weil man gewisse Musikrichtingen per se schon zum Kotzen findet, dann scheitert man am eigenen Anspruch. Dann kann man eigentlich neben fundierten und guten Rezensionen zu bestimmten Genres, die ich hier persönlich auch sehr schätze, zu anderen von der Redaktion gehateten Genres nur Polemik, Genrepopulismus und satirische Schreibversuche raushauen, die natürlich den Leser mit gleichem Geschmack gut unterhält und einige informative Einsprengsel hat. Bezogen auf diese Genres hat man damit Boulevard-Niveau, wie ich bei meinem ersten Post schon sagte.

      Ich persönlich bin weder Fan von Pur, noch von irgend einem der anderen beteiligten der Show, aber ich finde, dass man niemandem, der nicht seinem eigenen Geschmack entspricht, absprechen kann Musiker zu sein, oder "gute" Musik zu machen, denn "Güte" (wovon das Wort "gut" ja kommt), ist Geschmacksübergreifend. Die "Güte" einer Musik misst man anders, dafür gibt es eine unmenge anderer Parameter. Ein Zeichen von "Güte" kann es sogar sein, wenn man es schafft den Nerv einer großen Menge Leute zu treffen. So gesehen, mag man z.B. einem Herrn Bohlen absprechen können anspruchsvolle Musik mit anspruchsvollen Texten zu machen, aber das wollte er wohl auch nie. Für ihn scheint mir Kunst kein interessanter Faktor zu sein, denn für ihn ist Erfolg viel Geld, hohe Chart-Positionen und viele geneigte Zuhörer. Insofern macht er genau das "gut", was er möchte.

    • Vor 5 Jahren

      Dieser Kommentar wurde vor 5 Jahren durch den Autor entfernt.

    • Vor 5 Jahren

      @Arieve: Musiker die mit einfachen Mitteln an Millionen potentielle Käufer kommen (TV-Auftritte, TV-Werbung auf RTL2 oder Pro7), sollte man auch auf einfache Weise Contra geben, so wie laut.de es macht, sofern dem Redakteur die Musik nicht gefällt.

  • Vor 5 Jahren

    "Naidoo rappt"

    Ja, weil er es kann.

    • Vor 5 Jahren

      vermutlich genauso gut, wie politisch nachvollziehabre statements abgeben.
      lieber höre ich mir drei stunden pur an als 3 minuten den wanderprediger. ein vollkommen unerträglicher typ.

  • Vor 5 Jahren

    Selten so eine gehässige Art des Kritisierens erlebt wie bei diesem "Laut.de"... Wieso wird alles dermassen schlecht gemacht? Frage mich wirklich, was für ungeheure Musik-Genies diese Redaktoren doch sein müssen... so wie die sich aufführen...Da spricht wirklich nur der pure Neid, peinlich sowas. Ich als Berufsmusiker im Klassikbereich bin einfach entsetzt über solche Zerstörungswut- hat mit "Rezension" nichts zu tun!! Und ist schon gar nicht konstruktiv!!

    • Vor 5 Jahren

      Könnte es sein, daß dieser Kommentar von einer gewissen Zerstörungswut zeugt und erst recht nicht konstruktiv ist ...?
      Gruß
      Skywise

  • Vor 5 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 5 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 5 Jahren

    Niemand ist gezwungen sich den "Brechreiz" anzutun. Und niemand ist gezwungen so etwas wie menschliche Emotionen zu zeigen, wenn man weiß, wie und warum "Wenn sie diesen Tango hört" entstanden ist. Niemand ist gezwungen sich ein Konzert von PUR anzutun, bei dem es abgeht wovon Möchtegern-Hardrocker nur träumen.
    Achja, niemand ist gezwungen zu wissen, dass ich Musik aus ziemlich vielen Genres etwas abgewinnen und durchaus gut finde. Rock, Klassik, Pop, Heavy, Hardrock.
    Und niemand ist gezwungen solche überflüssigen, subjektiven Kommentare von "laut.de" zu lesen.
    Schade eigentlich. Objektivität suche ich dementsprechend halt woanders.

