Der Musiker, Kolumnist und Satiriker starb im Alter von 57 Jahren.

Pottenstein (mofe) - Im Alter von 57 Jahren ist der Musiker und Schriftsteller Wiglaf Droste im fränkischen Pottenstein nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. Dies berichtet die Chefredaktion der linken Tageszeitung "Junge Welt", für die Droste seit Jahren als Kolumnist tätig war.

Wiglaf Droste galt seit den späten 80er Jahren als spitzzüngiger, gerne auch polemischer Satiriker. Darüber hinaus war er ein äußerst produktiver Autor und Kolumnist, unter anderem für die taz und die Titanic. Seinen Wortwitz und seine scharfe Beobachtungsgabe brachte Droste auch in der Musik unter. Als Sänger trat er unter anderem mit dem "Spardosen-Terzett" auf.

Seinen vermutlich größten Erfolg verdankt Wiglaf Droste gleichermaßen Herbert Grönemeyer und den Ärzten. Zusammen mit Bela B. brachte er 1989 die Skandalsingle "Grönemeyer Kann Nicht Tanzen" auf den Markt. Gegen den Song sowie das Cover mit seinem Antlitz ging der Deutschrocker gerichtlich vor, woraufhin die zweite Auflage unter dem Titel "Herbert kann nicht tanzen" mit neuem Cover erscheinen musste.

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