Sawsan Chebli hat eine beeindruckende Lebensgeschichte vorzuweisen. Bis zum 15. Lebensjahr war die Tochter einer palästinensischen Flüchtlingsfamilie in Deutschland nur geduldet, wuchs mit zwölf Geschwistern auf und schaffte es zur SPD-Staatssekretärin. Eine Erfolgsstory, die sich 2014 auch an einer …

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  • Vor 4 Monaten

    Das hat genau Nullkommanull mit Sozialneid zu tun, das ist zu 100% von Migrantenhass befeuert.

    • Vor 4 Monaten

      Das eine schliesst das andere aber nicht aus. Oder anders: Doppelt gemoppelt ist schlimmer. Hat mehr als ich UND ist Ausländer.

    • Vor 4 Monaten

      Für diese erschöpfende Analyse hast Du vermutlich einiges an Daten auswerten müssen? :p

    • Vor 4 Monaten

      Ich halte es da mit dem Philosophen King A., wenn er sagt: "Frauen sollten um diese Uhrzeit eigentlich in der Fabrik arbeiten". Was ihr da einfällt, mit der Rolex eines Bekannten für die Kamera zu posieren... das empört selbst mich als aufgeklärten, durchaus verständnisvollen Mann.

  • Vor 4 Monaten

    Recht hat er, der Flizzy! Aber ob man das jetzt wirklich wieder zur Debatte über Rassismus machen muss, weiß ich nicht.

    • Vor 4 Monaten

      Also wenn der Lindner mit seinem Porsche rumfährt, nennt man ihn lieber einen Gewinnertyp. Sawsan Chebli hingegen muss sich so ziemlich alles gefallen lassen.
      Chrissi ist deutscher Herkunft, Sawsan palästinensischer.
      Zufall?

    • Vor 4 Monaten

      Man kann auch wieder viel reininterpretieren. Da kann ich auch genauso sagen: Lindner ist ein mann, Sawsan ne Frau = Gender-Problem.
      Vielleicht bin ich da auch zu - Achtung, Wortspiel! - blauäugig, aber ich sehe hier eine reine Neiddebatte in Kombination mit der Parteizugehörigkeit.

    • Vor 4 Monaten

      Tatsächlich spielt natürlich auch die Parteizugehörigkeit eine Rolle.
      Allerdings trägt auch Alice Weidel gerne mal eine Rolex. Die AfD inszeniert sich auch gerne als Vertretung des unteren Schichten (oder Milieus, um das politikwissenschaftlich präziser auszudrücken).
      Bei Alice Weidel ist das aber kein so großes Thema wie bei Sawsan Chebli.

    • Vor 4 Monaten

      Mit dem unterschied, dass Frau Sawsan da schon im Staatsdienst war, Frau Weidel aber scheinbar als Unternehmensberaterin ihre Brötchen verdiente. Es geht ja um den Vorwurf, dass sich eine Staatsbedienstete (der SPD) so eine Uhr kaufen kann. So zumindest mein Verständnis der Thematik.

    • Vor 4 Monaten

      DarkO hat natürlich Recht, man muss nicht in jede Debatte Rassismus (oder Gender) rein interpretieren. So ungern ich das zugebe hat der Fler nen wunden Punkt getroffen mit seinem Missgunst-Vorwurf.

    • Vor 4 Monaten

      Ja, weil die AfD konservativ ist und sich nicht gegen den Kapitalismus ausspricht bzw. das kaum jemand von der AfD erwartet. Natürlich machen es das Geschlecht und der Phänotyp der guten Frau nicht besser. Würde ein männlicher Grünenpolitiker oder irgendeiner von der Linken im Porsche vorfahren, gäbe es auch Geschrei. Die inszenieren sich ja nicht umsonst in vielen Fällen enorm (z.B. der Standardtrick, ein paar 100 Meter vor dem Ort eines Events von der Limo aufs Fahrrad umsteigen und all so ein Quatsch).

    • Vor 4 Monaten

      Es ist einfach eine Frage des Stils.

      Man stelle sich vor Beyoncé geht mit Hartz4-Klamotten auf die Bühne, oder Boysetsfire lassen sich mit Rolex-Uhren ablichten.

      Würde das passen?

    • Vor 4 Monaten

      @DarkO Welchen Unterschied spielt es, wer der Geldgeber war? Gehalt bleibt Gehalt.

    • Vor 4 Monaten

      @habblapp: In der Diskussion ja eben (scheinbar) nicht. Stichwort: Verschwendung von Steuergeldern. Die Aussage fiel in der Diskussion. Es wird kritisiert, dass sie eine Rolex trägt, obwohl sie a) in der SPD ist und b) der Steuerzahler für ihr Gehalt aufkommt.

      @uerb: Wäre mir persönlich egal, wenn sie das tun. Ich arbeite auch im öffentlichen Dienst und würde hier jeden Tag im Porsche hinkommen, wenn ich es mir leisten könnte. So what?

    • Vor 4 Monaten

      Ja, aber who cares? Die Begründung für Gehälter im Politikbetrieb liegt ja zum einen in der dadurch geringeren Korruptionsgefahr (wie gut das funktioniert, ist hier mal egal) und zum anderen im Arbeitsaufwand. Der Steuerzahler zahlt Menschen, die für ihn arbeiten (und komm mir ja nicht mit dieser scheinheiligen Elite-Scheiße) und was die damit machen, kann ihm wuppe sein.

      Und zu diesem Dreck, dass sich das für eine SPDlerin nicht gehören würde, gibt es hier einen wunderbaren Zeit-Artikel:

      https://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/201…

    • Vor 4 Monaten

      So langsam kann ich dir beim besten Willen nicht mehr folgen. Grundlegend waren wir ja wohl beide der Meinung, dass die Frau tragen kann, was sie will, richtig? Worauf willst du jetzt also mit deinem Beitrag raus? Ich verstehe es wirklich nicht.

    • Vor 4 Monaten

      Mir geht es darum, dass der Ursprung des Gehalts mMn vollkommen irrelevant ist. Sie hat es verdient und kann damit machen, was sie will.

      Und der Zeit-Artikel hat sich auf den Vorwurf bezogen, dass eine SPDlerin keine Rolex tragen solle.

    • Vor 4 Monaten

      Na, dann sind wir doch vollkommen d'accord! ;) Ich sehe das ja genauso wie du, habe bloß stellenweise angemerkt, auf welcher Grundlage die aktuelle Diskussion zu dem Thema verläuft. Also all good.

    • Vor 4 Monaten

      Flexen ist Männersache. Mir egal, woher die kommt.

    • Vor 4 Monaten

      Zumal es sich auch nicht so authentisch flext wenn man heulend aus dem Saal rennt. :p

    • Vor 4 Monaten

      @habbplabbStimmt bei Alice Weidel ist die Rolex kein Problem. Da wird alles was sie tut und sagt in den Dreck gezogen, weil sie eine andere politische Meinung hat. Ist natürlich viel besser ;)

    • Vor 4 Monaten

      Nicht, weil sie eine andere politische Meinung hat.
      Weil sie eine rechtsradikale Hetzerin ist.