    • Vor 5 Jahren

      Objektivität gibt es überall. Im Duden, auf Einkaufsbelegen, auf Straßenverkehrsschildern etc. Das Konzept der eigenen Meinung ist vom Aussterben bedroht und ich finde es aller Ehren wert, dass es hier aufrecht erhalten wird.

    • Vor 5 Jahren

      ja, ganz schlimm, diese ganzen subjektiven kommentare......

    • Vor 5 Jahren

      Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung durch einen laut.de-Moderator entfernt.

    • Vor 5 Jahren

      Lesen, denken, schreiben, den eigenen Senf gegenlesen. In der Reihenfolge sollte man Kommentare loslassen.
      Ich habe oben beschrieben, dass eine etablierte Musikseite, die etwas auf sich hält mehr Objektivität an den Tag legen sollte, als es in diesem reißerischem Artikel geschehen ist. Das will niemand lesen, der sich informieren will, auf der Suche nach guter Musik ist, seinen musikalischen Horizont erweitern will.
      Aber wenn man lieber unter sich bleiben will, bitte schön, dann beschreibt weiter wie toll ihr seid und wie viel Ahnung ihr doch von Musik habt; von Musik, bei der alle in der Band durcheinander spielen. (Meine Frau beschreibt das immer so; ich stehe auf Hardrock und Heavy).
      Laut.de kann es sich bestimmt erlauben neutrale und tolerante Menschen mit gemischtem Musikgeschmack abzuschrecken..
      Achja, Ü40er haben manchmal einen weitaus größeren IQ und Weitblick als U40er.

    • Vor 5 Jahren

      Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung durch einen laut.de-Moderator entfernt.

    • Vor 5 Jahren

      Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung durch einen laut.de-Moderator entfernt.

    • Vor 5 Jahren

      Muss Toleranz in gewisser Weise recht geben, wobei Naidoo und co. natürlich ( objektiv ;) ) gar nicht gehen!!

    • Vor 5 Jahren

      (...) mehr Objektivität (...) blah (...) Suche nach guter Musik doppelblah

      Kannst du mit deinem weitaus höheren IQ mir diesen Widerspruch erklären?

    • Vor 5 Jahren

      Naja Naidoo ist ja auch ein... ihr wisst schon.

    • Vor 5 Jahren

      Dieser Kommentar wurde vor 5 Jahren durch den Autor entfernt.

    • Vor 5 Jahren

      Bist du jetzt eigentlich selbst ein maximalpigmentierter "Mitbürger" @Toleranz?

    • Vor 5 Jahren

      Morpho, wo sage ich denn, dassa ICH einen höheren IQ habe? ;-)
      Egal. Das ist meiner bescheidenen Meinung nach kein Widerspruch.
      Ich habe eine Musikfltrate, weil ich viel Musik höre und auch gerne neue Musik "ausprobiere". Ob sie gut ist, entscheide ich natürlich für mich selber.
      Stell dir vor, du möchtest eines Abends deinen musikalischen Horizont erweitern.
      Bei Band A schreibt jeder, das sei unterirdisch, schlecht, scheiße, schlicht nicht hörenswert.
      Bei Band B wird geschrieben, sie sei geil, supergut und so weiter.
      Was hörst du dir zuerst an?

    • Vor 5 Jahren

      Ahnentreu; ist das wichtig für diese anregende, durchaus interessante Diskussion?
      Aber um deine Frage zu beantworten und bevor du vom Stuhl hippelst: Nein! Passt das für dich?

    • Vor 5 Jahren

      Was bist du dann?

    • Vor 5 Jahren

      Zitat: "Aber wenn man lieber unter sich bleiben will, bitte schön, dann beschreibt weiter wie toll ihr seid und wie viel Ahnung ihr doch von Musik habt; von Musik, bei der alle in der Band durcheinander spielen."

      selber objektivität einfordern und im zweiten post selber einen kübel eiter und ausfluss rauskippen, weil die ach so unobjektiven nutzer eben nicht die eigene meinung wiedergeben.

      "Stell dir vor, du möchtest eines Abends deinen musikalischen Horizont erweitern."

      bei pur-hörern liegt der musikalische horizont diverse meter unter der grasnarbe!

