Fünf Jahre nach "I'm With You" erscheint im Juni das neue Album "The Getaway".

Konstanz (ebi) - Am 5. Mai 2006 veröffentlichten die Red Hot Chili Peppers hierzulande ihr Nummer eins-Album "Stadium Arcadium". Auf den Tag genau zehn Jahre später stellten sie gestern die erste Single ihrer kommenden Platte "The Getaway" ins Netz: "Dark Necessities".

Trat die Leadsingle "Dani California" damals mit ordentlich Schmackes die Türe ein, führt "Dark Necessities" eher die feine Funkrockklinge des Nachfolgers "I'm With You". Erwartbar eingängig und ohne Überrefrain kommt der neue Song.

Am auffälligsten: Das Fundament bleibt der trockene Funkrock der Rhythmussektion, aber statt der Gitarre übernimmt vordergründig erst mal ein Klavier die Hauptrolle in dem sphärisch anmutenden Track. Drummer Chad Smith spielt dabei einen Beat, der den zweiten Schlag des Takts betont (verstärkt durch einen mächtigen Funkclap), die Snare auf die Vier lässt er aus und gibt dem Groove so eine Art Halftimefeel mit.

Das "The Getaway"-Cover

Der Einfluss von Produzent Danger Mouse, der schon mit den Gorillaz, Beck, The Black Keys oder A$ap Rocky arbeitete, ist jedenfalls unüberhörbar. Radiohead-Producer Nigel Godrich mischte das elfte Studioalbum der Peppers ab. "The Getaway" ist ab 17. Juni via Warner erhältlich. Die Platte erscheint einige Monate später als geplant: Flea hatte sich Anfang 2015 den Arm gebrochen.

Die "The Getaway"-Tracklist

  1. The Getaway
  2. Dark Necessities
  3. We Turn Red
  4. The Longest Wave
  5. Goodbye Angels
  6. Sick Love
  7. Go Robot
  8. Feasting On The Flowers
  9. Detroit
  10. This Ticonderoga
  11. Encore
  12. The Hunter
  13. Dreams Of A Samurai

Fotos

Red Hot Chili Peppers

Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Red Hot Chili Peppers,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler)

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10 Kommentare mit 2 Antworten

  • Vor 4 Jahren

    Oh Gott, diese Schnarchtruppe gibt es noch?

  • Vor 4 Jahren

    Ein belangloser Song irgendwo zwischen Radiopop und Handy-Werbung. Wie eigentlich alles von RHCP in diesem Jahrtausend verzichtbarer Mainstream, der den Niedergang, der mit der Californication eingeläutet wurde, nahtlos fortsetzt. Schade, ich hatte gehofft, die wachen noch mal wieder auf.

  • Vor 4 Jahren

    ganz schlimm. abgesehen vom bass, der in diesem song noch ganz gut rüberkommt, ist das kein peppers würdiges Album. Der Song The Getaway ist grausam. Die Mischung errinert an mainstream House Musik, Bass nicht mehr dominant und popiger Frauen background Gesang. Die Band hat sich hier vom Produzenten überreden lassen die geschriebenen Songs zu verwerfen und spontan im Studio was "neues" zu probieren. Mit John wäre das kein Problem gewesen, so ist das ein Peppers Album ohne Gittare - bei I'm with you hat das noch einigermaßen funktioniert, jetzt sind sie gescheitert. sehr traurig.