    • Vor 4 Monaten

      Ach Gott du schon wieder. Aber dein Name passt ja schon irgendwie muss ich dir lassen.

    • Vor 4 Monaten

      Bitte lösch Dich!

    • Vor 4 Monaten

      Könnt ihr eure links/rechts Behinderung irgendwo anders ausleben?

  • Vor 4 Monaten

    Ist sie nun SPD oder FDP?

  • Vor 4 Monaten

    Hahaha, Holz gehackt. #bosstransformation

  • Vor 4 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 4 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 4 Monaten

      Na sie ist halt eine SPD-Politikerin, erwartest du da ernsthaft intellektuelle Höchstleistungen?

    • Vor 4 Monaten

      @Gleep Glorp:
      Hm, ne, das ist eher der verkürzten Meldung geschuldet. Auf dem Account haben sich tatsächlich eine Menge Vorwürfe ablesen lassen in die Richtung "soll doch mal so wie ich arme, arme Sau fünf Tage von Hartz IV leben müssen" und "während Deutschlands Rentner nicht mal mehr gleichaltrige Freunde riskieren, weil sie sonst Gefahr laufen, daß ihnen jemand die Pfandflaschen vor der Nase wegschnappt, wenn sie gemeinsam um die Mülltonnen ziehen" oder "diese Frau steht für ihre gesamte Partei und dafür, daß die Hungerrufe der Arbeiterklasse nicht mehr in den oberen Etagen ankommen". War schon reichlich Material dabei, auf das die Antwort da oben paßt.
      Gruß
      Skywise

  • Vor 4 Monaten

    Von der eigentlichen Thematik mag man halten, was man will, möchte da jetzt explizit keine Stellung beziehen, aber die hier zitierte Verteidigung von Frau Chebli zeigt schon, dass sie die ganze Debatte nicht so ganz verstanden zu haben scheint und ist schon wirklich grenzwertig dumm.

    • Vor 4 Monaten

      Na sie ist eine SPD-Politikerin, da darfst du keine intellektuellen Höchstleistungen erwarten.

    • Vor 4 Monaten

      Inwiefern? Vielleicht kein gutes Beispiel, aber in Amerika (und vielen anderen Ländern) würde man sie dafür feiern. Da würde man wahrscheinlich sogar noch weiter gehen und ihr mehr Qualifikation zusprechen als ohne dieses Bild/Statement.

    • Vor 4 Monaten

      Inwiefern würde man da von mehr Quakifikation sprechen?

      Aber zu deiner Frage:
      Naja, wie hier im Artikel geschrieben war ja der (vorsätzliche) Kritikpunkt, dass man als SPD-Politiker ja eher links und zumindest etwas kapitalismuskritisch ist, sprich, sich auch bewusst ist, dass viele nur so reich sind, weil andere so arm sind und das ein Streben nach Reichtum gerade diese Ungleichheiten forciert und deshalb kritisch zu sehen ist. Eine Rolex ist nun kapitalistisches Statussymbol wie kaum etwas anderes, steht also sinnbildlich für diese Sachen.
      Sich dann also mit einem Kommentar a la "ich weiß wie scheiße Armut ist" zu wehren, wenn der Kritikpunkt ist, dass man hier zumindest symbolisch die Exzesse des Kapitalismus und die Ausbeutung der Armen propagiert, ist dann schon reichlich bräsig, meinst du nicht?

    • Vor 4 Monaten

      @Gleep Glorp:
      Ich glaube nicht, daß sie sich mit dem Post wirklich auf diesen Vorwurf bezog. Die Diskussion ist ziemlich schnell ausgeartet von wegen "die soll doch mal wie ich eine Woche von Hartz IV leben" oder "und das zu Zeiten, wo Rentner keine sozialen Kontakte mehr haben, weil sie befürchten müssen, daß ihnen die Kollegen aus dem Altersheim die Pfandflaschen vor der Nase aus den Abfalleimern wegklauen" oder "die ganze SPD hat längst verlernt, die Hungerschreie der Arbeiterklasse zu hören" und so.
      Wer SPD ist, hat gefälligst in Sack und Asche zu gehen, so wie das Willy Brandt und Helmut Schmidt vorbildlich zeitlebens getan haben.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 4 Monaten

      Und natürlich muss man den obigen Standpunkt zum Kapitalismismus nicht teilen, in der Stärke nicht einmal als SPD-Politiker. Nur sollte man ihn dann auch direkt kritisieren (können) und nicht mit so einem dämlichen Kommentar von wegen Hatern auch noch Öl ins Feuer gießen und den Eindruck erwecken, dass man aus den eigenen schweren Zeiten so gar nichts gelernt hat.

    • Vor 4 Monaten

      @Skywise:
      Erstmal sorry, dass du hier doppelt posten musstest, mein Eulenbruder. War nicht beabsichtigt.

      Und ja, wollte das auch sowieso noch nachschieben, dass das vllt etwas vorhart war und ich natürlich nicht weiß, auf welche Art von Kritik sich das jetzt genau bezogen hat. Aber selbst dann finde ich so ein Gelaber von Hater etc. immernoch ziemlich unsouverän und finde schon, dass man auf den "legitimen" Teil der Kritik zumindest eingehen sollte. Vllt hat sie das inzwischen auch gemacht, dann habe ich's aber im Überliegen des Twitter-Feeds übersehen.

    • Vor 4 Monaten

      @Gleep Glorp:
      Kein Ding.

      Ich weiß nicht, ob sie sich zu dem Thema noch einmal gemeldet hat; im Grunde halte ich es aber auch für schwierig, auf solche Shitstorms vernünftig zu reagieren, da solche Sachen sehr schnell ausufern. Ich glaube, daß dieser Vorwurf "die weiß nicht, was Armut ist" sie an einer so empfindlichen Stelle getroffen hat, daß der Kommentar raus mußte. Beim eigentlichen Thema Rolex bin ich gar nicht mal so sicher, ob ihr das nicht eigentlich sonstwo vorbei geht, wahrscheinlich sogar zurecht. Aus einer Uhr, über die man nichts weiß, ein Politikum zu machen ... muß einem auch erst mal einfallen.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 4 Monaten

      @Skywise:

      Ich habe eh noch nie verstanden, wieso Shitstorms immer so viel Aufmerksamkeit entgegengebracht wird. Diesen wütenden, anonymen, (und oft) populistischen Online-Mob kann doch in 90% der Fälle keiner wirklich ernst nehmen. Wenn es da wenigstens mal um Weltfrieden und Umweltschutz o.ä. ginge...stattdessen geht es da meist um persönliche Befindlichkeiten.

    • Vor 4 Monaten

      Als ob auch nur 20% des Shitstorms ernsthafte Kapitalismuskritik zum Motiv hatten. Das halte ich schon für arg rationalisiert.

      Zumal die Dame nicht reich ist und eine Rolexuhr alleine noch kein Blanko-Zugeständnis an den Turbo-Kapitalismus.