    • Vor 5 Jahren

      Para, wenn du mich schon zitierst, dann bitte richtig und vollständig.
      ".... von Musik, bei der alle in der Band durcheinander spielen ...."
      Ich schrieb dazu, so bezeichnet meine Frau diese Musik immer. ICH hingegen stehe auf Hardrock, Heavy und Co. Mein Favourite ist und bleibt AC/DC, das nur nebenbei.
      Ich war aber auch ebenso auf bereits vier oder fünf PUR-Konzerten und hatte meinen Höllenspaß, weil es in meinen Augen halt auch Musik ist, die man gut finden kann, weil sie unter die Haut gehen kann, bestimmte Emotionen hervor rufen kann, mit der man Party machen kann und, und, und.
      Das meine ich mit Objektivität und gefächertem Musikgeschmack.
      DEIN letzter Satz hingegen ist wieder absolut subjektiv, sei dir durchaus zugestanden, genau wie ICH einfordere meine subjektiven Gedankenspiele zu tolerieren und vor allem zu respektieren; allerdings zeugt er nicht von großer Toleranz und Weitsichtigkeit.

    • Vor 5 Jahren

      Ist es für dich ok, wenn ich in dir ganz objektiv einen ausgemachten Hurensohn sehe?

    • Vor 5 Jahren

      @Ahnentreuer: Wie sage ich es dir jetzt am Besten, bevor das Ganze in eine unerwünschte Richtung abdriftet. Nicht umsonst hat ein Mod diverse Kommentare gelöscht. Danke dafür.
      Ich gehöre zu keinem der Kreise, die mal als "verfolgungswürdig"; warum auch immer; galten.
      Ich hoffe du kannst jetzt heute Abend beruhigt schlafen.
      Und jetzt bleiben wir doch bitte alle beim eigentlichen Thema.

    • Vor 5 Jahren

      "Bei Band A schreibt jeder, das sei unterirdisch, schlecht, scheiße, schlicht nicht hörenswert.
      Bei Band B wird geschrieben, sie sei geil, supergut und so weiter.
      Was hörst du dir zuerst an?"

      Hier mal eine kleine Auflistung, wie ich für gewöhnlich Musik kennen lerne, die sich in meiner Sammlung festsetzt:

      - Sie wird mir von Freunden empfohlen, von denen ich weiß, dass sie in etwa meinen Geschmack teilen.
      - Ich höre sie auf Konzerten, z.B. bei Vorbands oder Gratisgigs, die man einfach mal mitnimmt, ohne die entsprechende Band zu kennen.
      - Ich höre sie im Plattenladen oder beim Feiern und frage irgendjemanden, was da gerade läuft.
      - Einen gar nicht mal so überwältigenden Anteil meiner Lieblingsbands habe ich tatsächlich auch durch Musikjournalismus kennen gelernt.

      Bei der Masse an Veröffentlichung pro Monat, kann ich mir wohl kaum über alles und jeden einen eigenen Eindruck verschaffen. So viel Zeit habe ich einfach nicht, ABER (um auf dein Argument zurück zu kommen) wenn ich selektieren muss, wo ich rein höre und wo nicht, dann hat es sich meinerseits bisher immer als weise Entscheidung erwiesen, auf die positiven Resonanzen zu hören. Irgendwann weiß man auch hier, welchem Rezensenten man vertrauen kann und gerade die Diskussionen unter den Albenthreads (welche leider zur Zeit durch sinnloses Rumgespamme kaum mehr stattfinden) tragen viel zum weiteren Vorgehen bei.

    • Vor 5 Jahren

      Morpho, deine Auflistung finde ich sehr gut. Natürlich gehe ich ähnlich vor; auch wenn ich dadurch evtl. einiges verpassen sollte.
      Bleibt die Frage, ob Journalismus etwas "zerreißen" kann, was jeder für sich selbst entscheiden muss?
      Aber ich denke das ist der Lauf der Zeit, dass man Klicks und Leser durch Sarkasmus und Schlechtmachen gewinnt anstatt durch eine gewisse Art von "Objekivität" und Anstand und Moral.
      Mir gefällt es halt besser, wenn jemand sagt, "ich finde PUR zwar scheiße, aber zugegebnermaßen waren Sie eine der erfolgreichsten Bands der letzten Jahre; auch Ihre Texte können unter die Haut die gehen, da sie sozialkritisch und gesellschaftsfähig sind. Aber Geschmäcker sind halt verschieden."
      Oder aber: "Die Band A hat einen virtousen Gitarristen mit grandiosem Können der seine Riffs beherrscht wie kaum ein anderer. Mag nicht jedermanns Sache sein, aber die Musik von A geht durch die wummenden Bässe bis in den hintersten Gehörgang."
      Bei sowas werde ich neugierig und versuche mir mein eigenes Urteil zu bilden.
      Bei den niedermachendem Artikel über PUR eher nicht.

