Spotify-Chef disst Musiker

Wie mancher sich schon ausgerechnet hat, profitierten Streamingdienste wie Spotify von der Corona-Krise in Form von gestiegenen Hörern und Abo-Zahlen. Dies bestätigte Spotify-CEO Daniel Ek kürzlich in einem Statement. Die Zahl der Künstler*Innen, die für zehn Prozent …

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  • Vor 6 Monaten

    '"Storytelling um eine Veröffentlichung" betreiben, so Ek. Taylor Swift habe das mit "Folklore" perfekt gemacht.'

    War das nicht ein unangekündigtes Über-Nacht-Release? *verwirrtdreinschau*

  • Vor 6 Monaten

    Die Musiker(*inninnenens) sagen bloß nicht öffentlich, wie gut sie von Spotify leben können? Sprich: Spotify findet nicht mal eine Handvoll Alibi-Künstler, die sich von Spotify dafür bezahlen lassen wollen, in die Kameras zu lächeln und zu sagen, wie zufrieden sie mit ihren Erlösen sind. Aha.

  • Vor 6 Monaten

    Sind die Konkurrenten von Spotify so viel schlechter was App Bedienung, Katalog, Features, Abo-Preise betrifft? oder ist es nur ein Hype "ich nehme Spotify egal was es am Markt noch so gibt"?

    Davon unabhängig wäre die Frage, was die Konkurrenten den Musikern bezahlen - selbst wenn gleich viel wäre es besser, wenn der Markt besser unter ihnen aufgeteilt wäre.

    Aus Prinzip werde ich nie zu Spotify wechseln.

    • Vor 6 Monaten

      Spotify hat mMn einen wesentlich besseren Algorithmus, was Vorschläge etc. anbelangt. Da können Tidal und Deezer nicht mithalten.

    • Vor 6 Monaten

      Ich hab Spotify und würde wechseln... aber was dann mit meinen ganzen Playlists? Ich hab über 15 Playlists mit über 6000 Titeln über die letzten Jahre zusammengestellt, wenn ich jetzt wechsel müsste ich das alles neu anlegen... zumindest soweit ich weiß gibt es da keinen ''Wechselservice'' oder ähnliches. Sprich glaube viele Leute sind und bleiben bei Spotify weil sie da halt als erstes waren und nun halt gerne ihre Playlists behalten wollen...

    • Vor 6 Monaten

      Kann mir nicht vorstellen, dass das besonders schwierig ist, mal kurz ein Script zu schreiben, dass Playlists vom einen (Format) ins andere umwandelt. Also für den Laien vllt schon, aber es reicht ja, wenn das einer macht.

    • Vor 6 Monaten

      Genauso wenig, wie ich mir vorstellen kann, dass es unmachbar wäre eine Streamingplattform zu erstellen, bei der der Betreiber relativ wenig vom Kuchen mitnimmt. Hauptproblem wäre denke ich einmal eher, die Schwelle der Relevanz zu überschreiten und einen vollständigen Katalog/Deals mit den Majorlabels aufzubauen.

    • Vor 6 Monaten

      Wie? 15 Playlists mit je 400 Liedern und die hört man da von Anfang bis Ende durch?? Für was braucht man so einen Scheiß? Was ist damit sich einfach Alben anzuhören. Habe auch über 50.000 Songs auf meinem PC, aber noch nie so einen Blödsinn wie eine Playlist gebraucht.

    • Vor 6 Monaten

      Du kannst die Playlist recht gut mit Mooval mitnehmen. Natürlich bleiben Lücken, da das Angebot nicht immer deckungsgleich ist, aber im Großen und Ganzen funktioniert es.

    • Vor 6 Monaten

      Es gab doch ne Liste vor kurzer Zeit wo verglichen wurde, welcher Anbieter besser die Künstler bezahlt. Da war Spotify schon ziemlich geizig.

    • Vor 6 Monaten

      Naja, Spotify bietet aber auch als einer der Wenigen eine kostenlose/werbefinanzierte Option an. Von daher weiß ich nicht, ob der direkte Vergleich da ohne weitere Analyse ganz fair ist.

  • Vor 6 Monaten

    Komisch in der Schweiz waren es neulich noch Musiker.

  • Vor 6 Monaten

    Vor Spotify und Co. wurde fleißig illegal gedownloadet. Jetzt gibt es wenigstens ein bisschen was aufs Konto.
    Auch die kleineren und mittelgroßen Acts müssen keinen „Couchjob“ mehr machen um einen Plattendeal zu bekommen.
    „Schafft halt mehr“ war die Kernaussage, und da ist was dran!
    Ok, normalerweise bedeutet das „geht mehr auf Tour“.
    Ist erstmal n‘bissle doof gerade aber da gibt es Millionen Existenzen die auf der Kippe stehen, dazu gehören bestimmt nicht die Damen und Herren „Superstars“!

    • Vor 6 Monaten

      Das mag grundsätzlich die Wahrheit sein. Wenn aber einer, der auf dem Rücken von Künstlern, die seine "Produkte" herstellen, zum Milliardär wurde und denen dann sagt, sie sollen einfach mehr arbeiten, hat das ein bisschen ein Geschmack. Andererseits ist natürlich zu hinterfragen, warum diese Künstler, jedes mal wenn ein Fan einen Song von denen anhört, 1 Dollar bekommen soll. Andere Menschen müssen auch täglich arbeiten gehen und können nicht von den Erlösen von einer Arbeit, die vor Jahren getätigt wurde, bis ans Lebensende profitieren.

  • Vor 6 Monaten

    Wenn man nicht das dicke Majorlabel im Rücken hat und den Starruhm, um sich einen knusprigen Vertrag auszuhandeln, verdient man mit Spotify kaum was. Irgendwann wird es Bewegung auf dem Musikstreaming-Markt geben und andere Anbieter das Quasi-Monopol von Spotify anfechten, etwa durch höhere Tantieme oder Exklusivreleases. Durch Corona ist der Konzert- und Live-Markt fast weggebrochen, das merken die Musikmachmenschen jetzt auf dem Konto.