    • Vor 4 Monaten

      @toter Vogel:
      Bzgl dem zweiten Punkt: Na klar. Habe ja auch schon geschrieben, dass man das überhaupt nicht so sehen muss und so die Kritik eigentlich auch leicht abtun könnte.
      Und beim ersten Punkt wirst du sicher auch recht haben, dass da viel auch nur vorgeschoben ist.
      Nur kommt sie meines Erachtens trotzdem nicht besonders gut weg, wenn sie in dem Beitrag nicht einmal ein Bewusstsein für die Problemstellung oder dass sie die Kritik zumindest ansatzweise nachvollziehen kann.
      Denke aber auch, dass an dem, was Skywise gesagt hat viel dran sein wird und man das vielleicht auch im richtigen (emotionalen) Kontext sehen sollte. Ein etwas negativer Beigeschmack bleibt bei mir gerade ob der Formulierung dennoch erhalten.

  • Vor 4 Monaten

    Missgunst? Haha, Fler muss ja es ja wissen.

  • Vor 4 Monaten

    finde den h8 gegen frau chebli auch völlig unangebracht.
    die frau hat sich anständig nach oben gebumst, da gibts ja wohl wirklich mal keinen anlass, dies nach außen hin nicht durch entsprechende statussymbole zu belegen.

    • Vor 4 Monaten

      lol, sehe grad, dass es ja auch nur eine von den billigen rolex ist. kostet nur 7.300 tacken.
      verdient man so schlecht als spd-politiker(in)?

    • Vor 4 Monaten

      Immernoch besser als die aus der BushidoBox :D

    • Vor 4 Monaten

      mit einem klick würdest du wissen, wie viel ein staatssekretär verdient. dann würdest du auch erfahren, dass das gehalt von politikern, unabhängig von der partei, sich grundsätzlich nicht voneinander unterscheidet. aber das würde doch den ganzen "witz" ruinieren. du weisst schon, diese sache mit spd-politiker verdienen schlecht und hochgebumste frau undso. mich verwundert eig nur, dass du noch nichts beleidigendes über den migrationshintergrund von frau chebli gesagt hast. aber das kommt sicher noch.

    • Vor 4 Monaten

      würde mir doch nie erlauben, über eine deutsche staatsekretärin witze zu machen.

    • Vor 4 Monaten

      ihre billig-rolex ist halt nun mal nur der 3er bmw unter den luxusweckern.

    • Vor 4 Monaten

      geschmack hat man halt oder nicht.

    • Vor 4 Monaten

      @covfefe: Interessant, hvw hat sich einen so was von bewusst provokanten Chauvinistenwitz erlaubt und du kommst jetzt mit Migrationshintergrund? Sagt viel über die Paranoia mancher Leute heutzutage aus, die in allem immer einen Grund sehen wollen, dagegen vorgehen zu müssen. Erinnert mich an das Bild, das ich gestern unter einem Post sah "there must be some way this victimize me - feminists today". Selbst bei so offensichtlich nicht ernst gemeinten Posts wie von hvw.

  • Vor 4 Monaten

    dicht am thema, sawsan chebli.

    für die aktion habe ich zwar eine gewisse sympathie aufgrund ihrer bio. aber das eine staatssekretärin niveaulos von "hatern" spricht und per statement dokumentiert, den kern des vorwurws anscheinend nicht intellektuell begreifen zu können, wirft kein beruhigendes licht auf die qualität unserer staatssekretäre.

    peinliche nummer!

    passt aber ins bild einer frau, die das kopftuch grundsätzlich als religiöse pflicht deklarierte und die scharia verharmloste.

    • Vor 4 Monaten

      Finde ich nicht. Die Aussage hat tatsächlich mehr von Fler als von einer Staatssekretärin, aber es erscheint mir zumindest ehrlich.

    • Vor 4 Monaten

      "ehrlich" nützt nicht, wenn kompetenz in der antwort durch narzissmus ersetzt wird.

      a = spd-staatssekretärin. spd = eher kapitalismuskritisch.

      b,c und d kritisieren die zurschaustellung des statussymbols als fragwürdig für spd-repräsentanten.

      a reagier "ihr hater, ich war arm!"

      mehr metaebene of dunning-kruger geht ja kaum.

    • Vor 4 Monaten

      Das Foto ist von 2014 und b, c sowie d hat es so nicht gegeben.

      Bei einem anderen Thema wäre wieder die Rede von schlimmen Hasskommentaren gewesen, aber so ist es natürlich in Ordnung, war ja für die gute marxistische Sache! Was trägt sie auch Rolex auf einem 4 Jahre alten Bild.

    • Vor 4 Monaten

      nee, es geht eigentlich nicht darum, ob es hier die "gute sache" ist. es geht darum, dass man sich durchaus fragen kann, ob das zurschaustellen biografischer komplexe bzw deren kompensation nicht eher was für rockstars oder das private schlafzimmer ist als für eine person, die ein öffentliches amt bekleidet und eine bestimmte klientel repräsentiert.

      und es geht um die frage, wie kompetent eine staatssekretärin sein kann, die nicht in der lage ist, sachlich zu bleiben.

      für ne privatperson wäre das völlig ok. aber an leute, deren job eigentlich intellektuelle höchstleistungen abverlangt muss man doch einen anderen anspruch haben als zu reagieren als sei man ne angepisste göre und keine amtsträgerin.

      diese ganze riege, die ihr privates ding zum mittel der politik macht, ist doch erbärmlich. das fängt bei seehofers privatkrieg gegen söder/merkel nicht erst an und hört bei chebli nicht schon auf.

      und es ist ohnehin fraglich, ob die eigene position überhaupt was taugt, wenn einem typen wie fler beispringen.

    • Vor 4 Monaten

      Jedes Mal wenn der Anwalt mit Dunning-Kruger kommt, wird ein Eichhörnchen von einem Mähdrescher überfahren. Dabei ist der Witz ja, dass Menschen die auf diesen verweisen, sich genau so verhalten wie das, was sie selbst unter dem DK-Effekt verstehen. Mehr Metaebene of Dunning-Kruger geht wirklich nicht. Paradox.

    • Vor 4 Monaten

      Achso, verstehe! Das mit Fler hat mich jetzt echt überzeugt.

    • Vor 4 Monaten

      Dunning Kruger ist in etwa so, wie wenn mann von EQ faselt oder Schröders Katze.

    • Vor 4 Monaten

      was ist denn der kern des vorwurfs?

    • Vor 4 Monaten

      Naja, ich glaube "Kern des Vorwurfs" ist bei Social Media-Geschichten ein schwieriges Konzept. Habe mich da oben auch eines Besseren belehren lassen.

    • Vor 4 Monaten

      Der Kern des Problems ist, dass es schlichtweg egal sein sollte, was diese Frau mit ihrem verdienten Geld macht. Ob sie sich jetzt 1.000 Schallplatten, einen Skoda oder eine Rolex kauft - egal. Es ist ihr Geld. Der Kern des Problems ist, dass irgendein Vollhonk mit dem Ziel eine Neiddiskussion zu starten das Bild ausgegraben hat und alle springen darauf an. Aber der wirkliche Kern, ganz tief innen, ist bloßer Neid, der sich in den Diskussionen dann mit Sexismus und Rassismus paart. Kann mal bitte jemand für mich zählen gehen, wie viele männliche SPD-Politiker auf Bildern vom eine Rolex getragen haben?