    • Vor 5 Jahren

      Zitat: "allerdings zeugt er nicht von großer Toleranz und Weitsichtigkeit."

      ich habe nicht behauptet, tolerant oder weitsichtig zu sein! du hast hier objektivität gefordert um dann das eingeschnappte kind zu geben, weil es keinen lolli bekommt.

      Zitat: "Para, wenn du mich schon zitierst, dann bitte richtig und vollständig.
      ".... von Musik, bei der alle in der Band durcheinander spielen ...."
      Ich schrieb dazu, so bezeichnet meine Frau diese Musik immer."

      die das sicher nicht sagt, weil sie die musik so toll findet. und warum nutzt du diesen satz? ich vermute mal, weil du damit ausdrücken willst, dass du mit der musik auch nichts anzufangen weißt. damit man dir diese aussage aber nicht, wie ich es tat, um die ohren schleudern kann, wird noch schnell "hat meine frau gesagt" hinterher geschoben. sehr durchschaubar.

    • Vor 5 Jahren

      " ich vermute mal, weil du damit ausdrücken willst, dass du mit der musik auch nichts anzufangen weißt. damit man dir diese aussage aber nicht, wie ich es tat, um die ohren schleudern kann, wird noch schnell "hat meine frau gesagt" hinterher geschoben. sehr durchschaubar."

      Ach. Ach was. Vermutungen bringen uns nicht weiter würde man jetzt im Tatort sagen.
      Nein, ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass meine Frau die Aussage "lustig" benutz, es aber dennoch toleriert, dass ich auf etwas härtere Musik stehe wie sie selbst. Immerhin habe ich sie schon dazu gebracht Linkin Park, Unheilig und Nightwish mal eine Chance zu geben. (was jetzt vllt.wieder zu Diskussionen führen kann .-) )
      Was ich damit sagen will, ist einfach nur, jedem seinen eigenen Musikgeschmack zuzugestehen, sollte man ihn selbst als abstoßend und widerlich halten; aber das braucht man ja dann nicht offen raus hängen lassen; schon garnicht, wenn man sich Journalist nennen will.

    • Vor 5 Jahren

      Zitat: "Immerhin habe ich sie schon dazu gebracht Linkin Park, Unheilig und Nightwish mal eine Chance zu geben."

      the horror, the horror!
      damit hat sich jegliche ernsthafte diskussion über musik mit dir erledigt. :koks:

    • Vor 5 Jahren

      ehrlich..... diese arme frau!

    • Vor 5 Jahren

      ".....dass ich auf etwas härtere Musik stehe....."
      ".....Linkin Park, Unheilig und Nightwish......"

      ich kann gar nicht aufhören, bis zu den ohren zu grinsen :konfetti:

    • Vor 5 Jahren

      Schön, dass ich deinen Tag gerettet habe, oder?

    • Vor 5 Jahren

      Flöri
      Hätte nicht gedacht, dass du so ein Musiknazi bist. Wer in sovielen Genres zuhause ist, wie ich, für den gibt es keine schlechte Musik und jeder sollte doch wohl noch hören dürfen, was ihm Spass macht. Cool down dude!

    • Vor 5 Jahren

      Um dich noch mehr zu erheitern: Running Wild, Metallica, Manowar, Iron Maiden und Helloween gehören auch zu denen, die ich gerne höre.
      Aber da Mainstream ja nicht dein Ding zu sein scheint, sag was du gerne hörst anstatt dich, wie erwartet, über den Geschmack anderer lustig zu machen.

