Eigentlich sah vor drei Jahren alles vielversprechend aus: Aufgrund seiner Ähnlichkeit mit dem verstorbenen Queen-Sänger schien es die einzig richtige Entscheidung zu sein, "Borat"-Darsteller Sacha Baron Cohen in der Rolle des Freddie Mercury zu besetzen. Der brachte verschiedene Regie-Größen wie …

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  • Vor 6 Jahren

    Das mit der Übersexualisierung von Hollywood und Popmusik, das stimm ich dir zu. Es nervt einfach. Trotzdem ist ja nicht klar , auch wenn es oben im Text so steht, ob Cohen jetzt wirklich einen halben Schwul-Soft-Sex-Streifen im Sinn hatte. Denke auch es ist nicht notwendig immer alles explizit zu zeigen, aber es ist eben die toll-dekadente "befreite" Zeit in der wir leben. Nicht dass die verklemmten 50ies jetzt toll warn, aber ein wenig zurückschalten fänd ich auch ganz gut. Ich merk das auch bei anderen Serien (wenn ich mal eine sehe) wo ich mich auch frage ob ich jetzt bei einem Softporn gelandet bin (Game of Thrones als bestes Beispiel, nur mal so). Muss nicht sein weil es einfach nervt. Wenn ich Porno will (wogegen nix spricht) dann guck ich auch direkt Porno, aber kein Biopic-Movie oder Popmusikvideo oder was eben doch etwas andere erwarten lassen "sollte". Und nein, ich bin nicht verklemmt, denke nur wie Speedi auch, dass wir von den Medien mehr und mehr abgestumpft werden, mit "Freiheit der Kunst" haben die ganzen überzogenen Ficki-Ficki-Szenen um jeden Preis auch nur bedingt was zu tun, meiner Meinung nach.

  • Vor 6 Jahren

    Also es ist unbestritten, der Sexualtrieb ist einer der stärksten Triebe die wir als Menschen kennen. In so weit ist es für mich klar, warum die Medienbranche das in der Jetzt - Zeit so in den Mittelpunkt ihrer Bewerbung von Medienprodukten rückt. Sex soll uns blind und taub machen und macht es auch. Kauf mich steht auf ganz vielen Produkten der Medienbranche in riesigen Titten oder Schwänzen drauf und der Inhalt ist dermaßen gering, das ich immer an Gehirnwäsche mich erinnert fühle. Wie gesagt, der Sexualtrieb ist ein Trieb, soweit mir bekannt gehören die Sieben Bekannten aber zusammen und ergeben erst ein Gesamtbild. Ein Ereignis wie z.b. ein Queen Konzert brachte mich für 1,5 Stunden zum absoluten Entrücken, so nah wie die 1,5 Stunden war ich wirklich selten in meinem gesamten Leben mir selbst, wie da. Finde somit Freddy reduziert auf seine sexuelle Ausrichtung, eine Beleidigung meiner selbst. Freddy hat einen z.b. mit Wasser übergossen während des Konzerts. Waschen die nächsten 2-3 Tage kam nicht in Frage. Das machen auch andere Popmusiker klar, was ich damit nur andeuten kann, bei Freddy war das immer anders, das war eine andere Art von Energie, das war wie Magie die er transportierte. Und genau das möchte ich sehen in einem Film über ihn. Wieso war er so eine Rampensau? Was bewegt einen Typen soviel zu geben? Und das alles, ohne das es nicht authentisch wirkte und nachhallt.

    Gruß

  • Vor 6 Jahren

    Man sollte der (Homo-) Sexualität wirklich nicht einen zu hohen Stellenwert einräumen, sonst kommen die anderen - vor allem musikalischen - Aspekte noch zu kurz. Gute Entscheidung.

  • Vor 6 Jahren

    So dumm stellt sich der Herr Cohen doch sonst nicht an. Hätte er darauf bestehen sollen, daß man Freddies Engagement als Briefmarkensammler stärker ins Zentrum des Filmes rückt. Im Zuge dessen hätte man auch die eine oder andere Szene drehen können über die Leute, denen er seine Briefmarkensammlung gezeigt hat ...
    Gruß
    Skywise

  • Vor 6 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 6 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 6 Jahren

    Wie? Es ist nur dann keine künstlerische Nullnummer, wenn Freddie's sexuelle Neigung in den Mittelpunkt gestellt wird?? Mus man das verstehen?? Und der Bezug zu This is it erschliesst sich mir auch nicht... wir sehen hier keine Konzertproben, oder?