    • Vor 4 Monaten

      Ich verstehe nicht, warum hier wieder so eine „Kopftuch-Mädchen-Nummer“ draus gemacht wird.
      Dass die Rechtfertigung nicht souverän ist... ok. Dass man die Frau in eine solche Situation bringt... nicht ok.

    • Vor 4 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 4 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 4 Monaten

      ^what jenzo said

    • Vor 4 Monaten

      Genug Internet für heute...-switch-

    • Vor 4 Monaten

      MUNDI, Allah - ich grüße Dich!!!

    • Vor 4 Monaten

      @jenzo
      kannst die frau ja mal googeln. die ist permanent in solch einer "situation", und das meist selbstverschuldet.
      @rest
      aber schon ok, macht hier draus ruhig wieder ne sexismus oder ausländerdebatte, deutschland ist schließlich voller nazis.
      ist natürlich auch viel simpler, als einfach mal zu aktzeptieren, dass die frau ne hohle frucht ist. fairerweise muss man allerdings anmerken, damit hat sie in der spd kein alleinstellungsmerkmal, und das kapiert so langsam anscheinend auch der treudoofste spd-wähler.

    • Vor 4 Monaten

      es ist doch völlig egal ob sie nefrau ist oder migrantin oder xy. sie ist als staatssekretärin teil der oberschicht, privilegiert und kein opfer.

      sicher wird es viele idioten geben, die hier ihre xenophobe wut auf "den emporkömmling" ablassen. sicher auch viele, die misogyn unterwegs sind. und erinnern wir uns: bei macho schröder kam das verhalten auch nicht gut beim publikum an. genosse der bosse etc.

      eines gebe ich jedoch zu bedenken, um mal von der neid-kiste weg zu kommen:

      gilt das nicht nur für die jeweilige privatperson und nicht für die öffentlichen amtsträger?

      es geht doch gar nicht um die prolls, die jetzt die gunst der stunde nutzen.

      aber es gibt ja noch andere. als ich noch anwaltlich tätig war, habe ich diverse hartzer vertreten. denen ging es echt nicht gut und sie sehnten sich nach der rückkehr echter sozialdemokratie.

      ich glaube nicht, dass solche leute neidische arschlöcher sind, wenn sie von jenen politikern, die sie angeblich vertreten etwas mehr sensibilität verlangen und denken:

      "schön, dass sie es geschafft hat, aber muss sie uns anderen jetzt die klunker unter die nase reiben, statt diese privat zu tragen?"

      ich denke, diese nuance ist doch zumindest bedenkenswert oder?

    • Vor 4 Monaten

      @dein_boeser_Anwalt:
      Klar ist die Nuance bedenkenswert. Nur kommt's halt eben auch darauf an, was die Uhr für SIE bedeutet. Hat sie sich die Uhr selbst gekauft, da größter Herzenswunsch, war sie ein Geschenk von einer besonderen Person (ihr Mann steht ja auch nicht so völlig ohne Einkommen da), hat sie sie für eine besondere Leistung erhalten ... ist halt auch bedenkenswert. Ebenso aber auch die Zeit, in der das Bild gemacht wurde. Ich will nicht sagen, daß das Thema der Schere zwischen Arm und Reich anno 2014 keine Rolle gespielt habe, aber es war bei weitem noch nicht so präsent wie in den letzten drei Jahren, wo sich plötzlich eine Menge Leute die Frage stellen, warum denn Flüchtlinge angeblich kriegen, wo andere Leute angeblich brauchen. Irgendwie kommt es mir so vor, als ob sich heute irgendwer darüber echauffiert, daß bei einer Wiederholung einer Talkshow aus den 70ern Moderator und Gäste sich fleißig eine Kippe nach der anderen angezündet haben.
      Frau Chebli kann man für ganz andere Dinge kritisieren, und das auch völlig zurecht, aber sich an einer Uhr hochzuziehen, über die man nichts weiß, kommt mir unglaublich lächerlich vor.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 4 Monaten

      gute punkte. allerdings bin ich nicht sicher, ob der objektive empfängerhorizont hier hinter dem subjektiven motiv der trägerin zurückstehen sollte. falscher blickwinkel, finde ich.

      ein bekannter formulierte es folgendermaßen. das finde ich interessant:

      "Chebli ist in der der SPD. Sie war unter anderem auch als Pressesprecherin für die Regierung Koalitionsregierung medial exponiert.
      Nun ist die SPD, wenngleich schon seit Schröders Verrat an Lafontaine, lediglich dem Namen nach eine sozialdemokratische Partei. Aber sie möchte gerne nach wie vor als sozialdemokratisch wahrgenommen werden.
      Das hingegen ist nicht unbedingt gewährleistet, wenn ein prominentes Mitglied der Partei ostentativ ( zweifelhafte ) Statussymbole zur Schau trägt, die preislich in der Anschaffung den Jahressatz eines HartzIV-Empfängers übersteigt, von denen es in Deutschland seit der unseligen Agenda2010 Politik Hunderttausende gibt.

      Jetzt aufpassen: Wenn jetzt eine SPD-lerin, also einer Partei, die sich lange Zeit zu Recht als Arbeiterpartei bzw Partei des "kleinen Mannes" definierte, sich nun nun öffentlich mit Statussymbolen der "Schönen und Reichen" exponiert während ihre Partei den Menschen im Land ein Leben am Existenzminimum, verbunden mit allerlei menschenunwürdigen Gängeleien zumutet ( wie etwa Streichung von Essensgeld u.ä. wegen sogenannter Meldeversäumnisse ), dann ist das in der Außenwirkung ebendiese, nämlich Wasser predigen und Wein saufen. Es ist nichts anderes!"

    • Vor 4 Monaten

      Freue mich schon auf das neue RTL-Format "Zahltag", in dem man Hartz IV Empfängern Geld in die Hand drückt, nur um sie dann vorzuführen. Herrlich anthropophil Mal wieder. :D

      Zum Thema: Selbst der zeckige Altlinke Staiger steht auf Cheblis Seite.

      Dass die SPD eine Scheißpartei ist, die man eigentlich direkt auflösen könnte, ist ein anderes Thema.

    • Vor 4 Monaten

      @dein_boeser_Anwalt:
      Na ja ... und jemand wie Helmut Schmidt, der jemand war, der aus seiner Liebe zur Malerei und bildenden Kunst keinen Hehl machte und in seinem Büro und Haus Kunstwerke zuerst leihweise zur Verfügung gestellt bekommen hatte, später käuflich erwarb, hat kein Wasser gepredigt und Wein getrunken? Sind Hans-Jochen Vogel, Sohn eines Ordinarius', Kurt Schumacher, Sohn eines durchaus nicht armen Kaufmanns - alle aufgrund ihrer Herkunft und damit verbundenen Geldreserven per se als Sozialdemokraten unglaubwürdig?