    • Vor 5 Jahren

      sachte, sachte.
      also, meine meinung ist, dass sich jeder gerne das anhören soll, was er mag. wenn das vadder abraham ist, der naidoo, pur oder rammstein. mir egal, so lange er mir damit nicht auf die eier geht.
      meine meinung ist aber auch, dass ich auch meine meinung zu dieser musik kund tuen darf.

      exildude: frag in meinem freundeskreis nach. da kann dir JEDER, wirklich JEDER bestätigen, dass ich ein ganz großer musiknazi bin ;)
      und wer in so vielen musikgenres zuhause ist, wie du es vorgibst und noch immer nicht erkannt hat, dass es durchaus schlechte musik gibt, hat vermutlich nicht richtig hingehört.
      außerdem bin ich cool.

      "Schön, dass ich deinen Tag gerettet habe, oder?"
      yip.

      "Aber da Mainstream ja nicht dein Ding zu sein scheint, sag was du gerne hörst anstatt dich, wie erwartet, über den Geschmack anderer lustig zu machen."

      last.fm sagt: Belle and Sebastian, Neutral Milk Hotel, Sufjan Stevens, The Decemberists, Beirut, Tool, Joanna Newsom, Radiohead, Bright Eyes, The Dresden Dolls, Sigur Rós, Arcade Fire, Two Gallants, Rock Plaza Central, PeterLicht, Jamie T, The New Pornographers, The National, Get Well Soon, Deerhunter, Amanda Palmer, Regina Spektor, The Rural Alberta Advantage, Okkervil River, MGMT, Tocotronic, Conor Oberst, Frightened Rabbit, Rachel Unthank & The Winterset, The Format, The Antlers, San Fermin, Laura Stevenson, Sparrow and the Workshop, The Pains of Being Pure At Heart, Biffy Clyro, Marching Band, Jesca Hoop, Great Lake Swimmers, The Strange Death of Liberal England, Fleet Foxes, The Last Shadow Puppets, Mumford & Sons, alt-J, The Gaslight Anthem, The Shins, Robert Forster, dredg, The Clientele.

    • Vor 5 Jahren

      "also, meine meinung ist, dass sich jeder gerne das anhören soll, was er mag. wenn das vadder abraham ist, der naidoo, pur oder rammstein. mir egal, so lange er mir damit nicht auf die eier geht.
      meine meinung ist aber auch, dass ich auch meine meinung zu dieser musik kund tuen darf.

      Und schon sind wir wieder in seichten Gewässern, fein ;-)
      Bis auf Radiohead, Tocotronic und Mumford & Sons muss ich gestehen, kenne ich keine einzige deiner aufgezählten Bands. Aber ich verspreche, obwohl ich es sicherlich nicht muss, dass ich sie mir nach und nach ALLE anhören werde, sofern mein Musikflatrateanbieter es hergibt.

    • Vor 5 Jahren

      @ Para
      Irgendwie habe ich jetzt nach den "Schmähkommentaren" gegen meinen Musikgeschmack den totalen bedingungslosen Speedmetaller erwartet.
      Aber bereits das Hören der ersten Band "Belle and Sebastian" widerlegt das. Bist du jemand mit Popperfrisur aus den 80ern? :-D
      Im Ernst, genau das ist es ja was ich meine, für alles offen und jedem Geschmack eine Chance geben; vielleicht wird ja die ein oder andere Band, die der/die andere hört auch zu seiner/ihren eigenen.

    • Vor 5 Jahren

      Belle and Sebastian sind toll. Musik für Leute, denen Pur einfach noch nicht genug unter die Haut geht.

    • Vor 5 Jahren

      "Bis auf Radiohead, Tocotronic und Mumford & Sons muss ich gestehen, kenne ich keine einzige deiner aufgezählten Bands. [...] dass ich sie mir nach und nach ALLE anhören werde, sofern mein Musikflatrateanbieter es hergibt."

      dir, als freund "härterer musik" (pruuuuuust....) ('Tschuldigung ;)) könnten diese hier gefallen:

      http://www.youtube.com/watch?v=5mMfJIIF328

      http://www.youtube.com/watch?v=hglVqACd1C8

      http://www.youtube.com/watch?v=zw3w1iKiq8M

      https://www.youtube.com/watch?v=BuoIExgFNW…

      https://www.youtube.com/watch?v=M-Xnh161mu…

    • Vor 5 Jahren

      "Belle and Sebastian sind toll."

