Auf den Festivals Southside und Hurricane sowie beim 'eigenen' Gig in der ausverkauften Berliner Zitadelle Spandau hinterließen die Queens Of The Stone Age am Wochenende nur glückliche Gesichter. Die US-Rockband ist mit ihrem neuen Album "...Like Clockwork" angesagter denn je, in ihrer Heimat verdrängten …

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  • Vor 6 Jahren

    Einspruch! Nach dem Hurricane-Auftritt war mein Gesicht nicht glücklich hinterlassen, ich hätte fast geweint wie ein bockiges Kind. Versteht mich nicht falsch, das hier ist meckern auf ganz hohem Niveau! Der Auftritt war energetisch und mitreißend - mit einer Stunde und ein paar Zerquetschten (Moshpit) aber viel zu kurz. Bei so astronomischen Erwartungen einfach nicht genug für mich. Meine Dosis Amoklauf habe ich danach auf dem Festival nicht mehr bekommen, im November muss es also wohl noch mal nach Hamburg gehen...

  • Vor 6 Jahren

    Jo ist doch gut.. von nem Festivalauftritt kann man halt immer auch nur nen Vorgeschmack erwarten. Bei Steven Wilson ging es mir beim Southside ganz ähnlich. Es war klar, dass Sound, Motivation, Länge und Gesamtgewand nicht an das Konzert in Frankfurt rankommen würden und das wurde mir beim Festivalauftritt dann auch noch mal bestätigt.

    Was die Queens angeht, war es beim Southside auch ein relativ kurzer Auftritt und die Verwunderung war groß, als dann nach ca. einer Stunde Schluss war.

  • Vor 6 Jahren

    Aber immerhin konnten wir das neue Album etwas abfeiern ;)..

  • Vor 6 Jahren

    @jamclub (« Jo ist doch gut.. von nem Festivalauftritt kann man halt immer auch nur nen Vorgeschmack erwarten. Bei Steven Wilson ging es mir beim Southside ganz ähnlich. Es war klar, dass Sound, Motivation, Länge und Gesamtgewand nicht an das Konzert in Frankfurt rankommen würden und das wurde mir beim Festivalauftritt dann auch noch mal bestätigt. »):

    Wie war denn der Wilson-Auftritt so? Ich hab schon gesucht, aber es ist schwierig, Reaktionen darauf zu finden. War überhaupt jemand da? :P

  • Vor 6 Jahren

    Mir hat beim Southside eher der furchtbar schlecht abgemischte Sound das Konzert versaut

  • Vor 6 Jahren

    @ DaFunk: Bei welcher Band jetzt? Also bei Wilson würde ich dir 100%ig zustimmen. Bei den Queens fand ichs weit vorne im zweiten Block eigentlich super. Überhaupt finde ich den Sound bei den Hurricane und Southside Festivals auf den großen Bühnen erstaunlich oft gut, wenn ich das bspw. mit Rock im Park vergleiche, das eine gesamte Enttäuschung für mich ist.
    @ FriedrichChiller: Ja, also da waren schon ein paar hundert Menschen. Der Sound war nicht gut. Die Band um Wilson hat im roten Zelt gespielt und der Sound war nicht sehr differenziert. Es war matschig und man hat bemerkt, dass der Funke nur so halb übergesprungen ist. Wie gesagt habe ich Wilson vor einigen Wochen in Frankfurt gesehen und da war der Sound sau geil. Da haben die halt alles aufgetischt: 5.1 Sound: Beschallung von hinten, vorne, den Seiten, vorne unten die Bässe, usw. Naja, aber genossen hab ichs trotzdem. War ne gute Zeit ganz vorne und dann später weiter hinten mittig, aber man musste den Stoff schon gut kennen, denk ich, um sich der Bandbreite der Musik bewusst werden zu können..

  • Vor 6 Jahren

    @jamclub (« @ DaFunk: Bei welcher Band jetzt? Also bei Wilson würde ich dir 100%ig zustimmen. Bei den Queens fand ichs weit vorne im zweiten Block eigentlich super. Überhaupt finde ich den Sound bei den Hurricane und Southside Festivals auf den großen Bühnen erstaunlich oft gut, wenn ich das bspw. mit Rock im Park vergleiche, das eine gesamte Enttäuschung für mich ist. »):
    Ich meinte eigentlich wirklich QotSA. Ich stand so 10 Meter vor dem Turm, und fand insbesondere bei den ersten Liedern Joshs Gitarre richtig kreischig, allgemein viel zu laute Höhen und zu wenig Bässe, was gerade bei QotSA dem Sound gar nicht gut tut. Auf der Green Stage gibt es beim Sound immer große Schwankungen, find ich. Bei den Arctic Monkeys und dem was ich von Rammstein gesehen hab fand ich den Sound nämlich top. Letztes Jahr die Ärzte waren wiederum so lächerlich leise, dass man sobald man ein bisschen weiter hinten stand bald mehr von der White Stage gehört hat. Bei RaR/RiP war ich noch nie, hab da keinen Vergleich. Es ist aber denk ich mal auch richtig schwierig bei so großen OpenAir Bühnen ordentlich abzumischen, sobald ein Wind geht klingt es an allen Stellen unterschiedlich