      Und wenn eine Partei nicht das erreicht, was sie eigentlich erreichen sollte - wir erinnern uns gelegentlich daran, daß wir auch in so etwas wie einer Demokratie leben und demzufolge damit rechnen müssen, daß wir mit unseren guten Absichten politisch auch mal den Kürzeren ziehen können -, ist das automatisch ein Grund für die Mitglieder, auf sämtliche Annehmlichkeiten zu verzichten, die nicht ins Klischee passen? Will sagen: es ist in meinen Augen völlig paradox, wenn man 2014 ziemlich heftige Diskussionen darum geführt hat, daß manche Hartz IV-Empfänger nach Vorstellung der Öffentlichkeit nicht so arm oder bedürftig sind, wie sie zu sein vorgeben, 2018 macht man einer SPD-Politikerin zum Vorwurf, daß sie sich nicht so arm gibt, wie sie nach Vorstellung der Öffentlichkeit zu sein hat, obwohl sie das nicht nötig hätte.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 4 Monaten

      @hvw:
      Wenn ich jetzt anfange, aufgrund eines vier Jahre alten Fotos die letzten zehn Jahre irgendeiner Politikerin zu ergooglen, erweitere ich doch unnötig mein Schlafdefizit.
      Zumal ich mich schwer damit tue, jeden Pups der Prominenz in irgendwelche biographischen Relationen zu drücken und darüber zu urteilen, was man gegeneinander aufwiegen kann und was nicht.

    • Vor 4 Monaten

      Alles papperlapapp. Die eigentliche Frage in dem Fall ist: Wer kramt ein vier Jahre altes Foto aus und hat nun am meisten davon? Dazu noch bei jemandem mit ihrem Hintergrund, bei der andere Aussagen schon aus dem Kontext gerisssn wurden - siehe den Eingangspost mit dem unreflektierten Verweis auf Scharia und Kopftuch, der aus eben dieser Richtung auch immer wieder genutzt wird. Ein Konzept, das bei anderen Gegnern, bestes Beispiel Claudia Roth, noch extremer genutzt wird. Die Antwort ist so einfach, aber wir alle tanzen munter mit im Rolex-Tango.

    • Vor 4 Monaten

      Der Anwalt hat Recht. Ihre Reaktion ist nicht souverän und offenbart eine unwürdige Ausdrucksweise für eine Politikerin in ihrer Stellung.
      Allerdings beschreibt sie als Person in Gänze das Problem der deutschen Sozialdemokratie. Sicherlich hat sie wenig bis gar kein Verständnis für die ursprüngliche Kernwählerschaft und den Fokus auf Themen die aus Sicht der SPD Granden näher am "Zeitgeist" liegen. Glückwunsch an die Dame, dass sie noch rechtzeitig kam um sich in der Partei Satt zu essen, bald wird die politische Karriere über die SPD weitaus schwieriger machbar sein.

    • Vor 4 Monaten

      Fler hin oder her. Das Thema Missgunst ist in der Hinsicht nicht vom Tisch. Vielleicht stimmt was mit "meinem Blickwinkel" nicht, aber warum ist das Glas in Deutschland nie halb voll, sondern immer nur halb leer?

      Man könnte genauso gut sagen: Hey, die kam als Flüchtling und hat es zu etwas gebracht. Jaja, höhöhö, Politiker, SPD uns so.

      Man könnte sagen, du kannst arbeitslose Eltern haben, arm sein, als Flüchtling gekommen sein und trotzdem in Deutschland studieren.

      Sicher ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen.
      Ich, als klassischer SPD Wähler, habe mich zuletzt dann doch lieber für die Partei entschieden. Aber worüber reden wir hier, wenn AFD´ler Angst vor afrikanischem Spuckenaids haben und trotzdem gehypt werden?

    • Vor 4 Monaten

      "Jetzt aufpassen: Wenn jetzt eine SPD-lerin, also einer Partei, die sich lange Zeit zu Recht als Arbeiterpartei bzw Partei des "kleinen Mannes" definierte, sich nun nun öffentlich mit Statussymbolen der "Schönen und Reichen" exponiert während ihre Partei den Menschen im Land ein Leben am Existenzminimum, verbunden mit allerlei menschenunwürdigen Gängeleien zumutet ( wie etwa Streichung von Essensgeld u.ä. wegen sogenannter Meldeversäumnisse ), dann ist das in der Außenwirkung ebendiese, nämlich Wasser predigen und Wein saufen. Es ist nichts anderes!"v

      zumal frau chebli zusammen mit einigen anderen vertretern der spezialdemokraten, die zt das Ressort für arbeit besetzt hatten, nie in ihrem leben richtig gearbeitet hat... sondern immer irgendwie metastasen des politbetrieb (gewesen) ist

    • Vor 4 Monaten

      Das ist doch Realsatire, das Argument mit der Ausdrucksweise und der Würde des Amts. In welchem Jahr lebt ihr? Wart ihr schonmal auf Twitter? Folgt ihr dort Politikern? Das ist doch absolut harmlos, was die Olle da geschrieben hat, für den Kontext, in dem sich die Reaktion bewegt.

      Sie hätte es professioneller handhaben können und sich nicht von der rechten Opposition auf Twitter fertigmachen lassen sollen, ja. Siehe Tränenausbruch und Sperrung des FB-Accounts. Der Tweet an sich ist vollkommen wayne.

      Man sollte hier imho lieber über die Kommentatoren des shitstorms diskutieren, die eben zu weiten Teilen keine armen Hartz IV Empfänger waren und schon gar keine SPD-Wähler, deren Auswürfe komplett unverhältnismäßig und beleidigend waren.

    • Vor 4 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 4 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 4 Monaten

      Richtig MM. Stattdessen gibt man hier lieber dem eigentlich Opfer der Aktion die Schuld.

    • Vor 4 Monaten

      ok, wenn das alles keine spdler oder hartzer sein sollten, ist es halt ne politische intrige. da lasse ich mich gern überzeugen.

      insofern haben wir hier strukturell meines erachtens folgende kumulative parallelthemen:

      1. was sven und mundi sagen. an dieser stelle verdient sie dann solidarität.

      2. die allgemeine frage, die gar nicht so sehr um neid kreist, sondern um fingerspitzengefühl der handelnden amtsträger und eine nicht komplett närrische handhabung von statussymbolen, wenn man zu jenem haufen gehört, der deutschland hartz 4 einbrockte.

      hier bin ich sicher, dass der erweähnte helmut schmidt sich sein dargelegtes gehabeheute auch nicht mehr leisten könnte. oder man stelle sich vor, juso-kevin (den ich recht erfrischend finde) würde derlei unterlaufen. der käme damit auch nicht durch. es sei denn man möchte muiwillig die klientel gen demokratieverdrossenheit, gauland oder wagenknecht treiben.