      Belle & Sebastian sind in der tat toll.

      "Bist du jemand mit Popperfrisur aus den 80ern?"

      ich bin aus dem alter raus, in dem mir noch die dafür notwendige anzahl an haaren wachsen würde ;)

      kein speedmataller. ich höre im wesentlichen indie-pop und indie-folk.

    • Vor 5 Jahren

      Flörsche mein Alter gibts ihnen kräftig, naise :)

    • Vor 5 Jahren

      Um mal endlich damit aufzuräumen.
      Ich meinte mit "härterer" Musik nicht nur, oder zumindest nicht im speziellem, Heavy, Speed, Hardrock; sondern halt rockiger als der meiste seichte poppige Mainstreammist (der gefallen soll wem es gefallen will) der z.Bsp. in den meisten Lokalsendern läuft; "der beste Mix" oder "das beste für den Tag".
      "Spezieller" Musik wie deine erstgenannte Band Belle and Sebastian kann ich da schon deutlich mehr abgewinnen.
      Im Übrigen, danke für deine Youtube-Tipps. Speziell "The Gaslight Anthem" werde ich garantiert mehr als nur ein "Reinhören" gönnen.

    • Vor 5 Jahren

      ich zieh dich damit auch nur auf ;)

      die gaslight anthem sind auf ihren ersten beiden alben (sink or swin, the 59th sound) recht gut. danach wirds langweilig.

    • Vor 5 Jahren

      Two Gallants kannte ich noch nicht. Grandioser Song, ich mag solchen (t)rotzigen, leicht melancholischen Rock (hab nicht auf den Text geachtet, falls das jetzt gar nicht passt :D). Deswegen steh ich wohl auch so auf die Pogues, Flogging Molly usw. . Thx, Para.

      Was ist eigentlich dein Lieblingsalbum von Radiohead? Ok, Computer? Oder hast du dich nur nach deinem Lieblingssong benannt?

    • Vor 5 Jahren

      Für mich ist es Ok, Computer, dicht gefolgt von In Rainbows. Kid A + Amnesiac hab ich noch nicht so lange bei mir rumfliegen, die kann ich noch nicht beurteilen.

    • Vor 5 Jahren

      @schneiderlein:

      die gallants sind sehr geil. da war ich schon dreimal auf einem konzert.

      "Paranoid Android" war mein nick in alten ftp/fxp-zeiten. den habe ich bei meiner ersten anmeldung hier auch benutzt. war halt noch frei.

      lieblingsalbum von radiohead.... schwer zu sagen und eigentlich nicht zu beantworten. ich mag sie alle. wenn ich mich entscheiden müsste, wäre es wohl kid a/amnesiac in ihrer gesamtheit.

    • Vor 5 Jahren

      Zwischen OK Computer und In Rainbows würde ich mich mit ner vorgehaltenen AK-47 nicht entscheiden können.

    • Vor 5 Jahren

      In Rainbows > Kid A > Amnesiac >> Hail to the thief > OK Computer > King of Limbs > The Bends >>> Pablo Honey

    • Vor 5 Jahren

      Dass Belle & Sebastian toll sind, sollte unbestreitbarer FAKT sein.

    • Vor 5 Jahren

      das ist axiomatisch!

    • Vor 5 Jahren

      Nee. Dass das axiomatisch sei kann auch nur jemand sagen, der High Fidelity nicht gelesen (oder gesehen) hat. Oder nicht verstanden ;)
      Bzgl. B&S halte ich es mit Barry: "Das ist weichgespülte Scheiße!" und bin wirklich sonst nicht so der Typ, der sich softeren Klängen aus Prinzip verweigert.

