Rammsteins Label verbiete ihm, "Engel" zu covern, behauptet Heino. Doch das ist nur ein billiger Promo-Trick.

Berlin (joga) - Dieser Heino ist schon ein ziemlicher Medienprofi. Sein letztes Cover-Album promotete er, indem er den Gecoverten die lange Nase zeigte. Obwohl Rammstein und Die Ärzte angeblich stocksauer waren, veröffentlichte er "Mit freundlichen Grüßen" mit deren Songs: "Ich lasse mir das Singen nicht verbieten", prahlte er damals.

Nun ist gerade "... Und Tschüss" erschienen, und weil es 2013 so gut geklappt hat, verwendet "das Aushängeschild der deutschen Hässlichkeit" (Campino) den selben PR-Gag leicht abgewandelt einfach noch mal. Den Song "Engel" habe Heino "in letzter Minute" von der Platte nehmen müssen, weil Rammsteins Plattenfirma - angeblich ohne Wissen der Band - die Veröffentlichung verboten habe, berichteten am Wochenende viele Medien.

Covern ist erlaubt

Allerdings ist das Covern von Songs im Gegensatz zum Samplen grundsätzlich erlaubt. Zumindest wenn die GEMA involviert ist und man die urheberrechtlich geschützten Originalsongs in Text und Melodie unverändert interpretiert.

Dass Heino die Rechtslage sehr wohl kennt, ist mindestens seit 2013 offenkundig. Man darf also vermuten, dass entweder die ganze Story frei erfunden ist. Oder dass Heino es gezielt auf ein Verbot angelegt hat, indem er beispielsweise den Text des Songs veränderte.

Rammstein hüllen sich in Schweigen - wie immer

So oder so ist es ein geschickter Promo-Move, bei dem Heino sich die bekannte Öffentlichkeitsscheu der Rammstein-Mitglieder zunutze macht. Unklar ist eigentlich nur, warum Rammsteins Plattenfirma die Meldung bislang weder dementiert noch kommentiert hat. Eine diesbezügliche Anfrage von laut.de an Universal blieb bislang unbeantwortet.

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Rammstein und Heino

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1 Kommentar mit 3 Antworten

    • Vor 14 Tagen

      Kann das R immerhin so deutsch rollen wie Lindemann...ob das ausreicht, mal sehen.

    • Vor 14 Tagen

      Na was denn ...
      Was von Hildegard Knef über Peter Schilling, Chamber, Maybebop, Hellsongs, Chamber, Annett Louisan, Gleis 8, Mambo Kurt bis hin zu Global Kryner und den Polkaholix in der kompletten Bandbreite schon mal durch den Wolf gedreht wurde, hält auch einen Heino aus. Schlimmer als die Version von Gregorian kann's nu echt nicht werden. Gegen die Fassung hätte man echt was unternehmen können, würgt besser als Egidius Schiffer. Wenn's die Band aus juristischen Gründen nicht durfte, hätte wenigstens Amnesty International einschreiten müssen. Oder die Blauhelme. Mindestens.
      Wenn Heino auf diesen Haufen noch sein Abschieds-Strullerchen setzt, merkt das echt keiner mehr.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 13 Tagen

      Manchmal bemitleide ich dich um dein fokussiertes Allwissen.