      3. losgelöst von beidem stellt sich die frage, ob frau chebli zwar respekt für ihren weg und die durchsetzungsfähigkeit verdient, nicht so sehr jedoch für ihre allgemein eher unglückliche herangehensweise an amt, themen wie religion und glaubwürdigkeit.

      ps: eine formalität:
      trotz ihres familiären hintergrunds ist sie keine migrantin. sie ist nicht von irgendwoher nach berlin emigriert, sondern in deutschland geborene urberlinerin und deutsche staatsbürgerin.

      ich erwähne das deshalb, weil es nicht wenige gibt, die in ebenso einer konstellation hier leben und berechtigt darauf pochen, nicht als migranten bezeiuchnet zu werden, sondern als vollwertige deutsche mit allen rechten und pflichten.

      so ein anliegen kann ich gut verstehen. man muss da auch immer aufpassen, nicht aus gutem willen eine art positivdiskrimnierung zu fahren, von der die betreffende gruppe nichts hat.

  • Vor 4 Monaten

    Um Mal auf das tatsächliche Thema zu verweisen, da das in laut.de Beiträgen eher unbeliebt ist: "Mit Hinweis auf ein vier Jahre altes Foto, auf dem sie eine Rolex trägt, wird ihr in den sozialen Medien Verschwendung von Steuergeldern vorgeworfen."

    Losgestoßen von: "Ein Facebook-User postete eine Fotomontage, der zur Folge die Uhr 7300 Euro kostet und schrieb dazu: „Alles was man zum Zustand der deutschen Sozialdemokratie 2018 wissen muss.“"

    Cheblis unelegante Antwort darauf: Geht mir nicht auf den Sack, ich war arm und habe es mir erarbeitet.

    Relevanz? Geht gegen 0. Außer eben, dass Fler wieder einen Grund mehr hat, endlich aus Deutschland auszuwandern.

    /thread

  • Vor 4 Monaten

    Hier im Übrigen Mal die ultrareflektierte Kapitalismuskritik, von der hier alle reden:

    "Du musst dann auch bis 67 arbeiten! Aber dass die Politbonzen in Saus und Braus leben ist O.K.? Ach nee, dein Papi ist wohl auch ein Bonze! Deshalb große Schnauze?"

    "Du hast selbst Null Argumente! Ich kann als Bonzen bezeichnen, wen ich will! Bonzen verdienen Geld ohne Ende, ohne wirklich jemals hart zu arbeiten! Du kannst nur gegenreden, findest deine Einhornwelt ja so toll, willst aber nicht sehen, was alles schief läuft!"

    "Nein, wir stellen fest das Politiker Zuviel Geld und Vergünstigungen KRIEGEN, für das was sie leisten. Ab Mittelschicht und abwärts dagegen wird das Geld immer knapper, während sich die Politik die Taschen immer mehr füllt!"

    "Manche Wähler können sich nichtmal die Mieten leisten, sie sich aber ne Rolex.. Nicht schlecht Herr Specht"

    "Das hat auch nichts mit Neid zu tun. Doch Politiker werden von den Bürgern bezahlt. Und diese Bürger werden vernachlässigt und bekommen mit solchen Luxusanschaffungen der Politiker einen deutlichen Tritt in den Hintern. Denn sie selbst können sich manchmal kaum was leisten"

    [...]

    Nur Mal die obersten Beiträge rauskopiert. :confused:

  • Vor 4 Monaten

    Wer sich bei der Frage, wer wie sein Gehalt ausgibt ernsthaft angepisst fühlt, dem ist doch nicht mehr zu helfen.
    Welche Form von Luxus ich mir gönne ist in erster Linie meine Privatangelegenheit. Warum soll eine Politikerin keine Rolex tragen dürfen?! Soll sie demnächst im Kartoffelsack auftreten?!
    Dürfen Grüne kein Auto fahren? Dürfen nur konservative Parteien klassische Statussymbole zur Schau tragen?
    Dürfen Linke nur Second Hand kaufen?
    Echauffierlevel: Alman.

    • Vor 4 Monaten

      Du arbeitest in prekären Verhältnissen und kommst gerade so über die runden. Arm trotz Arbeit. Und von deinen Steuern, die du zahlen musst, kauft sich eine völlig nutzlose Metastase der Bürokratie, die fast 10k kriegt, ne rolex. Du hingegen kannst nicht in den Urlaub fahren. Ich fände das frustrierend. Zumal die gute frau nichts kann und nie außerhalb des politbetriebs gearbeitet hat. Schröder war immerhin jurist und weidel hat Schekel in der freien Wirtschaft gemacht.

    • Vor 4 Monaten

      Ich kann mich aber nicht ständig an anderen orientieren. Bei mir ist auch nicht alles Eitel-Sonnenschein und ich weiß, wem gegenüber ich Verantwortung trage und wie ich meine limitierten finanziellen Mittel einsetzen kann.
      Hätte ich in meinem Leben die ein oder andere Entscheidung anders getroffen, wäre heute vieles anders... Aber das ist hypothetisch. Ich fahre keinen Benz und trage keine Uhr. In den Urlaub fahren wie viele andere kann ich mir nicht leisten. Dafür kann ich aber niemand anderen verantwortlich machen außer mich selbst.

      Ich verstehe Deine Argumentation und auch Deinen Standpunkt, Torque. Meine Energie möchte ich für mich nur effektiver einsetzen und Ärger und Frust bringt mich nicht voran, sondern bremst mich nur aus.
      Ich kenne auch schlimme, Existenz bedrohende Situationen, nur bin ich aufgrund dieser Strategie nicht abgeschmiert.

    • Vor 4 Monaten

      "Ich fahre keinen Benz und trage keine Uhr. In den Urlaub fahren wie viele andere kann ich mir nicht leisten. Dafür kann ich aber niemand anderen verantwortlich machen außer mich selbst."

      Naja, als eigene Sichtweise oder Motivationsstrategie ist das, wie du schreibst sicherlich hilfreich. Faktisch isses aber irgendwo auch schlicht falsch. Du kanns halt nur soviel im Leben erreichen, wie es dir deine Gesellschaft auf machbare Weise anbietet, was halt für viele oft nicht so viel ist. Solche Begründungen gehen dann halt auch sehr schnell in die Richtung eines typischen US-Republikaners der sagt "jeder, der hart arbeitet, kann es hier schaffen" und damit ein total abefucktes bzw kaum vorhandenes Sozial- und Gesundheitssystem begründet.
      Was natürlich nicht heißt, dass es viel bringt diesen dann doch oft gut begründeten Frust an irgendwelchen öffentlichen Sündenböcken auszulassen und vllt sollte man dann lieber versuchen politisch aktiv in die richtige Richtung zu arbeiten.

    • Vor 4 Monaten

      " war immerhin jurist und weidel hat Schekel in der freien Wirtschaft gemacht."

      Das ist ja beides so viel ehrenwerter als in der Politik zu arbeiten. Schröder ist auch in der "freien Wirtschaft" unterwegs. Nicht die Politik enthält dir Wohlstand vor, es ist die "freie Wirtschaft" (okay, teilweise durch die Politik). Was Gleep schon sagt: Wenn jemand viel hat, ist das immer relativ. Wenn alle so viel hätten, wäre es nicht mehr viel sondern normal. Armut gibt es genau dann, wenn es Reichtum gibt. Desto mehr Reichtum, desto mehr Armut.

    • Vor 4 Monaten

      du kriegst den punkt, den ich machen wollte, nicht. aber ist ok.