      Da finde ich meine persönliche Radiohead-Albenhierarchie ja noch axiomatischer als deine B&S-Theorie:
      Kid A > Amnesiac > OK Computer > Hail to the thief > in Rainbows > King of Limbs > The Bends >>>> Pablo Honey

      (hab ihre Musik 16jährig im Sommer 1997er kurz nach VÖ "OK Computer kennengelernt und jede Platte danach zur/kurz nach VÖ erworben... Von meinen 4 Lieblingsalben hab ich jeweils die Special-/Collector's Edition -als die "Bücher" Kid A und Amnesiac, das Papp-Faltteil zu Hail to the thief und die 2009er Doppel-CD zu OK Computer, zusätzlich zur zerkratzten Erstauflage von 1997... I ♥ Musikfanatismus :D )

    • Vor 5 Jahren

      :cry:
      Gruß
      Skyshice

    • Vor 5 Jahren

      The Bends ist alles in allem kein Überalbum, hat mit Fake Plastic Trees einen meiner absoluten Favoriten in petto.

      Der schönste Radiohead Song ist für mich nach den Jahren aber immer noch Last Flowers (To The Hospital). Dass der es nur auf die zweite CD der In Rainbows Limited Edition (die heute unbezahlbar ist) geschafft hat, finde ich verwunderlich. Er wäre das bessere "Videotape" gewesen.

      https://www.youtube.com/watch?v=QxYemY8CQaw

      Im Soundtrack zu dem japanischen Drama "Confessions" ist der einfach überwältigend.

    • Vor 5 Jahren

      the bends hat street spirit, kann also nicht schlecht sein.
      aber ich muss zugeben, dass sie in keinem vergleich zu den sachen steht, die danach kamen. man sollte zb, mmn, "life in a glasshouse" ein denkmal setzen. in jeder stadt der welt.
      es gibt auf dieser welt ja so unglaublich viele gute bands, die so gute lieder machen. aber radiohead spielen für mich immer noch in ihrem eigenen universum. die sind für mich unerreicht.

      @soulburn: wer so wunderschönen liedern wie zb "asleep on a sunbeam", "another sunny day", "if you feeling sinister", "i love my car", ... die haben so unglaublich viele übersongs im indiepop-bereich gemacht, nichts abgewinnen kann.... ich versteh es nicht. aber ist ja auch egal. mit "weichgespülter scheisse" habe ich aber mein problem. mmn ist die aussage ziemlicher blödsinn.
      und selbst wenn ich high fidelity gelesen (nein) oder den film gesehen häte (einmal, vermutlich vor 15 jahren) und verstanden hätte, würde es meine meinung über b&s sicherlich nicht ändern. weiss auch nicht, wie mich ein buch oder film in meiner meinung über eine band beeinflussen sollte. wenn du sie nicht magst, vollkommen ok. einem ausschliesslich slayer hörenden metalhead wäre die band vermutlich auch nicht zu vermitteln. wenn du dir deine meinung ausschliesslich aufgrund des buches gebildet hast, nun ja.

    • Vor 5 Jahren

      Hab High Fidelity gelesen. Großartiges Buch. Keine Ahnung, ob ich es verstanden habe. Ging, soweit ich weiß, um nen Typen in einem Plattenladen und weniger darum, dass Belle & Sebastian scheiße sind.

    • Vor 5 Jahren

      Habs auch gelesen und kann mich auch nicht erinnern, dass Belle & Sebastian Erwähnung finden. Vielleicht haben wir da wirklich was nicht verstanden, was soulburn verstanden hat. Den Film kenne ich allerdings (noch) nicht.

  • Vor 5 Jahren

    Witzig: Da schreibt der "Rezensent" selbst, dass er trotz seiner freimütig zugegebenen Vorurteile von manchen Einlagen positiv überrascht war - das führt aber nicht zu einer Reflektion seiner vorgefassten Meinung, sondern zu der Erkenntnis, dass jetzt alles erst Recht Scheiße zu sein hat.

    Warum? Weil Hartmut Engler eine Heulsuse ist, das Grauen seinen Namen trägt und Pur ohnehin nur Hass hervorruft.

    All das hat leider überhaupt keinen Bezug zur Sendung, um die es doch eigentlich gehen sollte.

    Zugegeben: Persönlich mag ich auch weder Pur noch Engler noch Naidoo noch Connor - und den ganzen Rest eigentlich auch nicht. Von einem professionellen Musikredakteur würde ich mir aber etwas mehr Tiefe wünschen, als lediglich "ich hatte eigentlich ein prima Date und musste mir stattdessen diesen Scheiß ansehen - das habt ihr jetzt davon".