Die junge Erfolgsband Kraftklub gewinnt dem Genre des Selbstreflexionspops eine ganz neue Facette ab und wirft ihren Fans Sellout vor.

Kemnitz (rai) - Nach dem ersten großen Erfolg frönen junge Bands auf ihrem Nachfolgealbum gerne der Nabelschau: Geld haben, prominent sein - solche Sorgen, was machen die mit einem? Erfolgreich gewordene Rockbands sehen sich in dieser Schaffensphase zu allem Überfluss Sellout-Vorwürfen einer krakelenden Minderheit früher Fans ausgesetzt. We hate it, when our friends become successful.

Die Chemnitzer Band Kraftklub findet darauf eine schmissige Antwort: Sie wirft ihrer gigantisch gewachsenen Fanschar vor, nicht mehr so hardcore zu sein, wie früher. Manche wüssten ja nicht mal den Namen ihres Bassisten. Und sowas wolle Fan sein. Diese Message verpackt der Song "Unsere Fans" in gewohnt eingängige Jungsmusik für Mädchen zwischen Rap und Indie-Rock.

Das alles ist natürlich, zwinkerzwinker, ironisch, tatsächlich ganz lustig, erscheint am 12. September auf dem Album "In Schwarz" und wird (auch weiterhin eher in Hallen als Clubs) die vielgerühmte Liverperformance der Chemnitzer mitsingträchtig bereichern. Viel Spaß.

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Kraftklub

Kraftklub,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kraftklub,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kraftklub,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kraftklub,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kraftklub,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kraftklub,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kraftklub,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kraftklub,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kraftklub,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kraftklub,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kraftklub,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof)

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