    • Vor 4 Monaten

      schröder und weidel wären zumindest theoretisch in der lage zu "arbeiten" ohne, dass das mit steuern, die ab einem gewissen einkommen obligatorisch sind, alimentiert werden muss

    • Vor 4 Monaten

      bzw haben so gearbeitet...

    • Vor 4 Monaten

      @KameradeTorque

      Ist sie wirklich so "nutzlos"? Ernstgemeinte Frage. Kannte die Dame bisher nicht und damit kann ich mich zu ihrer Karriere auch nicht äußern. Habe nur nebenbei gelesen, dass ihre Politik recht fragwürdig sein soll zum Teil.
      Mit Berufen, die man als Politikwissenschaftler ergreifen kann, kenne ich mich ebenfalls nicht aus. Vielleicht kann uns da olivander12 weiterhelfen.

    • Vor 4 Monaten

      So wie ich mitbekommen habe, ist das allerdings tatsächlich der Kern des ganzen Vorwurfs gewesen. Also das Sozialschmarotzertum auf höchstem Niveau quasi. Da der shitstorm eben doch eher rechtslastig war und das nunmal Lieblingsthemen dieses Lagers sind, ging es da vor allem um die Verwendung des Steuergelds und ähnlichem.
      Daher würde man einer Frau Weidel auch fünf Rolexuhren verzeihen - sie steht ja für Leistung und Expertise innerhalb der AfD-Anhängerschaft. Man muss sich nur Mal die ganzen schwärmerischen Videos auf YouTube geben, wo Weidel zur kompetenten Heilsbringerin erhoben wird. Dagegen kann so eine hochgeschummelte Muftischmarotzerin nicht an. :O

    • Vor 4 Monaten

      @Gleep Glorb:
      Bin spät dran und so... Umzug. Jetzt wieder Internet und WLAN...
      Klar, hilfreiche Strategie. Ähnlich wie der berühmte Abwärtsvergleich. Ich würde aber nicht sagen, dass das eine oder andere faktisch falsch ist. Eine Strategie temporärer Hilfe, jedoch eben mit nicht unermesslicher Halbwertszeit.
      Von daher bin ich da prinzipiell bei Dir.

      Dein zweiter Punkt ist dann aber doch zu komplex. Das fängt mit der Verflichtung der Gesellschaft gegenüber des Einzelnen, hört bei der Umkehr aber auch nicht auf.
      Wer was wie erreichen kann. Das ist multifaktoriell und wir wissen alle, dass der eine viele und auch einfachere Möglichkeiten hat als ein anderer... der vielleicht praktisch gar keine hat.
      Nur... es gibt ARM und REICH, eine ungerechte Verteilung von Ressourcen. Der eine erarbeitet, der andere verkauft für ein Vielfaches des entrichteten Lohns. Fair ist das alles nicht. Nur wer soll das lösen?
      Von daher denke ich, dass eine generelle Akzeptanz der Situation nicht unbedingt edel, aber durchaus möglich ist oder wie Du schon sagst: Engagement. Über die sozialen Medien einen Menschen an den Pranger zu stellen - ganz gleich ob gerechtfertigt oder nicht - kann jeder. Sich aber aktiv dafür einsetzen, dass Mißstände in das allgemeine Bewusstsein gesetzt werden und so... Dazu gehört dann doch sehr viel mehr.

    • Vor 4 Monaten

      Oi, danke für die späte Rückmeldung. Habe da auch ehrlich gesagt nichts hinzuzufügen. Kann man so stehen lassen.

  • Vor 4 Monaten

    die frau hat sich nach oben geboxt und hat es zu etwas gebracht. dass sie, wie viele andere emporkömmlinge auch, den erreichten sozialen aufstieg auch vorzeigen will, wird man als bildungsbürger sicher proletenhaft finden. ich dagegen kann es nachvollziehen. respect the hustle.
    nur weil man ein spd-parteibuch hat, bedeutet es nicht, dass man ohne statussymbol leben soll. die spd, nicht erst seit schröder, begreift sich auch als eine partei der sozialen aufsteiger. proletenhaft kommt von proletarier.

    • Vor 4 Monaten

      "die spd, nicht erst seit schröder, begreift sich auch als eine partei der sozialen aufsteiger. "

      Und das ist meiner Meinung nach ein großes Problem. Sozialer Aufstieg für manche heißt, dass andere dann weniger bekommen müssen. Und wenn man Partei der sozialen Aufsteiger ist, dann will man nicht, dass aufgestiegene weniger bekommen. Da man da dann nicht unterscheiden kann zu welchen, die schon oben waren, müssen also die unten weniger bekommen. Was ja auch, nicht erst seit Schröder, sukzessive passiert.

  • Vor 4 Monaten

    Hmm, Lob von Fler ist natürlich so ziemlich das schlimmste, was man jemandem wünschen kann :\

  • Vor 4 Monaten

    was für eine dumme scheisse hier wieder geschrieben wird...als wenn es irgendwo um die herkunft dieser frau geht...die sozis haben ihre klassischen themenfelder der pds überlassen, ihr ursprüngliches wählerklientel verraten und verkauft und nix verdeutlicht dies besser als eine rolex am arm einer genossin. mir sind dabei schon leute suspekt die eine fossil uhr tragen...die deutsche politik ist doch dieser tage durchdrungen von zwielichten gestalten...wen kann man denn da noch guten gewissens wählen? jens spahn? seehofer? die nahles? den schmierigen hofreiter? hauptsache über erdogan und putin wettern...beide kümmern sich zumindest. über wen kann man das hier behaupten?

  • Vor 4 Monaten

    Politik, Neiddebatte, Ausländer, Frauen, Minderheiten, Geld, Status und...DAS noch garniert mit Fler!!

    Goldrausch bei laut.de, Salutschüsse in Konstanz ob dieser ausgefuchsten Klickmaschinerie

    Nur mit Musik hat das wie fast immer hier herzlich nix zu tun. Hauptsache gleichgeschaltete Kommentare der spiegel/faz/welt-Sparte mit ein bisschen pro/contra/anti/Besserwisserei und blabla

    3.0 content

  • Vor 4 Monaten

    Doofe Frauen die Tränchen auf ihre Rolex tropfen lassen wenn ihre idiotischen Tweets kritisiert werden, sich selbst als "zart" inszenieren um sich als David, der den (grauen!) Seehhofer-Goliath bezwang darzustellen sind echt sexy. Was soll also diese Neid-Diskussion.

