Brian May vergreift sich am Erbe des toten Sängers. Als wären die Jacko-Schändungen nicht schon genug. Ah, der ist auch dabei.

London (mab) - "Xscape" toppt in England die Charts, warum also nur die Michael Jackson-Kuh melken, wenn es auch noch Freddie Mercury gibt? Queen-Gitarrist Brian May jedenfalls plant, noch vor Ende des Jahres ein neues Album zu veröffentlichen - mit dem Gesang der 1991 verstorbenen Frontlegende.

"Ich weiß, wie es ausgesehen hätte, wenn wir die Songs hätten beenden können. Dank der modernen Technologie kann ich es nun realisieren", erklärte May BBC Radio Wales. Er und Drummer Roger Taylor nahmen vor kurzem Instrumentalspuren für die Lieder auf. "Es sind die großen, großen Queen-Balladen und der große, große epische Sound."

Duett mit Jacko

Einen möglichen Albumtitel nannte May ebenfalls: "Queen Forever". Die Platte könnte auch ein Duett von Mercury und Michael Jackson enthalten. Die beiden Sänger trafen sich 1983 zu einer Session und nahmen insgesamt drei Songs auf. Bereits vor drei Jahren erhielt May die Erlaubnis des Jackson-Anhangs, das Material zu veröffentlichen.

Schon 1995 brachten Queen ein posthumes Album auf den Markt: "Made In Heaven". Damals spielte John Deacon den Bass ein. Am neuen Release ist dieser jedoch nicht beteiligt. Im Juni werden Queen gemeinsam mit Sänger Adam Lambert durch Nordamerika touren.

Fotos

Queen

Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler)

Weiterlesen

laut.de-Porträt Queen

Ende der 60er Jahre spielen Brian May (Gitarre) und Roger Taylor (Drums) in der Londoner College-Band Smile, bis ein Kerl namens Farrokh Bulsara auftaucht, …

laut.de-Porträt Michael Jackson

Um dem musikgeschichtlichen Stellenwert des siebten Kindes der Familie Joseph Jackson gerecht zu werden, kann man entweder brav chronologisch Edelmetall-Auszeichnungen …

laut.de-Porträt Freddie Mercury

"Made in heaven / made in heaven / it was all meant to be", singt Freddie Mercury klagend auf einem Song des posthum veröffentlichten, letzten Queen-Albums …

12 Kommentare mit 11 Antworten

  • Vor 8 Jahren

    Als ob "Made in Heaven" nicht schon Scheiße genug wäre...

  • Vor 8 Jahren

    Ich freu mich auf das neue album. Freddie hätte es genau so gewollt.
    Er hat bis zum schluss gesungen und alles gegeben. Es wäre schade
    Wenn das material nicht der Öffentlichkeit präsentiert werden würde.
    Es ist so viel zeit vergangen und genau der richtige um dies zu tun. Die letzten queenmitglieder sind auch nicht mehr die jüngsten und wenn sie es nicht tun werden es entweder irgendwelche geldhaie sowieso machen oder wir hören nie etwas davon weil das material verschwindet. Wie auch immer...das wird mein ganz persönliches weihnachtsgeschenk und wird mich wieder viele jahre begleiten..

  • Vor 8 Jahren

    May soll natürlich nicht der Blitz treffen. Blöde Bemerkung. Dennoch: Die "neuen" Songs (sind ja eigentlich alle alt) klingen vollkommen uninspiriert und leidenschaftslos. Brian Mays (ja durchaus verständliche) Gitarrenverliebtheit hat einiges an Virtuosität eingebüßt, und sie erfährt keinen durch Mercury ausgeübten Ausgleich. Dadurch wirken die Song (gerade für Queen) erschreckend simpel und unraffiniert. Schade.