  • Vor 6 Jahren

    Hoffentlich hat sich Herr Schuh beim Interview besser angestellt als dieser Kollege hier: http://www.youtube.com/watch?v=6TBcn-MKMCc

    Ich fand den Auftritt von Steven Wilson eigentlich richtig gut, die Highlights waren aber meiner Meinung nach trotzdem Portishead, Sigur Ros und qotsa.

  • Vor 6 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 2 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 6 Jahren

    Ich war auf dem Hurricane und zu den Queens fällt mir nur ein das Josh großes Töne gespuckt hat wie z.B. Party Eures Lebens und so...wer nen bissl länger als eine Stunde "maschinell" bespaßt ... dann kann ich darauf doch wirklich auch verzichten. Ich habe nichts von der Spielfreude von früheren Konzerten gespührt und da hilft auch kein hipper Mangafilmchen im Hintergrund. Josh soll sich mal solch wahre Headliner-Größen wie Metalica, Foo Fighters, Ärzte usw... anschauen und sein fettes Ego etwas abkühlen lassen.

    Masters Of Reality haben ja Mittags gespielt und haben wahrhaft großartig abgeliefert...für mich die wahren Repräsentanten der Wüste(10 Minuten länger gespielt)

    Tom von den Editors war auch richtig bei der Sache und hat gezeigt das Interpol durchaus Futterfeinde haben...

    Vor dem Auftritt Smashing Pumpkins wurde schon mal richtig schön abgelässtert von NOFX in Richtung Billy ;) Der hatte nicht wirklich viel zu sagen und hat mit seinem Potpourri aus alten Klassikern und neuen Zeug mal wieder richtig derb Kante gezeigt. Man merk ihm einfach an das er so richtig Bock hatte und seine erwählte "Begleitband" darf und kann durchaus mithalten^^

    Die Highlights waren für mich auf dem Hurricane dann doch die etwas ruhigeren Vertreter...ein langer lauter Festivaltag kann nicht besser enden als mit sigur rós oder dem wunderbaren Ben Howard. Schade das Tame Impala auf dem Hurricane dem Regen zum Opfer fielen...dafür gabs 4 Songs-Set von herrn Wilson...wat will man mehr (Außer dem alljährlichen Regen vielleicht)

  • Vor 6 Jahren

    ... als Foo Fighters muss man sich auch ins Zeug legen, bei dem belanglosen Material was die so haben ^^

  • Vor 6 Jahren

    @ fromage: Ich meine nur im Vergleich zur Konzert-Tour war der Sound bei Steven Wilson sehr schlecht. Wir wurden in der Hugenottenhalle ziemlich verwöhnt. Die haben wohl nicht umsonst die Videos von The Raven (...) und The Watchmaker vom Frankfurt Gig veröffentlicht. Ich bin wahrscheinlich einfach nur verwöhnt.. ;)

  • Vor 6 Jahren

    @citizen85 (« ... als Foo Fighters muss man sich auch ins Zeug legen, bei dem belanglosen Material was die so haben ^^ »):

    Na komm. Everlong tönt immer noch regelmäßig bei mir durch die Boxen... Oh, der Song ist schon 16 Jahre alt? Naja, bis zur iPhone 6 Releaseparty haben sie ja noch Zeit für neues Material. :D

  • Vor 6 Jahren

    @fromage (« Aber Tyler, the Creator, Editors, Tame Impala (auch wenn mal kurz die komplette Technik versagt hat), Hives, Alt-J (auch wenn sie ein Interlude ein bisschen verhauen haben), Ben Howard, Kashmir und die Masters Of Reality waren auch richtig gut. Bloc Party fand ich ganz cool, allerdings können mich da die neueren Sachen nicht überzeugen. War jemand bei Gaslight, den Smashing Pumpkins, the National (die waren bestimmt sowieso überragend) oder Two Door Cinema Club? Würd gern wissen ob ich da was verpasst habt. »):
    Tame Impala, Alt-J und natürlich mal wieder die Hives fand ich auch richtig geil! Bei den Editors hat mir das neue Zeug nicht so gefallen, aber insgesamt auch stark. The National war ganz ganz groß, vor allem Matt war gut drauf. Two Door Cinema Club find ich sowieso eine ganz starke Liveband, so auch diesmal wieder. Das ganz große persönliche Highlight (wie Arcade Fire 2011) hat mir diesmal leider gefehlt.