    • Vor 4 Monaten

      Die HipHopper wissen halt, wie es ist, sich mit schmalem Einkommen dringend die coolsten Sportpantoffeln zusammensparen zu müssen, um aufrecht durch ihr Ghetto wandeln zu können ...
      Gruß
      Skywise

    • Vor 4 Monaten

      Jetzt lass doch mal endlich deine beknackten Klitscheebilder zuhause Skywise! Echt jetzt..jeder Beitrag seit drölfhunnert Monden klingt nach 2004er Bausatzkasten Marke "Gebügelter Sozilehrer gibt mit coolen Floskeln den Halbstarken Contra"...furchtbar dunkle Kapitel...als der brave Deutsche sich den jugendgefährdenden Volksverhetzern Sido und B-Tight gegenübersah..mit schnoddrigen Baggyhosen, Goldketteblingbling und den baumlangen Shirts..wandelnde Litfaßsäulen..haha was haben wir gelacht in unserem elitären Schachschuppen

      Mach dich mal davon frei

    • Vor 4 Monaten

      @-Monarch-:
      Och, die beknackten Klischeebilder mußte ich mir nun wirklich nicht hart erarbeiten, die wurden mir geliefert. Ich hätte auch statt der Sportpantoffeln sgen können "Die Miete für die elitäre Karre für den nächtlichen Videodreh" - hätte denselben Zweck erfüllt. Oder ist diese Welle mittlerweile ebenfalls schon wieder vorbei und ich muß mich frei davon machen?
      Ich weiß, daß es auch andere Leute im HipHop gibt, die sich einen Dreck um einen Begriff wie "Image" scheren. Für meinen Geschmack sind Image-Breittreter trotzdem noch zu zahl- und zu erfolgreich.
      Gruß
      Skywise

  • Vor 4 Monaten

    das verhalten des linksgün versifften mobs hier steht aber auch so herrlich stellvertetend für die aktuelle lage der spd.
    den blick für die realität seit jahren längst verloren, nur noch mit sich selbst beschäftigt, von der basis die diese arbeiterpartei einst groß gemacht hat lichtjahre entfernt und den möglichst scheißdümmsten auswuchs zum anführer gekrönt.
    aber schuld and der ganzen misere sind natürlich immer die nazis :lol:

    • Vor 4 Monaten

      Nein, die Nazis sind ein Symptom, keine Ursache. Ursache ist "freie Wirtschaft".

    • Vor 4 Monaten

      Wie kommst du überhaupt darauf? Wo behauptet ein linksgrünversiffter SJW-Gutmensch, dass die Nazis an allem Schuld sein?

    • Vor 4 Monaten

      Unsere Wirtschaft ist so reguliert, dass man das in Amerika schon als communism, mindestens socialism betiteln würde (und ja, das ist dumm von den Amis). Wobei das ja genau das zu sein scheint, was dir vorschwebt. Das wäre dann aber nicht mehr linksgrün versifft, sondern Sichelrot.

      Ansonsten das, was der Herr sagt.

    • Vor 4 Monaten

      @wo behauptet man das

      Da der shitstorm tatsächlich eher von Rechts als Links kam und auch gezielt befeuert wurde seitens AfD-Anhängern und Twittertrollen, spricht man auf einigen linksaffinen Seiten von "rechter" Hetze bzw. shitstorm aus dem rechten Lager. Allgemein wird Chebli auch von vielen linksgerichteten Meinungsmachern eher verteidigt, aus irgendeinem Grund ist das auf laut.de anders. Siehe z.B. Staigers Äußerungen dazu oder auch hiphop.de (wobei das auf Mittelschulniveau geschrieben wurde). Habe die Artikel gestern nicht am Laptop aufgerufen, aber vielleicht hat jemand anders ein paar Quellen dazu.

    • Vor 4 Monaten

      Sie war, sowohl hier als auch in den USA früher noch regulierter. Kritik am Kapitalismus ist so alt wie der Kapitalismus selbst, und nicht automatisch kommunistisch. Leninismus uä sind keine Lösungen für die Probleme des Kapitalismus. Ja, in den Staaten ist es noch härter. Aber wir folgen hier seit langem dem Trend.

    • Vor 4 Monaten

      Ich glaube nicht dass BauervomDorf hier die chebli-Misere meint, sondern eher eine größere.

    • Vor 4 Monaten

      Anyway, ***** **** zuende, meine Zeit ist knapp bemessen...

    • Vor 4 Monaten

      @CAPSLOCKFTW:
      Bist Du Dir sicher, daß diese Art des Beitrag-Schreibens nicht vielleicht gegen die Patente der Firma LEGO verstößt? *kopfkratz*
      Gruß
      Skywise

    • Vor 4 Monaten

      Ist nichtmal so, als wäre ich da nicht offen für Diskussionen. Ich verachte unser Wirtschaftssystem bzw. die Politik der SPD in dieser Hinsicht ebenfalls, bin mir jedoch weniger sicher darin, ob wirklich der Kapitalismus daran Schuld ist und nicht doch der Umgang damit.
      Dein anderer Beitrag oben las sich für mich schon sehr nah am Kommunismus, womöglich habe ich dir damit unrecht getan. Deinem Beitrag oben ab "Sie war,..." stimme ich komplett zu.

  • Vor 4 Monaten

    Eins muss man der Parteienlandschaft in Deutschland trotz allem lassen: In Österreich ist es noch beschissener. :lol:

    Darf hier zwar seit bald 8 Jahren nicht wählen, wüsste aber auch absolut nicht, wem ich meine Stimme geben sollte. SPÖ ist ähnlich nutzlos wie die SPD, FPÖ unwählbar für mich, bei den NEOS weiß ich immernoch nicht, was die eigentlich wollen und wofür sie stehen, und Grün ist halt Grün. ÖVP ähnlich der CDU "solidiste" Partei an der politischen Handlungsfähigkeit gemessen, jedoch ebenfalls komplett an meiner persönlichen Agenda vorbei. Bei der Vergleichspartei zur Linken weiß ich nichtmal, wie die heißen, kurz googlen. Achja, KPÖ, die wählt eh niemand... mit Kommunismus im Namen fängt man keine Wählerstimmen mehr.

    Die Politik der FPÖ derzeit ist so madig, dass ich mich über eine Partei wie die AfD hier freuen könnte. Die ist wenigstens noch(!) nicht zweitstärkste regierende Kraft.

    • Vor 4 Monaten

      @mundanus maximus:
      Was macht eigentlich der Kanzler? Immer noch eingeölt? Ich krieg' hier leider zu wenig mit, aber die letzten Wasserstände aus Österreich klangen mal grob zusammengefaßt und Ausnahmen ignoriert nach "im Grunde regiert die FPÖ ziemlich allein, die ÖVP-Schießbudenfiguren sind selbst völlig verunsichert, wie sie Kontra geben sollen, ohne Wähler zu verschrecken."
      Gruß
      Skywise

    • Vor 4 Monaten

      Schon erstaunlich, wie da völlig unbemerkt die Machtergreifungg von Statten gegangen ist.

    • Vor 4 Monaten

      Gibt es denn keinen Ableger der Partei Die PARTEI in Österreich? :-O

    • Vor 4 Monaten

      Es gibt die Liste Peter Pilz, die weniger lustig ist als sie klingt.
      Ansonsten kann ich dem, was Skywise gequotet hat, grob zustimmen. Die entscheidende Richtung wird von der FPÖ vorgegeben und Kurz mahnt dann hier und da an, falls es irgendwo dann doch zu weit geht, nickt ansonsten aber nur ab. Strache sagte ja nicht umsonst, dass er ebenfalls Kanzler sei, bloß sei da noch ein Vize davor.