  • Vor 6 Jahren

    Ich hoffe für diejenigen von euch, die beim Hurricane oder Southside waren, dass ihr euch Archive gegeben habt. Das war... wirklich auch gut.

  • Vor 6 Jahren

    @Hauke (« Einspruch! Nach dem Hurricane-Auftritt war mein Gesicht nicht glücklich hinterlassen, ich hätte fast geweint wie ein bockiges Kind. Versteht mich nicht falsch, das hier ist meckern auf ganz hohem Niveau! Der Auftritt war energetisch und mitreißend - mit einer Stunde und ein paar Zerquetschten (Moshpit) aber viel zu kurz. Bei so astronomischen Erwartungen einfach nicht genug für mich. Meine Dosis Amoklauf habe ich danach auf dem Festival nicht mehr bekommen, im November muss es also wohl noch mal nach Hamburg gehen... »):

    Ging mir exakt genauso. Setlist war auch eher ein schnödes Best-Of und "First It Giveth" haben sie voll verkackt, aber ansonsten war es echt zum niederknien :)

  • Vor 6 Jahren

    @Morpho (« @citizen85 (« ... als Foo Fighters muss man sich auch ins Zeug legen, bei dem belanglosen Material was die so haben ^^ »):

    Na komm. Everlong tönt immer noch regelmäßig bei mir durch die Boxen... Oh, der Song ist schon 16 Jahre alt? Naja, bis zur iPhone 6 Releaseparty haben sie ja noch Zeit für neues Material. :D »):

    Die Apple-Nummer war unverzeihlich. Die ersten beiden Alben hör ich aber auch noch regelmäßig.

  • Vor 6 Jahren

    @bigfoofightersfan (« »):

    Hab die Ärzte in den letzten 6 Jahren dreimal auf Festivals gesehen, und da konnte von Spielfreude auch nicht mehr wirklich die Rede sein. Deren über-loyale Fangemeinde mag das nicht wahrhaben wollen, aber das war alles ziemlich ausgelutscht.

    Was die Queens angeht- der Gig in Berlin war tadellos, kein schnödes Best Of, gute zwei Stunden lang und mit -ich glaube- 6 Songs vom neuen Album. Josh hat ein paar "I love you"-Phrasen losgelassen, aber daran muss man sich ja nicht stören ;) er hat sich hier definitiv publikumsnäher gegeben, als auf dem Gig in Hamburg 2010 (der im Übrigen aber auch tadellos gewesen ist, trotz schlechter Laune des Herrn Halbgott).
    Nice, dass sie die Daft Punk-Hipster abgelöst haben... :D

  • Vor 6 Jahren

    Ich denke auch, wenn man n richtiges Musikerlebnis haben will, sollte man auf n Konzert gehen, das in ner kleineren Halle, bzw. Spielstätte stattfindet. Sporthalle Hamburg z. B. würd ich garnicht erst mitmachen. Da wäre mir das Geld zu schade für (wobei ich meine, dass da auch raum-akustisch nachgelegt wurde). Damit will ich aber nicht sagen, dass es nicht auch große Hallen oder Open-air Bühnen gibt, wo der Sound fett sein kann. Das ist ja klar, sonst würd ich ja selbst auch nicht zu Festivals gehen. Jedenfalls ist es meiner Meinung nach immer "besondere" Glückssache, auf nem Festival Bands in ihrer Blüte zu erleben. Bei nem "eigenen" Konzert wissen Musiker eben worauf sie sich einlassen und der Sound ist zudem meistens besser, weil die Soundchecks ausgewogener stattfinden können. Und irgendwann kennt man ja als Musikliebhaber doch ne Reihe von Clubs, wo Sound und Ambiente meistens hinhauen, bzw. kann das doch einigermaßen im Vorfeld einschätzen.

  • Vor 6 Jahren

    ich muss mich meinen vorschreibern bezüglich des qotsa-auftritts aufm hurricane leider anschließen - das ende ging mal gar nicht. so hab ich mir den finalen act nicht vorgestellt. sonst war ich schon ziemlich begeistert, sound war großartig abgemischt und was josh aus "I appear missing" gezaubert hat war atemberaubend. Schiebe immer noch leisen hass in richtung tame impala. gut, sie konnten natürlich nichts für den stau, aber das war eigentlich die band auf die ich mich am meisten gefreut hatte. Egal, sigur ros ist und bleibt erstmal das beste stück livemusik das ich bis jetzt erleben durfte.